"Homo-Ehe", Kirchen und CSU

Diskutiere "Homo-Ehe", Kirchen und CSU im Small Talk Forum im Bereich Community; Hi, so, also ich will gar keine großen Diskussionen hier vom Zaun brechen, aber nachdem ich heute den halben Nachmittag auf Bayern 5 damit genervt...
Sedi

Sedi

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Hi,
so, also ich will gar keine großen Diskussionen hier vom Zaun brechen, aber nachdem ich heute den halben Nachmittag auf Bayern 5 damit genervt wurde, muß ich doch mal einen Thread dazu starten.
Wir sind im 21. Jahrhundert, es dürfte sich allgemein herumgesprochen haben, daß Homosexualität angeboren ist (selbst wenn nicht, ändert das wenig), homosexuelle Paare hätten eben auch gerne eine rechtlich irgendwie abgesicherte Beziehung oder möchten gerne Kinder adoptieren (und wenn es die des Partners aus einer früheren Beziehung sind). Laut Umfragen sind wohl angeblich knapp dreiviertel aller Bundesbürger ebenfalls der Ansicht, daß eine völlige Gleichstellung an der Zeit wäre (kommt aber natürlich immer drauf an, welchen Umfragen man glaubt).
Wieso muß ich mir dann heute im Radio so Sachen anhören wie:

"Wir wollen, daß Ehe und Familie einen besonderen Schutz genießen"?
Hat man da immer noch nicht kapiert, daß es darum gar nicht geht, sondern um die Frage "Was ist Ehe und Familie im 21. Jahrhundert?" - das zeigt mal wunderbar auf, daß egal was passiert, für die Menschen, die solche Aussagen treffen eben eine Familie mit zwei Vätern oder zwei Müttern keine Familie ist, ganz egal was passiert. Und, daß anscheinend irgendwer davon ausgeht, die Familie (natürlich in der traditionellen Form) müsse geschützt werden (wie wenn dadurch auch nur ein Kind mehr geboren würde oder eine Ehe länger halten). Wovor eigentlich? Vor den vielen Homosexuellen, die nun alle heiraten, Kinder adoptieren (die vermutlich auch homosexuell werden - man weiß ja nie), und unheimliche Steuervorteile genießen, für die wir alle zahlen sollen? Müßten da nicht jetzt schon alle Alleinstehenden oder unverheiratet Zusammenlebenden auf die Barrikaden gehen gegen das Ehegatten-Splitting? Ist eine nicht-traditionelle Familie dann nicht genauso schützenswert? Wie weit her ist's überhaupt mit der Familie? Ich selber bin ja Patchwork-Papi und ich fühle mich nicht grade von einigen Homosexuellen bedroht, die nun heiraten wollen - einer unserer besten Freunde ist schwul und auch schon ewig mit seinem Partner zusammen (länger als ich mit meiner Frau).

Einschub: laut Wikipedia kann man davon ausgehen, daß etwa 1% der Gesamtbevölkerung sich als schwul oder lesbisch sehen. Deutschland hat ca. 80 Mio Einwohner - macht 800.000 Homosexuelle - sagen wir mal, davon will ein Viertel heiraten - sind 200.000, da zittere ich aber ganz schön vor dem Niedergang der traditionellen Familie und damit natürlich des "christlichen Abendlandes" (das es m.E. sowieso nie gab - die Bergpredigt war noch niemals mehrheitsfähig).

Nehmen sich die Politiker, die solchen Aussagen treffen eigentlich noch selber ernst? Haben die Berater?
Und was mich als studierten Theologen dann noch den letzten Rest der Palmenspitze hochtreibt sind Aussagen irgendwelcher Glaubensvertreter (egal welcher Konfession), die gleich hinterherhecheln und dem Schmarrn auch noch zustimmen. Erstaunlich, daß sich die evangelische Kirche grade zurückhält, nachdem die ja auch noch letztes Jahr rumposaunt haben, sie wollen kein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare.
Als Theologe kann ich da nur sagen: die Ablehnung der Homosexualität irgendwie christlich herzuleiten dürfte äußerst schwer werden - sicher gibt's im Alten Testament Stellen, die sie verurteilen, aber dann müßte man auch mit selbem Recht wieder die Steinigung für Ehebruch oder für den Eltern ungehorsame Kinder fordern - ach ja, und von Schalentieren sollte man dann auch besser Abstand nehmen. Jesus hat nie etwas zu dem Thema gesagt (zumindest nicht überliefert) aber er sah sich zu den Armen, Aussätzigen und Hungernden gesandt - zum damaligen "Abschaum" der Gesellschaft. Mich gruselt's, wenn man dann mit christlichem Anspruch Minderheiten ausgrenzt. Da werden unter dem Deckmäntelchen des Christentums bestenfalls erzkonservative Ansichten vertreten, die m.E. mit der Botschaft Jesu absolut nichts mehr zu tun haben.

