Hilfe bei der Entscheidungsfindung: MFT oder Vollformat? Panasonic Lumix oder Nikon Z (5/6II)? Oder doch etwas anderes...

Diskutiere Hilfe bei der Entscheidungsfindung: MFT oder Vollformat? Panasonic Lumix oder Nikon Z (5/6II)? Oder doch etwas anderes... im Fotografie Forum im Bereich Small Talk; Eine gebrauchte x-t2 von Fuji würde ich empfehlen für ca. 500 Euro
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krautg

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Eine gebrauchte x-t2 von Fuji würde ich empfehlen für ca. 500 Euro
 
Rudi G. aus H.

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Schön, wenn jetzt alles wieder gut und geregelt ist.

Davon ausgehend, dass ich ein neues System anschaffen möchte, welches wäre zu empfehlen?
Was ist der Vorteil von APS-C, Vollformat und MFT? Was sind die Nachteile? Und letztendlich, wo bekomme ich für mein Geld die beste und optimalste Gegenleistung?
Wie ob geschrieben, welcher Hersteller, bzw. welches Bajonett (Mount?) hat die größte Bandbreite, bzw. welches System hat die größte Auswahl?
Fujifilm, Panasonic/Olympus, Nikon, Sony,...
Ich habe, nicht das es falsch verstanden wird, alle Beiträge aufmerksam gelesen.
Und es geht ausschließlich um spiegellose Systeme.
 
T. Freelancer

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Vor- und Nachteile werden in dem von MROH zitierten thread behandelt.
Zur Zeit hat Olympus/Panasonic (noch) eine überaus große Bandbreite an Objektiven und Lösungen für den engagierten Liebhaber.
Fuji X-mount ist aber auch ein sehr schön in sich geschlossenes (bis auf Zeiss) System.
 
MROH

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Was ist der Vorteil von APS-C, Vollformat und MFT?
In der angefragten Reihenfolge:

APS-C:
Vorteile: trotz relativ kleinem Sensor liefern APS-C Sensoren eine fantastische Bildqualität. Der Dynamikumfang ist bei aktuellen APS-C Kameras durchaus als sehr gut zu bezeichnen, kommt aber an Kleinbild nicht heran. (Beispielkameras: Fuji X-T4, Nikon D500 und Canon 90D)
Auflösungen bisher bis 36MP, wobei man sagen muss, dass Sensoren mit 24MP erstaunlich rauscharm sind. Vollformatobjektive uneingeschränkt nutzbar. Der kleine Sensor erlaubt kleinere Kameras und die Objektive sind üblicherweise auch kompakter und leichter.
Nachteile: Bei hochauflösenden APS-C Sensoren setzt die Beugungsunschärfe relativ früh ein. Das kann gerade bei der Landschaftsfotografie durchaus störend wirken. Auch wenn ich zuvor von rauscharmen Sensoren geschrieben habe, setzt das Rauschen bei APS-C Sensoren früher ein, als bei KB Sensoren gleicher Auflösung.

Vollformat (besser Kleinbild):
Vorteile: Hohe Auflösungen möglich (bis 60MP ?). Aber auch bei geringen Auflösungen hat KB Vorteile. Die einzelnen Pixel sind idR größer und die Sensoren haben einen höheren Dynamikumfang. Auf deutsch: die größeren Einzelpixel fangen mehr Licht ein und dadurch ist eine Vollformatkamera üblicherweise lichtstärker als kleinere Sensoren. Durch den großen Sensor eröffnen sich andere Gestaltungsspielräume, als bei APS-C oder MFT Objektiven gleicher Offenblenden.
Nachteil: Teurer als Kameras mit kleineren Sensoren, idR größer und schwerer (nicht die Kameras, aber die Objektive)

MFT:
Vorteile: Sehr kompakt und leichte Kameras möglich. Auch die Objektive sind oft kompakt und leicht. MFT Systeme sind idR auch günstiger als die Systeme mit größeren Sensoren (gibt auch Ausnahmen). Liefern auch absolut gute Bildqualität.
Nachteile: MFT stößt schneller an Grenzen was die LowLightfähigkeit angeht. Damit rauschen MFT Sensoren auch schneller. Der Dynamikumfang von MFT Sensoren ist üblicherweise geringer als bei APS-C, deutlich geringer als bei KB-Formaten. Durch den kleinen Sensor ist die Auflösung bei akzeptabler Bildqualität geringer ( meines Wissens derzeit 20-24MP). Aber es lässt sich auch damit problemlos auf A2 drucken.

