Industrie-Neuigkeiten: LVMH will Tiffany übernehmen

Diskutiere Industrie-Neuigkeiten: LVMH will Tiffany übernehmen im Uhrencafé Forum im Bereich Uhren-Forum; Wie das Manager-Magazin heute unter Berufung auf Bloomberg berichtet, beabsichtigt LVMH offenbar die Übernahme von Tiffany: LVMH...
B1884

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LVMH hat mir die letzten Jahre viel Freude gemacht. Die Aktien vom Arnault Konzern stehen bei mir mit +130% in den Büchern. Darf gerne so weiter gehen. Ich vertraue dem Management. Wenn die 12 Mrd. für Tiffany ausgeben möchten, dann wird das sicher gut durchdacht sein.

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Wahnsinn!

16.2 Milliarden US-Dollar für was?
 
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Ich verstehe.

Tolle #spekulationsblase! :face:
 
Spitfire73

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Ohne die Unternehmensbewertung von Tiffany gesehen und beurteilt zu haben, wird wohl niemand von uns ein Urteil abgeben können, ob der Kaufpreis nun überzogen ist oder nicht.

Gruß
Helmut
 
bachmanns

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So ein Kauf mag heute vielleicht teuer erscheinen, was aber für die Zukunft nichts heißen will. Richemont hat im Jahr 2000 für die Mannesmann-Uhrendivision das Neunfache des Umsatzes bezahlt. Damals ein unvorstellbar hoher Preis. Wenn man aber sieht, wie sich das Geschäft seitdem entwickelt hat, war die Summe geradezu ein Schnäppchen. Das Geschäft ist heute ein Vielfaches des damals gezahlten Preises wert.
 
Doppelbeg

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gefühlt kommt mir das eher, in Relation, günstig vor - wenn man sich mal überlegt wie etabliert Tiffany ist und die Fans durch die Klassiker aus dem Produktportfolio immer nachzuwachsen scheinen. Scheint ein richtig gutes Geschäft zu sein.
 
Spitfire73

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Tiffany war wohl vor dem Deal mit etwa 12 Mrd. bewertet. Die 4,2 Mrd. mehr dürften grob vereinfacht der inkaufgenommene Aufpreis für den erhofften künftigen Nutzen aus dem US Vertriebsnetz für LVMH und dem Know How im Schmuckbereich sein. Wenn man sich ansieht, dass virtuelle Kartenhäuser wie Facebook mit über 400 Mrd. Dollar Wert gehandelt werden, sind die 16,4 Mrd. für Tiffany möglicherweise nicht übertrieben.
Ähnliches dachten sich die Herrschaften bei Bayer aber sicher auch - bevor sie von Monsanto über den Tisch gezogen wurden.

Gruß
Helmut
 
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paysdoufs

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Richemont hat im Jahr 2000 für die Mannesmann-Uhrendivision das Neunfache des Umsatzes bezahlt.
Mannesmann? Habe ich was verpasst (War quasi vor meiner Zeit)? :hmm:

PS @Helmut: Der Verweis auf Monsanto hinkt IMHO - ein derartiges juristisches Damoklesschwert dürfte es im Luxusbereich kaum jemals geben. Schlimmstenfalls mal ein mediales Shitstürmchen.
 
Spitfire73

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Es ging mir auch weniger um das Problem an sich sondern um das auch in Managementkreisen durchaus nicht unübliche Verschätzen beim Kaufpreis. Allen Gutachten zum Unternehmenswert, die eigentlich auch stille Lasten und Risiken einpreisen sollten, zum Trotz. Wie immer wissen sowohl Kritiker wie Unternehmenslenker erst hinterher, ob´s ein angemessener Preis war.;-)

Gruß
Helmut
 
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paysdoufs

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Danke Euch. Da war Mannesmann ja wirklich ein merkwürdiges Konglomerat...

PS & LOL:
Der schweizerische Tabak- und Luxusgüterkonzern Compagnie Financière Richemont ersteigerte in einem Bieterverfahren die in der Holding Les Manufactures Horlogères (LMH) gebündelten Nobelmarken Jaeger-Lecoultre, IWC und A. Lange & Söhne für Aufsehen erregende 3,5 Mrd. DM (1,8 Mrd. Euro).
:lol:
 
bachmanns

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Die Uhren kamen quasi als Beifang durch den Kauf von VDO 1991 ins Hause Mannesmann. VDO hatte IWC und JLC wiederum 1978 gekauft.

In den 90er Jahren existierten noch die großen Mischkonzerne, die auf vielen Hochzeiten tanzten. Das Geschäftsmodell ist heute verpönt, weswegen sich diese Konglomerate praktisch alle während der letzten 20 Jahre aufgelöst haben. Gerade ist Siemens als einer der Letzten dabei, sich in seine Bestandteile zu zerlegen.
 
B1884

B1884

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[...]
Ähnliches dachten sich die Herrschaften bei Bayer aber sicher auch - bevor sie von Monsanto über den Tisch gezogen wurden.

Gruß
Helmut
Ich weiß, Helmut, dass du das nur als losen Vergleich genommen hast, denn dir ist bewusst, dass man die Rechtsrisiken nicht vergleichen kann.

Aber trotzdem möchte ich noch als auch Bayer-Aktionär mal anmerken, dass das nicht drohen kann. Anders als das Bayer-Management ist Arnault ein Mann der den Konzern mit Weitblick lenkt und führt. Er braucht als einer der reichsten Menschen der Erde niemandem mehr etwas beweisen. Seine Kontakte sind ausgezeichnet. Und er weiß was er macht. So ziemlich genau das Gegenteil zu diesen, sorry, Affen bei Bayer denen beim Deal mit Monsanto die privaten Kassen klingelten und die Augen verblendet glänzten.

Was ich mit Bayer-Aktien verbrannt habe, habe ich mehrfach mit LVMH verdient. -23% zu +135%.
 
Tuma Uhrman

Tuma Uhrman

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Ich habe keinen so richtig passenden Thread dazu gefunden, wollte aber auch nicht extra einen neuen dazu anlegen. Ggf. kann der Beitrag ja verschoben werden. Diesen NZZ-Artikel finde ich recht interessant.
Weil in Genf im Januar keine Uhrenmesse mehr stattfindet, organisiert der LVMH-Konzern zum Jahresauftakt seine eigene «Watch Week» – in Dubai. Für das Uhrenland Schweiz ist das keine gute Entwicklung.
 
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