Islamismus - religiöse Fanatiker, jetzt auch eine Gefahr für Deutschland?

Diskutiere Islamismus - religiöse Fanatiker, jetzt auch eine Gefahr für Deutschland? im Small Talk Forum im Bereich Community; Mir bleiben angesichts solcher Gräueltaten und Versuche von einigen hier es zu relativieren die Knabbereien im Halse stecken. Und mir schwant...
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
intasu

intasu

Gesperrt
Dabei seit
25.07.2012
Beiträge
507
Ort
Eintracht Braunschweig
Mir bleiben angesichts solcher Gräueltaten und Versuche von einigen hier es zu relativieren die Knabbereien im Halse stecken. Und mir schwant bezüglich der fast tausend deutschen Dschihadkämpfer, die ja demnächst zurückkehren werden, auch nichts Gutes. Denn die schärfste Sanktion, die unsere Innenpolitiker und
Sicherheitsbehörden planen, ist der Ausweisentzug, und selbst hier gibt
es massive Widerstände seitens Rot-Grün. Die Apeasementpolitik gegenüber
Islamisten und gewaltbereiten Salafisten ist der falsche Weg. Hier muss
ab sofort über schärfere Maßnahmen bis hin zur Sicherheitsverwahrung
debattiert werden, um den Schutz unschuldiger Opfer zu gewährleisten.
 
Seelanne

Seelanne

Dabei seit
23.11.2014
Beiträge
237
Also manchmal verstehe ich euch Theisten nicht so ganz

Es wird so getan, als wäre das AT eine Art "Moby Dick", ein Buch voller Legenden und Sagen, daß nur "sinnbildlich" verstanden werden soll, daß NT aber, ja das NT verkündet die wahre Geschichte der Geschehnisse - und der Fakten.;-)

Wenn man als Christ die Geschichten der Wunder im NT als gegeben erachtet, gehört die Geschichte Jonas im Bauche des Wals (wobei wir wieder bei Moby Dick wären) ebenso dazu - beides gehört unabdingbar zum Christentum.
Wieso bezeichnest Du mich als Theisten ? Vorurteile alle Länder vereinigt Euch. Ich bin gar keiner, jedenfalls bin ich kein christlicher (mehr).

Aber das entbindet mich - aber auch andere - nicht von der Pflicht, sich mit den Dingen in richtiger Weise zu beschäftigen und die Dinge zutreffend zu benennen:

Die Religion Christentum geht nunmal auf J.C. zurück, deswegen heißt die Religion sinniger Weise auch so. J.C.'s Lehre unterscheidet sich teilweise fundamental vom AT, welche vom Selbstverständnis der Christen das AT einerseits hinsichtlich der Prophezeiungen erfüllt aber andererseits durch die völlige Neuinterpretation durch JC ablöst ("Sieh, ich mache alles neu"). Gerade wegen dieser Neuinterpretation hat sich JC seinerzeit den Zorn der damaligen Kirchenobrigen zugezogen (die Geschichte setzte ich jetzt mal als bekannt voraus). Der zentrale Punkt der Lehre JC sind im übrigen nicht irgendwelche Wundergeschichten, sondern die Bergpredigt, diese ist sogar ein recht radikaler Bruch mit der damals vorherrschenden Religionsauffassung.

In christlichen Gotteshäusern wird sodenn auch in erster Linie, eigentlich fast ausschließlich, das NT gelehrt und besprochen, wenn auch das AT - insbesondere in historischer Weise - selbstverständlich der Unterbau ist. Dies allein schon deshalb, weil JC selber in seiner Lehre natürlich Bezug aufs AT nimmt (und nicht alles in Frage stellt). Du wirst in einer katholischen oder evangelischen Predigt zu 99 % das NT hören. Das NT steht im Zentrum des Christentums, es ist nach deren Auffassung die Umsetzung des AT nach der Lehre Christi.

Ich weiß auch überhaupt nicht, was das anscheinend gegebene Unverständnis bzgl. des Christentums mit der hiesigen Diskussion zu tun hat bzw. haben soll. Es will scheinen, dass hier einem diffusen "ihr/die Christen aber auch" das Wort geredet werden soll, was die hiesige Diskussion erstens in seltsame Gefilde führt und zweitens nie jemand - ich schon gar nicht - bezogen auf die Historie dieser Religion bestritten hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gast001

Gast
Deine Behauptung, das Fehlen eines Bekennerschreibens würde indiziell beweisen, dass es keinen islamistischen Hintergrund geben würde, ist nicht schlüssig, Ende.
Falsch. Erstens hast du Lockerbie in die Diskussion eingebracht - einen Anschlag, der vom libyschen Geheimdienst verübt wurde. Wieso dieser Anschlag jetzt meine Aussage widerlegen soll, dass zu Anschlägen mit islamistischem Hintergrund üblicherweise irgendein Bekenntnis folgt, verstehe ich nicht.