Aber letztlich kannst Du mit jedem der drei Systeme glücklich werden, solange Du Dir über deren jeweilige Grenzen im Klaren bist.
Wie gesagt, meine Empfehlung für Dich wäre die Nikon Z50.
Alternativ dazu die X-T4 mit dem XF18-55m F2.8-4, die kann viel und kostet aber auch leider viel.
 
febrika3

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Ich kenne nur Canon näher und ein wenig Sony. Wie ich von Kollegen hörte ist der AF der spiegellosen Nikon noch nicht auf dem Niveau von Sony/Canon. Der Augen AF der beiden ist genial, ich möchte nicht mehr weg davon, nutze meine beiden R5 fast nur noch. Selbst die 1er liegen viel rum.

Aktuell deshalb nur Sony oder Canon. Bei Sony habe ich keiner Ahnung, bei Canon mindestens R6.
 
Rudi G. aus H.

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@MROH : Mark, Wow! Danke für die detaillierte und verständliche Aufstellung und Erklärung!
@febrika3 : Karsten, vielen Dank für Deine Meinung und Infos.
@T. Freelancer : Das "zur Zeit" und "noch" machen mir Sorgen. Und das vermute ich halt auch, dass dieses System evtl. nicht mehr so forciert wird!? Thread habe ich mir angeschaut, Danke!

@Alle: Durch die jahrelange "Nikonabhängigkeit";-)und das "einseitige und begeisterte" Statement meines Lumix G9 "verseuchten" Bekannten habe ich nur nach diesen Systemen geschaut. Durch Eure Beiträge und auch parallele Threads hier im Kamerabereich, bin ich auf Sony gekommen. O.k. die Sony Alpha 7 II hat "nur" einen Kartenslot, kann auch "nur" 5 Bilder/Sek.! Aber das Angebot an E-Mount Objektiven ist groß, sie ist eine Spiegellose, sie ist eine Vollformatkamera und ist von den Abmessungen passend.
Jetzt die Frage, ist die Mark 2 zu empfehlen?
Aktuell gibt es Angebote für neue Kameras inkl. Objektiv für ca. 1.100,--€! Hier könnte ich mir einen "schleichenden" Übergang vorstellen!?
Ich weiß, nicht so einfach. Ist aber auch eine Entscheidung die wohlüberlegt sein will...
 
T. Freelancer

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Ich habe mich vor dem Kauf der Canon R6 damit beschäftigt. Die Mark 2 hat einige Nachteile und/oder fehlende Features, die ihren geringeren Marktwert auch wirklich erklären. Mit dem Akku hatte sie glaub ich auch noch Probleme. Frag mich nicht mehr en Detail welche :oops:. Aber es wird von vielen Seiten zur Nachfolgerin geraten.

Ansonsten ist das System ideal um Fremdherstellerlinsen zu adaptieren (vielleicht nicht gerade Nikon :???:).
 
Rudi G. aus H.

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@T. Freelancer und @MROH : Ah, o.k.! Vielen Dank. Das ist wirklich ein wichtiges und gewichtiges Argument. Weniger Ausstattung und geringe Akkulaufzeiten sind eine schlechte Kombination.
 
A.l.e.x.

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@MROH : Mark, Wow! Danke für die detaillierte und verständliche Aufstellung und Erklärung!
@febrika3 : Karsten, vielen Dank für Deine Meinung und Infos.
@T. Freelancer : Das "zur Zeit" und "noch" machen mir Sorgen. Und das vermute ich halt auch, dass dieses System evtl. nicht mehr so forciert wird!? Thread habe ich mir angeschaut, Danke!

