Industrie Neuigkeiten : AP und Breitling - Gebrauchte Uhren mit Zertifikat

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Alex1974

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Linde Werdelin, AP und Breitling arbeiten fleißig daran ein schnelles Konzept zu finden um in den Vintage Markt als Wiederverkaeufer mit Zertifizierten Uhren ein neues Standbein zu finden.

"The preowned business could be 10 to 20 times the size of the market for new watches, Chief Executive Officer Francois-Henry Bennahmias said at a show in Geneva. Until now it’s mostly been left to auction houses, independent local shops and online platforms like Amazon.com Inc. and eBay Inc., with Swiss brands focusing on building an aura of exclusivity around their new creations"

"Audemars Piguet, which makes around 40,000 new timepieces annually and is one of an increasingly rare breed of large independent watchmakers in an industry dominated by Richemont, Swatch Group AG and Rolex, will open stores selling used models of its own brand within three years, Bennahmias said. The brand has tested the concept at a store in Geneva’s Grand Hotel Kempinski, and it plans to start trials in the U.S. and Japan"

Link von Bloomberg: https://www.bloomberg.com/news/arti...challenge-vintage-watch-market-with-own-shops

"Anyway, brands seem to now take a more appropriate and valid way to fight grey market. More brand-owned boutiques are being opened (decreasing the risk of retailers offloading watches via their backdoor), they find new ways to track a watch (so it will become more difficult to have your watch repaired under warranty when bought via a grey market dealer) and now they will start to offer pre-owned watches themselves"

Sowie von Fratello: https://www.fratellowatches.com/certified-pre-owned-watches/

Gruss,
Alexander
 

Salakan

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Wird dann interessant ob ich dann bald auch meine alten Uhren in Zahlung geben kann wie beim Auto als bsp.
 

Alex1974

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Davon gehe ich mal aus....:super:

Gruss,
Alexander
 

tbickle

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Man hat dieses Konzept also in einer der wohlhabendsten Gegenden der Milchstraße getestet und nun ist man aufgrund der erzielten Ergebnisse versucht, es Schritt für Schritt groß aufzuziehen? Ich halte diese Idee zwar für interessant, aber auch für sehr gefährlich. Die Gründe dafür liegen auf der Hand:

AP (um nur einen Hersteller zu nennen) "lebt" davon, exklusive Zeitmesser in überschaubaren Mengen herzustellen und zu verkaufen. Die Marke umweht zweifelsohne ein Nimbus der Exklusivität. Sie ist höher positioniert als JLC und niedriger als PP. Somit hat das Unternehmen eine klar abgegrenzte Marktnische gefunden, in der es konkurrenzfähig ist. Dass die Uhren sehr begehrt sind, erkennt man auch daran, dass die Grau- und Gebrauchtpreise relativ konstant sind und sich der Wertverlust für den Erstkäufer in Grenzen hält. Marke und Image sind stark. AP ist definitiv einer der großen Player in seiner Zunft.

Jetzt hingegen schielt AP auf den Gebrauchtmarkt. Geplant ist wohl, gebrauchte Uhren einzukaufen (bzw. in Zahlung zu nehmen), sie zu revidieren (falls erforderlich) und anschließend mit Garantie versehen, erneut auf den Markt zu bringen. Wirklich abstrus ist dieser Plan nicht - immerhin geht er in der Automobilbranche wunderbar auf: Bei Audi, Mercedes und BMW kann man seit Jahrzehnten junge Gebrauchte direkt vom Hersteller erwerben. Die Frage ist nur, ob sich ein derartiges Vorgehen auch wirklich 1:1 auf den Handel mit Uhren übertragen lässt. Ich hege da so meine Zweifel.

Warum?