Tja, das wollte ich nur mal loswerden und hoffe auf breite Zustimmung ehrlich gesagt - und nicht auf eine große Kontroverse.

Gruß, Sedi :-D
 
M

MarTIMER

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Meine absolute Zustimmung hast Du! Und zwar in ihrer völligen Breite.
Was manche Politiker/Parteien da vom Stapel lassen und ganz beonders die Kirchen (in unserem kulturkreis allen voran die christlichen) ist einfach nur noch verabscheungswürdig und in meinen Augen verwerflich. Menschenfeindlich und weltfremd.
 
mini

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Hi,
so, also ich will gar keine großen Diskussionen hier vom Zaun brechen...
:lol: ...der war gut, Du kennst doch das Forum ;-)

Beim Rest hast Du meine vollständige Zustimmung, aber das eine homosexuelle Ehe nicht nur politisch, rechtlich und steuerlich, sondern auch im Bewusstsein als gleichwertig anerkannt wird, wird wohl noch eine ganze Weile dauern...

Gruss
Mathias
 
Baumaxe

Baumaxe

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Wo ich mich gut fühle
Mein bester Mitarbeiter ist schwul, einer meiner besten Freundinnen ist lesbisch. Aber ich denke da immer nur dann dran, wenn ich in der Presse oder wie hier bei dem Beitrag von dem Thema lese.

Ich wünsche mir eine Welt, in der ich da nie wieder darüber nachdenken muss. Weil es einfach "ist". Normal. Alltäglich. Uninteressant. In der Mitte der Gesellschaft. Spießig. Gleich.
 
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Sedi

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Ich wünsche mir eine Welt, in der ich da nie wieder darüber nachdenken muss. Weil es einfach "ist". Normal. Alltäglich. Uninteressant. In der Mitte der Gesellschaft. Spießig. Gleich.
Genau dieser Wunsch bzw. Gedanke hat mich auch einige Zeit zögern lassen, diesen Thread zu starten, weil ich dachte: "Cool, im UF sieht man das schon als so normal an, daß man gar nicht drüber diskutiert." Und ich hab jetzt die Diskussion gestartet.

Gruß, Sedi :-D
 
T

Tomcat1960

Gast
Hm, okay. Rechnest Du jetzt damit, dass der Seehofer einen Gastkommentar schreibt? Oder wie oder was?

Ich glaube, hier empfinden die meisten so wie Du. Oder vielleicht so wie ich - es ist mir einfach sch***egal, wie jemand sexuell ausgerichtet ist, oder welche Hautfarbe oder welches Geschlecht er oder sie hat. Dein Eindruck ist also vollkommen korrekt: diesen Thread braucht eigentlich kein Mensch ;-)

Grüße
Tomcat
 
DerDuke83

DerDuke83

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Jeder Depp darf Kinder zeugen, egal wie ungeeignet er für die weitere Entwicklung des Kindes ist.
In seltenen Fällen schreitet mal das Jugendamt ein,viele Kinder heterosexueller Verbindungen leben auch in Deutschland in unwürdigen Verhältnissen.
Ich kenne viele homosexuelle Paare, bei denen die Kinder ein schönes Leben hätten...

Allein die öffentliche Diskussion ob und wie und warum bei homosexuellen Paaren andere Maßstäbe angesetzt werden sollen, zeigt wie tolerant wir hier wirklich sind. Mit wir meine ich jetzt nicht das UF sondern unsere Gesellschaft.

Meiner Meinung nach sollte nicht die Sexualität ausschlaggebend sein, sondern der Mensch.

Selbst mein strengst katholische Großtante sieht das genauso und DAS will wirklich was heißen :D
 
Heldchen

Heldchen

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da wo die "Fohlen" spielen.....
Ich glaube, hier empfinden die meisten so wie Du. Oder vielleicht so wie ich - es ist mir einfach sch***egal, wie jemand sexuell ausgerichtet ist, oder welche Hautfarbe oder welches Geschlecht er oder sie hat. Dein Eindruck ist also vollkommen korrekt: diesen Thread braucht eigentlich kein Mensch ;-)
Ich hätte es nicht besser ausdrücken können. Wir leben im 21. Jahrhundert.
 
