Uhrenbestimmung IWC Erbstück, könnt Ihr helfen ?

Diskutiere IWC Erbstück, könnt Ihr helfen ? im Vintage-Uhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Da dies mein erster Post in diesem Forum ist, ein freundliches Hallo erstmal an alle die sich in diesen Thread begeben haben ! Ich persönlich...
E

el_bloom

Themenstarter
Dabei seit
27.07.2010
Beiträge
12
Da dies mein erster Post in diesem Forum ist, ein freundliches Hallo erstmal an alle die sich in diesen Thread begeben haben !

Ich persönlich habe bis jetzt mit meinen 35 Lebensjahren wenig bis keine Erfahrung mit Uhren gesammelt und habe jetzt
durch einige Zufälle trotzdem eine wahnsinnig schöne Uhr am Handgelenk (nachdem das Goldarmband gekürzt wurde),
die sich mit nichts vergleichen lässt was ich bisher an "Zeitmessern" trug.

Beeindrucken tut mich immernoch zutiefst, daß man diese Uhr nicht aufziehen muß, obwohl da hörbar ein mechanisches Werk läuft.
Vor ein paar Tagen hab ich erst verstanden, daß dies Wunder ein "Automatik" Aufzug bewirkt :klatsch: :super:

Ok genug davon, für euch Kenner ist das bestimmt alles nichts neues :lol:

Ich würde primär gerne wissen was das für eine Uhr ist und welches "Herz" in Ihr schlägt.
Denn auf meiner Suche habe ich bis jetzt nur herausgefunden, daß es wohl höchstwahrscheinlich eine Ingenieur Baujahr 1940-1960 ist.
Obwohl ich mir auch wieder unsicher bin, da auf den meisten Ziffernblättern ein Logo prangert, auf meiner jedoch nicht.

Ich poste einfach mal ein paar Fotos : (ich hoffe das Forum skaliert die, ansonsten sprengts jetzt die Form :|)






Ich hätte dann noch ein paar weitere Fragen über

- den Einsatz von Cape Cod (schon bestellt) um die micro Kratzer wegzubekommen.

- ob die Uhr schonmal unprofessionell versucht wurde zu öffnen (es sieht an manchen Stellen am Gehäuse so aus)

- inwiefern die Uhr recht laut klappern darf (z.B. beim Radfahren) oder ob das auf einen defekt hindeutet

- Wieviel Wasser darf sowas abbekommen ?

aber das hat Zeit, interessanter ist ersteinmal, was das für ein Schätzchen ist !!

Danke für jedwede Hilfe ! :super:
 
Zuletzt bearbeitet:
blaubär

blaubär

R.I.P.
Dabei seit
21.08.2008
Beiträge
749
Ort
NRW
ich hoffe das Forum skaliert die
Nein, tut es nicht, aber macht nix: wir haben alle Monitore mit 3000px Breite. ;)

Eine Ingenieur ist es nicht, das stünde sonst auf dem Zifferblatt. Es gab viele IWC Automatics, die keiner besonderen Baureihe angehörten. Vermutlich hat sie ein Werk aus der Kaliberfamilie 85 (evtl. 852), was das Produktionsdatum auf Anfang der 50er Jahre festlegen würde. Gehäuse ist vermutlich 18K Gold, Punze auf den Horn kann ich nicht erkennen, steht aber auch innen im Deckel.

Klappern sollte das gar nichts, auch nicht beim Radfahren. Entweder ist das Werk lose oder die Rotorachse ist ausgeschlagen. Also besser ab zum Uhrmacher mit dem guten Stück.
 
Käfer

Käfer

Moderator
Dabei seit
13.03.2007
Beiträge
11.160
Hallo und willkommen hier im Forum

Eine wirklich sehr schöne Uhr hast Du da - ohne wenn und aber. Und was mich besonders freut ist, dass Du offensichtlich Freude am Material hast. Leider, leider gibt es gerade in D sehr viele - für mich eigentlich nicht verständliche - vorbehalte gegen das Material. Ich jedoch meine, es gibt kaum etwas Schöneres, als eine solche klassische Golduhr. Und gerade das Goldband spiegelt den Zeitgeist der Uhr wunderbar wieder.

