Her G-Shocking Highness Casio Gulfmaster GWN-Q1000-1AER

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Her Highest Shockingness >>> Casio Gulfmaster GWN-Q1000-1AER


Casio
Eine Firma, die immer für innovative Lösungen gut ist. In 1946 wurde das Vorgängerunternehmen Kashio Seisakujo in Tokio von den vier Brüdern Kashio gegründet.

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Der innovative Grundgedanke zeigte sich schon beim ersten Produkt: Kashios erster kommerzieller Erfolg war die Yubiwa-„Pfeife“, ein Fingerring, mit dem man eine Zigarette halten konnte, so dass der Träger die Zigarette bis zum Filter bzw. Ende rauchen konnte, währenddessen er auch beide Hände weitgehend nutzen konnte. Japan war, ebenso wie Deutschland, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg verarmt, so dass Zigaretten wertvoll und die Erfindung einer Vorrichtung zur restlosen Verquarzung von Glimmstengeln auch von finanziellem Erfolg gekrönt war.

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Am 1. Juni 1957 wurde die heutige Casio Computer Co., Ltd. ins Leben gerufen und die Serienproduktion der ersten Taschenrechner der Welt begann. Ab 1965 wurden elektronische Tischrechner mit Speicher produziert. 1974 brachte Casio seine erste Digital-Armbanduhr Casiotron mit zehn Zusatzfunktionen auf den Markt.
Zur heutigen Produktlinie Casios gehören Taschenrechner, Uhren, Kassen, Digitalkameras, professionelle Filmkameras, Laptop- und Sub-Notebook-Computer, Mobiltelefone, elektronische Tastaturen, Computerdrucker, und Musikinstrumente (ohne Gewähr und Haftung auf Vollständigkeit).

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Ich selbst habe von Casio bis jetzt Exilim Fotokameras, ein elektronisches Celviano-Klavier und zwei ProTrek Uhren gekauft.
Ihnen gemeinsam sind ausgefallene technische Lösungen, welche die Mitbewerber gar nicht oder nicht in der Kombination anbieten. Die Qualität der Produkte ist in ihrer jeweiligen Preiskategorie meist besser als die der Konkurrenten, gleichwohl genießt Casio in Deutschland keinen Ruf als Hersteller hochwertiger Produkte oder gar als als High-End Produzent, obwohl sie durchaus auch High End Produkte anbieten, wie seit kurzem bspw. elektronische Klaviere in Zusammenarbeit mit Bechstein, die zum Besten gehören, was man in dem Bereich kaufen kann.

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G-SHOCK

Eine G-Shock polarisiert. Man mag sie, oder man mag sie nicht. So war es jedenfalls klassisch schwarz/weiß bis zum Aufkommen der etwas angepassteren Designs sowie der Analog Funktionen. Je nach Kollektion besitzt der Hingucker einen hohen Nutz-, Mode- oder, in manchen Kreisen, auch Coolness-Faktor. Vor allem sind G-Shock aber wirkliche Tools, weil sie nahezu alles mitmachen, was ihrem Träger an Dummheiten einfällt.

Die Legende besagt, dass es ein Malheur war, was zur Entwicklung der ersten G-Shock führte:
Kikuo Ibe, seines Zeichens Ingenieur bei Casio, zerbarst die von seinem Vater an ihn geschenkte mechanische Uhr auf hartem Boden. Daraufhin entwickelte er zusammen mit einem jungen, engagierten Team die robusteste Armbanduhr der Welt – die G-Shock.

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Kurz nach dem Uhren-Unfall, begann Ibe 1981 die ersten stoßfesten Prototypen zu entwickeln: Projekt G für Gravity. Man verpackte Testuhren in Gummihüllen und schmiss sie so verpackt aus dem WC-Fenster des Entwicklungszentrums im dritten Stock. Die meisten gingen wohl trotzdem zu Bruch, so wurden die Hüllen immer dicker, bis hin zur Tennisballgröße - und wurden so immer weniger tragbar für ein Handgelenk.

