Hilfe, kennt sich jemand mit alten Münzen aus?

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rabenbart

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Hallo und danke fürs Anklicken :-)

Ich habe vor Urzeiten mal ein paar alte Münzen bekommen und sie jetzt „wiederentdeckt“, also quasi ein Dachbodenfund ;-)

Habe aber mittlerweile gar kein Interesse an alten Münzen und wollte deshalb mal fragen, ob die etwas wert sind. Ich habe nämlich noch einen freien Platz in meiner neuen 8er Uhrenbox. Ihr kennt das „Problem“

Vielleicht können die Münzen ja bei der Lösung des Problems helfen.

Die Münzen sind:

2 Pfennig 1875
5 Pfennig 1914
10 Pfennig 1899
2mal 1 Pfennig 1943
1 Pfennig 1941
5 Pfennig 1939


2 Fragen hätte ich dazu:

1. Ist das Zeugs was wert?
2. Die Münzen sind ganz schön rostig (?) Kriegt man die wieder sauber(er) oder ist das keine gute Idee? Und wenn ja, womit?

Ich denke nicht, dass ich nach dem Verkauf der Münzen meinen Job kündigen kann ;-), aber vielleicht reicht es ja für ne schöne Seiko 5. Oder bin ich zu optimistisch?

Danke für eure Hilfe :-)

Ich kann gerne bei Tageslicht versuchen bessere Bilder zu machen.
 

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rabenbart

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Ok, danke für deine Einschätzung. Hab ich mir fast gedacht :-(
 
Uhren Doktor

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als Numismatiker (Münzsammler) muss ich sagen das sind normale Alttags Münzen
wenn du sie Säubern möchtest kann ich Essig empfehlen
und wenn du kein Interessent hast dann kannst du sie in die ecke legen oder deinen Kindern Schenken
Falls du oder irgend einer noch etwas über andere Münzen wissen will einfach anschieben
habe ein großes Fachwissen und wenn das nicht reicht einige gute Bücher

Grüß Alexander
 

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spritdealer

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Ich kenne mich da nicht so aus, aber sind 2€, 5€ und sogar 10€ Münzen, die man sammeln kann und die erwiesen (zumindest einige) im Wert steigen, nicht auch Gebrauchsmünzen? Sicher sind sie im Gegensatz zu den hier gezeigten Münzen primär für das Sammeln gedacht, aber dennoch ein gültiges Zahlungsmittel. Ich finde diese Aussage viel zu pauschal. Abgesehen davon wundert es mich, dass einige der hier gezeigten Münzen, die zwei Kriege überstanden haben, nur den Nennwert haben. Hätte ich auch nicht gedacht, daher kann ich den Hintergrund des Threads absolut nachvollziehen
 
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2SLS

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Ich kenne mich da nicht so aus, aber sind 2€, 5€ und sogar 10€ Münzen, die man sammeln kann und die zum erwiesen im Wert steigen nicht auch Gebrauchsmünzen?
Die 10er (inzwischen sind's 20er) und 5er sind nicht wirklich Gebrauchsmünzen, benutzt ja niemand im Zahlungsverkehr. Theoretisch möglich, aber wer macht das schon praktisch? Und im Wert steigen die auch nicht, dafür ist die Auflage viel zu groß. Na gut, die 10er/20er vielleicht, falls der Silberpreis irgendwann mal richtig durch die Decke geht (derzeit liegt ihr Silberwert bei 7-8 Euro ;) ) . Die 2er sind Gebrauchsmünzen. Klar kann man die sammeln, aber auf eine Wertsteigerung würde ich nicht hoffen. Deutschland prägt 30 Millionen davon jedes Jahr...
 
spritdealer

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Mir ist schon bewusst, dass Sammelmünzen eher selten zum Einkaufen verwendet werden, auch wenn das problemlos möglich wäre. Zumindestg bei 2€. Bei Münzen ab 5€ würde vermutlich die Kassiererin/der Kassierer schon fragend schauen. Aber dass Gebrauchsmünzen pauschal nichts wert sind, ist mir wie gesagt a bisl zu allgemein. Interessanter als das ist wie gesagt, dass so wirklich uralte Münzen nichts wert sind, also nicht mehr als das was drauf steht. Das hat mich gewundert. Früher gab es mal Pfennigmünzen, ich weiß nicht mehr welche Münze, ich glaube 50 PF, die je nach Jahreszahl und Ort der Prägung durchaus einiges wert waren
 
YnmiJ

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Der Münzmarkt ist tot, und fast alle Sammlermünzen, die ja auch Zahlungsmittel waren (10 DM Silber etc.) gehen max. für den Materialwert weg. Wer in sowas investiert hat, stellt nun fest, sich verschätzt zu haben.
Und ganz wichtig: Wert sind die Münzen das, was man dafür beim Verkauf erzielt, und nicht das, was in einem Katalog steht oder ein Gutachter in sein Pamphlet schreibt. Dazwischen liegen leider Universen.
 
jocolo

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1949er "Bank deutscher Länder" 50 Pfennig meinst du
 
spritdealer

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Ja ich glaube die war es. Bei Münzen und Briefmarken besteht immer ein Unterschied zwischen dem Katalog-Wert und dem. was man beim Verkauf bekommt. Ist aber normal. Das ist bei Comic-Heften oder was weiß ich auch nicht anders. Ich habe im Schrank sogar drei solche Münz-Schachteln mit 2 und 5€ Münzen, habe ich von Oma geerbt. Für mich haben sie daher einen nostalgischen Wert. Bei einem Verkauf würde wohl kaum mehr als der Nennwert herumkommen. Denke ich
 
KayDee29

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Darf ich diesen Thread auch nutzen, da es sich ja geklärt hat, worum es bei den Münzen des TE´s geht?
Ich habe nämlich auch ein paar alte Münzen in der Kram-Kiste gefunden.

