Ich heiße MARTIN, komme aus STUTTGART und bin eine HELVETIA Stop

Diskutiere Ich heiße MARTIN, komme aus STUTTGART und bin eine HELVETIA Stop im Vintage Uhren Forum im Bereich Uhrentypen; Hallo geschätztes Uhrforum, ich bin neu hier und hoffe, dass Ihr es mir nachseht, wenn ich an ein oder anderer Stelle vielleicht nicht gleich...
Faisaval

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Hallo geschätztes Uhrforum,

ich bin neu hier und hoffe, dass Ihr es mir nachseht, wenn ich an ein oder anderer Stelle vielleicht nicht gleich alles richtig mache.

Mein Name ist MARTIN und ich komme aus STUTTGART.

So steht es zumindest auf meiner Stirn geschrieben.

Martin Schriftzug.jpg


Und warum bin ich hier?

Na ja, weil ich vielleicht nicht mehr der aller Jüngste, aber für mein Alter (wahrscheinlich 80 Jahre) noch ganz rüstig bin und so ein paar Dinge an mir habe, die ein wenig merkwürdig sind und vielleicht beim einen oder anderen ein gewisses Interesse hervorrufen könnte.

Aber seht selbst

MH1.jpg


Und wie Ihr sicher bemerkt habt, habe ich am Gehäuse im Bereich der 2 und der 8 so komische „Ohrwascheln (bayerisch für „Ohren“)“, man könnte auch „Drücker“ oder „Knöpfe“ dazu sagen.

Und was kann man mit den Ohrwascheln machen?

Als erstes muss man meinen Motor mit der Krone bei 3 aufziehen, denn der funktioniert nur mit Handbetrieb. Auch muss erst noch mit der gezogenen Krone der Minuten- und Stundenzeiger von Hand eingestellt werden. Aber dann beginnen sie und im Besonderen mein Sekundenzeiger loszumarschieren.

MH6.jpg


Drückt man nun den Knopf bei der 2, dann schnellt der Sekundenzeiger auf die 12 zurück. Drückt man dagegen den Knopf bei der 8, dann stoppt der Sekundenzeiger. Und wenn man den Knopf bei 8 wieder loslässt, dann marschiert der Sekundenzeiger einfach weiter.

Das Ganze ist somit eigentlich nur für eine Kurzzeitmessung innerhalb einer Minute geeignet.

So gesehen bin ich nicht mal ein richtiger Chronograph, denn dieser verfügt neben einer kleinen normalen Sekunde mit separatem Zifferblatt, über eine reine Stoppsekunde sowie einer eigenen Stoppminute mit eigenem, separaten Zifferblatt.

Mit gerade einmal 30 mm Durchmesser bin ich auch ganz schön zierlich geraten.

Aber schließlich soll ich ja eine Sportuhr sein und muss bei jedem der mit mir Sport treibt als sportliches Vorbild eine gute Figur machen. Da kann ich mir ein „fettes“ Äußeres ja gar nicht leisten, zumal ich den Sporttreibenden durch unnötiges Gewicht und Größe auch nicht zusätzlich belasten will.

Aber als Sportuhr? Kann ich es mit den heutigen Sportuhren überhaupt aufnehmen? Wohl eher nicht, denn was die alles können: Die Uhrzeit anzeigen, stoppen, den Puls messen, über E-Mails, Nachrichten und das Wetter informieren, den Schlafrhythmus messen, sich mit dem hauseigenen (oder je nachdem auf fremdem) Netzwerk verbinden…und…und…und

MH4.jpg


Dagegen nehmen sich meine Fähigkeiten doch eher bescheiden aus. Na ja immerhin hat meine rein analoge Technik für meinen „Zeitleser“ bzw. „Armgeber“ den Vorteil, keine Daten zu sammeln und mehr oder weniger kontrolliert in irgendwelche Wolken zu verschieben, oder dem Arbeitgeber meines „Armgebers“ zu senden, der ihn dann fragt, warum er letzte Nacht nicht gut geschlafen hat.

Und diese meine analoge Technik, wo kommt sie eigentlich her?

Dazu bedarf es erst mal einer kleinen OP und zwar das Entfernen meines Edelstahl-Rückens (Keine Sorge, ich habe diese Prozedur schon des Öfteren über mich ergehen lassen, ohne dass ich größere Blessuren davongetragen habe.)

Und da ist er, mein Taktgeber:

Helvetia 822.jpg


Am auffälligsten ist die große mehrfach geschwungene Brücke in der Mitte. Die Form hat irgendwie was Barockes.