@Alle: Durch die jahrelange "Nikonabhängigkeit";-)und das "einseitige und begeisterte" Statement meines Lumix G9 "verseuchten" Bekannten habe ich nur nach diesen Systemen geschaut. Durch Eure Beiträge und auch parallele Threads hier im Kamerabereich, bin ich auf Sony gekommen. O.k. die Sony Alpha 7 II hat "nur" einen Kartenslot, kann auch "nur" 5 Bilder/Sek.! Aber das Angebot an E-Mount Objektiven ist groß, sie ist eine Spiegellose, sie ist eine Vollformatkamera und ist von den Abmessungen passend.
Jetzt die Frage, ist die Mark 2 zu empfehlen?
Aktuell gibt es Angebote für neue Kameras inkl. Objektiv für ca. 1.100,--€! Hier könnte ich mir einen "schleichenden" Übergang vorstellen!?
Ich weiß, nicht so einfach. Ist aber auch eine Entscheidung die wohlüberlegt sein will...

Hallo!

Nimm eine in die Hand und probier sie - als langjähriger Nikon User besteht eine Wahrscheinlichkeit, dass dir gerade die frühen Sonys nicht liegen werden. Und erfahrungsgemäß kann ein Sensor noch so super sein, wenn sich die Kamera schlecht anfühlt, wird sie eher rumliegen als gern benutzt werden.

Ich selbst habe jahrzehntelang u.a. MFT und Nikon (zuletzt Z) genutzt und wirklich viel falsch machen kannst du mit beiden nicht (auch mit allen anderen nicht, abgesehen eben vom persönlichen Wohlfühlen).

Heruntergebrochen ist die FF Z von der Bildqualität besser (in jeder Hinsicht), die MFT kompakter. Super knipsen geht mit beiden. Die letzte Optimierung ist eine Frage der eigenen Anforderungen - was knipst du denn?

Die Z50 habe ich auch selbst gehabt und kann sie im Vergleich zu den FF Zs nicht empfehlen.

Lg,
Alex

PS: zum Thema Objektive - welche Brennweiten hättest du gerne, weil du dir Gedanken über die Abdeckung machst?
 
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plarmium

plarmium

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Das interessiert mich jetzt wirklich. Welche Qualitätsunterschiede bestehen denn zu anderen Sensorformaten?
Gestaltungsgründe kann ich ja noch nachvollziehen, auch wenn ich bei APS-C mit Offenblende 1.4 und 1.2 schon einiges reißen kann.
Ganz generell hat Vollformat bei gleicher Pixelzahl gegenüber kleineren Formaten Vorteile zum Beispiel was das Rauschen angeht. Idealerweise müsste man dazu aber identische Sensoren mit unterschiedlicher Größe vergleichen. Das Qualitätsargument tritt bei heutigen Sensoren aber langsam in den Hintergrund.
Für mich ist vor allem der Gestaltungsaspekt wichtig.

Ich will den Thread allerdings nicht abdriften lassen.
 
MROH

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Alles gut, kann man auch in den "Fachthread" verlagern. Aber dem Argument kann ich folgen, ich konnte nur den Begriff Qualitätsunterschiede nicht zuordnen. Ich dachte an Fertigungsqualität. :prost:
 
plarmium

plarmium

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Noch ein paar Gedanken zu den verschiedenen Optionen: Ich mache mir bis auf wenige Dinge (Robustheit, Okular ergrößerung/Sucherbild) wenige Gedanken über das Gehäuse. Wie oben schon gesagt wurde, die Optionen nehmen sich in ihrer jeweiligen Preisklasse nicht viel.
Wichtig ist, welche Objektive zur Auswahl stehen, und das vor sllem dann, wenn es nicht um Standardzooms geht. Brauchst du Lichtstärke, Extremweitwinkel oder ein Makro?

Fast jeder hat sein Lieblingssystem, das er eventuell unbewusst anpreist. Ich für meine. Teil muss ein System auch „mögen“, sprich es muss gut in der Hand liegen und ich muss Spaß dabei haben, es zum Fotografieren zu nutzen. Und da hilft dann nur der Gang zum Fachhändler.
 