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Erst als er ein Mädchen mit einem Flummi spielen sah, so die weitere Legende, hatte er die zündende Idee: Nicht nur das Gehäuse musste schockresistent und kratzfest sein, sondern auch das Uhrwerk ist in eine elastische Konstruktion zu lagern, das alle Stöße absorbiert. Diese Idee nun ist die Grundlage des G-Shock Prinzips, dass bis heute beibehalten wurde.

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Die erste G-Shock Uhr, die Casio DW-5000C, wurde 1983 für umgerechnet 90 € auf den Markt gebracht. Das ihr zugrunde legende Entwicklungsziel nannte man das „Triple-10-Konzept“:
1. 10-jährige Batterielebensdauer
2. 10bar (100m) Wasserdichte
3. 10m stoßresistent, also Gewährleistung des Überlebens der Uhr bzw. ihrer uneingeschränkten Funktionstüchtigkeit bei einem Sturz aus 10m Höhe.

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Das stoßfeste Design dieser ersten G-SHOCK hat 5 Schichten, die das Quarz-Zeitmessmodul schützen, einschließlich eines Urethangummi- Außengehäuses über einem Edelstahl-Innengehäuse, gehärtetem Mineralglas, speziellen Edelstahl-Verschraubungen und, wichtig, des "schwimmenden Moduls", in welchem der Quarz Mechanismus frei in einer Urethan-Schaum-„Wiege“ (heute meist Alpha-Gel), mit den äußeren Knöpfen und flexiblen Kabeln verbunden ist. Das Quarzwerk ist also „schwebend“ in einer Stoßdämpfer-Konstruktion gelagert.

Sie ist sogar mehr als 20 bar wasserdicht, antimagnetisch, übersteht den Sturz aus der zehnten Etage, lässt sich einfrieren, kochen oder relativ schadlos von einem Auto überrollen.
Dieses Grunddesign der G-Shocks aus 1983 hat sich bis heute gehalten und wurde ständig weiterentwickelt. Die G-Shock Serie wurde in den Folgejahren ein enormer Erfolg und in Asien und den USA etablierte sich insbesondere für die limitierten Modelle ein Sammler-Markt, der für Uhrforum Mitglieder kaum vorstellbare Preishöhen für „Plastikuhren“ erklomm.

Ursprünglich war der Alleskönner für harte Jobs gedacht, darunter für Bauarbeiter, Feuerwehrleute, Seenotretter und Polizisten. Diese Zuordnung findet man heute als Merkmal der Master of G Reihe wieder. Die ersten Modelle waren rein funktional, aus schwarzem Kunststoff mit rechteckigem Display. Erst später wurden die G-Shocks mode-orientiert und nutzten jede noch so kleine Lifestyle Nische. G-Shock eroberte Anfang der 1990er Jahre die globale Fashion-Community in allen denkbaren und undenkbaren Designs und Farben - und so reichte die Zielgruppe vom Skateboarder über den Mountainbiker bis hin zu Hobby- und Profitauchern aber auch Fashionfreaks, Breakdancer und MTV-Moderatoren zeigten sich mit den Shockingern. Casio kam mit der Produktion kaum hinterher.

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G-Shocks zählen zu den genutztesten Uhren bei Kampfeinsätzen, doch bei Casio spricht man nicht gerne darüber, da man nicht mit Krieg oder Gewalt in Verbindung gebracht werden möchte.
Dennoch sind einzelne Serien von der NASA und dem US-Militär mit der Norm MIL-STD-810 zertifiziert. So zertifiziert sind es dann „taktische Uhren“.