AP will vom Kuchen der privaten Anbieter und der Grauhändler naschen. Das Problem an der Sache ist jedoch, dass dieser Markt über eine ganz eigene Dynamik verfügt. Um mit einem bekannten Grauen konkurrieren zu können, müsste AP eben einen Anreiz für Kunden schaffen, nicht mehr bei diesem einzukaufen. Und jetzt kommt der Knackpunkt an der ganzen Sache: Da die Preise von AP vergleichsweise konstant sind (die der beliebten Stahlmodelle sind des jedenfalls), fällt die Differenz zwischen UVP und Graupreis auch dementsprechend mager aus. Um den Grauen die Kunden abspenstig zu machen, müsste AP die Uhren spürbar günstiger anbieten. Sobald dies geschieht, käme es meiner Meinung nach zu einer Kettenreaktion:
Die Grauen würden sukzessive die Preise senken. Das wiederum würde über kurz oder lang dafür sorgen, dass die Verkaufspreise von Privaten geradewegs in den Keller purzeln. Somit würden junge Gebrauchte in absehbarer Zeit wesentlich günstiger sein, als es neue Modelle vom Konzi sind. Die Konzis müssten daher ebenfalls an der Preisschraube drehen, um überhaupt noch Uhren zu verkaufen. Die Attraktivität neuer Uhren würde nach und nach sinken. Wenn man bei AP glaubt, den Rahm zweimal abschöpfen zu können, dann sollte man sich nicht wundern, wenn das Kerngeschäft allmählich verkümmert. Die Preisstabilität der Uhren von AP rührt nämlich daher, dass sich ein Käufer im Idealfall eine Uhr kauft und diese dauerhaft vom Markt nimmt. Wenn besagter Käufer, der früher nie auf die Idee gekommen wäre, mit Grauen zu verkehren oder seine Uhr privat anzubieten, jetzt die Möglichkeit erhält, seine Uhr alle paar Jahre beim Hersteller (und nicht beim schmuddeligen Grauen, der ein Rebranding benötigen könnte :-)) in Zahlung zu geben, wird das zwangsläufig dazu führen, dass mehr Uhren in Umlauf sein werden. Ob die nun direkt von AP kommen oder vom Rumpelstilzchen, ist letzten Endes unerheblich. Die Preise werden sinken. AP verscherbelt mit dieser Idee geradezu sein Tafelsilber (Image der Marke).

Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:

Alex1974

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Klingt gut aber ob dies genau so der Fall sein wird glaube ich eher zu bezweifeln.

AP, Breitling und CO werden schon ein ausgekluegeltes System auf die Beine stellen was
A) Den Kunden Sicherheit bietet
B) Garantie beinhaltet
C) Diverse Verguenstigungen beim Neukauf einer Uhr der gleichen Marke anbietet
D) Den Kunden ein volle History bieten kann
E) Die Ungewissheit nimmt....

Da kann man schon etwas tolles auf die Beine stellen.

Gruss,
Alexander
 

tbickle

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Hallo Alex,

die von Dir aufgezählten Punkte klingen sehr vernünftig. :super: Nichtsdestoweniger werden letzten Endes mehr Uhren feilgeboten werden, als es derzeit der Fall ist. Ich zweifle ernsthaft daran, dass die Nachfrage mit dem wachsenden Angebot wird Schritt halten können. Mehr Angebot bei gleichbleibender Nachfrage ... man muss wohl nicht Adam Smith heißen, um zu wissen, wie sich diese Konstellation auf die Preise auswirken wird.
 

andreas.59

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Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass dieses Konzept für jemanden der öfters mal Uhren kauft und auch wieder verkauft, einen guten Deal bedeuten kann. Neue Uhren werden ja wohl wie bisher zum Listenpreis verkauft. Sollten dabei Uhren in Zahlung genommen werden, dann wohl nur zum durchschnittlichen Marktwert, abzüglich Kosten einer Durchsicht/Revision, abzüglich des Gewinns, den man mit dem Verkauf dieser Uhr noch erzielen will.

Jetzt mal abgesehen von Uhren, deren Gebrauchtwert gleich oder höher dem Listenpreis ist; da bin ich doch besser beraten, wenn ich mir weiterhin eine Uhr vom Grauen kaufe, dabei eine deutliche Ersparnis realisiere und ich hab immer noch meine alte Uhr, die ich privat verkaufen kann.

Für jemanden der nur eine Gebrauchte kaufen und nicht den Neupreis zahlen will, mag es sich rechnen. Außer die überholte und durchgesehen Gebrauchte ist nicht deutlich billiger, als eine Neue vom Grauen.

Alles in Allem glaube ich, dass dieses Model für beide Seiten nur bei sehr seltenen oder stark gesuchten Uhren richtig läuft und nicht bei den "durchschnittlichen" jederzeit verfügbaren.
 

Jean23611

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ich denke, man muss da auch sehr stark die entsprechenden Märkte betrachten.

Gerade in den USA ist der Grauhandel ja in der Regel ohne die Herstellergarantie versehen, ob es in Asien sowas wie einen Graumarkt gibt, keine Ahnung.
Aber es gibt viele Fälschungen, gerade bei der RO, um mal ein prominentes Beispiel zu nennen. Da wäre es dann für den Kunden, der vielleicht kein 1a Graumarkt / Gebrauchtmarktnetz hat doch toll, wenn der Hersteller "certified preowned" anbietet.
Auch wird der online Handel dadurch massiv zunehmen.
Allerdings muss der Neukäufer, der seine alte Uhr abgibt auch einen signifikaten Vorteil gegenüber privatem Verkauf und Neukauf beim Grauen haben.

