Interesse an Herkunft und Bedeutung eines Erbstückes(Taschenuhr)

Diskutiere Interesse an Herkunft und Bedeutung eines Erbstückes(Taschenuhr) im Taschenuhren Forum im Bereich Uhrentypen; Hallo zusammen, Ich habe eine Taschenuhr vererbt bekommen und diese schon Jahre hier in Ehren liegen. Über die Uhr konnte ich jetzt(hoffentlich...
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systemroot

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Hallo zusammen,

Ich habe eine Taschenuhr vererbt bekommen und diese schon Jahre hier in Ehren liegen. Über die Uhr konnte ich jetzt(hoffentlich korrekt) rausfinden, dass sie aus der Schweiz stammt und aus 585er Gold ist (Stempel des Eichhörnchen). Ich konnte aber nicht herausfinden, von welchem Hersteller sie stammt und wann sie hergestellt worden sein könnte.
Außerdem hat sie noch weitere winzige Gravuren und Zahlen. Kann mir vielleicht jemand etwas über deren Bedeutung sagen? Ich vermute in einer das Jahr 1921 in einer Gravur zu erkennen, aber ist das das Herstellungsjahr oder eine Art Schenkdatum?
Was ich mich sehr interessiert ist der Hersteller.
Und was bdeuted das CUIVRE, ist das ein Material?
Was bedeutet, wenn man von auf x gelagerten Steinen spricht?
Wofür ist der kleine Knopf im Gehäuse bei 11Uhr?

Vielen Dank im Voraus, vielleicht gibts hier jemanden, der einiges über die Gravierungen weiß?

Danke euch schon einmal und wünsch einen schönen Abend hier.

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Ruebennase

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Drücke den Knopf und drehe die Krone und siehe da die Uhrzeiger drehen sich und man kann eine Uhrzeit ein stellen :-). Cuivre bedeutet nur das ist der Staubdeckel und das dieser unedel aus Metall ist. X Lagersteine sind die hübschen roten Dinger in deren Zentrum ein Metallstift herausragt. Das sind die Zapfen der Räder. Alles was werksseitig zu sehen ist sollte Zifferblattseitig genauso gelagert sein ( Ab und an gibt es mal Abweichungen da nur an sichtbaren Stellen Lagersteine als Verkaufslackieung waren, aber das ist selten und bei eher schlecht finessierten Werken späterer Jahre) . Wenn Du noch den Anker mit seinen zwei Steinklauen und den Hebestein sowie die Unruhzapfen inkl. Decksteine mit zählst kommst Du auf 15 Steine. 1921 hatte diese Uhr schon einige Jahre auf dem Buckel und da das im Uhrmacherzeichen (die kleinen Gravierungen) ist, wurde sie eventuell dann gewartet.. Sie sollte aus dem Ende des 19. Jahrhunderts sein. Schau mal durch die Lupe. Die Zahlen der Sekunderie könnten ebenso wie der feine Minuterierand noch von Hand gezeichnet sein. Ich würde Sie sehr grob um 1890 und in keinem Fall um 1920 datieren.
Schön das Du schon versucht hast dich ein zu lesen. Ich hoffe ich konnte dich bei deinen "Hausaufgaben" unterstützen.

Grüße Rübe
 
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Hallo Rübe,

vielen Dank für die sehr interessanten Informationen.
Hast du evtl. noch eine Idee, was den Hersteller angeht? Hat das kleine D-C evtl. was damit zu tun?
 
Ruebennase

Ruebennase

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Es ist schwierig bis unmöglich wenn keine eindeutigen Herstellerpunzen oder Namen vorhanden sind heraus zu bekommen, wie der Werdegang der Herstellung einer Uhr zu der Zeit war. Dis auf sehr wenge Ausnahmen hatten die Hersteller anders als heute kein Image und waren unbekannt und deshalb nicht verkaufsfördernd. D+C wäre Dürrstein Dresden und auch "nur" der Händler und nicht der Hersteller. Viele Uhren wurden auch noch im Verbandsystem hergestellt. Diese Taschenuhren zwingen einen schon die Qualität der Uhr als solches zu sehen und sich nicht auf Herstellenamen samt Image zu verlassen.
 
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systemroot

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Das ist ja interessant, dass der "Weg" der Uhren früher so intransparent war. Aber sicher auch verständlich zur damaligen Zeit.
Schade, dass es das dann heute schwer macht etwas zu recherchieren.
Was wären diese typischen Qualitätsmerkmale? Ich mein bei meiner Uhr sehe ich nun nur Zustand, dass es 585er, 15 Steine? hat.
Es sind ja einihe Punzen zu finden, aber was das alles bedeutet? Patent, Service usw?
 

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