Junghans MEGA DCF-77 - Alternative für Kunststoffring (Rehaut?)

Diskutiere Junghans MEGA DCF-77 - Alternative für Kunststoffring (Rehaut?) im Uhrenwerkstatt Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo Zusammen, Ich habe die Tage meine Junghans MEGA DCF-77 (Funkuhr) eigentlich nur von Staub auf dem Zifferblatt befreien wollen, da ist mir...
Heeki

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Hallo Zusammen,

Ich habe die Tage meine Junghans MEGA DCF-77 (Funkuhr) eigentlich nur von Staub auf dem Zifferblatt befreien wollen, da ist mir bei der Demontage der Kunststoffring / Distanzring zwischen Zifferblatt und Glas in 100 Teile zersprungen. :angry;
Das war mal wieder eine super Aktion von mir... :face: Ich könnte mich selbst Ohrfeigen.

Ein Ersatzteil dafür ist nicht mehr zu beschaffen und ohne den Ring kann man die Uhr ja auch nicht mehr zusammenbauen. Hat hier jemand schon einmal ein ähnliches Problem gehabt und erfolgreich gelöst oder eine Bastellösung für mich?
Ich hab schon an Dichtungen, Beilagscheiben, o. ä. gedacht, aber nichts sieht so wirklich befriedigend aus... Ansehnlich sollte sie danach schon noch sein.

Ich bin wirklich für jeden Tipp dankbar! Wär Schade drum - das Werk läuft nämlich 1A.

Ich hab mal ein paar Bilder angehängt. Der Wristshot war natürlich "vorher". ;-)

Gruß,
Heiko
 

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FelixB

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Der Ring sieht mir auch auf dem ersten Foto schon beschädigt/gebrochen aus... Nachdem der Ring nicht bedruck ist, würde ich den schnell in einem CAD Tool konstruieren und 3D drucken lassen. Mittels Stereolithographie sollte das Teil auch ganz gut aussehen. Kann man z.B. hier machen lassen: 3D-Druck-Service von Protiq. Präzise. Schnell. Zuverlässig
Wenn man selbst kein CAD kann, dann gibt es z.B. über Fiverr Dienstleister die das für wenig Geld machen. Fiverr
Ob es dir das in Summe wert ist und ob es die Uhr wert ist, weiß ich natürlich nicht.
 
Heeki

Heeki

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Gute Idee mit dem 3D drucken - ich frag mal im Freundeskreis rum, vielleicht hat ja jemand sogar so ein Gerät für den Heimgebrauch. :super:
Extern konstruieren und drucken lassen wird sich vermutlich nicht mehr lohnen.
 
Quecksilber

Quecksilber

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Ansonsten kann man sowas auch aus Messing drehen. Ob Kunststoff auch geht hab ich noch nicht probiert, müsste aber auch gehen.
 
Rainer Nienaber

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Ansonsten kann man sowas auch aus Messing drehen. Ob Kunststoff auch geht hab ich noch nicht probiert, müsste aber auch gehen.
Hab ich mir auch gedacht. Bevor der Ring konstruiert und gedruckt ist, kann der auch schnell aus Kunststoff gedreht werden. Da ist dann auch die Maßhaltigkeit besser.
 
5231N1324O

5231N1324O

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@Heeki

Das ist ja nur ein banales Profil.
Wenn Du mal ein Bruchstück zur Hand nehmen, das Profil (sehr genau) ausmessen und zusammen mit den Aussendurchmesser des Ringes hier postest, konstruiere ich das fix und schicke Dir ein stl per Mail. Das kannst Du Dir für wenig Geld drucken lassen. Ich habe kein weißes PLA, deswegen kann ich es nicht selber drucken — wenn Anthrazit auch geht, wäre das auch kein Problem.

