Jetzt hat die liebe Seele Ruh´ oder Omega Speedmaster Professional, Ref. 311.30.42.30.01.005

Diskutiere Jetzt hat die liebe Seele Ruh´ oder Omega Speedmaster Professional, Ref. 311.30.42.30.01.005 im Uhrenvorstellungen Forum im Bereich Uhren-Forum; Werte Mitforenten, wirklich, noch eine Speedmaster? Die wievielte Vorstellung einer Moonwatch ist das hier? Vermutlich gibt es schon 398 davon...
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Werte Mitforenten,

wirklich, noch eine Speedmaster? Die wievielte Vorstellung einer Moonwatch ist das hier? Vermutlich gibt es schon 398 davon. Über diese Uhr ist doch schon längst alles gesagt. Nur noch nicht von jedem, d.h. von mir, und deswegen kommt heute Vorstellung Nr. 399, nämlich jene meiner Speedmaster:-) Diese Uhr hatte ich die letzten beiden Monate am Arm (Ihr wißt ja: mein verqueres Eintrageschema und so...;-)) und heute wird es Zeit, sie hier vorzustellen.

Wie kam ich zur Speedy? Die Geschichte beginnt im Jahre des Herrn 2017. Wie so viele hier war ich dem Mythos der Mondlandung bzw. der Moonwatch verfallen. Erst seit kurzer Zeit, nämlich seit Anfang 2017, war ich ebenso der Uhrensucht verfallen und ich beschloß, daß auch eine Speedmaster in die Sammlung einziehen sollte. Nicht nur wegen des Mythos, sondern auch des Designs wegen. Dieses wirkt, obwohl schon Jahrzehnte alt, heute immer noch frisch und triggerte den Kaufimpuls in mir.

Allerdings, mit Schnakenärmchen und Kinderhänden geschlagen, war ich damals der Meinung, daß mir die Moonwatch mit 42 mm zu groß wäre. Ich weiß heute selbst nicht mehr, warum ich dieser Meinung war, denn ich hatte ja damals bereits 2 Automatikchronographen in der Sammlung, die beide 42 mm Durchmesser hatten und die mir absolut nicht zu groß waren. Warum ich ausgerechnet bei der Speedy zögerte, das wissen heute wohl nur noch die Götter. Jedenfalls begab ich mich auf einen Weg, der zunächst in die Irre führte und mich darum auch sehr viel Geld kostete, aber am Ende gelangte ich doch ans Ziel. Oder, wie meine Oma immer sagte: "Ohm End´ word alles goud" (Am Ende wird alles gut).

Hinzu kam, daß ich zu der Zeit nur Automatikuhren besaß und mit dem Thema Handaufzugsuhr noch gar nichts anfangen konnte.

Von der Omega Speedmaster gab es ja, neben der Moonwatch auch noch zahlreiche andere Versionen. Optisch fast ein Doppelgänger, aber kleiner und mit Automatikwerk, gab es die Speedmaster Automatik, in Uhrenkreisen auch als "Reduced" bekannt. Nach dem Studium einiger Videos bei YouTube faßte ich den Entschluß, mir solch eine kleine Speedy zu kaufen. Die Uhr gab es aber schon damals viele Jahre lang nicht mehr neu zu kaufen, so daß ich auf den Gebrauchtmarkt ausweichen mußte. Anfang 2018 war es soweit und ich fand ein aus meiner Sicht gut passendes Angebot eines Händlers aus Italien bei Chrono24 und so drückte ich den Kaufknopf und hielt gut eine Woche später meine eigene Speedmaster in Händen. Kleiner Wermutstropfen: Das Glas muß unterwegs einen Riß bekommen haben. Jedenfalls war einer drin und auf den C24-Bildern gab es diesen noch nicht. Wie dem auch sei: der Händler zeigte sich kulant und erstattete mir dafür 100 Euro zwecks Austausch des Glases. Ansonsten war die Uhr aus 2006 gut erhalten. Ich beschloß, ihr bei Robin Israel eine Kur zu spendieren, da es keinen Revisionsnachweis gab. Er brachte sie technisch und optisch wieder in den Neuzustand.

