JLC Reverso - gibt es hier Erfahrungen und Meinungen ... ?

Diskutiere JLC Reverso - gibt es hier Erfahrungen und Meinungen ... ? im Herrenuhren Forum im Bereich Uhrentypen; Hi Leute, ich mal wieder ... Seit langer Zeit spiele ich mit dem Gedanke mir endlich mal eine JLC Reverso zukaufen - diese Uhren faszinieren...
harald-hans

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Hi Leute,

ich mal wieder ...

Seit langer Zeit spiele ich mit dem Gedanke mir endlich mal eine JLC Reverso zukaufen - diese Uhren faszinieren mich schon sehr lange aber gefühlt hatte ich nie die "Reife" dafür - was immer das auch bedeuten soll ... 🤦‍♂️:face:

Hier im Forum gibt es ja wenige vereinzelte Berichte was aber nicht bedeutet, dass die Uhren nix taugen - dürfte vermutlich einfach daran liegen das es eben wenig Enthusiasten gibt ... :hmm:

Wie auch immer - gerne würde ich von den "Wenigen" einige Statements zur Uhr / zu den Uhren hören ...

Ach ja - das Objekt der Begierde wäre dieses:

Reverso Tribute Moon



 
goodbye_logik

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Ich hatte noch nie eine in der Hand aber da werden ja bald Berichte folgen. Ich bin 30 Jahre (ok fast 31 :D) und überlege auch immer wieder, weil sie einfach total Stil hat..

..allerdings trage ich kaum Anzug etc. und zu kurze Hose/T-Shirt passt sie wohl kaum, habe aber auch Zweifel ob sie zu Chino/Hemd passt..ich finde sie halt wirklich sehr dressig und bin selbst selten so dressig unterwegs.

Würde ich den ganzen Tag so rumlaufen wie Harvey Specter wäre sie wohl ab und zu an meinem Handgelenk :D
 
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TomS2

TomS2

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Ich habe selbst keine, da es definitiv nicht mein Stil ist. Allerdings liebäugle ich durchaus mit der Marke ...

Meine Frau hat die kleine Reverso und ist absolut begeistert. Die Uhr hat Geschichte, und sie ist bzgl. Verarbeitung, Haptik und Optik - Zifferblatt, Band etc. - ein Kunstwerk.

Dementsprechend trägt sie die Reverso eher als Schmuckstück denn als Alltagsuhr.

EDIT: Außerdem ist das auch Understatement; auf die Uhr wurde sie noch nie angesprochen, auf “die Rolex” natürlich schon.
 
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DerSammler

DerSammler

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Ich bin begeisterter Besitzer einer Reverso Grand Taille Classic. (seit 1996)

Eine Stilikone aus einer herausragenden Manufaktur.

Heutzutage als Dresser getragen, konzipiert als Sportuhr, tragbar zu jedem Outfit und zu jeder Gelegenheit.

Ob als "Muss" in jeder ambitionierten Sammlung, oder als einzige "gute" Uhr, man macht nix verkehrt.

KAUFEN :klatsch: 👍


ps.: wenn du Zeit und Lust hast, empfehle ich dir die aktuell 161 Seiten von Zeigt Eure Uhren von Jaeger-LeCoultre!
 
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Blumm

Blumm

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Hallo Hans! Da hast du dir ein schönes Modell ausgesucht! Wenn sie dir gefällt, solltest du zuschlagen.
Eine Reife für diese Uhr ist nicht notwendig und eine Altersempfehlung habe ich in den Papieren bis jetzt nicht herauslesen können.

Da ich kein Hemdträger bin, trage ich meine Reverso meist zu Jeans und Pulli und fühle mich absolut wohl dabei.

2020_0323_14141900.jpg

2020_0323_14131700.jpg


Viele Grüße,
Björn
 
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BSBV

BSBV

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Moin,
immer wichtig, die Geschichte.