Bezüglich Werk kann man natürlich raten, aber letztlich wird man genaueres nur sagen können, wenn man das Werk sieht. Allerdings würde ich einen weiteren, dilettantischen Öffnungsversuch unterlassen und dies einen Fachmann machen lassen.

Weiss Du etwas bezüglich genauer Herkunft und Geschichte der Uhr? Ich frage mich nämlich, ob der Uhr die eigentlich notwendige Pflege (Service, Revisionen) angedeiht wurden. Wenn nicht, dann wäre es dringendst zu empfehlen, dies zu tun. Und zwar in dem Fall nicht von einem Feld, Wald und Wiesenuhrmacher, sondern von IWC selber. Die haben eine eigentlich ganz gute Serviceabteilung, gerade auch für solche alten Schätzchen. Dort bekommst Du dann auch gegen einen geringen Aufpreis einen so genannten "Stammbuchauszug", der Dir dann alle Antworten bezüglich Jahrgang, Modell etc. liefern würde. In dem Fall meiner Meinung nach eine lohnende Investition (die Werksrevision meine ich, aber auch den Stammbuchauszug).

Ganz ehrlich gesagt würde ich Cape Cod Aktionen bei der Uhr unterlassen und die Uhr - wie oben beschreiben - in professionelle Hände geben. Da könnten dann auch die Öffnungsspuren der Vorgänger beseitigt werden (bei Golduhren ist das relativ gut hinzukriegen). All diese rein kosmetischen Selbstversuche mögen zwar kurzfristig einen Effekt zeigen, aber die Uhr hat es wirklich verdient, dass man ihr den verdienten Respekt zollt.

Soweit Mal meine ersten Gedanken zu der Uhr.............
 
T

Thomas_G.

Gast
Dabei seit
10.09.2008
Beiträge
3.697
Eine sehr schöne Uhr, die auch einen recht hohen Wert hat. Lediglich die Krone ist nicht original, das wurde bei einer Reparatur sicher ersetzt. Das Band ist Geschmackssache, mit einem Lederband sähe die Uhr sicher auch nicht schlecht aus - aber wenn Dir das Goldband so gut gefällt, dann auch so lassen :-)

Ich würde mit diesem Stück einen guten Uhrmacher aufsuchen, und den Zustand des Uhrwerks professionell prüfen lassen und im Bedarfsfall eine Revision vornehmen lassen. Anders als beim Auto benötigt ein mechanisches Uhrwerk nicht einmal im Jahr einen Ölwechsel, aber mindestens alle sechs Jahre. Nur so wird Verschleiß vermieden. Gerade eine solche Uhr erreicht damit äußerst präzise Gangwerte und macht auch sehr lange Freude.
Zum Radfahren würde ich die Uhr nicht nutzen. Zum einen ist davon auszugehen, das nach der langen Zeit die Dichtungen der Uhr nur unzureichend arbeiten - damit auch nicht vor Schweiß schützen. Auch Wasser ist dringend zu vermeiden. Die Erschütterungen beim Radfahren würde ich einer unrevisionierten alten Uhr auch nicht antun, abgesehen davon, das durch Druckbelastungen auf das Handgelenk schnell mal ein Federstag brechen kann und sich das Armband öffnet.
Angesichts des Wertes und der Erhaltung würde ich die Uhr nicht unbedingt bei jeder Alltagsbeschäftigung tragen. Mit Cape Cod wäre ich zudem vorsichtig - der Strichschliff auf dem Boden kann dann auch schnell weg sein. Ein umsichtiger Goldschmied ist sicher die bessere Wahl.
 
wolke

wolke

Dabei seit
02.03.2008
Beiträge
5.135
Ort
Nahe Berlin
Glückwunsch zu dem herrlichen Schmuckstück! :super:

Meine Tipps:

1. Finger weg von Cape Cod! Lass da besser einen Profi ran. Cape Cod ist imho nur was für polierten Edelstahl.

2. Vor Wasser schützen (auch Regen)! Die Uhr dürfte keine funktionierenden Dichtungen besitzen.

3. Nicht beim Fahrradfahren (und Golfen, Tennis etc.) tragen! Die dabei auftretenden, kurzfristigen Beschleunigungen können die Mechanik beschädigen.

Revision durch IWC ist ne Super-Idee, wird allerdings ein wenig teuer. Alternativ wäre ein Uhrmacher-Meisterbetrieb vielleicht auch annehmbar.