Im Casio Forschungs- und Entwicklungszentrum in Tokios Stadtteil Hamura ist eines der G-Shock Entwicklungs- und Testlabore eingerichtet. Hier durchlaufen regelmäßige Stichproben aus allen Kollektionen wochenlange Torturen >>> Neun Teststufen, 50 Prozeduren und 175 Prüfkriterien:

1. Stürze und Stöße
Hinter einem Abschirmkäfig zieht ein Motor die Uhr in über zwei Meter Höhe und spannt dabei riesige Spiralfedern. Sie verstärken den Sturz der Uhr, die auf eine Betonplatte schleudert, um das Vierfache. Beim Stoßtest schlägt ein Fünf-Kilogramm-Hammer aus Metall in verschiedenen Winkeln gegen das Gehäuse.

2. Gravitationskräfte
Ein Mensch wird ab 5 G Schleudergeschwindigkeit bewusstlos. Eine G-Shock muss 15 G bestehen, was den Standardkriterien für Cockpitinstrumente entspricht. Die Uhr wird in eine Zentrifuge eingespannt. Eine Kamera filmt wie sich verschiedene Funktionen bei extremer Fliehkraft verhalten. Der Test ist bestanden, wenn eine Ganggenauigkeit von einer 1/100 Sekunde erhalten bleibt.

3. Vibrationen
Beim Vibrationstest wird der Kandidat etwa zehn Stunden lang im 20 Millimeter Abstand stark geschüttelt. Die Frequenz liegt bei 1000Hz und die Beschleunigung bei 20 G. Das entspricht Situationen beispielsweise beim Arbeiten mit Presslufthammern, beim Mountainbiking oder Motocross.

4. Wasserdichtigkeit
Zum einen muss das Gehäuse in einem Drucktank eine Wasserdichtigkeit von mindestens 20 bar bestehen (200 Meter). Zum anderen wird der neuralgische Punkt geprüft – die Drücker werden unter Wasser in verschiedenen Winkeln in schnellen Abständen mehrfach betätigt.

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5. Reißfestigkeit
Über Zugfedern wird die Reißfestigkeit des Armbandes, der Montage am Gehäuse und der Schließe getestet – und zwar mit einer Zugkraft mit der man einen 7,5 Tonnen schweren LKW hinter sich herziehen könnte.

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6. Schweiß, Schlamm und Sand
Der Proband wird in künstlichem Schweiß, der wie Säure wirkt, in lehmartigem Schlamm, in grob- und feinkörnigem Sand tagelang gebadet. So stellt man die Korrosionsbeständigkeit des Gehäusematerials fest und, ob es staubundurchlässig ist.

7. Textilien-Abrieb
Ob das Armband, die Schließe und das Gehäuse zu scharfe Kanten besitzt, was die Kleidung des Uhrenträgers beschädigen könnte, wird beim Textilientest gecheckt. Maschinen reiben den Probanden stundenlang über gespannte Stoffe.

8. Hitze- und Kälteschocks
In Klimaboxen wird die G-Shock abwechselnd auf +120 °C erhitzt und bei -120 °C eingefroren. 48 Stunden lang dauert diese Tortur. Das entspricht auch den Kriterien der NASA für die Weltraumbedingungen.

9. Elektrostatik
Hierbei wird die Uhr in verschiedenen Lagen elektrostatisch in einem Elektromagneten aufgeladen und geprüft. Die Funktionstüchtigkeit und Gangabweichung werden akustisch über ein Mikrofon kontrolliert.

Die Preis-Range der aktuellen G-Shock Modelle reicht von ca. 50 Euro UVP bis zu den MR-G Hammertone, die für bis zu 7.400 Euro über den Ladentisch wechseln.
http://www.ablogtowatch.com/casio-g-shock-mr-g-mrgg2000ht-1a-hammer-tone-bluetooth-watch/
https://www.hodinkee.com/articles/the-casio-g-shock-mr-g-limited-edition-hammer-tone
Limitierte MR-G werden dann auch schon mal im höheren fünfstelligen Preisbereich kurz nach Erscheinen gehandelt. Also liebe Wertsteigerungsenthusiasten > Ein lukratives Spielfeld.