Nach dem Zusammengehen von Jacques-David LeCoultre mit Edmond Jaeger, dem Uhrmacher der französischen Marine und Lieferanten von Cartier, im Jahr 1930 entstand die Firmenbezeichnung Jaeger-LeCoultre.

Jaeger-LeCoultre und die Reverso sind verdammt eng miteinander verbunden.

Es war César de Trey, dieser hatte mit Zahnersatz früher sein Geld gemacht, und widmete sich seinem zweiten Hobby, der Uhrmacherei. Er bereiste, nachdem er 1927 eine Distributionsfirma in Lausanne eröffnet hatte, Indien, und kam, mit den von britischen Offizieren berichteten Problemen, das ihre Uhren beim Polo spielen kaputt gehen, wieder zurück.

César fand in Jacques-David LeCoultre einen Geschäftspartner, der wie wir wissen, mit dem Hause Jaeger eng zusammen arbeitete.

In den Werkstätten von Jaeger arbeitete der schweizer Uhrmacher Paul Lebet, der seit 1904 im Hause LeCoultre & Cie seine Verdienste erworben hatte, und ein genialer Erfinder Namens Auguste Rodante, der der Neffe des Gründes der Uhrmacherschule in Paris war.

Wann die Idee eines Wendegehäuses aufkam das weiß niemand. Man diskutierte über Kreationen, über verschiedene Möglichkeiten.

César de Trey wandte sich an einen unabhängigen Ingenieur der das Patent für die Wendeuhr am 04.März 1931um 13:15 Uhr hinterlegte. So hatte der Ingenieur René-Alfred Chauvot seinen kurzen Auftritt in der Uhrmacherei. Noch bevor das Patent am 3.August 1931 offiziell anerkannt wurde, kaufte Trey es dem "Erfinder" ab.

Jacques-David LeCoultre und César de Trey nannten die Distributionsfirma in Lausanne um. So entstand die Spécialités Horolgéres. Diese wiederum kaufte das Patent für Reverso, und ging in die Hände der Gruppe SAPIC * über, die LeCoultre & Jaeger in sich vereinigten.

1937 wurde daraus die Vertriebsgesellschaft Jaeger-LeCoultre.

* SAPIC = Die Zusammenarbeit mit Vacheron Constantin führte unter dem Marketingdirektor Georges Ketterer und dem damaligen Verwaltungsdirektor Paul Lebet zu einer Vereinigung beider Unternehmen in der Holding SAPIC.

Einer der Direktoren von Vacheron Constantin, Henri Wallner, wurde geschäftsführender Direktor von SAPIC.

Im Jahr 1965 verliess Georges Ketterer SAPIC und Jaeger-LeCoultre als Geschäftsführer und Mehrheitsaktionär, um fortan Vacheron Constantin zu leiten, die zur selben Zeit als Tochterfirma aus der SAPIC ausgegliedert worden war.

Die verbliebenen Anteile Roger LeCoultres an SAPIC wurden in eine Holding namens SAPHIR überführt.

1969 wurde SAPHIR an den zur damaligen Zeit ältesten kontinuierlich produzierenden Uhrenhersteller der Welt, Favre-Leuba, verkauft.

Da die Versorgung mit Rohwerken fortan durch die Werkstätten im Sentier erfolgen sollte, verliess der Rohwerkeentwickler von Vacheron Constantin, Albert Pellaton, das Unternehmen und wechselte 1944 als technischer Direktor zu IWC.

So viel zur Geschichte.

Die Reverso ist und bleibt ein Designklassiker.
Nicht zu vergessen, die Herrenuhren von Damals ist die Reverso Classique. Heute bekannt unter Reverso Classic Medium Thin.

Die Meine, sie wird so (Stahl/Gold) nicht mehr hergestellt, ist eine JLC Classique in Originalgröße (38,7 x 23 mm), mit dem Handaufzugswerk 846 das mit 21.600 A/h läuft.

