Ikone? Rado Diastar 8/1

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Brambilla

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Würde jemand hier «Was ist eine Ikone?» in den Uhrwald rufen, so bekäme er schnell und mehrstimmig die Antworten: AP Royal Oak, IWC Ingenieur, Rolex Submariner, Omega Speedmaster, Zenith El Primero, JLC Reverso, Cartier Santos.

Alle diese Antworten sind natürlich richtig (und ein, zwei weitere sicher auch noch). Die genannten Uhren haben in ihrem Segment und in ihrer Zeit hinsichtlich Design und Technik Standards gesetzt. Diese Zwiebeln verkörpern nicht nur die jeweilige - von Zeit, Anwendungsprofil und Kultur bestimmte - Vorstellung einer idealen und gewissermassen perfekten Armbanduhr. Diese Leuchtturm-Uhren waren stilprägend und die von diesen Uhren ausgehenden Botschaften haben wir Uhrenliebhaber nur zu gut verstanden. Diese Ikonen sagen uns, was uns erwartet (oder zumindest was wir erwarten könnten), wenn wir sie tragen. Der Markterfolg dieser horologischen Meisterwerke ist für uns zugleich der empirische Beweis, dass sie ihre Versprechen auch halten können. Wir wissen, wer wir sind, wenn wir sie tragen.
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Wenn wir uns ausmalen, wir besässen beispielsweise eine IWC Ingenieur, dann sind wir, Homo Faber gleich, rational und mit beiden Füssen am Boden und jede noch so komplexe Herausforderung zwingt uns allenfalls ein müdes Lächeln ab. Kommen wir hingegen von der samstäglichen Falkenjagd zurück und entsteigen dem Range Rover, so sehen wir die JLC Reverso an unserem Handgelenk. Stehen wir jedoch an der Strandbar und schlürfen unseren Campari, die Haare noch nass vom letzten Klippensprung ins Meer, so schielen wir auf die Submariner des Barkeepers und fragen uns, ob es tatsächlich klug war, die Citizen mit in den Urlaub genommen und die Rolli zu Hause gelassen zu haben.
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Ich besitze keine dieser genannten sexy Uhren und zu den gerade gemachten Werbebildern habe ich, wie wir alle, ein differenziertes Verhältnis. Natürlich!

Dennoch nenne ich eine der interessantesten Armbanduhren der gesamten Uhren-Geschichte mein Eigen: die Rado Diastar. Und damit wir das gleich hinter uns haben: diese Uhr ist keine «schöne» Uhr, die Begehrlichkeiten und Sehnsüchte weckt wie die Luxusfabrikate. Ich selber fand die Diastar von Rado eigentlich immer nur hässlich; erst nach langen Jahren des Naserümpfens sehe ich die Uhr nun mit anderen Augen.

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Die Rado Diastar kam 1962 auf den Markt, ein Jahr nach dem Jaguar E-Type und sieben Jahre nach dem Citroen DS. Und wie die Raubkatze oder die Göttliche war die Rado eine eigentliche Sensation. Mit der Diastar vollzog sich ein «Techniksprung» sowie ein «Designruck» bei den Armbanduhren. Die Innovationen der Diastar hallen bis heute nach. Und ob einem nun die Uhr gefällt oder nicht; die Rado Diastar gab als erste Armbanduhr nachhaltige Antworten auf Fragen nach neuen Materialien und dem Wunsch nach einer unverwüstlichen Uhr.

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Über die Geschichte der Marke Rado wollen wir uns hier nicht breit auslassen. Lediglich so viel:1957 wird ein gewisser Dr. Paul Lüthi Chef der in Lengnau bei Biel ansässigen Firma Schluep & Co, nachdem er fast 10 Jahr in der Firma angestellt war (die Heirat mit einer der Schluep Töchter hat dabei sicher geholfen). Lüthi war kein Uhrmacher, sondern Akademiker und ein gewiefter Geschäftsmann. Bis in die 50er Jahre stellte die Firma Schluep & Co. Rohwerke her, später dann auch Fertiguhren unter dem Namen Exacto. Da dieser Name allerdings in einigen Ländern markenrechtlich unlauter war, sann sich Lüthi einen neuen Namen aus, eben Rado. Und ab Mitte der 1950er Jahre hiessen die Uhren nicht nur Rado, sie hatten auch einen kleinen beweglichen Anker als Logo.
Dieses Gütesiegel verhiess Qualität: Rado war gerade in den asiatischen und arabischen Ländern sehr stark, wo es keine breite Auswahl an Mittelklasse-Armbanduhren gab. Vom bisherigen Erfolg der Produkte bestätigt, suchte der Dr. Lüthi noch einen richtigen Kracher.