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Nun hätte eigentlich schon alles gut sein können. Eigentlich... Wäre da nicht die leise Stimme im Hinterkopf gewesen, die mir bei passender Gelegenheit immer wieder mal zuflüsterte: "Du willst doch eigentlich die Moonwatch haben"... Das ging etwa 2 Jahre so, bis ich mir Anfang 2020, zu Beginn der Corona-Zeit, überlegte, wie es mit der Sammlung weitergehen sollte und wie ich die bereits vorhandenen Uhren noch "krönen" könnte. Es fiel dann der Entschluß, die eigene Kollektion mit 3 Uhren aus dem Hause Omega abzurunden: einer Speedmaster, einer Seamaster Professional und einer Aqua Terra. Letztlich fügten sich zudem dann mehrere Umstände zusammen: ich verkaufte meine Kameraausrüstung und es gab das Gerücht, daß die bisher gebaute Speedmaster eingestellt und durch einen zwar moderneren, aber auch deutlich teureren Nachfolger ersetzt würde. Diese Frucht hätte mir dann zu hoch gehangen, weshalb ich ganz bewußt noch zum alten Modell greifen wollte. Zudem wollte ich unbedingt auch noch einen Chronographen mit Handaufzug haben und die ursprünglich mal favorisierte Tissot Janeiro war leider nicht (zu vertretbaren Preisen) aufzutreiben. So wurde auch das mit der Moonwatch rund.

Im Frühjahr 2020 habe ich den Hebel dann umgelegt. Erster Schritt war der Verkauf der Reduced hier im Forum. Es gab zahlreiche Anfragen, was mich (bei meinem ersten und bisher einzigen Verkauf) positiv überrascht hat. Neben einigen frechen "Was ist letzte Preis"-Angeboten gab es auch etliche nette Anfragen und letztlich ging der Zuschlag an @MrMcKee aus Österreich.

Somit war der Platz in der Box frei und die Liquidität da (größtenteils aus dem Fotoverkauf), um die Moonwatch in Angriff zu nehmen. Im Juni 2020 bestellte ich mein Exemplar bei Chronext und konnte die Uhr eine Woche später in Frankfurt abholen.

Zu dieser Zeit habe ich mich maßlos über mich selbst geärgert, denn das unnötige Drumherumkaufen hat mich (wie die Meisten hier wohl selbst wissen), sehr viel Geld gekostet. Hätte ich gleich in 2017 zur Moonwatch gegriffen, wäre diese damals noch für etwa 3.000 Euro auf dem Graumarkt zu haben gewesen. 2020 sah das schon ganz anders aus. Ich will auch nicht zu tief ins Detail gehen und schon gar keine Preisdiskussion anzetteln. Nur so viel sei verraten: durch den Umweg über die Reduced (inkl. der Revision) hat mich die Moonwatch im Endeffekt 5.500 Euro gekostet...

Sei's drum: als ich sie in Händen hielt, war nun endlich alles gut und jetzt hat die liebe Seele endlich Ruh´ :-) Die leise Stimme im Hinterkopf ist verstummt und ich bin mit meiner Speedy sehr glücklich.

Hier ist nun das gute Stück an meinem Arm:
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Die Größenbedenken waren eindeutig übertrieben. Das Hauptproblem ist eigentlich nur, daß durch die starren Bandanstöße die Spannweite von Horn bei stattlichen 54 mm liegt.

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Meine erste zeitgenössische Omega und ich bin immer noch von der Uhr geflasht.

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Die Geschichte hinter der Moonwatch ist überaus spannend. Auch wenn der Beiname „Moonwatch“ fest zur Omega Speedmaster Professional gehört, so war der Chronographen-Klassiker ursprünglich nicht als offizielle Weltraum-Uhr der NASA vorgesehen. Und dennoch erkannten NASA-Astronauten schnell, dass die Omega Speedmaster wie geschaffen für die harten Weltraumbedingungen ist – Wally Schirra, einer der ersten Astronauten der Menschheitsgeschichte beispielsweise trug eine Omega Speedmaster auf der Weltraum-Mission Mercury-Atlas 8. Kurios: Schirras Omega Speedmaster war tatsächlich eine rein private Anschaffung und nicht von der NASA freigegeben. Erst Jahre später wurde die Omega Speedmaster Professional zur offiziellen „flight qualified for all manned space missions“-Uhr, die auch auf dem Mond von Buzz Aldrin getragen wurde.