Beste Grüße,
Christoph
 
Heeki

Heeki

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@Heeki

Das ist ja nur ein banales Profil.
Wenn Du mal ein Bruchstück zur Hand nehmen, das Profil (sehr genau) ausmessen und zusammen mit den Aussendurchmesser des Ringes hier postest, konstruiere ich das fix und schicke Dir ein stl per Mail. Das kannst Du Dir für wenig Geld drucken lassen. Ich habe kein weißes PLA, deswegen kann ich es nicht selber drucken — wenn Anthrazit auch geht, wäre das auch kein Problem.

Beste Grüße,
Christoph
Jein, unten ist im Original auch noch eine Nut, die sich auf den Werkhaltering setzt und so die Brücke bildet. Ich versuche mich die Tage mal daran Mass zu nehmen und bessere Fotos zu machen - Danke Dir schonmal für dein großzügiges Angebot! 👍
 
5231N1324O

5231N1324O

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Mit banal meinte ich auch eher trivial in der Modellierung.
Soweit ich es einschätzen kann, ist das ein Rotationskörper mit durchgängiger Profilierung.
Ich muss also lediglich im CAD das Profil exakt nachkonstruieren und bei bekanntem Aussendurchmesser einfach um eine entsprechend platzierte Mittelachse rotieren.

Ein präzises Aufmass vorausgesetzt ist das die Arbeit einer Viertelstunde. Das kann ich mal am Wochenende in einer ruhigen Minute modellieren.

Mein Tipp übrigens:
Wenn es einen wirklich radialen Bruch gibt, einfach die Bruchstelle auf den Scanner legen und eine (möglichst die größte) Strecke gaaaaanz exakt vermaßen. Dann kann man die Umrisse sauber konstruieren und dann das Ganze auf das Referenzmaß skalieren.

Beste Grüße,
Christoph
 
Heeki

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Mit banal meinte ich auch eher trivial in der Modellierung.
Soweit ich es einschätzen kann, ist das ein Rotationskörper mit durchgängiger Profilierung.
Ich muss also lediglich im CAD das Profil exakt nachkonstruieren und bei bekanntem Aussendurchmesser einfach um eine entsprechend platzierte Mittelachse rotieren.

Ein präzises Aufmass vorausgesetzt ist das die Arbeit einer Viertelstunde. Das kann ich mal am Wochenende in einer ruhigen Minute modellieren.

Mein Tipp übrigens:
Wenn es einen wirklich radialen Bruch gibt, einfach die Bruchstelle auf den Scanner legen und eine (möglichst die größte) Strecke gaaaaanz exakt vermaßen. Dann kann man die Umrisse sauber konstruieren und dann das Ganze auf das Referenzmaß skalieren.

Beste Grüße,
Christoph
Hallo Christoph,

Ich hab in der Zwischenzeit wirklich versucht die Bruchstücke exakt zu vermessen, aber ich mit dem Werkzeug das mir zur Verfügung steht und wahrscheinlich auch mangelndem Feingefühl habe ich es nicht hinbekommen. Die Teile sind auch einfach viel zu klein. Ich danke Dir trotzdem für dein Angebot und den guten Willen. :prost:
 
Harpye

Harpye

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Keine Ahnung, was Du an Messgeraet hast (Messschieber?).. Eigentlich brauchst Du den Blattdurchmesser Dicke 0.4 angenommen, den Gehaeusedurchmesser an der Stelle des Rehaut und die max Höhe des Rehaut.. ohne den Passgrad unten (gratbreite 0.5 angenommen Höhe 0.4)!plus ein gutes Foto auf das Blatt grad von oben wg der Überlappung von Blatt und Rehaut. Das Teil muss vermutlich Kunststoff sein nicht weil Metall teuer ist oder weil sie es nicht konnten aber es ist vermutlich nicht so gut die Antenne ganz in Metall zu kapseln, weil sie dann nicht mehr soviel vom Funksignal mitbekommt. Mit einem 1000er Korundschmirgel kann man dann noch vorsichtig feinanpassungen machen.. danach lackieren ( viele Kunststoffe scheinen bei duennen kanten transparent zu sein...)
 
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