sturm

sturm

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Lünen
In einem Punkt gebe ich Euch Recht : es sind alles Menschen . Ob Schwul oder Lesbisch . Aber eine Familie besteht bei mir nach wie vor aus Vater , Mutter und Kind (er). Wenn zwei Männer oder Frauen "Heiraten"
können sie von Natur aus keine Kinder Zeugen und damit ist es für mich keine Familie . Wir leben jetzt in einer Zeit wo alles geändert wird . Das Sitzen bleiben in der Schule soll es nicht mehr geben. Groß und Klein schreiben , evtl. auch egal. Wenn es geht , auch keine Zensuren mehr .Schulen, Straßen , Kasernen ect. werden umbenannt . Jetzt sollen auch noch die Märchenbücher umgeschrieben werden , weil evtl.Wörter darin sind , die nicht Zeit gemäß sind ! Die D Mark wurde auch mal eben abgeschafft . Die Folgen sehen wir jetzt . Jeder möchte Recht haben . Ein Auto ist ein Auto und kein Fahrrad . Eine Familie ist für mich Vater , Mutter und Kind . Deshalb bin ich gegen eine Gleichstellung .

Gruß Wolfgang.
 
Baumaxe

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Ein Mensch ist ein Mensch! Deshalb bin ich für Gleichstellung. Alles andere ist jenseits dessen, was ich auch andenken würde, zu diskutueren.

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DerDuke83

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. Ein Auto ist ein Auto und kein Fahrrad . Eine Familie ist für mich Vater , Mutter und Kind . Deshalb bin ich gegen eine Gleichstellung .

Gruß Wolfgang.
Und du bist der Meinung nur weil Mann und Frau biologisch Kinder zeugen können, sind sie eine bessere Familie?

Lese ich auch richtig das du Mann-Mann (Kind ) -Frau-Frau (Kind ) das "Familie-sein" absprichst?
 
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Fortizz

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In meinen Augen ist von der Natur zur Arterhaltung eine Beziehung zwischen Mann und Frau vorgesehen. Daher erachte ich auch diese Lebensform als besonders schützenswert. Das heißt nicht, dass die Bedingungen für Kinder in klassischen Familien in jedem Fall besser sind. Auf der anderen Seite ist auch nicht jede gleichgeschlechtliche Partnerschaft eine "Musterehe", so wie es an mancher Stelle durchklingt.

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Das ist gelebte Toleranz...
 
Ford_Prefect

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Wir leben jetzt in einer Zeit wo alles geändert wird .

Zu jeder Zeit wurde etwas geändert. Sonst würden wir noch auf dem Bäumen hocken bzw. hätten das Meer nie verlassen.

Das Sitzen bleiben in der Schule soll es nicht mehr geben.

Sogar die Prügelstrafe in der Schule wurde abgeschafft.

Groß und Klein schreiben , evtl. auch egal.

Hier im Forum zum Glück noch nicht. ;-)

Schulen, Straßen , Kasernen ect. werden umbenannt.

Das war auch nach 1945 der Fall.

Die D Mark wurde auch mal eben abgeschafft .

Schade. Ich bin so gerne an der Grenze an den Wechselstuben Schlange gestanden.

Die Folgen sehen wir jetzt . Jeder möchte Recht haben .

:D

Ein Auto ist ein Auto und kein Fahrrad.

Wo bringe ich jetzt das Krad unter? :hmm:

Eine Familie ist für mich Vater , Mutter und Kind .

Hmm - ich bin kein Vater, lebe aber mit einer Frau und deren 2 Kindern zusammen. Also keine Familie?
Sorry, ich konnte nicht anders. Ich hoffe, meine Ironie wird als solche verstanden.

Viele Grüße
Fred
 
Mueller27

Mueller27

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Hallo Wolfgang,

gut, dass Du hier mit diskutierst. Die Haltung die in deinem Post zum Ausruck kommt teile ich zwar nicht, ich glaube aber, dass Du mit deiner Meinung - die vielleicht eher aus dem Bauch als aus dem Kopf kommt - gar nicht so alleine stehst und sicher stellvertretend für 10% der deutschen Bevölkerung stehst.

Aber eine Familie besteht bei mir nach wie vor aus Vater , Mutter und Kind (er).
Ich denke auf der Basis des Begriffs Familie kann man sich näher kommen. Eine Familie besteht aber aus meiner Sicht erst mal aus Mensch + Mensch + Kind und dieser Bund steht generell unter dem Schutz des Staates. ( Grundgesetz : „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung“)

Ich sehe keinen irgendwie gearteten verfassungsrechtlichen Grund - außer Tradition, Politik und religiöse Praxis - warum in 2013 der Staat weiter vorschreiben sollte, dass einer dieser beiden Menschen die sich zur Ehe zusammen geschlossen haben und ein Kind großziehen wollen, ein Mann sein muss, ist doch die Gleichheit der Menschen vor dem Gesetz das höchste Gut.

Gruss, Carsten

P.S: und noch mal angehängt: Jeder in Deutschland kann doch gerne denken und weiter sagen , dass es der "Ehe" immer Männlein und Weiblein bedarf, weil "die Natur", der "Liebe Gott", oder wer auch immer, das so fordern.
Ist doch jedem freigestellt.
Nur der Staat und das Gesetz - und um die geht es in der politischen Diskussion - mögen bitte eine Gleichheit aller Menschen herstellen.
 