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Der Legende nach begann alles damit, dass sich der Rado Chefdesigner stets darüber geärgert haben soll, dass Gold- und Stahluhren zu Beginn zwar schön aussehen, aber schon nach kurzer Tragezeit Kratzer im Gehäuse und auf dem Glas bekamen. Wolfram- und Titankarbid als Hartmetalle waren damals schon bekannt, wurden aber fast ausnahmslos in hochtechnologischen Geräten verbaut. Der Wunsch des Chefdesigners, eine Uhr aus Hartmetall zu kreieren, gefiel dem damaligen Chef von Rado; die Diastar war geboren.

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Die Gehäuse wurden mit rund 1000 bar gepresst und bei über 1400° C in die endgültige Form komprimiert. Wir sprechen hier von einer Armbanduhr und von 1962! Eine unglaubliche Innovation zu dieser Zeit. Man kann diese Werkstoff-Behandlung aus heutiger Sicht nicht genug hoch einschätzen, eine richtige Revolution und wegweisend für viele später auftretenden Firmen.

Als erste «scratch-proof» Uhr wurde die Diastar in einer Zeit beworben, in der der Kunde bislang zwischen Stahl und Edelmetall und zwischen einer strapazierfähigen Sportuhr oder einem eher formalen Dresser zu wählen hatte. Strapazierfähigkeit war bis dato die Sache der Sportuhren. Nun gab es erstmals Widerstandsfähigkeit mit Bling. Eine Kompetenz, die Rado auch heute noch als “Material-Meister” in der Uhrenindustrie besitzt, beispielsweise mit den sogenannten «Hightech-Keramik» Modellen.

Richtig «kratzssicher», wie es die Werbung suggerierte, ist die Diastar aber nicht, eher ist sie «sehr kratzfest». Nach der Härteskala von Mohs hat Wolframkarbid einen Grad von 8, Edelstahl liegt bei etwa 5. Die Abstufungen der Mohs-Skala sind übrigens nicht linear zu verstehen. Diamant mit dem Härtegrad 10 ist rund 40 mal härter als Saphir, der den zweithöchsten Härtegrad von 9 aufweist. Die Härte eines solchen Radogehäuses ist also nicht zwei- oder dreimal höher als der eines Stahlgehäuses, sondern um ein Vielfaches. Aber selbstverständlich kann auch das Hartmetall zerkratzen oder brechen. Der «grösste Feind» dieser glänzenden Gehäuse sind allerdings die Fingerabdrücke.

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Das Gehäuse der Rado erinnert etwas an einen Schildkrötenpanzer; diese Form ist einerseits geeignet, möglichst wenig anzuecken und damit Kratzer zu provozieren. Andererseits erlangte das Gehäuse aufgrund des Herstellungsprozesses ohnehin eine Art UFO-Form, denn eine Hartmetall-Bearbeitung mit Kanten und Übergänge war offensichtlich, zumindest in den Anfängen, nicht möglich. Jedenfalls ist das ovale Gehäuse der Diastar zu einem Erkennungsmerkmal geworden.Dass diese Gehäuseform auch von anderen Firmen in den 60er und 70er Jahre kopiert wurde, hatte wohl mehr mit der Strahlkraft dieser Uhr als mit tatsächlicher Geschmackssicherheit zu tun.
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Für den Grossteil der Kundschaft, welcher vielleicht gar nicht so Uhrenaffin ist, wie wir uns das gerne vorstellen, war eine fast kratzfeste Uhr ein mehr als ausreichender Grund für einen Kauf. Der wirtschaftliche Erfolg gab Rado jedenfalls recht und selbst die Quarzkrise änderte daran nichts. Als Hayek von den Banken die Mehrheit am Uhrenkonzern ASUAG-SSIH übernahm und daraus die SMH machte, war Rado die einzige Traditionsmarke innerhalb des Konglomerates, welche nie Verluste einfuhr. Im November 1985, zwei Monate nach der Übernahme, lud Hayek zur ersten Pressekonferenz der SMH in Biel und orientierte die Öffentlichkeit über die künftigen Pläne der Gruppe. Es standen Umbauten und grosse Veränderungen an, für zwei Marken allerdings konnte nur Positives berichtet werden: für die damals noch junge Swatch und eben für Rado.