Was spielt die Anzahl der Täter denn jetzt für eine Rolle ? Kleine Terrorzellen bestehen in der Regel aus wenigen Personen. Die konkrete Anzahl ist doch jetzt vollkommen wuppe. Entscheidend ist, dass diese nicht zwingend auf Befehl einer übergeordneten Orga handeln müssen, von daher wüßte ich in diesem Fall auch nicht, wer da ein Bekennerschreiben abgeben sollte.
Richtig - wenn es Einzeltäter sind, dann wird wohl kein weiteres Bekennerschreiben folgen. Damit schließe ich nicht aus, dass es islamistisch motivierte Gewalttäter sind. Ein Beweis dafür ist aber bis jetzt ebenso wenig erbracht.

Und bitte unterstell mir nicht, was ich nicht gesagt habe: Du weißt aus meinem längeren Post, wie differenziert ich zu der Sache stehe und keineswegs hier alles in einen Topf werfe. Wenn du mir das jetzt trotzdem unterstellst, ist das schlichtweg unlauter. Ich habe zu keinem Zeitpunkt von den Tätern auf andere Moslems geschlossen. Ich verwahre mich nachhaltig gegen diese unwahre Unterstellung. Eine solche Diskussionskultur ist unmöglich, sorry. Diskussion hiermit auch gegenüber Dir beendet.
Ich habe dir nichts unterstellt. Wenn du genau liest, wirst du feststellen, dass ich dich gefragt habe (richtiger: dir eine rhetorische Frage gestellt habe) in der Annahme, dass du das von dir weisen würdest. Was du ja auch getan hast. Wieso das meine Diskussionskultur in Zweifel zieht, verstehe ich zwar nicht, aber gut, dann ist das eben so. Schade.

Der Unterschied ist, dass ich bei letalem Ausgang der Täterergreifung keinerlei Verschwörungstheorie bemühen würde (so aber klang es im Post von Tomcat). Es wäre eine "normaler"- wenn auch bedauerlicher - Lauf der Dinge, dies eben aus den von mir genannten Gründen. Oder stellst du dir vor, die Täter würde a) auf einmal sagen, "na gut, wir geben auf" oder b) die Polizei es sonderlich darauf anlegt, noch weitere Polizisten zu gefährden bzw c) angesichts der kaltblütigen Hinrichtung -gerade auch eines ihrer Kollegen- sonderlich zimperlich sein wird im Wahl ihrer Mittel ?

Mich würde es daher wundern, wenn die Täter vor einem Gericht landen. Besser wäre es (siehe Norwegens Umgang mit Breivig), aber die Umstände sprechen dagegen, aber eben ganz abgesehen von irgendwelchen Verschwörungstheorien.
Ich bleibe dabei: gerade aus Respekt vor den Opfern, aber auch vor der Verfassung (die auch in Frankreich die Gewaltenteilung vorsieht) sollte die Verurteilung der Täter einem ordentlichen Gericht überlassen werden. Ich würde mir so einen Ausgang wünschen. (Übrigens wurde vorhin auf Bayern 3 mitgeteilt, der "Raketenwerfer" sei in Wirklichkeit wohl doch eher eine Kalaschnikow gewesen.)

Ach ja, und zu Täter # 3, der sich gestellt hat, hört man:

Süddeutsche Zeitung schrieb:
Freunde bezweifeln Komplizenschaft des inhaftierten Mourad H.
Schulfreunde und Nachbarn des 18-jährigen Mourad H. haben Zweifel an dessen Komplizenschaft angemeldet. "Mourad ist gestern den ganzen Vormittag über in der Schule gewesen", sagte ein Mitschüler. "Es gibt jede Menge Zeugen. Ich verstehe nicht, weshalb er in Polizeigewahrsam ist." Auch eine islamistische Ausrichtung des 18-Jährigen bestritten seine Bekannten.

Mourad H. hatte sich noch am Abend der Polizei in der Stadt Charleville-Mézières gestellt, nachdem sein Name in sozialen Netzwerken im Internet kursiert war. Mourad sei ein "sehr netter Junge, der mit den Fundamentalisten nichts zu tun hat", hob sein Schulkamerad hervor. "Er ist Muslim, aber gemäßigt." Eine andere Schulfreundin berichtete, Mourad habe ihnen erzählt, die Polizei sei bei ihm, und er verstehe nicht, was los sei. Die Familienmitglieder seien zwar praktizierende Muslime, aber würden nie so etwas tun - auch nicht den Attentätern bei der Flucht helfen. Nachbarn der Familie äußerten sich ähnlich.
Manch einer hier argumentiert hier nach dem Motto: "Es kann nicht sein, was nicht sein darf"
Geht soweit, dass es auch schon mal Juden auch gewesen sein könnten, die mit "allahu akbar" gestern in Paris ein Massaker angerichtet haben.
Ich habe lediglich festgestellt, dass nach der derzeitigen Kenntnislage so gut wie jeder die Tat begangen haben kann. CH hat sich mit so ziemlich jeder "Bewegung" angelegt.

Ich bin Charlie! I am Charlie! Je suis Charlie!

Der fantastische Mut des Herausgebers und seiner KollegInnen verdient es, dass das Magazin fortgeführt wird. Dass ihre Ermordung nun ausgerechnet von CHs schlimmsten Gegnern benutzt wird - intoleranten Dummköpfen! - um ihre Hetzbotschaften zu transportieren, ist tragisch und sollte jeden von uns besonders nachdenklich machen.