Bei IWC könntest Du allerdings auch einen Stammbuchauszug bekommen, dann hast Du alle relevanten Infos zu Deiner Uhr schwarz auf weiß.
 
E

el_bloom

Themenstarter
Dabei seit
27.07.2010
Beiträge
12
Allerdings würde ich einen weiteren, dilettantischen Öffnungsversuch unterlassen und dies einen Fachmann machen lassen.

Weiss Du etwas bezüglich genauer Herkunft und Geschichte der Uhr? Ich frage mich nämlich, ob der Uhr die eigentlich notwendige Pflege (Service, Revisionen) angedeiht wurden.

Danke für eure superinformativen Beiträge Käfer und Blaubär !!

Also habe ich da eine schon halbdefekte Uhr unklarer Herkunft, keine Inge, an die ich auch selbstpflegetechnisch erstmal nicht ran darf (das klappernde was auch immer hört sich schon heftig an... es kann auch schnell rotieren, was immer das ist )

Da ich nun aber total verunsichert und unerfahren bezüglich Uhrmachern bin, müsste ich die Uhr also zu IWC schicken (haben die Niederlassungen in Deutschland?) !?

Mal angenommen ich täte das, würde IWC sich auch um das Klappern kümmern nebst der Revision und erm... also ich bin nicht reich oderso... wie teuer wird das denn werden und rechtfertigt der Wert der Uhr das auch ?



Über die Herkunft kann ich nur sagen, daß mein Onkel, der die Uhr augenscheinlich erwarb, damals Architekt beim Bau des Flughafen Tempelhofs hier in Berlin war.
Ich habe da auch anderen Goldkrempel geerbt (Freimaurer oder irgendwelche Illuminaten Anhänger, schwer, massives Gold so mit 3 Gliedern mit Symbolen drauf und nem schweren "Hammer" dranhängend :shock: ... sehr merkwürdig)

Nachträglich hinzugefügt:
Ich würde mit diesem Stück einen guten Uhrmacher aufsuchen, und den Zustand des Uhrwerks professionell prüfen lassen und im Bedarfsfall eine Revision vornehmen lassen. Anders als beim Auto benötigt ein mechanisches Uhrwerk nicht einmal im Jahr einen Ölwechsel, aber mindestens alle sechs Jahre. Nur so wird Verschleiß vermieden. Gerade eine solche Uhr erreicht damit äußerst präzise Gangwerte und macht auch sehr lange Freude.
Zum Radfahren würde ich die Uhr nicht nutzen.
Vielen Dank Thomas ! Ich werde mir Deine Ratschläge zu Herzen nehmen.
Jedoch kann ich nicht zu einem Uhrmacher gehen solange mir nicht einer genannt wird in Berlin, der sowas auch kann !!

Ich werde die Uhr wohl besser erstmal nichtmehr tragen, schade schade :-(

@Wolke : Danke, ich habs verstanden... ich glaub das war jetzt eindeutig weil die Tips gleich von allen Ecken kommen.
- kein Schweiss, kein Wasser, keine Erschütterungen bis die Revision durch ist. Und die Revi wird teuer werden... alles in allem : prooblematisch hoch 10 ... ziemlich unangenehm :(

edit : mir fällt jetzt noch ein, an der Uhr wurde jetzt bestimmt die letzten 10-15 Jahre nichts gemacht an Reparaturen oder Wartung, also wird wohl um eine Revision kein Weg drumherumführen. Ich werde bald den Kontakt zu IWC suchen, falls sich ein vertrauenswürdiger Uhrensachverständiger nicht findet.
MfG, Christian.
 
Zuletzt bearbeitet:
Käfer

Käfer

Moderator
Dabei seit
13.03.2007
Beiträge
11.160
Naja, nicht entmutigen lassen. Du hast halt mit einer solchen Uhr eine Art "Oldtimerferrari" - bei so was erwartet auch niemand, dass man das für 'nen Apel und 'nen Ei unterhalten kriegt ;-) - wenn man so was will, fährt man einen aktuellen Golf oder so.....oder trägt eien Swatch ;-). Oldtimer sind immer ein Hobby, eine Leidenschaft, egal ob Auto oder Uhr ;-) .