G-Shock Linien
Es ist fast unmöglich, es sei denn vielleicht man ist G-Shock Enthusiast der ersten Stunde, alle G-Shock Modelle bewusst in den zerebralen Kreislauf einzuspeisen. Da gibt es etliche Kataloge, welche die Modellflut, die Sondermodelle, die Farbvarianten, aufschlüsseln und in ein Gefüge bringen.

Das aktuelle Produktportfolio (in Deutschland) versuche ich mal, auch mithilfe der blumigen Casio Werbeaussagen, aufzudröseln.

On Top of the Line findet man die MR-G oder MRG Modelle, die, entgegen mancher Meinung in diesem Forum, schon länger auf dem Markt sind. Die älteren MRG haben aber nicht viel gemein mit den High End MR-G, die zu manchem Kopfschütteln bezüglich der Preisgestaltung aber auch zu vielen anerkennenden Reviews der Fachwelt führten. Diese in den höheren (Preis)Gefilden sich befindlichen Uhren, gibt es aber erst seit ein paar Jahren (2012/2013?).

In der MR-G kommen die besten Verarbeitungen, die Nutzung der besten Produktionsstraßen in der Yamagata Factory, die Verwendung der hochwertigsten Gehäusematerialien zusammen.
Werden hier aber die aufwendigsten elektronischen Komplikationen verbaut? Nein, das Feuerwerk der neuesten Module, wie Casio seine funktionsbestückten Quarzwerke nennt, findet man in den Master of Gs, zu denen wir später kommen.

Casio selbst schreibt zum Produktplacement der MR-Gs auf der deutschen Website >>>
Wenn jedes Detail besonders ist, ist das große Ganze ein Meisterwerk. So wie MR-G. Eine außergewöhnlich raffinierte und hochwertige G-SHOCK Kollektion , die voll und ganz auf hochwertiges Titan und präziseste Zeitbestimmung durch GPS- und Funktechnologie setzt. Die MR-G Modelle sind der Inbegriff zeitloser Faszination und als Statussymbol für Business-Typen ebenso geeignet, wie für Abenteurer, die jeder Herausforderung gewachsen sein wollen.

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Etwas ungewöhnlich ist, dass Casio die daran anschließende Serie MT-G, anscheinend in Deutschland nicht mehr anbietet. Wie so oft bei Casio, ist es von außen betrachtet ein Mirakel, was den Konzern zu diesem Schritt bewogen hat, denn in den USA und Asien werden die MT-Gs weiterhin in großer Modellvielfalt angeboten.

Zur MT-G schreibt Casio auf der US amerikanischen Website >>>
Inspiriert von dem abenteuerlichen Mann, der mit G-SHOCK aufwuchs und nun seinen Stil zu einem professionelleren Look verfeinert hat, besteht die Metallbasierte G-SHOCK Kollektion aus Premium-Chronographenmodellen

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Ein paar für meinen Geschmack wirklich schöne Uhren dabei, die preislich ein gutes Stück unter den MR-G platziert sind.
Die Brot- und Butter G-Shocks laufen unter Originals und Basics, die sehr trendigen und „wie normale Uhren aussehenden“ Metalluhren, die wegen der G-Shock Spezifikationen aber natürlich ein resinbasiertes Herz haben (müssen), werden als G-Steel gelabelt.

Zwei Welten verschmelzen und läuten den Beginn einer neuen Ära ein: Klassisch-eleganter Businesslook trifft coole Streetwear, edles Metall trifft toughes Resin und maskulines Design. Die G-STEEL Modelle vereinen dabei höchste Materialqualität und flexibles Design, bestechen durch edle Farbakzente und einen dreidimensionalen Look. Konstruiert für härteste Anforderungen, bietet das stoßdämpfende Resin maximalen Schutz gegen Stöße & Co. Die edle Optik des silbernen Metalls macht den exklusiven Allrounder office-tauglich.

Ich denke, die G-Steel Modellpalette trifft am ehesten Geschmack und Herz der meisten Foristi, denn sie sehen teilweise recht „normal“ aus und sind für ihren jeweils aufgerufenen Preis, sehr gut verarbeitet.