Der Mechanismus zum Drehen
1613216062744.png
Quelle: JLC

Und meine Reverso...

fMZPR4l.jpg

Das Band ist nicht original, denn bekommen habe die Uhr am Lederband.

Hier mit fremden Reiskornband
Bild 645.jpg

Und Original an Leder.

Bild 1246.jpg

Also ich mag meine Reverso.
 
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sunrise52

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Ich besitze diese Uhr zwar (leider) noch nicht, für mich ist sie aber eine der größten Ikonen und Jaeger ist dazu ein Unternehmen mit einer großen und innovationsträchtigen Historie.

Die Reverso steht bei mir auch sehr weit oben auf der Wunschliste, ich bin mir aber bzgl. der Alltagstauglichkeit nicht so sicher.

Da könnte etwas sportlicheres mit einer Krone o.Ä. universeller einsetzbar sein.
 
harald-hans

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Cool - danke schon mal für die ersten Antworten ... :super:

Ich bin durchaus auch davon überzeugt, dass die Uhr mehr als alltagstauglich ist - ich würde sie auch zu meinem Standardoutfit - Jeans, Polo und Sneaker problemlos tragen ... 🥰

In einem Reverso Vorstellungsthread denn ich jetzt leider auf die Schnelle nicht mehr finde hatte ich ja noch ein weiteres Modell ins Gespräch gebracht - vorhin habe ich erfahren, dass dieses Modell auf der 2.ten Seite mit Lume belegt ist ...

Dies finde ich sehr cool da ich ja Nachts meine Uhren nie ablege ...

Über weitere Erfahrungen und Meinungen würde ich mich freuen - kann es kaum abwarten bis die JLC-Botique in FFM wieder öffnet ... 🤤



Ist das Modell

Reverso Classic Large Duoface Small Seconds

 
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JLC ist qualitativ über jeden Zweifel erhaben und die Reverso ist die Ikone von JLC. Nun gibt es aber bei der Reverso ein Detail, das mich persönlich heutzutage stört: der Wendemechanismus. Klar, der war mal wichtig, um das Glas beim Sport zu schützen (Wobei ich mich schon immer gefragt habe, warum die Leuts damals die Uhr nicht einfach abgenommen und ins Jacket getan haben. Was hilft die Rückseite der Uhr beim Reiten?). Er gehört bei der Uhr zum Design, sonst wäre es ja keine Reverso. Aber benutzen würde ich ihn in der Praxis nicht.
Okay, mag man da einwenden: die Taucherlünetten nimmst Du doch auch nicht her und wie oft benutzt Du die Chronographenfunktion, seit Dein Handy piepst, sobald die Nudeln al dente sind?
Ja, das stimmt. Aber die Drehring und die Stoppuhr haben auch heute noch funktional ihre Berechtigung. Der Wendemechanismus an der Reverso ist 2021 meiner Meinung nach einfach ein nutzloses Gimmick an einem Dresser mit Saphirglas.
Sorry, schön und gut ist die Uhr, aber ich würde zu einer Cartier Tank oder Santos oder einem Modell der Reverso mit 2 Anzeigen vorne und hinten raten.
 
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mrbike

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Zwar zähle ich nicht zu denjenigen, die eine Reverso haben, aber zu denen, die immer wieder und über viele Jahre hinweg mit einer geliebäugelt und immer wieder beinahe, aber dann letztlich doch nicht gekauft haben.

Pro: geniale Technik, geniale Verarbeitung, understatement, Klassiker. Die Squadra wäre "meins".
Contra: Klassische Alte-Herren-Uhr. Selbst die Squadra hat etwas von "schenk ich mir zum 65ten". Alle anderen Modelle sind dann für etwaige Jubiläen danach.