Und die Beschriftung „15 JEWELS, SWISS MADE, HELVETIA, M“, sagt mir, dass ich ja gar kein echter Schwabe, sondern in Wirklichkeit ein Schweizer bin, ein „Reingschmeckter“ sozusagen.

Ich bin zwar nicht aristokratischer Herkunft, denn ich verfüge weder über eine Krone, noch ziert eine Rose mein Antlitz, aber ich scheine doch aus gutem Hause zu sein, nämlich aus dem Hause „HELVETIA“, einer Marke, die 1885 auf die Firma „La Generale Watch Co“ übertragen wurde, welche selbst im Jahre 1880 von keinem geringeren als dem Uhrenhersteller Louis Brandt & Frere

Louis_Brandt_Clockmaker.jpg

(Louis Brandt)

(bekannt für die Marke OMEGA) für die Herstellung von Zylinderwerken in Biel / Bienne gegründet wurde.

Vermutlich wurde ich von einem Uhren- und Schmuckgeschäft MARTIN mit Sitz in STUTTGART bei La Generale Watch Co mit der Gravur MARTIN auf meiner Stirn bestellt und im Uhren- und Schmuckgeschäft als sogenannte Hausmarke vertrieben. Auf der von Member Mikrolisk immer wieder beeindruckenden Homepage ist bei Eingabe des Namens MARTIN unter anderem folgendes aufgelistet: „Uhrenfachgeschäft; Stuttgart, Deutschland; registriert am 5.5.1955“. Allerdings bin ich ja schon deutlich älter.

In diesem Zusammenhang möchte ich auf die tolle Homepage des Members @Helvetia History Helvetia 'Stop' and 'Sport' Chronographs | Helvetia Watch History hinweisen, die in sehr ansprechender und reich bebilderter Weise einem ein wirklich umfangreiches Bild der Marke HELVETIA vermittelt.

Ich hoffe es geht in Ordnung, dass ich ein paar Daten und Darstellungen aus der Homepage von Helevtia History übernehme, aber es war mir nicht möglich zu mir und meinen Kollegen mit Namen „HELVETIA Stop“ anderweitig vergleichbare Informationen zu bekommen.

Demnach ist mein Taktgeber bzw. Uhrwerk ein von Helvetia eigens entwickeltes Kaliber mit Namen 822, welches auf dem Handaufzugskaliber Helvetia 82A aufbaute.

Das Patent hierfür wurde 1940 eingereicht

Werkzeichnung.JPG

(Zeichnung der Konstruktion, Quelle: helvetiahistory)

Die ersten meiner Modell-Kollegen mit Namen „HELVETIA Stop“hatten demnach ihren Sekunden-Rückführknopf noch bei der 3, also gekoppelt mit der Krone und als Gehäusenummer die 601 auf dem Rücken.

Anbei zwei Werbeanzeigen (Quelle: HelvetiaHistory) aus jener Zeit, die diese „ersten“ Modelle schön darstellen

Werbung 1.jpg


Werbung 2.png

Der Kollege rechts sieht mir sehr ähnlich, allerdings hat er den Sekunden-Rückführknopf noch in der Krone.

Spätere Modell-Kollegen und ich wurden mit dem Sekunden-Rückführknopf auf der 2 ausstaffiert. Laut Helvetia History erhielten diese Modelle mit geraden Stegen die Gehäusenummer 602. Merkwürdig ist nur, dass auf meinem Rücken

MH3.jpg

die Gehäusenummer 601 eingraviert ist. Vielleicht bin ich ja eine echte Promenadenmischung.

Auch gab es Kollegen von mir, die mit einem dementsprechend größeren Gehäuse von 35 mm Durchmesser mit der Gehäusenummer 603 und einer zusätzlichen Tachymeterskala ausstaffiert wurden, wie z. B. jene, die für die Marke ORATOR hergestellt wurden.

Ein größeres Gehäuse hätte mir sicher auch gut gestanden. Na ja man kann nicht alles haben.

Und es gab Modelle, die eigens für die Royal Navy hergestellt wurden. Oh je ich beneide sie nicht.

Bei der zweiten in meinem Rücken eingestanzten Nummer 4047945 handelt es sich nach HelvetiaHistory um meine Seriennummer. Und wenn man diese Nummer in der Homepage eintippt erscheint das Herstellungsjahr 1941.

So habe ich tatsächlich 80 Jahre auf dem Buckel. Da bin ich mal gespannt, ob das die heutigen Sportuhren hinbekommen.