Ich bin sicher, die Toten von Paris hätten nicht gewollt, dass die Extremisten auf ihre Kosten "Kasse machen".

Grüße
Tomcat

--- Nachträglich hinzugefügt ---

Die Übersetzung ist falsch.

Im Original sagt er: "notre démocratie qui est gravement atteint"

Sinngemäss heisst das: "Unsere Demokratie ist schwer getroffen." Damit bezieht er sich auf den Anschlag.
Vielen Dank, smarti!

Grüße
Tomcat
 
seikologist

seikologist

Dabei seit
13.12.2011
Beiträge
1.024
Wieso bezeichnest Du mich als Theisten ?
Mea culpa. Du warst auch in erster Linie nicht gemeint, nur geht es mir etwas gegen den Strich, wenn einerseits von andersdenkenden Tolleranz und Einsichtigkeit gefordert wird, man aber die eigene theistische Geschichte untergräbt.

Von einigen wenigen (soweit uns bekannt ist) Extremisten ist eine greuliche und abscheuliche Tat begangen worden, wobei wir noch keine Hintergrundinformationen sowie Einzelheiten kennen, sondern bisher alles auf Vermutungen und Spekulationen beruht. Ich kann nur hoffen, daß man die Verantwortlichen lebend fasst und sie zur Rechenschaft ziehen kann, damit eine Aufarbeitung des Weshalb und Wieso stattfinden kann, im Sinne der Hinterbliebenen - und im Namen der Opfer.

Einige wenige hier haben nichts besseres zu tun, als wieder eine Glaubensgemeinschaft in Geiselhaft zu nehmen und obskure "Fachkenntnis" des Koran hier öffentlich darzulegen und in seinem Sinne zu interpretieren, kennt aber die Grundlagen seines eigenen Glaubensbekenntnisses nicht. Die eigenen Stellen im Buch, die zweifelos zum Christentum gehört, die blutigen, hasserfüllten, menschenverachtenden Stellen, die "dreckigen" scheint man gerne gewissentlich ausser Acht zu lassen. Nichts anderes wollte ich damit sagen, sollte es bei dem ein oder anderen falsch angekommen sein - mea culpa. Aber dieses grenzwertige Gedankengut in letzter Zeit hier im Forum macht mich nachdenklich....

Anstatt aufeinander zuzugehen, entfernt man sich immer weiter von einander......und das ist doch das eigentliche Ziel dieser Verrückten.
 
Zuletzt bearbeitet:
mecaline

mecaline

Dabei seit
09.03.2007
Beiträge
10.161
Hier muss
ab sofort über schärfere Maßnahmen bis hin zur Sicherheitsverwahrung
debattiert werden, um den Schutz unschuldiger Opfer zu gewährleisten
Ja, so was ähnliches hatte ich mir vorhin unter "mutigen" Christen vorgestellt. Jetzt kommt aber gleich wieder "Pegida" aus der Menge geschallt und dieser Vorschlag wird mundtot gemacht. Am Ende bleibt halt nur "butterweich" über ...

Bezüglich der Christen-Diskussion in diesem Faden tun wir den Terroristen meiner Ansicht nach einen zu großen Gefallen, dass wir darüber diskutieren. Das soll wegen mir in einen anderen Kontext rein, aber ich sehe schlichtweg keinen Sinn darin, nun zunächst die Eroberung Jerichos zu diskutieren bis man sich da zum gestrigen Tage durchgekämpft hat.

Und bei manchem Atheisten hoffe ich, dass er sich zumindest der bequemen Lage in einem christlichen Land bewusst ist, dass ihm einen so großen Spielraum für seinen provokanten Ton gegenüber Gläubigen (gleich welcher Religion) ermöglicht. Das sähe in manch anderem Land ganz anders aus, offizielle Religions- und Meinungsfreiheit hin oder her...

Meine Religion ist kein Automotor. Nach Preis, Leistung und Qualität kann ich da nicht so rational gehen. Christus als dreckig zu bezeichnen ist was anderes als "Schei**-Mercedes" zu sagen.
 
carpediem

carpediem

Dabei seit
20.01.2008
Beiträge
24.815
Es ist beschämend und peinlich, was hier so an Ergüssen auftaucht.
Provokation, Angriffe. Pauschalisierungen.

Ganz übel ist die Tatsache, dass es User gibt, die an einer Stelle recht empfindlich sind und gern mal Beiträge melden, selbst aber wenig Toleranz und Weltoffenheit an den Tag legen. Hier wird teilweise mit so harten Bandagen gekämpft, dass alles zu spät ist. Dieser Thread ist weiß Gott keine Zierde für uns. Das kann man in der ganzen Welt lesen.
Schon mal drüber nachgedacht? An einigen Stellen blicke ich in Abgründe, mal abgesehen davon, dass Forenregel 1.2 wohl nicht allen bekannt zu sein scheint.

Grüße
carpediem
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

Islamismus - religiöse Fanatiker, jetzt auch eine Gefahr für Deutschland?

Oben