Beispiel Navitimer.
Man verkauft einen Navitimer von 2006 mit 7753 für sagen wir 3000 € oder 3500 € mit frischer Revision und Garantie seitens Breitling.
Ein neuer Navitimer 01 kostet 7100 € Liste. Der Graupreis liegt bei um 5000 €
Also muss der Käufer nur 1500-2000 € aufwenden für die neue Uhr.
Entweder gibt es die neue Uhr stark subventioniert seitens Breitling oder Servicepartner oder es lohnt sich für den Käufer nicht. Im Umkehrschluss könnte man mutmaßen, dass der Hersteller dann einen Teil seiner Marge abgibt.
 

Alex1974

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Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass dieses Konzept für jemanden der öfters mal Uhren kauft und auch wieder verkauft, einen guten Deal bedeuten kann. Neue Uhren werden ja wohl wie bisher zum Listenpreis verkauft. Sollten dabei Uhren in Zahlung genommen werden, dann wohl nur zum durchschnittlichen Marktwert, abzüglich Kosten einer Durchsicht/Revision, abzüglich des Gewinns, den man mit dem Verkauf dieser Uhr noch erzielen will.

Jetzt mal abgesehen von Uhren, deren Gebrauchtwert gleich oder höher dem Listenpreis ist; da bin ich doch besser beraten, wenn ich mir weiterhin eine Uhr vom Grauen kaufe, dabei eine deutliche Ersparnis realisiere und ich hab immer noch meine alte Uhr, die ich privat verkaufen kann.

Für jemanden der nur eine Gebrauchte kaufen und nicht den Neupreis zahlen will, mag es sich rechnen. Außer die überholte und durchgesehen Gebrauchte ist nicht deutlich billiger, als eine Neue vom Grauen.

Alles in Allem glaube ich, dass dieses Model für beide Seiten nur bei sehr seltenen oder stark gesuchten Uhren richtig läuft und nicht bei den "durchschnittlichen" jederzeit verfügbaren.

Ist doch nichts anderes wie beim Gebrauchtwagen Kauf oder Verkauf.

Gruss,
Alexander
 

Devilfish

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. Die Preisstabilität der Uhren von AP rührt nämlich daher, dass sich ein Käufer im Idealfall eine Uhr kauft und diese dauerhaft vom Markt nimmt. Wenn besagter Käufer, der früher nie auf die Idee gekommen wäre, mit Grauen zu verkehren oder seine Uhr privat anzubieten, jetzt die Möglichkeit erhält, seine Uhr alle paar Jahre beim Hersteller (und nicht beim schmuddeligen Grauen, der ein Rebranding benötigen könnte :-)) in Zahlung zu geben, wird das zwangsläufig dazu führen, dass mehr Uhren in Umlauf sein werden. Ob die nun direkt von AP kommen oder vom Rumpelstilzchen, ist letzten Endes unerheblich.

Meiner Meinung nach rührt die (neue) Preisstabilität von AP vor allem daher, dass schlicht schwerer an Neuuhren ranzukommen ist (abgesehen vom des Weiteren bereinigten Portfolio). Dein Modell geht davon aus, dass mehr als genügend Uhren im Umlauf sind. Das ist bei den begehrten Modellen aber m.E. nicht mehr so. Die Grauen haben zunehmend Probleme, diese ranzuschaffen. Die Strategie, die AP neuerdings fährt, halte ich aus Sicht des Unternehmens für gut durchdacht und bislang erfolgreich.

Ich denke, AP würde zukünftig noch weiter verknappen, sollten zu viele Uhren im Umlauf sein. Die wollen in der Begehrlichkeit zu PP aufschließen. Dafür braucht es u.a. Mangel im Angebot.
 

tbickle

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@Alex:

Ich habe nicht das Gefühl, dass sich AP in Sachen Verknappung auch nur ansatzweise mit PP "messen" kann. Bis auf ein paar limitierte ROO-Editionen (und die unerschwinglichen Concept-Uhren) sind doch sämtliche AP-Modelle in vernünftigen Maßen verfügbar. Jeder Juwelier, der AP führt, hat mindestens drei Royal Oaks in der Auslage. Wer über die offiziellen Vertriebskanäle eine RO erwerben will, schafft dies in der Regel binnen eines einzigen Tages. Wer hingegen auf eine PP 5711 schielt, stellt sich in der Regel auf Wartezeiten von mehreren Jahren ein oder bezahlt einen exorbitanten Aufschlag bei einem Grauen. Von dieser beneidenswerten Situation ist AP Lichtjahre entfernt. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, da AP meiner Meinung nach einen guten Mittelweg gefunden hat, sich bis zu einem gewissen Grad rar zu machen und dennoch in vertretbaren Mengen auf dem Markt verfügbar zu sein. Nichtsdestoweniger glaube ich, dass es nicht im Interesse von AP sein kann, wenn der Markt mit alten Uhren regelrecht geflutet wird.