Sooo, und nun kommt diejenige Linie, zu der die hier vorgestellte Gulfmaster GWN-Q1000 gehört:

Master of G

http://www.masterofg.eu/de/home/

UHREN FÜR TOUGH PROFESSIONALS
Für alle, die sich nicht mit Alltäglichkeit zufrieden geben, sondern ihre Komfortzonen verlassen und in jeder Grenzerfahrung die Herausforderung suchen. Ob an Land, zu Wasser oder in der Luft: auf die MASTER OF G Serie ist selbst unter extremsten Bedingungen immer Verlass. Die Uhren punkten nicht nur durch absolute Toughness und innovative Features wie Höhenmesser, Thermometer und Digitalkompass, sondern auch durch ihren sportlichen markanten Look

Da fühlt man sich als Mann doch direkt zuhause :D



In der Master of G Serie werden die komplexesten Module verbaut, wobei die große Gulfmaster die erste Uhr mit einem sogenannten Quad Sensor ist. Barometer, Altimeter, Kompass, Thermometer, Tiefenmesser.
Die Mehrfach-Sensoren wurden bis vor gar nicht so langer Zeit ausschließlich in den ProTrek Uhren Casios verbaut. Dort bis zum Triple Sensor, ohne Tiefenmesser also. Die Aufteilung des Portfolios war so einigermaßen klar: Dort die mehrfach sensorbestückten ProTrek, hier die besonders robusten G-Shock.



Durch mehrfach sensorbestückte, analoge G-Shocks hat man m.E. nun die Filetstücke aus beiden Welten zusammen gebracht: Die ultimativen Uhren für großgewordene Spielkinder (wie mich).
Die Master of G Linie unterteilt sich wiederum in Gravitymaster (Uhren für bspw. Bergwacht und Fliegerei); Mudmaster (Uhren für Feuerwacht, Infanterie und alle, die sich gern im Schlamm wälzen :D); Frogman (Uhren für Taucher) und, last not least, die Gulfmaster Serie (Uhren für Seeenotrettungspersonal und maritime Erfordernisse).

Alles klar bis hierhin? :D

Die Master of G Uhren grenzen sich durch ihre Funktionen und ihr Design m.E. ganz gut voneinander ab und fast jeder G-Shock affine Mensch hat da so seine speziellen Vorlieben.
Erstaunlich ist für mich immer wieder die verbaute Technik in den High End Casios. Es ist der pure Wahnsinn, wie viele Patente hier zusammen wirken, vom sich selbst stündlich wieder korrigierenden Zeiger über die Sensormodule bis zu den G-Shock eigenen Patenten bezüglich Widerstandsfähigkeit. Ich habe immer Spaß daran, wenn die „echten Uhrenfreunde“ sich über so ein Plastikmonster lustig machen, ohne wirklichen Wissensbackground, über was genau sie hier so urteilen.

Sprüche, wie „Waren wieder nur kurze Zeiger im Angebot“ könnte man bspw. damit kontern, dass, wie oben bei den Prüfkriterien schon zu lesen, die Zeiger der High-End Gs nach Spezifikationen des US Militärs für Instrumente in Kampfjets gefertigt werden und auch höchsten Belastungen gewachsen sind. Muss man aber nicht.



Um die Dinge noch komplexer zu machen, ist es so, dass jede dieser Unter-Gruppierungen der Master of G Reihe weitere Untergruppierungen mit unterschiedlichen Features in verschiedenen Preis-Ranges haben. Die Top-Modelle der jeweiligen MoG Linie haben einige wirklich herausragende Eigenschaften, bessere Materialien und werden in Japan auf den High-End Produktionsstraßen, wie Yamagata, hergestellt (im Gegensatz zu vielen anderen Casio-Uhren, die bspw. in Thailand produziert werden).