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Ein klein wenig Zeit brauchte die Uhr nach ihrer Vorstellung 1962 noch, aber schon ein, zwei Jahre darauf wurde sie ein Beststeller und das erfolgreichste Produkt von Rado. Die Diastar-Varianten haben intern Nummern, wobei die Diastar 1 die erste Generation mit dem ovalen UFO-Gehäuse darstellt, von denen bis Mitte der 1980er Jahre ca. 1.5 Millionen Stück verkauft wurden. Die Diastar 2 ist klassisch rund, die Nummer 10 war die erste eckige Diastar. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass es 50 «Diastar-Nummern» geben soll.

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Noch heute bietet Rado die «Ur-Diastar» mit den originalen Abmessungen an; in verschiedenen Blattvarianten, mechanisch oder als Quarz. In der Automatik-Version kostet sie ca. 1’000 CHF. Für eine lebende Legende scheint mir das durchaus angemessen.

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Quelle: Rado.com


Aber nicht nur das Gehäuse machte die Diastar «scratch-proof»; erstmals wurde in einem Volumenmodell das Zifferblatt durch ein Saphirglas geschützt. Erst mit der Royal Oak, die 10 Jahre später auf den Markt kam, wurde Saphirglas so langsam zum Standard bei den guten Uhren. Rolex liess sich nochmals etwas mehr Zeit und rüstete seine Uhren Ende der 70er und ab den 80ern mit synthetischem Saphir aus.

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Was meine Diastar betrifft, so handelt sich hierbei um das Modell 8/1. Diese Modellreihe wurde zwischen 1967 und den frühen 70er Jahre hergestellt. Aufgrund der Gravur auf dem Werk (ETA 2789, bei Rado als 2798 geführt) gehe ich davon aus, dass diese Uhr im April 1973 (304) die Werkhallen in Lengnau verlies.

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Das Modell hier hat ein, zwei Besonderheiten. Zunächst einmal ein längs facettiertes Saphirglas. Dadurch wird das ohnehin schon sehr dreidimensionale Blatt noch etwas lebendiger.

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Die schwebenden Indexe gab es bei vielen Diastar Modellen, die etwas wild gezeichnete Zifferblattoberfläche, die wie von Hand gemalt scheint, war wiederum eher selten anzutreffen.

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Völlig zeitgemäss ist auch das original Nivovit SA (NSA) Stahlband. Diese Bänder sind eine Klasse für sich, einfach zu kürzen und zum Tragen äusserst komfortabel.

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Zum Schluss die technischen Daten:
Ref./Modell: Diastar 8/1
Werk: Rado 2798 (ETA 2789)
Gehäuse aus Wolframkarbid, Bodendeckel aus Stahl
Durchmesser ohne Krone: 35 mm
Höhe: 11 mm
Saphirglas
Boden verschraubt
Wasserdichtigkeit: 100 m
Stahlband, NSA (Nivovit SA)
Faltschliesse mit Rado-Logo
Herstellungsjahr: April 1973
 
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SpeedCat

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Wow, diesen Umfang an Information hatte ich um die Uhrzeit nicht mehr erwartet und bin ein bisschen geplättet. Richtig informativ, und deine Bildauswahl ist genial. Am besten abgeholt hat mich allerdings dein Menschenbild des Reverso-Trägers. Auch wenn das der Vorstellung an sich gegenüber vielleicht ein winziges bisschen Unfair ist. ;)

Schöne und außergewöhnliche Uhr, gerade das facettierte Glas nötigt mir Bewunderung ab. Und Du hast völlig Recht - die Uhr ist durchaus ikonisch. Die technischen Schritte die mit ihr gemacht wurden sind groß und kommen selten vor... Zumindest in diesem Ausmaß.