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Fortizz

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Ich denke auf der Basis des Begriffs Familie kann man sich näher kommen. Eine Familie besteht aber aus meiner Sicht erst mal aus Mensch + Mensch + Kind und dieser Bund steht generell unter dem Schutz des Staates. ( Grundgesetz : „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung“)

Ich sehe keinen irgendwie gearteten verfassungsrechtlichen Grund - außer Tradition, Politik und religiöse Praxis - warum in 2013 der Staat weiter vorschreiben sollte, dass einer dieser beiden Menschen die sich zur Ehe zusammen geschlossen haben und ein Kind großziehen wollen, ein Mann sein muss, ist doch die Gleichheit der Menschen vor dem Gesetz das höchste Gut.

Gruss, Carsten

P.S: und noch mal angehängt: Jeder in Deutschland kann doch gerne denken und weiter sagen , dass es der "Ehe" immer Männlein und Weiblein bedarf, weil "die Natur", der "Liebe Gott", oder wer auch immer, das so fordern.
Ist doch jedem freigestellt.
Nur der Staat und das Gesetz - und um die geht es in der politischen Diskussion - mögen bitte eine Gleichheit aller Menschen herstellen.
"Mensch + Mensch" müssen erstmal irgendwie zu einem Kind kommen, das sie dann großziehen können. Und dazu ist zunächst mal "Mann + Frau" erforderlich.
 
Baumaxe

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Wo ich mich gut fühle
Das ist gelebte Toleranz...
Toleranz heißt nicht, mit jedem diskutiueren zu müssen. Mit jedem zu distuieren kann viel bedeuten (Langeweile, Nicht-Erkennen von Grenzen, missionarischer Eifer, ...), aber bestimmt nicht Toleranz. So wie ich sie verstehe.


Eine Familie besteht aber aus meiner Sicht erst mal aus Mensch + Mensch + Kind
Nur als Frage: Mensch + Mensch (ohne Kind) ist keine Familie? Was ist mit den Eltern Erwachsener Meschen, die nicht im gleichen Haushalt leben: Familie oder nicht? Geschwister? Ein Patenkinde, für das man nicht nur pro forma Verantwortung übernimmt, sondern es regelmäßig sieht, Vetrauensperson ist, und auch eine Ausbildung finanziert? Was ist Familie? Das glückliche unverheiratete Paar mit Kindern aus früheren Beziehungen, die sich gut verstehen ist keine Familie; das Ehepar mit Kindern, bei denen ein Partner, der 65 Stunden die Woche arbeitet, und am Wochende alleine seinem Hobby nachgeht, de facto seine Kinder also kaum sieht, ist eine? Ich finde, dass kann man gar nicht so einfach und mit einem Satz umfassen, dieses Thema.




Nachtrag:
Und dazu ist zunächst mal "Mann + Frau" erforderlich.
Wenn Du auf die Zeugung als Argument abzielst, solltest Du konsequenterweise je Art der Adoption ausschließen, dann dann sind es ja auch nicht die biologischen Eltern.
 
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Mueller27

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"Mensch + Mensch" müssen erstmal irgendwie zu einem Kind kommen, das sie dann großziehen können. Und dazu ist zunächst mal "Mann + Frau" erforderlich.
Hallo Fortizz,
das ist biologisch richtig, aber hat mit der Diskussion über die Homo-Ehe nichts zu tun.

Wie siehst Du es mit der Gleichheit im Sinne des Grundgesetzes?

Aus welchem Grund darf ich (hetero) ein Kind adoptieren, mein schwuler Nachbar aber nicht ?

Das möchte ich bitte mal erklärt haben, vielleicht auch in mehr als nur 2-3 hingeworfenen Sätzen.

Danke und Gruss, Carsten
 
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Fortizz

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Nachtrag:
Wenn Du auf die Zeugung als Argument abzielst, solltest Du konsequenterweise je Art der Adoption ausschließen, dann dann sind es ja auch nicht die biologischen Eltern.
Auch für ein Adoptivkind ist zunächst mal "Mann+Frau" erforderlich. Von biologischen Eltern war nicht die Rede, jedoch folgt natürlich eine Pflegefamilie "Mann+Frau" der von der Natur vorgesehenen Familienkonstellation.

--- Nachträglich hinzugefügt ---

Wie siehst Du es mit der Gleichheit im Sinne des Grundgesetzes?
Für mich endet die Gleichheit damit, dass Frau und Frau oder Mann und Mann kein Kind auf natürlichem Wege bekommen können.
 
Thema:

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