Die Casio G-Shock "Master of G" Gulfmaster Kollektion ist aus mehreren interessanten Gründen einzigartig. Sind es Taucheruhren? Hardcore-Uhren im Marine-Stil? Design und Funktionen sind schon ein wenig abseits des bei G-Shocks üblichen, auch wenn es „das Übliche“ bei G-Shocks gar nicht gibt. Die Gulfmaster sieht ein wenig, wie die Kreuzung aus maskuliner Taucheruhr mit High-End G-Shock aus. Zu diesem Eindruck tragen außer der Lünette, vor allem die Indizes, sowie das, für G-Shock Verhältnisse, relativ übersichtliche und cleane Zifferblatt bei.



Thematisch ist es vielleicht so zu erklären, welchen genauen Zweck die Gulfmaster erfüllen sollen: Kombiniert werden eine Reihe von Funktionen aus einer Reihe von Modellen. Eine Möglichkeit, die Gulfmaster einzuordnen, ist, sie als eine etwas vielseitigere Taucheruhr zu sehen, obwohl diese Platzierung eigentlich die Frogmen innehaben.

Betrachtet man die Werbebilder und Videos von Casio , so sieht man, dass sie verschiedene aktive Profis ablichten, die Arbeiten an Ölplattformen oder im Fischer- oder Seenotrettungsboot verrichten - und die meistens auf dem Wasser und manchmal im Wasser arbeiten.



Eine Hochleistungs maritime Sportuhr, die auch Profis nicht vom Handgelenk schubsen also? David Hasselhoff hätte es vermutlich gefreut. Der Seenotrettungskreuzer im untenstehenden Video, welches auch den Quad Sensor näherbringt, ist die Arkona, ein 27,5-Meter-Seenotkreuzer mit Tochterboot der DGzRS, stationiert in Warnemünde.

https://www.seenotretter.de/wer-wir-sind/flotte/flottenuebersicht/275-meter-seenotkreuzer/



Das ist insofern erwähnenswert, weil die Werbebotschafter der Casio Gulfmaster diese Männer sind >>>



Und die gehören der niederländischen Küstenwache mit ihren eigenen Booten an.

Die Casio G-Shock Master of G Gulfmaster GWN-Q1000 befindet sich derzeit an der Spitze der Gulfmaster-Linie und ist sowohl die erste Gulfmaster-Uhr mit Saphirglas, als auch die erste G-Shock überhaupt mit dem "Quad-Sensor" –Modul. Deshalb > „Her G-Shocking Highness“, denn sie markiert mit ihrem neuen Quad-Sensor Modul die derzeitige Spitze ALLER G-Shock Module, wobei mir die GPS / Bluetooth Fraktion da möglicherweise widersprechen wird.



Die weißen Zeiger und Stundenmarkierungen bieten einen ausgezeichneten Kontrast, auch wenn sie manchen hier zu kurz sein mögen, und sorgen für eine sehr gute Ablesbarkeit. Natürlich haben die Zeiger und Stundenmarkierungen gut funktionierendes Leuchtmittel angebracht, aber das Zifferblatt verfügt zusätzlich über zwei LED-Leuchten (eine für den Bildschirm und eine für die Beleuchtung des Zifferblattes) für eine hervorragende Sichtbarkeit in der Dunkelheit.



Als Taucheruhr ist die GWN-Q1000 wasserdicht bis 200 Meter.



Auf der Unterseite der Uhr sieht man drei vertikale Schlitze, an denen Wasser eindringen kann, um so mit dem Tiefenmess-Sensor zu interagieren.



Die Uhr kann eine Tiefe von bis zu 50 Metern messen, und zwar in 0,1-Meter-Schritten. Sie hat auch einige Logging-Funktionen (von den letzten 40 Tauchgängen), die Tauchzeiten, Datum und natürlich die maximale Tiefe beinhalten.



Die Uhr verfügt neben dem Tiefenmesser über weitere nützliche Funktionen zum Tauchen oder „rund um Aktivitäten zur See“.
Dazu gehören u.a. das Luftdruckmessgerät zur Wettermessung mit optionalem Alarm, wenn der Druck schnell ansteigt oder fällt; ein Mondphasenindikator, der das monatliche „Alter“ des Mondes anzeigt sowie eine m.E. schön gestaltete Gezeitengrafik. Im "Tide" -Modus kann man sich auch innerhalb der Zeit vermittels Smart-Access Krone in der Zeit vorwärts bewegen, um zu sehen, wie sich Ebbe und Flut in Zukunft verhalten werden.