Viel Spaß mit der Rado. Und pass auf das Armband auf, ich hab gehört das wäre nicht so Kratzfest wie der Rest der Uhr. ;)
 

ETA2824

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Mitreissend geschrieben, Paul! Und "en Lehrplätzä" in der Geschichte der Horologie! 😃 👍
Und wiederum ganz tolle Bilder, die einen um Jahrzehnte versetzen!
Die Diastar war für die Marke und ihre Positionierung ein richtiger Katalysator.
 

wolke

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Lieber Paul, vielen Dank für die umfangreiche Recherche und die schöne Bebilderung! Hat Spaß gemacht, Deine Ausführungen zu lesen und mich in die Zeit zurück zu versetzen, in der so phantastische Autos wie der SM gebaut wurden...
Rado und die Diastar-Linie werden ja völlig unterbewertet - ich bin nur unsicher, ob ich leider oder gottseidank dazu denken soll. Wer einmal ein 50 Jahre altes Uhrengehäuse ohne den kleinsten Kratzer in Händen hatte, weiß die Vorteile von Tungsten zu schätzen, gerade bei vintage Käufen.
LG, zeig doch mal Deine anderen Rados oder Wolframkarbid-Geschosse, da ist doch bestimmt noch mehr in der Box.
LG, Alex
 

bachmanns

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Eine wirklich großartige Vorstellung @Brambilla ! Herrlich geschrieben und voller mir bisher noch unbekannter Fakten, dazu sagenhaft schön und geschmackvoll bebildert. Chapeau, die Vorstellung gehört eigentlich auch in die redaktionellen Beiträge!

Seit kurzem bin ich auch Besitzer einer Diastar, 12 Jahre alt und mit absolut kratzerfreier Lünette. Jetzt weiß ich ja, wo ich ein paar Anregungen für meine Vorstellung hernehmen kann;-) Natürlich nicht, ohne Dich und Deine hiesige Vorstellung auch zu erwähnen und angemessen zu würdigen :prost:

Vielen Dank und viel Freude mit Deinen Rados:super:
 

Theodolit

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Informative Beschreibung und ein interessantes Zeitdokument. Die Design-Auffassung jener Jahre überrascht mich immer wieder. Bullig wirkende Gehäuseformen, große aufgesetzte Stabindexe und versetzte Datumsindikationen waren die prägenden Stilelemente. Danke fürs mitnehmen!

Grüße Alex
 

kars65

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So fängt das Wochenende ja mal richtig fein an! Eine fantastische Vorstellung einer außergewöhnlichen Uhr, die so nonchalant mal einen ganz großen Bogen von der Schweizer Uhrenwelt bis zum Wesen des Homo horologo schlägt. Dein Absatz zum Thema Träger und Image ist einfach köstlich. Und seien wir ehrlich, ein Stück weit steckt das doch in uns allen Uhrennerds. Das ist auch soweit okay, solange wir das nicht zu ernst meinen. Interessiert es 'draussen' doch niemanden.
"The guy makes the watch, not the watch the guy."*

Aber zurück zu deiner rhetorischen Frage in der headline, die ich trotzdem beantworten möchte. Klar ist die Diastar eine Ikone, sowohl hinsichtlich Material, als auch ob der Gestaltung. Und damit ist sie auch heute noch, fast 60 Jahre später, Avantgarde.

Und deine Diastar mit diesem dial ist schlicht ein ganz außergewöhnlich schönes Exemplar. :super:
Hab ich so noch nicht gesehen (was aber auch nichts heißen muss).
Vielen Dank für diese Vorstellung Paul, die mich, neben der umfangreichen Wissensvermittlung, auch einfach wunderbar am Morgen unterhalten hat.
Euch noch ein schönes Wochenende in CH.
LG Karsten

*Edit: Natürlich werden wir nicht zu Mr. Cool, wenn wir eine Monza tragen, aber ein klitzekleines bisschen schon.
That's what stories for. ;)
 
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Brambilla

Themenstarter
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@SpeedCat : Danke für Dein Feedback.

PS
Wegen der Reverso: in der Not nimmt der Emir auch eine Diastar mit auf die Falkenjagd :D
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@mistertomcat Vielen Dank fürs Reinschauen! Freut mich!

@ETA2824 : Dankeschön, „gärn gscheh!“ Ich sehe es genau wie Du: die Diastar hat Rado das Gesicht gegeben.