Auf die Meinung meiner Frau lege ich bei Uhren wenig wert. Wenn sie eine Uhr schrecklich findet stimmt mich das aber wenigstens nachdenklich.
 
yacanto66

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Ich habe mich damals für die Squadra entschieden, weil ich sie einen Tacken moderner als die anderen fand, Ist aber schon ein ganz schönes Gerät, gefühlt so groß wie eine Durchschnittspanerai. Und der Wendemechanismus gehört dazu und das ist gut so.

squadra2.JPG
 
CFG

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Die Reverso ist auch für mich eine Ikone, Dein weißes Modell besonders schön. Auf die Größe würde ich unbedingt achten, m. E. sollten sie eher klein und flach sein.
 
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JohannesB

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Die Reverso Grande Date war jahrelang meine Traumuhr und zu einem besonderen Ereignis, als ich 30 Jahre alt war, wurde sie mir geschenkt. Sie ist wunderschön aber leider eine echte Dresswatch und hat ein recht kratzempfindliches Gehäuse. Ich trage sie leider nur 5x im Jahr aber in meiner Sammlung möchte ich sie nicht missen.
 
harald-hans

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Ok - also eine Reverso ohne Drehmechanismus ist sinnfrei - sonst wäre es keine Reverso - ob nun auf der 2.ten Seite ein weiteres Ziffernblatt ist oder nicht - das muss so ...

Kratzempfindlich ? Stört mich persönlich nicht die Bohne - meine Uhren leben mit mir und jeder Kratzer hat seine Geschichte - sollen doch die Erben die Uhren wieder auf Vordermann bringen wenn sie das unbedingt wollen ... :lol::lol::lol:

"Alt Herren Uhr" ? 🤔 Alle mal besser als die x.te gelöscht von Tom Wien, -tona, -plorer oder -dweller - nein Danke - habe ich schon zum Abwinken im Schrank und die Zeit ist durch - vor ca. 30 Jahren waren das noch Uhren - heute trägt die jeder Fähnchenhändler - sorry ...

Und die Cartier Modelle sind mir auch zu "fraulich" - warum auch immer ...

Aber das ist das Schöne hier im UF - die Vielzahl der Geschmäcker und der rege Ausstausch darüber ... 🥰:super:
 
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JohannesB

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Die Reverso ist nicht nur wunderschön und eine Ikone, sondern die zeigt meines Erachtens auch, dass der Träger wirklich Ahnung von guten Uhren hat. Genau das Gegenteil von den ganzen Youtubern und Instagram-Posern mit Subs und Royal Oak.

Zum Thema angebliche Frauenuhr: Das habe ich noch nie gehört. Außerdem trägt die auch Bruce Wayne in Batman Begins. ;)

Anbei übrigens ein Bild, wo ich die schöne das letzte Mal getragen habe.
 

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Alle mal besser als die x.te Gaymariner, -tona, -plorer oder -dweller - nein Danke - habe ich schon zum Abwinken im Schrank und die Zeit ist durch - vor ca. 30 Jahren waren das noch Uhren - heute trägt die jeder Fähnchenhändler - sorry ...

Und die Cartier Modelle sind mir auch zu "fraulich" - warum auch immer ...
Sorry, aber das klingt fast als ob Du Dir mit einer Rolex am Arm nicht wie ein heterosexueller und beruflich erfolgreicher Mann vorkommen würdest und mit einer Cartier gar wie eine Frau.
Unter den Umständen ist eine Reverso natürlich für Dich genau richtig. 🙂
 
sunrise52

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Die Kritik am Wendemechanismus kann ich nicht nachvollziehen....nach der Argumentation bräuchte man sich auch keine Uhren mehr zu kaufen, man könnte ja eben das Handy aus der Tasche ziehen und dort die Uhrzeit ablesen.

Luxusuhren werden nie aus dem reinen Gesichtspunkt der Funktionalität gekauft; es sind Schmuckgegenstände und da ist grundsätzlich erstmal alles erlaubt was gefällt.

Zum Thema Alltagstauglichkeit noch: Das Band spielt eine große Rolle. Das sieht man auch am Foto von @jumig sehr gut.
 
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