Rudi G. aus H.

Rudi G. aus H.

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@A.l.e.x. : Alex, ich bin absolut Deiner Meinung was die Thematik "Nikonuser" betrifft und somit ein anderer Anbieter eher den kürzeren ziehen wird. Zu den Vorlieben kann ich nur so viel sagen, dass mein "Lieblings-oft-drauf-Objektiv" ein Sigma 17-70 1:2,8-4 ist. Alternativ ist ein 105mm Makro von Sigma und ein 150-600mm Sigma gerne dabei.
Ranking wäre ganz klar: 1. Platz 17-70mm; 2. Platz das 105mm Makro und, wegen dem Gewicht, etwas weiter hinten das 150-600mm
Wir sind oft und viel in der Natur unterwegs und haben die Kameras immer dabei.
@plarmium : Danke, werde ich mir anschauen!

Um den Fachhändlergang werde ich nicht herumkommen, ist allerdings auch für nächste Woche geplant. Mal schauen, was dabei heraus kommt.
 
clocktime

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@Rudi G. aus H. : Du hast nicht geschrieben, was Deine hauptsächlichen Motive sind. Aus den lichtstarken Objektiven kann ich nur schliessen, dass Du auch bei schlechtem Licht fotografierst - oder mit den analogen Filmen das Maximum herausholen wolltest, bevor die Verwackelungsgrenze anfängt.
Ich habe immer mit mittleren Objektiven - ursprünglich mit Minolta, dann mit Sony - sowohl Landschaften als auch Portraits fotografiert, auf vielen Reisen oft auch in Kirchen oder sonstigen dunklen Räumen, selbst mit den späteren Digitalkameras von Sony.
Digital-SLRs sind das Optimum, vor allem, wenn Ihr schon vorher viel mit der SLR fotografiert habt. Die Nikon mit einem Bereich bis 600mm klingt zwar toll, aber der Zoom ist (für meinen Geschmack) viel zu langsam.
10 Bilder/s sind zwar nett, aber höchstens beim Sport oder manchen Tieraufnahmen relevant. Fotografiert man selten bei Dunkelheit ohne Blitz, ist sogar die hohe Lichtempfindlichkeit mancher Sensoren nicht so wichtig.
Vollbild ist nett, wirst Du aber nur in seltenen Fällen wirklich ausreizen. Wenn doch, wärest Du evtl. froh, die teuren alten Objektive zumindest teilweise weiterverwendet zu können. Bei starken Kontrasten und hoher Auflösung gibt es selten besseres, weil die neueren Objektive meist mit Glas-Kunststoff-Linsen (Glas mit einer dünnen Kunststoffschicht) daherkommen und zudem empfindlicher auf Streulicht reagieren.
Kamera-Speicherkarten sind mir noch nie kaputt gegangen im Gegensatz zu "normalen" USB-Sticks.

Mache doch mal eine Liste mit allen Funktionen, die Ihr regelmässig genutzt habt, und denen die seltener bis nie gebraucht wurden. Damit habt Ihr dann eine recht gute Kriterienliste, an denen sich die Wunschkamera messen muss. ;-)
 
Rudi G. aus H.

Rudi G. aus H.

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So etwas mag ich. Wurden heute Vormittag beim Gassigang gemacht. Hier war das 17-70 dabei DSC_3273.JPGDSC_3286.JPGDSC_3313.JPGDSC_3332.JPGDSC_3371.JPG
 
A.l.e.x.

A.l.e.x.

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Hallo!

Dann würde ich getrost zu einem MFT System raten, allerdings von Olympus, weil es da nützlichere Programme gibt. Die G9 ist der aktuelle Preis-/Leistungssieger bei MFT, aber hat weniger (Software) Funktionen.

Du hast idR offenbar genug Licht, magst Nahaufnahmen und Tele - das beim Unterwegs-Sein. Alles Punkte, bei denen Olympus gut mit dabei ist. Zusätzlich bekommst du super Stabilisation, super Langzeit-Belichtungsmodi (die teilweise mit keiner anderen Kamera zu duplizieren sind).