MH7.jpg


Alles in allem will ich mich ja nicht beklagen und was meinen Wert angeht, so ist der mir piep egal. Ich hoffe aber, dass ich von meinem Armgeber insoweit Wertschätzung erfahre, das ich hin und wieder Tragezeit bekomme und das ausübe, was ich am besten kann: Die Zeit anzeigen und noch ein bisschen mehr.
Und falls es hier im Uhrforum von meiner Sorte noch welche geben sollte, so sind sie natürlich herzlichst eingeladen sich hier zu zeigen.
 
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transponder

transponder

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Valentin, wieder mal eine herausragende Geschichte zu der Uhr vielen Dank dafür. Zur Firmung habe ich eine Helvetia geschenkt bekommen, es war glaube ich 1973, leider nicht mehr mit eigenem Helvetia-Kaliber, sondern mit Eta Handaufzugskaliber.
 
liseimei

liseimei

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Hallo Valentin,
vielen Dank für die kurzweilige Geschichte zu deiner Helvetia. Mir hat sie sehr gut gefallen und ich habe sie mit einem schmunzeln sehr gerne gelesen. Wie immer erstklassig recherchiert und prima niedergeschrieben.

Vielen Dank und gerne mehr davon, wen es Deine Zeit zulässt
viele Grüße aus Sachsen
Ronny
 
tiktak66

tiktak66

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... da, wo's schön ist
Sehr sympathischer Typ dieser Martin. :winken: Den würde ich gerne mal persönlich kennenlernen.


Und mit diesr Vorstellung hast du dich mal wieder selbst übertroffen. Locker geschrieben aus der Sicht dieser kleinen Uhr und wieder mal mit einer tollen Recherche unterfüttert,

RESPEKT Valentin, mach bittenoch voele Vorstellungen lang weiter so.
 
M

München

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Hallo, ich bin erstaunt was du alles in Erfahrung gebracht hast.
Tolle Recherche, interessant vorgetragen -einfach super – hat mir Spaß gemacht zu lesen.
Danke für deine Mühe, Grüße Jürgen
 
monza

monza

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Hallo Valentin

Herzlichen Dank für deinen Super Beitrag. Wie immer informativ und kurzweilig geschrieben 👍😊.
Die Uhr selbst ist natürlich auch der Hammer.

Gruß Frank
 
Faisaval

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Hallo @transponder,
@liseimei, Hallo Ronny.
@tiktak66, Hallo Markus,
@München, Hallo Jürgen,
@monza, Hallo Frank,

vielen lieben Dank für Euer positives Feedback. Es freut mich sehr, dass Euch die Vorstellung des kleinen Martins Euer Gefallen gefunden hat. 🤗
Es sind gerade solche Uhren, die mich nicht durch ihre Bekanntheit, sondern durch ihre Eigenheiten faszinieren.

Und einen Wristshot wird es natürlich noch geben.
 
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Goldstadtjung

Goldstadtjung

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Ja, Wahnsinn Valentin. Was für eine Rarität die Du uns hier präsentierst.
Vielen Dank für diese gelungene, kurzweilige und höchst informative Vorstellung.
Viel Freude mit dem Zeitmesser. Und gib ihr ordentlich Tragezeit. 👍
 
Faisaval

Faisaval

Themenstarter
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@Goldstadtjung, Hallo Peter, ich danke Dir sehr für Deine netten Worte und es freut mich wirklich, dass Dir die Uhr und die Vorstellung gefallen haben. 🤗
Und ich werde ihr auf jeden Fall Tragezeit geben.
 
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Ruebennase

Ruebennase

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Hallo Valentin, ein wunderschönes Blatt mit passigen Zeigern, ein feines Werk schön poliert ausgeführt mit anglierten Kanten, Chaton, Stosssicherung und einer Komplikation on top. Dieser Sekundenzähler war mir gänzlich unbekannt. Da hat Helvetia vermutlich ganz alleine ihr Patent genutzt. Eine lustige Spielerei die im Sport sicherlich Anwendungen findet und das in einer zierlichen Uhr 😀.

Vielen Dank für die schöne Vorstellung
Rübe
 
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Weckerfreund

Weckerfreund

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Hallo Valentin,

wieder einmal eine super Vorstellung einer ungewöhnlichen Uhr. Das Prinzip erinnert an das ETA 1168, was aber später war.

3486446

Viele Grüße und Glückwunsch zur Uhr

Andreas
 
Brambilla

Brambilla

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Wieder mal eine wunderbare und lehrreiche Vorstellung einer wirklichen Rarität :klatsch:Sehr schön geschrieben und interessant! Vielen Dank dafür!
 
Uhren_Freund

Uhren_Freund

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Auch von mir ein Dankeschön für deine Mühe.