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Die Historie der Speedmaster beginnt 1957 mit der Referenz CK2915. Die Omega Speedmaster war, neben Seamaster 300 (CK2913) und Railmaster (CK2914), dabei Teil eines Uhren-Trios, welches sich an professionelle Anwender richtete. Alle drei Modelle hatten dabei die charakteristische Form der Hörner, „Broad Arrow“-Zeiger und ein gut ablesbares, kontrastreiches, schwarzes Zifferblatt gemeinsam.
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Tatsächlich waren Chronographen damals Werkzeuge, genutzt von Wissenschaftlern, Ingenieuren, Angehörigen des Militärs oder bei der Sportmessung. Und genau an dieser Stelle setzte Omega damals mit der Speedmaster an, um die Position als Official Timekeeper der Olympischen Spiele zu untermauern. An Weltraumausflüge oder Mondlandungen dachte damals noch keiner bei Omega! Bemerkenswert: Omega ist bereits seit 1932 offizieller Zeitnehmer bei fast allen Olympischen Spielen.
Kein Zufall: In einer der allerersten Anzeigen zur Omega Speedmaster nehmen die Schweizer Bezug auf die seit 25 Jahren bestehende Beziehung zum olympischen Kommitee. Besonders hebt Omega die praktischen Eigenschaften des „high-precision wrist computer“ (anti-magnetic, shock-protected, wasserdicht bis 200 feet) und den Tacho-Productometer (T.P.M.) hevor, mit dem sich die Durchschnittsgeschwindigkeit einfach berechnen lässt – „No calculating. No paperwork“. Beim TPM handelt es sich um nichts anderes als eine Tachymeter-Skala, die bei der 1957 auf den Markt gebrachten Omega Speedmaster zum allerersten mal überhaupt außen auf der Edelstahllünette einer Uhr (anstelle innen, auf dem Rehaut) verewigt wurde. Die außen untergebrachte Tachymeterskala hat sich über die Jahre gegenüber der innen liegenden durchgesetzt und wurde später auch von anderen Uhrenherstellern für ihre Modelle übernommen.

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Weitere charakteristische Merkmale der Omega Speedmaster CK2915 sind ein für damalige Verhältnisse recht großes Gehäuse (39 mm) und der bereits erwähnte „Broad Arrow“ Stundenzeiger, welcher dem Modell letztendlich auch den Spitznamen Omega Speedmaster „Broad Arrow“ beschert hat.

Zeitsprung ins Jahr 1959 zur Omega Speedmaster 2998 "First Omega in Space":
Die Omega Speedmaster mit der Referenz 2998 kommt optisch der später auf dem Mond getragenen Speedy schon ziemlich nah: So ist der pfeilartige Stundenzeiger einem deutlich schlichteren „Alpha“-Zeiger gewichen. Die Tachymeter-Skala ist nach wie vor außen auf der Aluminium-Lünette untergebracht, nunmehr aber schwarz beschichtet. Erstmals bekam die Speedmaster auch eine Gravur auf dem Gehäuseboden spendiert, das auch heute noch vorzufindende Omega-Seepferdchen (Hippocampus), welches auf die vergleichsweise gute Wasserdichtigkeit hinweisen soll (zumindest, für einen Chronographen und für damalige Verhältnisse). Das Trio Railmaster, Seamaster und Speedmaster teilten sich übrigens diese Gravur.

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Bekannt ist die Omega Speedmaster 2998 vor allem durch den NASA-Astronauten Walter “Wally” Schirra, der eine Omega Speedmaster mit der Referent CK2998 am 3. Oktober 1962 während der Sigma 7 Mercury-Weltraummission getragen hat – allerdings „nur“ an Bord seines Raumschiffs, nicht aber im freien Weltraum. Dennoch: das machte diese spezielle Referenz zur First Omega in Space (F.O.I.S.). Spannend: Es handelte sich bei der von Schirra getragenen Speedy nicht um eine offiziell von der NASA abgesegnete Uhr, sondern um eine private Anschaffung – die NASA hat zu dem Zeitpunkt tatsächlich noch keinerlei Anstalten gemacht, eine Uhr offiziell zu testen und an die Astronauten auszugeben.

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Die ab 1964 produzierte Speedmaster-Referenz 105.003 hat sich erneut nur marginal verändert: Augenscheinlich sind aber die deutlich gewachsenen und damit griffigeren Drücker sowie ein erneut geänderter, gradliniger Zeigersatz im Baton-Stil, der dem Zeigersatz desjenigen Modells entspricht, welches später die Moonwatch werden sollte.