Ja, eine Revi bei IWC wird teuer, aber dafür kriegst Du eine quasi neue Uhr zurück, die dann - im Rahmen des Gegebenen - auch alltagstauglich ist. Im Rahmen des gegebenen heisst, so wie die damals beim ursprünglichen Kauf für den Alltag gedacht war, so kann man sie wieder tragen. War die damlas nicht wasserdicht, wird sie es heute auch nicht. War sie es damals, ist sie es nach der Revi auch wieder. Aber so eine Uhr ist so oder so nicht als Taucheruhr gedacht ;-).

Lass Dir nichts einreden, mechanische Uhren sind grundsätzlich robuster, als so mancher glaubt. Die Uhr kann man schon zum Fahrradfahren tragen, aber soll man es? Mein Vater hat mit einer vergleichbaren Omega aus etwa derselben Zeitperiode (auch Gold etc.) ein Haus gebaut, inkl. Kangohammereinsatz, pickeln, hämmern etc. die Uhr immer am Arm. Die hat das klaglos weggesteckt und läuft heute noch wie eine 1. Aber wie gesagt, soll man das heute noch tun? Für extremeren Einsatz gibts heute günstige Alternativen oder kauf Dir für solches Tun eine Certina DS 2 - wenns schon eine Vintage sein muss.

Ja, IWC kümmert sich bei der Revi um das Klappern....klappern gehört schliesslich zum Handwerk :D .

Lass die Uhr von einem Konzi (sprich Uhrengeschäft), welches aktuelle IWCs führt, zu IWC Schaffhausen zur Revi schicken. Aber darauf bestehen, dass das so gehandhabt wird!
 
P

playman205

Dabei seit
13.09.2008
Beiträge
193
Ich würde primär gerne wissen was das für eine Uhr ist und welches "Herz" in Ihr schlägt.
Denn auf meiner Suche habe ich bis jetzt nur herausgefunden, daß es wohl höchstwahrscheinlich eine Ingenieur Baujahr 1940-1960 ist.
Aller Wahrscheinlichkeit nach eine 18k-Gold-Automatik von IWC, keine Ingenieur, evtl. Ref. 808, das sollte aber im Innendeckel stehen. Das Zifferblatt mit dem aufgesetzten IWC-Logo deutet auf einen jüngeren Jahrgang, Ende 1960er bis Mitte 1970er. Das hätte den Vorteil, dass Du dann die letzte und beste Werkvariante 854 drin hättest. Es wäre natürlich möglich, dass Du ein originales IWC-Tauschblatt neueren Datums drin hast und die Uhr darunter älter ist.

IWC kann Dir auf Basis der Gehäusenummer im Innendeckel und der Werknummer auf dem Werk einen Stammbuchauszug erstellen, aus dem Du ersehen kannst, wann die Uhr an welchen Konzessionär ausgeliefert wurde.

Alles in allem eine großartige und qualitativ hochwertige Vintageuhr in ordentlichem Erhaltungszustand, die aber ziemlich sicher einen Wartungstermin braucht. Mir gefällt sie übrigens besser mit einem Lederband, z.B. Alligator in dunkelbraun, das harmoniert sehr gut zu Geldgold.

Ich hätte dann noch ein paar weitere Fragen über

- den Einsatz von Cape Cod (schon bestellt) um die micro Kratzer wegzubekommen.

- ob die Uhr schonmal unprofessionell versucht wurde zu öffnen (es sieht an manchen Stellen am Gehäuse so aus)

- inwiefern die Uhr recht laut klappern darf (z.B. beim Radfahren) oder ob das auf einen defekt hindeutet

