How to regulate without a timing maschine...

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BBouvier

BBouvier

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Nach (ausgiebigem) und vergeblichem Suchen
nach "Uhren regulieren" ("selbermachen")
bei Deutsch-Google habe ich dort dann folgenden
Fachartikel (<= reich bebildert) auf englisch gefunden:

"...it is perfectly possible to regulate your watches
yourself with a little patience.
Here’s how:..."

http://images.google.at/imgres?imgu...=/images?q=regulate+watch&svnum=10&um=1&hl=de

So.
Uhrmacherwerkzeug und Lupen, die
sind bereits bestellt.
Und meine ALPHA, die ahnt ja noch gar nicht, was da
in den nächsten Tagen auf sie zukömmt! : - )

BB
 
P

Phase-de-Lune

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Ein guter Bericht, recht hilfreich, wobei es in der Praxis gar nicht so kompliziert ist. Ich möchte allerdings meinen Vorpostern Recht geben, insofern, dass wirklich eine ruhige Hand und eine Riesenportion Geduld benötigt wird. Hierbei ist noch zu sagen, dass das Einregulieren eines ETA-Werkes mittel Exzenterschraube deutlich einfacher von statten geht und hier auch schneller gute Ergebnisse erzielt werden. Bei den anderen Seiko- und Citizen-Kalibern - andere würde ich nicht selber regulieren - führen die kleinsten Veränderungen am Rücker schon zu dramatischen Veränderungen des Gangverhaltens. Man muss manchmal eben auch wissen, dass es besser nicht geht, wenn man ständig zwischen +12 und -12 sec pendelt, da muss man sich dann für eines entscheiden.
Aufpassen sollte man noch beim Öffnen des Gehäusebodens, da dies häufiger zu geschehen hat, können leicht unschöne Kratzer entstehen, hier muss also mit Vorsicht gearbeitet werden.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass sich die Selbst-Reglage lohnt, wenn man nicht ganz zwei linke Hände hat und seine Uhr für ein paar Tage entbehren kann, denn so lange wird es ohne Zeitwaage wohl dauern.
Und zum Schluss noch das Wichtigsten: Auf jeden Fall den Spiralklötzchenhebel an der Unruh nicht bewegen, NUR den Rückerhebel, sonst kommst du in Teufels Küche und nichts funktioniert mehr, ist mir am Anfang so ergangen. Aber darauf wird ja direkt zu Beginn des Berichtes hingewiesen, zu Recht....

Gruß, Michael :)
 
Junnghannz

Junnghannz

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Phase-de-Lune schrieb:
Man muss manchmal eben auch wissen, dass es besser nicht geht, wenn man ständig zwischen +12 und -12 sec pendelt, da muss man sich dann für eines entscheiden.
Oder mit etwas mehr Gefühl zu Werke gehen! ;-)


Phase-de-Lune schrieb:
Aufpassen sollte man noch beim Öffnen des Gehäusebodens, da dies häufiger zu geschehen hat, können leicht unschöne Kratzer entstehen, hier muss also mit Vorsicht gearbeitet werden.
Daher öffne ich den Gehäuseboden zunächst nur einmal und schraube ihn anschließend nur mit den Fingern zu. Das schont die Dichtung und verhindert ein Verkratzen. Natürlich darf die Uhr in diesem Zustand nicht mit Wasser in Berührung kommen. War der Regulierungsversuch erfolgreich, behandle ich die Dichtung mit etwas Silikon und schraube den Boden anschließend wieder mit dem Dreipunkt-Uhrenöffner fest zu.


Phase-de-Lune schrieb:
Zusammenfassend kann ich sagen, dass sich die Selbst-Reglage lohnt, wenn man nicht ganz zwei linke Hände hat und seine Uhr für ein paar Tage entbehren kann, denn so lange wird es ohne Zeitwaage wohl dauern.
Bei mir hat es bis jetzt selten länger als zwei Tage gedauert. Oft sogar kürzer.


Viele Grüße

Wolfgang
 
BBouvier

BBouvier

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Junnghannz schrieb:
Mal ein paar Links zum Thema aus diesem Forum:

https://uhrforum.de/viewtopic.php?t=1698&highlight=poljot+regulieren

https://uhrforum.de/viewtopic.php?t=2585&highlight=r%FCckerhebel

https://uhrforum.de/viewtopic.php?t=5023&highlight=r%FCckerhebel


Viele Grüße

Wolfgang (für den Nachregulieren zu den alltäglichen Freuden eines Uhrenliebhabers gehört)

Dank Dir ganz herzlich, Junnghannz!


...für die obig von Dir eingestellten Scharniere!

Gruss,
BB
 
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