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Die Referenz 105.003 markiert endlich den Zeitpunkt, ab dem die Speedmaster von der NASA als "Flight-Qualified for all manned space missions" zertifiziert wurde. Auch meine Uhr trägt natürlich diese Gravur:-)

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Der Weg zur Zertifizierung war aber gar nicht so einfach, denn schließlich kann eine staatliche Behörde wie die NASA nicht einfach zum nächstbesten Juwelier gehen, um ein paar Uhren zu kaufen und diese direkt im Weltraum testen. Aber wie kam es eigentlich dazu, dass die NASA einen Chronographen haben wollte? Nun, der damals verantwortliche junge NASA-Ingenieur James H. Ragan fragte einfach die Astronauten, wie er 2019 in der New York Times sagte („I asked the astronauts what they wanted, and they said a chronograph“). Manche Dinge können so einfach sein...

Aber einen Chronographen selbst entwickeln? Die Kosten wollte sich die NASA logischerweise sparen. Also kontaktierte Ragan Ende 1964 zehn verschiedene Uhrenhersteller (ohne dabei zu sagen zu welchem Zweck). Nur vier antworteten: Longines, Rolex, Hamilton und natürlich Omega. Ob die anderen sechs Hersteller wohl geschlafen haben? Wenn eine Behörde wie die NASA anklopft, müssten doch eigentlich direkt die Dollarzeichen in den Augen der Verantwortlichen aufleuchten… 😉 Hamilton flog übrigens sofort aus dem Entscheidungsprozess und wurde nicht weiter berücksichtigt – Ragan sagte dazu: „Hamilton’s was a pocket watch and a big sucker, so we threw that out straight away“. Ragan beschaffte von Rolex, Longines und Omega jeweils drei Uhren je Modell – eine für die Astronauten, eine für die Tests an sich und eine als Backup, falls etwas schief ging. Die von den Herstellern für die Tests übersandten Modelle mussten dabei genauen Spezifikationen, die in einem Lastenheft verewigt wurden, folgen. Von Oktober 1964 bis März 1965 wurden alle von den Herstellern eingesendeten Modelle praxisnah auf Herz und Nieren geprüft.

Die Moonwatch-Tests im Detail:
  • Hochtemperatur-Test: 48 Stunden bei 71°C und 30 Minuten bei 93°C.
  • Niedrigtemperatur-Test: 4 Stunden bei -18°C
  • Temperaturschwankungen: Fünfzehnmaliges erhitzen der Uhr auf 71°C) für je 45 Minuten, gefolgt von Herunterkühlen auf -18°C) für 45 Minuten 45 bei 6-10 Bar Druck
  • Luftfeuchtigkeit: 240 Stunden bei Temperaturen zwischen 20°C und 71°C bei einer Luftfeuchtigkeit von 95%.
  • Atmosphäre mit hohem Sauerstoffgehalt: 48 Stunden bei 100% Sauerstoffgehalt und 0,35 atm
  • Erschütterungen und Schläge: Sechs Schläge aus verschiedenen Richtungen mit 40G (Dauer jeweils 11 ms)
  • Beschleunigung: Von 1G auf über 7G innerhalb von 333 Sekunden (Simulation eines Raketenstarts)
  • Dekompression: 90 Minuten in einem Vakuum bei 6-10 atm und einer Temperatur von 71°C, weitere 30 Minuten bei 93°C.
  • Hoher Druck: 1,6 atm für eine Stunde
  • Vibrationen: Drei mal 30 Minuten bei 5 bis 2000 Hz.
  • Schall: 130 db (Frequenz 40 bis 10.000 Hz) für 30 Minuten.
Die Omega Speedmaster mit der Referenz 105.003 war letztendlich der einzige Chronograph, der alle Tests unbeschadet überstanden hat (die Uhren von Rolex und Longines packten laut Ragan nicht mal den ersten Test). Und das wichtigste: Auch die Astronauten sprachen sich mehrheitlich für die Omega Speedmaster aus. Daraufhin erhielt die Speedy den NASA-Ritterschlag „flight-qualified for all manned space missions’“.

Im März 1965 ging es dann auch erstmalig (und dieses mal hochoffiziell) gen Weltraum: Im Rahmen der Gemini III-Mission haben die Astronauten Virgil Grissom and John Young die Speedmaster 105.003 getragen. Auch im Rahmen von Gemini IV, bei dem Ed White als erster Amerikaner einen Weltraumspaziergang machte (sog. EVA, Extra-vehicular Activity = Außenbordeinsatz), war die Speedmaster 105.003 fester Bestandteil der Ausrüstung.

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Auf dem Mond war die Referenz 105.003 faktisch aber nie, weshalb dem Modell auch der Spitzname „Pre-Moon“ zuteil wurde. Die Ehre der Mondlandung gebührt der Folge-Referenz, der Omega Speedmaster 105.012.