- Wieviel Wasser darf sowas abbekommen ?
1.) Cape Cod wird für diese Kratzer nicht ausreichen, das sind keine Mikrokratzer.
2.) Möglich, das Gehäuse sollte sanft aufgearbeitet werden. Deswegen lohnt sich, auch wenn's nicht billig wird, sie für den Service zum Hersteller zu geben. Immerhin sieht das Zifferblatt noch schön aus, es geht nichts über ein gut erhaltenes, originales Blatt ohne Verschlimmbesserungen.
3.) Defekt, könnte tatsächlich ein ausgeschlagenes oder gebrochenes Rotorlager des Automatikblocks sein, was den Rotor in Schieflage und damit in Kontakt mit Gehäuseboden und Werkbrücken bringt. Möglichst vor dem Service nicht mehr tragen, Du raspelst damit u.U. feine Materialspäne ab, die den Zustand des Werks weiter verschlechtern. Vielleicht sind auch nur Werkhalteschrauben abgeschert (oder nicht mehr vorhanden) und das ganze Werk wackelt nun im Gehäuse. Das müsstest Du dann aber beim Aufziehen mit der Hand spüren.
4.) Kein Wasser. Gar kein Wasser. Nada. Jeden Kontakt mit Wasser vermeiden. Nicht wasserdicht. Das kann man gar nicht genug betonen ;-), zahllose Uhren aus dieser Zeit sind dadurch vernichtet worden. Selbst spritzwasserdichte Uhren von damals sind nach all diesen Jahren auf keinen Fall diesbezüglich als zuverlässig zu betrachten.

Nimm' Geld in die Hand und lass' die Uhr in Ordnung bringen. Sie ist es definitiv wert.

Holger
 
blaubär

blaubär

R.I.P.
Dabei seit
21.08.2008
Beiträge
749
Ort
NRW
Das Zifferblatt mit dem aufgesetzten IWC-Logo deutet auf einen jüngeren Jahrgang, Ende 1960er bis Mitte 1970er.
Bist du da sicher? Ich habe eine IWC aus 1955 mit Kal. 852 und die hat auch ein Blatt mit aufgesetztem Logo, das ich für authentisch halte.

PS: Bilder werden ja doch skaliert wenn man Javascript einschaltet. 8-)
 
wolke

wolke

Dabei seit
02.03.2008
Beiträge
5.135
Ort
Nahe Berlin
Nochn juta Tipp, unta Balinan ;-)

Uhr zu Steinfurth (Juwelier D. Steinfurth - Dienstleistungshaus fr Werterhaltung) bringen, lass die mal einen detaillierten Kostenvoranschlag machen (kostet nicht die Welt), dann zu IWC schicken, ebenfalls Kostenvoranschlag (der allerdings dann selbst schon ne größere Kleinigkeit kostet), dann vergleichen und entscheiden.

Gruß,

Alexander
 
Zuletzt bearbeitet:
H

Hozzy

Dabei seit
05.04.2010
Beiträge
23
Ort
Darmstadt/früher Rheydt
Ich würde - zumindest was das Klappern angeht - mal schauen ob es nicht bloss die Bandanstösse des Metallbands oder das Band selbst sind ;)

Wenn es natürlich in der Uhr klappert, ist das nicht gut...geh einfach mal zu einem guten Juwelier/Uhrmacher, der kann die mal professionell öffnen und Dir sagen, ob eine Reinigung und Justage reichen oder ob die wirklich revisioniert gehört. Selbst wenn letzteres der Fall ist, dann kann er Dir ein Angebot machen, was die Revision kosten würde, sie mal reinigen und justieren und Du sparst auf die Revision (solange reichen dann die "Schnellarbeiten" in jedem Fall)....

Ansonsten: Glückwunsch, ich bin kein Golduhrenträger, aber da hast Du echt was tolles geerbt :super:

Grüße
Stephan
 
O

osterguentermann

Gast
Die Krone scheint mir nicht original zu sein - und mit hoher Wahrscheinlichkeit die grösste Risikostelle für einen Wassereinbruch.

Ich würde Folgendes machen: das Armband verkaufen (derzeit hoher Goldpreis!), die Uhr von dem Verkaufserlös bei IWC oder einem sehr guten Uhrmacher voll revisionieren lassen und anschliessend mit dunkelbraunem oder schwarzem Alligatorband tragen.

Eine schöne Uhr ist´s allemal... :super:
 
wolke

wolke

Dabei seit
02.03.2008
Beiträge
5.135
Ort
Nahe Berlin
Ich würde Folgendes machen...
Vorsichtig mit seinen Ratschlägen er sollte sein. Nicht wissen er könne, ob das Armband ist original - dann Uhr mit Armband viel mehr wert sein, als Uhr und Armband allein. Ruhe und Geduld er lernen muss, Hast und Geldgier zur dunklen Seite der Machten ihn führen werden. ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
M

muenzensammler

Dabei seit
20.10.2009
Beiträge
79
Ort
Mittelhessen
Ich würde Folgendes machen: das Armband verkaufen (derzeit hoher Goldpreis!), die Uhr von dem Verkaufserlös bei IWC oder einem sehr guten Uhrmacher voll revisionieren lassen und anschliessend mit dunkelbraunem oder schwarzem Alligatorband tragen.
Wenn es kein original IWC-Band ist, ist der Vorschlag sehr gut. Wenn es ein Original-Band ist, unbedingt zu IWC. Dann ist es ein 10-Finger-Lecker.
 