Die Frage könnte sein, ob dir 20MP "genug" sind.

Ansonsten sind die Unterschiede in der Bildqualität bei deinen Anwendungen zwar da, werden aber nicht groß auffallen.

Ich selbst bin für unterwegs noch weiter "zurück" gegangen und habe statt meinen Zs voll auf die alte Nikon 1 Linie gesetzt. Die MFTs sind deutlich moderner und haben mehr Features (sind aber größer).

Edit: für "einfach so" waren es mir die Größenunterschiede wert:

IMG_20200724_154659-01.jpeg
(meine N1 J5, N Z50 und N Z6 - die FF Zs mag ich übrigens wirklich gern! Für die allermeisten Sachen ist N1 für mich privat aber mehr als ausreichend)

Edit2: Hier meine Oly EM1.MkIII neben dem N Z6 Gehäuse zur Größeneinordnung:

IMG_20200605_103929-01.jpeg

Lg,
Alex
 
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Mueller27

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(....) ist und das Gewicht, neben der technischen Ausstattung, eine nicht unerhebliche Rolle spielt, möchten wir (meine Frau und ich) eine neue Kamera anschaffen.

OK, Du bist NIKON Fotograf, Gewicht ist wichtig, willst mit allen drum und dran nur 1.500€ -2.000€ ausgeben.

Da die Eckdaten und Anforderungen bei mir waren ähnlich sind, da ich seit kurzem die NIKON Z-Serie auch habe und auch zwei Jahrzehnte Nikon-Historie hinter mir habe, würde ich aus meiner Praxis folgendes empfehlen:

Variante A: Du besitzt eine Anzahl hochwertiger Nikon F Vollformat (FX) -Objektive ---> steig auf eine Nikon Vollformat Z5 (Kit) + Adapter um.
Variante B: Du besitzt eine Anzahl hochwertiger Nikon F APS-C (DX) - Objektive --> steig auf die Nikon APS-C Format Z50 (Kit) + Adapter um.
Variante C: Du besitzt keine hochwertigen Nikon Objektive ---> steig dann auch auf die Nikon APS-C Format Z50 (Kit) um,

(P.S. Mit hochwertig meine ich eine Sammlung lichtstarker Festbrennweiter oder Zooms mit einem Zeitwert von >1.000€. Wenn Du bloß alte Kit-Linsen hast, dann mach davon eine Kaufentscheidung nicht abhängig.)

Wie gesagt, ich habe seit drei Monaten die NIKON Z5 und finde die Bedienung als alter "Nikon Mann" sehr intuitiv und einfach, gerade wenn man von Nikon kommt.
Als "Zwischenlösung" hatte ich im letzten Jahr auch einiges von Fuji und Olympus, auch gute Kameras, die Bedienung war aber teils recht vertrackt, so dass ich diese Nicht-Nikons wieder verkauft habe.

Die Z50 ist im Prinzip das gleiche wie meine neue Z5 in kleiner und günstiger.
Vor allem die Linsen sind leichter und günstiger als bei Vollformat:
Die Z5 + Kit wiegt luftige 580 Gramm, die Z6 II mit dem Profi-Kit Zoom mit 1.510 Gramm fast das dreifache. :-)
Und wenn Dir das Z50 Kit zu "billig" ist, dann kauf für rein Restbudget noch eine 1,8er Festbrennweite mit dazu, fürs "Bokeh".


Und mit einem Markenwechsel ist das doch wie beim Autofahren: Du fährst 30 Jahre Mercedes. Nie Ärger, immer hochzufrieden. Du liebst deine Autos, weißt wo jeder Knopf ist und magst die Marke. Warum solltest Du jetzt zu BMW wechseln, wenn dieser nicht mal günstiger ist oder sich in der Praxis besser fährt, nur weil er der neue BMW laut Datenblatt auf dem Papier 5 PS mehr hat. ?!
 
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