Eine wirklich gut geschriebene und interessante Geschichte!
 
MaJoLa

MaJoLa

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Mal was ganz anderes. Das eine Uhr mal persönlich das Wort ergreift und sich vorstellt, das hat es wohl hier noch nie gegeben.

Attraktives, reizvolles Design mit einem exzellenten Antrieb und einer schönen Größe, dazu bestens abzulesen und gut laufend............
Mehr kann man nicht verlangen und wieder mal, war das Glück auf Deiner Seite, mein Lieber.

Bleibt nur, Dir zu diesem erstklassigen Fang zu gratulieren. Super :klatsch: :klatsch: :super::super:

Danke Dir, für diese unterhaltsame Vorstellung.
 
DRGM

DRGM

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Glückwunsch, lieber Namensvetter, zu dieser wunderbaren Vorstellung. Normalerweise lese ich die Einführung von Neumitgliedern nicht - glücklicherweise habe ich hier mal eine Ausnahme gemacht und mir diese „Hallo, ich bin der… „-Neuvorstellung durchgelesen.


Jedenfalls ein gelungenes Entrée! :super:
 
pallasquarz

pallasquarz

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Hallo Valentin, einmal mehr bedankt :klatsch: für die Mühe, die fundierte Datensammlung dazu und die Vorstellung dieser wirklich ungewöhnlichen Uhr . Noch dazu in diesem Erhaltungszustand.
Wie findet man denn solche ausgefallenen Stücke überhaupt?
Grüsse Christoph
 
ausserirdischesindgesund

ausserirdischesindgesund

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Und wieder ein Zifferblatt mit der Typografie/Gehäuseform der Nomos Tangente. Von Lange, Stowa und Longines hab ich das schon gekannt, das dürfte in den 30er-Jahren häufiger gewesen sein.

Danke fürs Zeigen
 
Faisaval

Faisaval

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@Ruebennase, Hallo Rübe,
@Weckerfreund, Hallo Andreas,
@Brambilla, Hallo Paul,
@Uhren_Freund Hallo,
@MaJoLa, Hallo Markus,
@NorUhr Hallo,
@DRGM, Hallo Martin, lieben Dank und Grüße von Deinem Namensvetter :-P
@pallasquarz, Hallo Christoph,
@ausserirdischesindgesund Hallo,

Euch allen ein ganz dickes Dankeschön für Eure positiven Zeilen. 🤗Es freut mich wirklich sehr, dass Euch die Uhr nebst Vorstellung gefallen hat.:-P

Ja in der Tat der Fang dieser Uhr in diesem Zustand kann man schon als echten Glücksfall bezeichnen. Der/die Vorbesitzer haben sie wohl nie so richtig zum Sport herangenommen. ;-)

Und Andreas, vielen Dank für Deinen Hinweis zum Kaliber ETA 1168. In der Tat dieses Kaliber, welches von verschiedenen Einschalern verwendet wurde, hat vom Prinzip die gleiche Funktionsweise.
Überhaupt war Helvetia nicht der Einzige, der sich mit Armbanduhren mit Sekundenstop-Funktionen in den 40ern beschäftigte.
Hier ein paar repräsentative Beispiele, die jedoch teils schon mit aufwändigen Schaltrad-Kalibern ausgestattet waren:

MOVADO (hauseigenes Kaliber 90 M, Schaltrad-Chrono-Zusatzmodul aufgesetzt mit 60 Minuten Stop-Funktion, anno 1939)
3488415

3488416
Kaliber Movado 90 M mit aufgesetztem Schaltrad-Chrono-Modul (anno 1939)



LONGINES STOP
3488431

3488423

3488424
Schaltrad-Chrono-Kaliber Longines 12.68 (frühe 40er Jahre)


BULOVA STOP-WATCH

3488434

3488437

3488440
Schaltrad-Chrono-Kaliber Bulova 10AH (ca. 1942)

HANHART Super Chrono (auch Volkschrono genannt)

3488510
Hanhart Super Chrono (Quelle: @nobrett)

3488511
Chrono-Flyback-Kaliber Hanhart 120, 50er Jahre (Quelle: @nobrett)

Letztendlich hat sich diese Art von Armanduhren mit "einfacher" Stoppfunktion gegenüber den klassischen Chronographen nicht durchsetzen können und verschwanden gegen Ende der 40er bis Mitte der 50er Jahre susehens.
Dagegen kamen das Kaliber Hanhart 120 sowie das von Andreas (@Weckerfreund) erwähnte Kaliber ETA 1168 erst später (gegen Anfang/Mitte der 50er Jahre) auf den Markt.
 
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