P

playman205

Dabei seit
13.09.2008
Beiträge
193
Bist du da sicher? Ich habe eine IWC aus 1955 mit Kal. 852 und die hat auch ein Blatt mit aufgesetztem Logo, das ich für authentisch halte.
Meines Wissens wurde das aufgesetzte IWC-Logo unter der 12 1968 erstmals eingeführt. Die (Original-)Blätter sollten aber zwischen den Werkgenerationen des Kaliber 85 austauschbar sein, solange sie kein Datum haben. Letzteres lag bei den älteren Werkvarianten weiter innen.

Hast Du mal ein Foto von der Uhr? Das interessiert mich natürlich brennend.

Holger
 
O

osterguentermann

Gast
Nun...ähhh...ja...ich war natürlich nicht von einem Original-IWC-Goldband ausgegangen :oops: das sollte schon geklärt sein, bevor es verhökert :shock: wird!
 
blaubär

blaubär

R.I.P.
Dabei seit
21.08.2008
Beiträge
749
Ort
NRW
Hast Du mal ein Foto von der Uhr? Das interessiert mich natürlich brennend.
Tauschblatt ist natürlich nicht völlig auszuschließen. :hmm:
Ist auf jeden Fall ein Originalblatt, also nicht überholt/restauriert, dafür ist der Schriftzug zu fein, das würde man sehen, auch an der feinen Struktur des Sonnenschliffes. Sieht man auf dem kleinen Bild leider nicht, das mußt du jetzt einfach mal glauben. Muß mal vernünftige Bilder machen. :oops:
Die Krone ist wohl auch neueren Datums, die hat schon den moderneren Fisch, 1955 müßte eigentlich noch der alte Fisch drauf gewesen sein. Sie erscheint mir auch etwas zu breit, aber Kronen sind nun mal Verschleißteile, die bei so alten Modellen nicht immer original ersetzt werden können.

Das aufgesetzte Logo gab's erst ab 68? Da bringst du mich jetzt echt in's Grübeln...
 

Anhänge

walti

walti

Dabei seit
04.05.2010
Beiträge
2.725
Hallo,

die Uhr wird auch meiner Meinung nach aus den 60 er Jahren stammen, in füherer Zeit hatten die Uhren kein aufgestztes IWC-Logo, sondern nur den verschnörkelten Schriftzug.

Eine 808 könnte es durchaus sein, da bin ich auch Holger´s Meinung. Iah habe eine 68 er 808 mit Datum. die sieht so aus. Kaliber ist beimeiner ein 8541, da mit Datum, ohne Datum wäre es ein 854.

Ich tippe bei der vorgestelleten uhr entweder auf ein 853, eher aber auf ein 854 er Werk.





Und bei meiner Yachti, die ebenfalls aus 1968 stammt sieht man auch das aufgestzte IWC Logo.



Im Gegensatz dazu meine 56 er Sharkfin, da sieht das Ganze so aus !



Die Daten weiß ich genau, da ich für alle 3 Uhren einen STABU habe.

Bei meinem Neuerwerb habe ich noch keinen, aber di wird vermutlich auch aus den 50´s sein, da bin ich sicher, sie hat Kaliber 853 drin und auch den alten Schriftzug.



Und so sieht ein STABU von IWC aus !



Die vorgestellte Uhr ist sehr schön und hat eine liebevolle Behandlung verdient, Golduhren sind imho aber Uhren für die freizeit und nicht zum "Rocken" da nimmt man Stahl.

Ich trage meine Goldies immer Sonntags, jeden Sonntag eine andere Uhr, ein herrlicher Hochgenuss.