@wolke Danke Dir! Freut mich, dass dir die Vorstellung gefallen hat. Rado hat - wie Du ja sicher weisst - ein tolles Erbe. Da gab es wirklich ein Panoptikum an tollen Uhren. In Vintagekreisen ist man sich dessen bewusst: Vintage Rados sind mittlerweile durchaus auf dem Radar von Sammlern. Eine Handvoll habe ich, könnte ich mal hier zeigen:-P

@bachmanns : vielen lieben Dank auch Dir! Und Gratulation zur Diastar. Ich freue mich schon auf Deine Vorstellung. Die Rado fliegen hier ja meist unter dem Radar.

@Theodolit : Danke! Ja, die Designzutaten waren damals klar gesetzt. Datum auf Sechs Uhr und grobe Stabindexe beispielsweise.

@kars65 : Danke mein Freund! Du hast in allem recht, was Du sagst. Vor allem auch, wenn Du sagst, dass uns die richtige Uhr ein klitzekleines Bisschen wie Mr. Cool erscheinen lässt. Wenn ich also jetzt zur Monza noch ein Velosolex besorge, dann müsst Ihr auf eure Frauen aber acht geben:D

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Uhren_Freund

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Eine hochinteressante Vorstellung mit sehr schönen Bildern, vielen Dank für deine Mühe!

So liebe ich das Uhrforum, eine schön aufbereitete informative Vorstellung, nicht zu lang & nicht zu kurz, einfach schön zu lesen. 👍

Weiterhin viel Freude mit der wahnsinnig gut erhaltenen und aussergewöhnlichen Diastar.
 

Steven Rogers Capt

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Gibt es in SA Emire?!

Tolle Vorstellung!

Sehr informativ und toll bebildert, am besten gefallen mir die Rado Bilder aus AbuDhabi, HongKong und Tokio.
So richtig zum tragen sind solche Schätzchen leider nicht mehr.
 

GB10

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Ganz tolle Vorstellung einer Ikone wie du schreibst abseits der üblichen Verdächtigen. Viel Spaß beim Tragen 👍👍
 

gandalf123

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"Perle" der Vorderpfalz
Tolle Vorstellung in Text und Bild! :super: Hat viel Spass gemacht diese Vorstellung zu lesen. Bitte mehr davon. ... und dir weiterhin viel Spass mit der Diastar.

Da ich einige, allerdings „moderne“ Rados mit Keramik bzw. Vollkeramik mein eigen nenne, bin ich natürlich auch von dieser Marke überzeugt.
 

Peta

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@Brambilla:
Endlich wieder eine Vorstellung einer DIA STAR! Herzlichen Dank! Und ich dachte, ich wäre der Einzige hier, der die DIA STAR hochleben lässt. Hier zum Vergleich meine Vorstellung; schon einige Zeit her.
Immer noch makellos. RADO DIASTAR QUARTZ 1972
Ja, und ein Modell "Ölscheich" habe ich auch:
Bitte keine „Schwesterbilder“ in Vorstellungen, jubifahrer
 
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sibgirl

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Rhein-Neckar
Wunderbare Vorstellung, vielen Dank!
Diese Vintage Klassiker haben etwas, dass den heutigen, modernen Uhren oftmals fehlt...
Beste Grüße,
Michael
 

Virtulo

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Rheinland
Deine Uhr: chic und cool

Die Uhr vom Emir: noch chicer und noch cooler

Deine Präsentation: Absolut professionell und ganz toll gemacht

Die Hintergrundbilder: Der Oberhammer von allem mit tollen Autos und schönen Fotos
 

tiktak66

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... da, wo's schön ist
Was für eine Vorstellung Paul. Bravo. :klatsch::klatsch::klatsch:

So viele Informationen geballt zusammengestellt, toller Lesestoff. Besonders lobend erwähnen möchte ich deine tollen Fotos,

Nur in einem Punkt muss ich dir widersprechen:
Und damit wir das gleich hinter uns haben: diese Uhr ist keine «schöne» Uhr, die Begehrlichkeiten und Sehnsüchte weckt wie die Luxusfabrikate. Ich selber fand die Diastar von Rado eigentlich immer nur hässlich

Ich finde sie schön und habe sie schon immer schön gefunden. :-D
 

Zerospieler

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Großartige Uhr! Und danke dass du der Durchschnitts-UF-Birne, so wie mir, die Marke Rado etwas näher gebracht hast.
 
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