Die Omega Speedmaster Professional 105.012, die später zu der Moonwatch wurde, kam erstmalig mit einer asymmetrischen Gehäuseform, die dafür sorgte, dass Krone und Drücker an der rechten Gehäuseseite vor Schlägen geschützt waren. Der Gehäuse-Durchmesser wurde in diesem Zusammenhang außerdem auf 42 mm hochgeschraubt. Die Hörner haben die charakteristische, „geschwungene“ Form bekommen. Der „Omega Speedmaster“-Schriftzug auf dem Zifferblatt erhielt ferner erstmalig den Zusatz „Professional“. Ein direkter Zusammenhang zu den bestandenen NASA-Tests bestand allerdings nicht. Erstmalig wurde auch komplett auf das hochgefährliche Radium als Leuchtmasse verzichtet – stattdessen kam fortan ausschließlich das deutlich weniger gefährliche Tritium zum Einsatz.

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Nachdem die Speedmaster ja den offiziellen Segen der NASA hatte, ging es am 20. Juli 1969 auf den Mond: Sowohl Neil Armstrong als auch Buzz Aldrin trugen bei der Apollo 11-Mondlandemission eine Speedmaster mit der Referenz ST105.012 – die Geburtsstunde des Moonwatch-Mythos.

Allerdings: Nur einer der beiden Astronauten trug die Speedmaster ST105.012 tatsächlich beim Spaziergang auf der Mondoberfläche: der zweite Mann auf dem Mond, Buzz Aldrin. Neil Armstrong, der erste Mann auf dem Mond, hatte seine Speedmaster in der Fähre Eagle gelassen, um ein Backup für die Bulova-Cockpituhr zu haben, die zuvor Probleme gemacht hatte. Der dritte Astronaut im Bunde, Michael Collins, blieb alleine in der Umlaufbahn des Mondes und trug die Speedmaster-Referenz 145.012.

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Ab 1968 schließlich wurde eine neue Referenz eingeführt, die bis 1988 produziert wurde: Die Omega Speedmaster Professional 145.022 ist im Wesentlichen baugleich mit dem Vorgänger, der ursprünglichen Moonwatch-Referenz ST 105.012 – mit einem kleinen optischen Unterschied: Das Omega-Logo ist seit 1968 nicht mehr appliziert, sondern – wie auch der Rest des Zifferblattes – gedruckt.

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Der entscheidende Unterschied zwischen den Referenzen war aber technischer Natur: Das seit je her eingesetzte Kaliber 321 mit aufwendigem Schaltrad-Mechanismus wurde durch das deutlich einfacher konstruierte und damit günstigere Kaliber 861 mit Kulissensteuerung ersetzt. Immerhin wurde die Frequenz des Kalibers 861 auf 21600 bph erhöht, was sich positiv auf die Ganggenauigkeit ausgewirkt hat.

Der Grund für den Kaliber-Wechsel war rein rationaler Natur: Omega wollte die Moonwatch, die sich auch bei Otto-Normal-Uhrenfreunden steigender Beliebtheit erfreute, einem breiteren Publikum verfügbar machen – und das geht nun mal am besten über einen erschwinglichen Preis. Sicherlich spielte auch die Quarz-Krise eine Rolle: Insbesondere japanische Hersteller stürzten mit ihren günstigen, batteriebetriebenen Uhren gestandene Schweizer Uhrenhersteller tief in die Krise. Die in vergleichsweise großen Mengen produzierte und dazu günstig verkaufte Speedmaster Professional trug einen guten Teil zur Rettung Omegas bei. Zum Vergleich: Der Preis für die Omega Speedmaster Professional 145.022 betrug Ende der 60er Jahre grade mal 165 US-Dollar – inflationsbereinigt heute 600 US-Dollar.