LG

Walti
 
Zuletzt bearbeitet:
blaubär

blaubär

R.I.P.
Dabei seit
21.08.2008
Beiträge
749
Ort
NRW
die Uhr wird auch meiner Meinung nach aus den 60 er Jahren stammen, in füherer Zeit hatten die Uhren kein aufgestztes IWC-Logo, sondern nur den verschnörkelten Schriftzug.
Habe gerade etwas gegoogelt und das hier gefunden:
The IWC Ingenieur - Dial Variations in Vintage Models: Part 2
The above style of the 853 (non-date) Ingenieur is intriguing because all known variations have the applied "IWC" logo on the dial (typically only found on 854x models), as well as bar markers instead of slash markers. Too many examples exist for the dials to all be subsequent replacements and a picture of this same variation appears in IWC's magazine, "International Watch."
Die Ingenieur mit 853 wurde von 1959-1966 gebaut, also gab es das aufgesetzte Logo nachweislich auch schon vor 1968, aber höchstwahrscheinlich nicht vor 1960. Damit hätte meine dann wohl doch ein Tauschblatt. Bisher war ich davon ausgegangen, daß meine 55er ein Originalblatt hat, aber vermutlich hat Holger Recht. Wieder was dazugelernt.
 
Thema:

IWC Erbstück, könnt Ihr helfen ?

IWC Erbstück, könnt Ihr helfen ? - Ähnliche Themen

  • [Suche] IWC Ingenieur Ref 3227 Stahl

    [Suche] IWC Ingenieur Ref 3227 Stahl: Suche genannte IWC Ingenieur Cal 81100 aus der Zeit von 2005 - 2009 mit Stahlband und möglichst blauem Blatt in gutem Zustand. Freue mich über...
  • Kaufberatung IWC Mark XVIII - Le Petit Prince

    Kaufberatung IWC Mark XVIII - Le Petit Prince: Hallo Leute, ich überlege derzeit, mir obige Uhr zuzulegen. Sie ist einfach so schön. Nach einiger Recherche ist mir inzwischen klar, dass es...
  • Kaufberatung IWC Portugieser mit neuem Werk ?

    Kaufberatung IWC Portugieser mit neuem Werk ?: Hallo, weiß zufällig jemand oder hat eine Vermutung, ab wann die Basis Chronos Portugieser 3714.... mit neuen Werken mit längeren Gangreserven auf...
  • IWC Erbstück

    IWC Erbstück: Hallo liebe Uhrenfreunde, Ich hatte schon in einem anderen Post über meinen geplanten Kauf einer Tauchmeister angedeutet dass ich ein Erbstück...
  • IWC Quarzuhr Erbstück

    IWC Quarzuhr Erbstück: Hallo liebe Uhrenfachleute:-) Ich brauche Eure Hilfe! Ich habe von meinem Vater diese IWC Armbanduhr geerbt und frage mich nun ob diese Uhr...
  • Ähnliche Themen

    • [Suche] IWC Ingenieur Ref 3227 Stahl

      [Suche] IWC Ingenieur Ref 3227 Stahl: Suche genannte IWC Ingenieur Cal 81100 aus der Zeit von 2005 - 2009 mit Stahlband und möglichst blauem Blatt in gutem Zustand. Freue mich über...
    • Kaufberatung IWC Mark XVIII - Le Petit Prince

      Kaufberatung IWC Mark XVIII - Le Petit Prince: Hallo Leute, ich überlege derzeit, mir obige Uhr zuzulegen. Sie ist einfach so schön. Nach einiger Recherche ist mir inzwischen klar, dass es...
    • Kaufberatung IWC Portugieser mit neuem Werk ?

      Kaufberatung IWC Portugieser mit neuem Werk ?: Hallo, weiß zufällig jemand oder hat eine Vermutung, ab wann die Basis Chronos Portugieser 3714.... mit neuen Werken mit längeren Gangreserven auf...
    • IWC Erbstück

      IWC Erbstück: Hallo liebe Uhrenfreunde, Ich hatte schon in einem anderen Post über meinen geplanten Kauf einer Tauchmeister angedeutet dass ich ein Erbstück...
    • IWC Quarzuhr Erbstück

      IWC Quarzuhr Erbstück: Hallo liebe Uhrenfachleute:-) Ich brauche Eure Hilfe! Ich habe von meinem Vater diese IWC Armbanduhr geerbt und frage mich nun ob diese Uhr...
    Oben