Die Qualität der Bilder ist nicht sehr gut. Aber besser bekomme ich sie nicht eingefangen.
Eventuell kann mir jemand was dazu sagen?
 

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DRE-DAH

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wenn du sie Säubern möchtest kann ich Essig empfehlen
Da wäre ich vorsichtig, Essig ist Säure und kann auch bestimmte Metalle (Legierungen) angreifen. Hab mir da mal eine Münze (kein offizielles Zahlungsmittel) kaputt geätzt.

... Abgesehen davon wundert es mich, dass einige der hier gezeigten Münzen, die zwei Kriege überstanden haben, nur den Nennwert haben. ...
Ist kein Wunder: Der Materialwert geht gegen Null, die Dinger sind trotz der beiden Kriege noch viel zu viel vorhanden (Angebot) und keiner hat wirklichen Sammelbedarf (Nachfrage). Hab selber noch ein Album mit vielen Münzen daheim, eine Wertsteigerung erwarte ich mir aber nicht. Da freuen sich meine Jungs später mal ...
 
YnmiJ

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Selbst römische Münzen sind kaum was wert, und die sind um die 2.000 Jahre alt. Auf manchen Metalldetektor-Treffen kann man Säcke mit 200 römischen Münzen für 20€ kaufen. Die liegen im Rheinland in manchen Gegenden zuhauf auf den Äckern. Da gibt es nur hin und wieder mal Exemplare (mit spez. Gegenstempeln etc.) die das Interesse von Sammlern erregen. Die meisten Goldgulden aus dem 30-jährigen Krieg erzielen gerade so den Goldwert, obwohl das echte Schönheiten sind. Silberne sind kaum was wert. Einzig mittelalterliche Münzen kann man noch halbwegs absetzen, und das sind komischerweise die, welche in keinem Münzfachgeschäft zu sehen sind...
 
vintagehunter

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Darf ich diesen Thread auch nutzen, da es sich ja geklärt hat, worum es bei den Münzen des TE´s geht?
Ich habe nämlich auch ein paar alte Münzen in der Kram-Kiste gefunden.

Die Qualität der Bilder ist nicht sehr gut. Aber besser bekomme ich sie nicht eingefangen.
Eventuell kann mir jemand was dazu sagen?
Hallo...dies sind sogenannte Follis..spätrömische Bronzemünzen....ich kann leider wegen der schlechten Bildqualität den Kaiser oder die Inschrift nicht entziffern...dürfte aber aus dem 3.Jhd.n.Chr. sein.....diese Münzen, sind in der Regel, bis auf wenige Ausnahmen (kurzlebige Herrscher, oder Randgebiete) nicht wertvoll...wenn sehr gut erhalten..etwa 10-30 €..ansonsten nur 1-5 €..oder im Kilopreis...
 
Uhren Doktor

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Es sie jetzt mal da hin gestellt das fast alle münzen ihren wert verloren haben
Dann möchte ich mal wissen was ihr hier zu sagt
 

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Uhren Doktor

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Mir ist schon bewusst, dass Sammelmünzen eher selten zum Einkaufen verwendet werden, auch wenn das problemlos möglich wäre. Zumindestg bei 2€. Bei Münzen ab 5€ würde vermutlich die Kassiererin/der Kassierer schon fragend schauen. Aber dass Gebrauchsmünzen pauschal nichts wert sind, ist mir wie gesagt a bisl zu allgemein. Interessanter als das ist wie gesagt, dass so wirklich uralte Münzen nichts wert sind, also nicht mehr als das was drauf steht. Das hat mich gewundert. Früher gab es mal Pfennigmünzen, ich weiß nicht mehr welche Münze, ich glaube 50 PF, die je nach Jahreszahl und Ort der Prägung durchaus einiges wert waren
50 Pfennig 1950 G Bank Deutscher Länder kann man 3 stellig rechnen kommt aber immer auf den Zustand an
 

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Darf ich diesen Thread auch nutzen, da es sich ja geklärt hat, worum es bei den Münzen des TE´s geht?
Ich habe nämlich auch ein paar alte Münzen in der Kram-Kiste gefunden.

Die Qualität der Bilder ist nicht sehr gut. Aber besser bekomme ich sie nicht eingefangen.
Eventuell kann mir jemand was dazu sagen?
auf dem letzten bild ist Constantin zu sehen 306 bis 337 römischer Kaiser
 
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