Die Omega Speedmaster Professional 145.022 wurde 20 Jahre lang produziert und war stets der zuverlässige Begleiter der NASA-Astronauten. So auch bei der Apollo 13-Mondmission im April 1970, die beinahe in einer Katastrophe endete: Kurz vor der Mondlandung durch das Apollo 13-Raumschiff Odyssey explodierte ein Sauerstofftank – über 300.000 km von der Erde entfernt. In diesem Zusammenhang fiel auch der berühmte Satz „Houston, wir haben ein Problem!“ als Kommandant Lovell sich hilfesuchend im NASA-Kontrollzentrum meldete. Die drei Mann starke Besatzung konnte mit diesem Defekt natürlich nicht mehr auf dem Mond landen und umrundete diesen kurzerhand, um wieder die Erde anzusteuern. Durch die Explosion verursachte Defekte führten allerdings dazu, dass die Astronauten alle möglichen Stromverbraucher abschalten mussten, um die lebenserhaltenden Systeme zu schonen – darunter auch den Bordcomputer, der für die Zeitmessung genutzt wurde. Um allerdings den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zu ermöglichen, musste die Zünddauer der Triebwerke höchstpräzise abgemessen werden: Ziemlich genau 14 Sekunden mit minimaler Toleranz – und hier kam die Omega Speedmaster Moonwatch 145.022 zum Einsatz. Die Geschichte nahm zum Glück ein gutes Ende: Am 17. April 1970 landete die Kommandokapsel der Apollo 13 sicher im Pazifik.

Omega erhielt anschließend wegen der überlebenswichtigen Rolle der Speedmaster für die Mission den imageträchtigen Silver Snoopy Award von der NASA. Heute ist Omegas Snoopy Award im Omega-Museum in Biel ausgestellt:

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Bis 2020 wurde die Omega Speedmaster Professional Moonwatch mit Hesalitglas und dem Handaufzugskaliber 1861 in unveränderter Form unter der Referenz 311.30.42.30.01.005 gebaut (Ref. 311.30.42.30.01.006 mit Saphirglas). Das originalgetreue Design machte das Modell über viele viele Jahre zu dem Dauerbrenner im Omega-Sortiment.

Die Unterschiede zwischen dem Kaliber 861, welches 1968 eingeführt wurde, und dem seit 1996 verbauten Kaliber 1861 betreffen nur die Oberflächenbearbeitung bestimmter Komponenten (rhodiniert) und minimale Konstruktionsänderungen. Ebenfalls seit 1996 wird anstelle von Tritium die Leuchtmasse Super-Luminova verwendet.

2021 schließlich wurde die modernisierte Nachfolgerin meiner Speedmaster mit dem neuen CoAx-Werk 3861 vorgestellt. Aber das ist eine andere Geschichte, die zu erzählen ich Anderen überlasse;-)

(Quelle für die Speedmaster-Geschichte und die Fotos: Chrononautix.com )

Nun die technischen Daten:
Gehäuse: Edelstahl satiniert und poliert, 42 mm Durchmesser, Höhe 14 mm, Hesalitglas, geschraubter Edelstahlboden, außenliegende Tachymeterlünette mit Aluminiuminlay
Zifferblatt: Schwarz, mit Leuchtzeigern und Indizes mit Leuchtmasse
Armband: Edelstahl mit polierten und satinierten Elementen, verschraubte Glieder, Bandanstoß 20 mm, Edelstahlfaltschließe
Werk: Omega 1861, 48 h Gangreserve, Handaufzug (ohne Sekundenstop), 18 Steine, 21.600 Halbschwingungen/h
Wasserdichtigkeit: 5 bar (50 m)
Funktionen: Kleine Sekunde, Chronograph mit 30-Minuten und 12-Stunden-Zähler
Listenpreis (Stand 2020): EUR 4.600

Die mechanischen Uhrwerke spielen in der Historie der Speedmaster die wichtigste Rolle – obwohl es auch Quarzvarianten und sogar Zifferblätter mit LCD-Anzeigen gab. Insgesamt aber ist die Geschichte der Speedmaster auch eine Geschichte ihrer mechanischen Kaliber.

Den Anfang machte das Handaufzugswerk 321 aus der Fertigung von Werkehersteller Lemania. Es wurde zum legendärsten Uhrwerk der Speedmaster – denn es tickte in der Moonwatch, die tatsächlich zum Mond reiste. Das Kaliber 321 verfügte über eine Schalt- oder Säulenradkonstruktion, die Unruh war mit einer Breguet-Spirale versehen.

Es folgte das etwas schlichter aufgebaute Kaliber Lemania 1873, das bei Omega ab 1968 als Kaliber 861 bezeichnet wurde. Dieses verfügte nun über eine Kulissenschaltung, die Breguet-Spirale wurde durch eine Flachspirale ersetzt. Gleichzeitig wurde die Frequenz von 18.000 auf 21.600 Halbschwingungen pro Stunde erhöht. Dieses Werk wurde in den Jahren 1968 bis 1996 verbaut. Es folgte, mit nur minimalen Änderungen, das Kaliber 1861, welches seinerseits dann in 2021 vom neuentwickelten Kaliber 3861 abgelöst wurde.