Und ja - natürlich wurde das von mir skizzierte Modell stark vereinfacht dargestellt. Letzten Endes ist das aber ohnehin nur meine persönliche Meinung. Ich bin beileibe kein Miesepeter. Vielmehr würde ich es begrüßen, wenn AP mit dieser Strategie erfolgreich sein würde. :super:


Gruß
 

paysdoufs

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I'm with tbicke on this... Aber schaun 'mer mal...

Was mich erstaunt ist eher das hier:

...(so it will become more difficult to have your watch repaired under warranty when bought via a grey market dealer)...

--> Sofern die Uhr beim Grauhändler mit der offiziellen Garantie gekauft wurde, kann ich mir nicht vorstellen, dass eine derartige Attitüde des Herstellers rechtlich zu halten ist (Ganz abgesehen davon, dass sie fürs Markenimage kontraproduktive sein dürfte). Was sagen die Experten?
 

Alex1974

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Ich glaube „Sie wissen was sie tun“ und alles ist doppelt und dreifach durchgerechnet. Ansonsten wird bald wieder ein Platz in der oberen Chefetage frei :D

Lassen wir uns überraschen....

Gruß,
Alexander
 

fortis98

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Nichtsdestoweniger werden letzten Endes mehr Uhren feilgeboten werden, als es derzeit der Fall ist.

Aber wieso denn das, es werden doch keine weiteren Uhren aus dem Nichts erschaffen. Lediglich eine Verlagerung weg von Grau hin zu AP wird erfolgen.
 

Devilfish

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Ich habe nicht das Gefühl, dass sich AP in Sachen Verknappung auch nur ansatzweise mit PP "messen" kann.

Ich glaube, die sind auf dem festen Pfad dahin, wenn ich Auslagen richtig bewerte - aber klar, so eine Strategie braucht Zeit und lässt sich nicht von heute auf morgen umsetzen. Ich wünsche AP auch alles Gute, die sind mir x-mal sympathischer sowohl was die Uhren als auch was das Unternehmen angeht als PP.
 

PaulK

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Markentreue könnte auch ein Thema sein.

Viele kaufen sich ein "Upgrade" eines Modells und nicht jeder möchte zwangsläufig eine Uhrensammlung haben.

z.B Daytona Stahl auf Keramik

Bei Autos gibts das schon lange, alle 2-3 Jahre upgraden.

Bei Uhren vielleicht alle 5 Jahre, vor der Revision?

Mal sehen, wo der Zug hinfährt.
 

Sectorfan

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Was ist jetzt davon der Vorteil, außer das die Hersteller/Marken nun auch mit gebrauchten Uhren nochmals Gewinn einfahren wollen. :hmm:

Gruß
Mike
 

nightflight01

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Mich würde das als Käufer freuen:
Denn ich kenne mich nicht allzu gut aus und habe immer einen gewissen Respekt beim Kauf gebrauchter Uhren.
Außerdem finde ich manche ältere Uhren toll, die neu aber nicht mehr erhältlich sind. Für diese in Neuzustand und mit voller Werksgarantie wäre ich auch bereit beim Erwerb über den Hersteller einen ordentliche Aufschlag zu bezahlen...
 

sasolit

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Im Gegensatz zu PP marschiert AP aber mit großen Schritten in Richtung eigene Vertriebskanäle und streicht entsprechend auch aktuell sein Konzi-Netzwerk nach und nach zusammen (Wempe, Mahlberg...). Aber dafür kommt endlich auch eine AP-Boutique nach Deutschland (Frankfurt, betrieben von Rüschenbeck), so dass man wieder direkt an die Cash-Cow-Modelle 15202 und 15400 in blau drankommt, ohne sich mit Prag oder Paris in Verbindung setzen zu müssen. In diesen Kontext passt meines Erachtens dann auch, dass AP versucht den eigenen Gebrauchtmarkt möglichst stark zu besetzen.

P.S. Ein Beispiel für, wie so ein Konstrukt funktionieren könnte, bietet F.P. Journe mit dem Patrimoine Service: https://www.fpjourne.com/en/fp-journe-patrimoine
 

rafic

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Kennt ein Ottonormalverbraucher das System von Grauhändlern? Ich glaube nicht. Ich habe erst hier im Forum gelernt das es den Graumarkt gibt. Davor kannte ich nur neu vom Konzi oder gebraucht mit den bekannten Risiken vor allem im hochpreisigen Segment.
Iche finde das neue Konzept gut und denke das wird funktionieren.
 
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