IWC Ingenieur, am besten Bi-Color, was gibt es zu beachten?

Diskutiere IWC Ingenieur, am besten Bi-Color, was gibt es zu beachten? im Kaufberatung Forum im Bereich Uhren-Forum; Hey liebes Forum, seit kurzem interessiere ich mich für die IWC Ingenieur, habe aber leider noch nicht so richtig etwas über mögliche Schwächen...
  • IWC Ingenieur, am besten Bi-Color, was gibt es zu beachten? Beitrag #1
C

CoTe

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Hey liebes Forum,

seit kurzem interessiere ich mich für die IWC Ingenieur, habe aber leider noch nicht so richtig etwas über mögliche Schwächen der alten Stücke von 1980 - 2000 gefunden.
Speziell die Modelle mit Millimeter-Papier ZB haben es mir angetan, außerdem wäre Bi-Color schön. Ich habe herausgefunden, dass die Endelemente des Bandes wohl kein Vollgold sind, richtig?
Was haltet ihr von der Ref. 3305, gibt es da etwas zu beachten.
Machen die Quarz Werke heute Probleme hinsichtlich Ersatzteile/Ersatzteilpreise ?

Vielen Dank für eure Hilfe und Anregungen!
 
  • IWC Ingenieur, am besten Bi-Color, was gibt es zu beachten? Beitrag #2
Mueller27

Mueller27

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Machen die Quarz Werke heute Probleme hinsichtlich Ersatzteile/Ersatzteilpreise ?

Ich kann Dir nur mitgeben, dass IWV was Reparatur und Ersatzteilpreise angeht, ganz oben mitspielt preslich. Da ist die Marke in der absoluten Luxus-Liga angekommen.
 
  • IWC Ingenieur, am besten Bi-Color, was gibt es zu beachten? Beitrag #3
u2112

u2112

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Bei den Bi-Color Ingenieuren sind die Mittelglieder schon massiv 14k - was Du als "Endelement" bezeichnest, ist tatsächlich Teil des Gehäuses und das ist in der Tat nur mit einer dünnen Goldschicht versehen, um den optischen Übergang zum Band hinzukriegen. Manchmal ist das schon etwas berieben, man kann es auch komplett wegpolieren (das Gehäuse ist identisch mit der Stahlversion).

Was die Werke angeht, gibt es die "Skinny" Ingenieur ja sowohl mit einem mechanischen Werk (als Mixte-Version Ref. 3506) und mit einem Quarz-Werk (als Mixte-Version Ref. 3305). Beide Werke haben eine ETA-Basis, was heute bei der Ersatzteilversorgung hilft. Das Kal. 375 basiert auf dem ETA 2892A2, entsprechend unproblematisch ist die Ersatzteillage bei den Verschleißteilen. Das Quarz-Kaliber 2250 basiert auf dem ETA-ESA 955.111 - da sieht es schon schwieriger aus, da dieses Werk seit 1986 nicht mehr gebaut wird. Ich bin mir auch nicht sicher, ob hier noch ein Service über IWC möglich ist - falls ja, ist das auf jeden Fall ziemlich teuer. Dieses Werk kann aber auch jeder normale Uhrmacher revidieren und selbst bei einem Totalschaden kriegt man noch relativ gut Ersatz. Die mechanischen Bauteile sind bei ETA eigentlich nie ein Problem (da oft baugleich über verschiedene Werke), defekt ist aber meist die Elektronikbaugruppe. Aber auch die kriegt man noch bzw. kann sie zur Not aus einer Spenderuhr besorgen.

Ein Beispiel für eine solche Aktion beim Vorgänger-Kaliber 2405 (für das es absolut keine Teile mehr gibt, auch bei IWC direkt nicht) habe ich hier mal beschrieben:

Die IWC Yacht Club I - Eine kleine Sammler-Historie - Watchlounge Forum

Ich habe noch zwei Uhren mit dem Cal. 2250 im Einsatz (u.a. in meiner Ingenieur 3303), beide laufen auch nach 40 Jahren ohne Probleme (aufholzklopf). Wichtig ist, dass man die Batterie im Auge behält - wenn die leer ist und man die Uhr im Schließfach vergisst, kann es gefährlich werden. Die meisten dieser Werke sind durch ausgelaufene Batterien zerstört worden... deshalb lieber die Batterie entfernen, wenn man die Uhr weglegt oder länger nicht nutzt.

Gefühlt sind die Skinny-Ingenieure in den letzten Jahren mit der Genta-Welle wieder etwas in Mode gekommen, was sich insbesondere in den teilweise sportlichen Angebotspreisen niederschlägt. Da würde ich schon genau schauen und Geduld mitbringen. Millimeter-Papier Zifferblätter sind meines Wissens bei dieser Generation extrem selten, die gängigen Varianten waren eher vergoldet, schwarz, weiß oder rhodiniert (s. hier Die "Skinny" Ingenieur SL ).

Die Uhren eignen sich besonders für eher schlanke Handgelenke, an dickeren Armen wirken die etwas verloren. Wobei die Uhren durch das integrierte Band schon größer wirken als 34mm.

Gruß,
Christian
 
  • IWC Ingenieur, am besten Bi-Color, was gibt es zu beachten? Beitrag #4
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CoTe

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Bei den Bi-Color Ingenieuren sind die Mittelglieder schon massiv 14k - was Du als "Endelement" bezeichnest, ist tatsächlich Teil des Gehäuses und das ist in der Tat nur mit einer dünnen Goldschicht versehen, um den optischen Übergang zum Band hinzukriegen. Manchmal ist das schon etwas berieben, man kann es auch komplett wegpolieren (das Gehäuse ist identisch mit der Stahlversion).

Was die Werke angeht, gibt es die "Skinny" Ingenieur ja sowohl mit einem mechanischen Werk (als Mixte-Version Ref. 3506) und mit einem Quarz-Werk (als Mixte-Version Ref. 3305). Beide Werke haben eine ETA-Basis, was ...
Vielen Dank Christian für die Details hinsichtlich der Verfügbarkeit und dem Aufbau der Werke, deine Erfahrungen mit dem Cal. 2250, deine Verlinkung auf den ziemlich interessanten Beitrag, die Situation mit dem Gold am Gehäuse selbst und auch den Hinweis auf die Größe. Ich trage gern Uhren mit ca. 45 - 46mm Lug to Lug, daher könnte mir das passen. Hinsichtlich der Problematik mit den Quarz-Werken werde ich aber genau überlegen, zumal die Preise ja, wie du sagtest, schon ambitioniert sind aktuell...
 
  • IWC Ingenieur, am besten Bi-Color, was gibt es zu beachten? Beitrag #5
BSBV

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Moin,
das Werk ist sehr langlebig und macht keine Zicken.
Ich bin mit meiner IWC sehr zufrieden.

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  • IWC Ingenieur, am besten Bi-Color, was gibt es zu beachten? Beitrag #7
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