Die Preisentwicklung der Omega Speedmaster war und ist immer wieder Gegenstand hitziger Diskussionen, da dieses Modell mit nur geringen Änderungen jahrzehntelang gebaut wurde und mit etwas mehr Änderungen immer noch gebaut wird. Wer sich dafür interessiert, dem sei der entsprechende Artikel von Zeigt.com empfohlen:
Omega Speedmaster Preisentwicklung - The Moon is the Limit?

Nun noch die restlichen Bilder:
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Die schreinähnliche Box der Speedmaster.

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Im Inneren findet sich ein Koffer.

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Darin, neben der Uhr, allerlei Nützliches und weniger Nützliches (weitere Bänder, ein Briefbeschwerer, eine Uhrmacherlupe, ein Bandwechselwerkzeug).

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Unter dem Koffer finden sich noch 2 Broschüren: einmal die bebilderte Geschichte der Moonwatch und dazu Instruktionen für den Bandwechsel.

Die weiteren Bilder packe ich mangels Platz in einen separaten Post.

Noch 1 Unboxingvideo zur Speedy, vom London Watch Collector:

Und zu guter Letzt, wie immer, noch die Links zu meinen übrigen Vorstellungen:
Der 40. Geburtstag oder Longines Conquest Classic Moonphase, Ref. L2.798.4.52.6
Die Jagd nach dem verlorenen Flieger oder Hamilton Khaki X-Patrol, Ref. H76556131
Die Weltzeituhr oder Hamilton Jazzmaster GMT Auto, Ref. H32695131
Die Genaue oder Tissot T-Classic T-Tempo COSC Chronometer, Ref. T060.407.11.051.00
Der Techno-Dresser oder Longines Master Collection Retrograde Moonphase,Ref.L2.738.4.51.7
Ein Uhrenmarathon oder Tissot Le Locle Réserve de Marche, Ref. T006.424.16.053.00
Variation in Tag und Datum oder Certina DS-1 Day-Date, Ref. C006.430.11.051.00
Einen Taucher braucht die Sammlung oder Mido Ocean Star Captain IV, Ref. M011.430.11.051.02
Die Deutsche oder Union Glashütte Belisar Großdatum, Ref. D002.426.16.087.00
Inspiration und Eleganz oder Hamilton intra-matic, Ref. H38455751
Die Rarität oder Longines Admiral Chronograph GMT, Ref. L3.670.4.56.6
Nicht Fisch, nicht Fleisch oder Certina DS-4 Small Second, Ref. C022.428.11.051.00
Außerplanmäßig, die Erste oder Longines Master Collection Annual Calendar, Ref. L2.910.4.78.3
Außerplanmäßig, die Zweite oder Longines 1832 Moonphase, Ref. L4.826.4.92.2
Mächtig gewaltig oder Hamilton Pan-Europ Auto Chrono, Ref. H35756735
Auf den Käpt´n kommt es an oder Rado Captain Cook 1962 Limited Edition (2017), Ref. R32500305
Klein und günstig oder Hamilton Khaki Field Officer Mechanical, Ref. H69419933
Großdatum? Großes Datum?? oder Certina DS Action Big Date Automatic, Ref. C032.426.11.051.00
Die Jubiläumsuhr, Teil 1 oder Tissot Heritage Navigator 160th Anniversary Chronometer, Ref. T078.641.16.057.00
Die Beinahe-Manufaktu(h)r oder Union Glashütte 1893 Johannes Dürrstein Edition Gangreserve, Ref. D007.456.16.017.00
Die Jubiläumsuhr, Teil 2 oder Tissot Heritage Porto 1925, Ref. T.66.1.628.32
Die "Krone" meiner Taucheruhren oder Omega Seamaster Professional Diver 300M, Ref. 212.30.41.20.01.003

Viel Spaß beim Lesen und Euch allen ein schönes Wochenende!
 
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bachmanns

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Es folgen die restlichen Fotos:
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Einfach zeitlos schön!

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Eine ebenfalls sehr schöne und massive Schließe, die allerdings mehr Feinverstellungsmöglichkeiten haben dürfte.

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Das Profil der Speedy erinnert mich doch sehr an ein Ufo:-)

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Leider gab es im ersten Entwurf ein kleines Problem mit den Bildern, weshalb ich das Ganze nachträglich bearbeiten und in 2 Posts aufteilen mußte.
 
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UhrAlex

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Gratulation zur Speedmaster und Vielen Dank für die Vorstellung.
Vor allem aber 'Hut ab!' vor dem Überblick der Historie, den Du hier abgeliefert hast!

Ich werde auch sicher noch die 1000ste Vorstellung dieser Uhr mit Begeisterung lesen und freue mich immer, wenn sie hier im Forum gezeigt wird, was ja zum Glück recht häufig der Fall ist.
Eher selten aber mit so vielen Infos bereichert!

Gruß
Alex
 
bachmanns

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Heute ist irgendwie der Wurm drin:roll:

Die Gangwerte habe ich natürlich auch noch vergessen… Ich hatte die Speedmaster jetzt 2 Monate lang täglich am Arm und sie lief in der Zeit mit etwa 2-3 Sekunden Plus pro Tag sehr genau. Ein Wert, mit dem ich hochzufrieden bin!

Die Einstellung ist aufgrund des fehlenden Sekundenstops etwas kniffeliger. Schließlich kann man die Uhr ja nicht einfach anhalten. Aber mittels Backhacking läßt sich auch die Speedmaster recht genau einstellen und dank der hohen Ganggenauigkeit reicht es auch, das alle 2-3 Wochen einmal zu machen.
 
bachmanns

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@UhrAlex : Vielen herzlichen Dank! Freut mich, wenn die Vorstellung gefallen hat. Ein bißchen Hintergrund sollte schon sein, finde ich. Daher gehört nicht nur meine persönliche Geschichte in die Vorstellung, sondern auch die der Uhr.
 
bachmanns

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@Brambilla Vielen lieben Dank, Paul, freut mich sehr! Wobei ich glaube, daß das sicher auch in einer der anderen Vorstellungen zu finden sein dürfte;-) Wenn man es denn findet; bei der Vielzahl der Vorstellungen im Allgemeinen und der Speedmaster im Besonderen ist es nicht ganz einfach, die Infos zu entdecken.
 
vghat

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Wow‼️ Was eine tolle und ausführliche Beschreibung zu einer Uhr, über welche bereits alles geschrieben zu sein schien. Vielen Dank für Deine vielen ergänzenden Hintergrundinformationen. So macht eine Uhrenvorstellung Spass beim Lesen. Herzlichen Glückwunsch zu Deiner Speedy und allzeit viel Freude damit.
 
bachmanns

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@vghat und @GoodGrizz : Auch Euch beiden vielen herzlichen Dank für die netten Kommentare! Ich freue mich sehr über die Resonanz und auch darüber, noch neue Infos zu einer der bekanntesten Uhren überhaupt liefern zu können. :-)
 
Belluna

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Herzlichen Glückwunsch und meine große Bewunderung für Deine herausragende Vorstellung dieser tollen Uhr. Da kann ich nur sagen, einfach grandios und danke.
 
bachmanns

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Vielen herzlichen Dank @Belluna :super: Es gab zwar bei der Erstellung einige Pannen, aber es freut mich, wenn die Vorstellung trotzdem so gut ankommt.
 
ZehnNullAcht

ZehnNullAcht

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Klasse Vorstellung des Klassikers, die ich mit Interesse gelesen habe, vor allem die Beschreibung der einzelnen Referenzen im Zeitablauf. Man lernt doch immer noch etwas dazu.

Viel Freude mit der "echten" Moonwatch, und dass die Gangwerte so bleiben.

Viele Grüße Michael
 
bork

bork

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Kann mich da nur anschließen. Du hast da mal wieder eine großartige Vorstellung gezaubert. Viel Spaß mit Deiner Uhr.
 
kage-ul

kage-ul

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Oh, Mann, da scheint ja jemand richtig in sein Baby verliebt zu sein...................;-):D:super:
Vielen Dank für die historischen Details.
 
bachmanns

bachmanns

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Klasse Vorstellung des Klassikers, die ich mit Interesse gelesen habe, vor allem die Beschreibung der einzelnen Referenzen im Zeitablauf. Man lernt doch immer noch etwas dazu.

Viel Freude mit der "echten" Moonwatch, und dass die Gangwerte so bleiben.
Herzlichen Dank, das freut mich sehr:super:

Du hast da mal wieder eine großartige Vorstellung gezaubert. Viel Spaß mit Deiner Uhr.
Man tut, was man kann:-) Vielen lieben Dank!

Oh, Mann, da scheint ja jemand richtig in sein Baby verliebt zu sein...................;-):D:super:
Das stimmt allerdings:-) Auch Dir besten Dank!
 
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