Zusätzlich zu diesen „ Aktivitäten zur See“ hat die Uhr so ziemlich alle Features, die in einer modernen G-Shock verbaubar sind, exklusive des GPS Moduls und Bluetooth.



Dies bedeutet bspw. Sonnenaufgang / Sonnenuntergang, 1 / 100stel Sekunde Stoppuhr, Timer, bis zu fünf Tagesalarme, Weltzeit, Kalender und weitere nützliche Funktionen, die untenstehend als Kopie der Casio Website gelistet und kurz beschrieben sind.



Es sind so viele Funktionen, dass Casio bei dieser Uhr, wie auch bei einigen rein analogen ProTrek Modellen, zu einigen Tricks und innovativen Lösungen greifen musste, um die Informationsvielfalt auf dem recht begrenzten Platz auch mit den Zeigern sichtbar zu machen.



Vor ein paar Jahren stellte Casio seine "Smart Access" -Krone vor, die einerseits auf einzigartige Weise das Gefühl einer traditionellen Uhrenkrone vermittelt, andererseits ist sie sehr hilfreich dabei verschiedene Elemente der Uhr relativ schnell und problemlos einzustellen. Die Krone benötigt man eher für die Basiseinstellungen und für eventuelle Neu-Kalibrierungen der Sensoren, der „Rest“ lässt sich gut über die vier Drücker händeln.



Sehr schön finde ich, dass der Sekundenzeiger, wenn man die Kompassfunktion nutzt, zum Kompasszeiger wird. Toll auch, dass die Analogzeiger zur Seite switchen, wenn das Digitaldisplay abgelesen werden will. Eine Schau, wie präzise die Zeiger dann auf die Zeitposition zurück huschen. Großes Spielkind Kino.



Damit ihr einen visuellen Eindruck davon bekommt, anbei ein deutschsprachiges Review, das zumeist scharf aufgenommen (bei Bedarf bis 4k Auflösung) und auch weitgehend verständlich in den Erklärungen ist.

Zu der Uhr gibt es viele YouTube Videos, manche auf Englisch sind wirklich gut, bei manchen wird nur die Uhr vor die Kamera gehalten und unscharf abgefilmt. Braucht man dann nicht unbedingt, allerdings sind dort auch einige der anderen Farbvariationen der Uhr in Bewegung zu sehen.



Denn: Meines Erachtens ist zum wirklichen Begreifen dieser Uhr wichtig > entweder das Ausprobieren der Uhr im Real Life oder aber das Schauen von Videos, die den Bewegungsablauf der verschiedenen Funktionen verdeutlichen. Ich habe natürlich wieder Fotos gemacht – aber die Uhr muss man „eigentlich“ mit ihren Funktionen am Arm erlebt haben.



Die Gulfmaster GWN-Q1000 hat mich direkt „angebockt“. Passiert mir bei Uhren manchmal, aber durchaus selten. Sehr selten bei den üblichen Forumsverdächtigen, manche davon finde ICH sterbenslangweilig.



Genau aus der Perspektive denke ich, dass es den meisten Foristi mit dieser Uhr genauso gehen wird, wie mir mit mancher ForenKULTuhr: Sie werden meine Begeisterung genauso wenig verstehen, wie ich die ihre.
Ich habe akutes New Toy Syndrom und bin vollkommen angetan von der Uhr. Gefällt mir super. Eines MEINER Must-Haves der letzten Zeit.



Die Verarbeitung ist 1A und gerade der hochwertige Materialmix macht die Uhr in meinen Augen so besonders. Details der zweikomponentigen Edelstahl-Lünette bspw. ebenso, wie die 3D Elemente des Zifferblattes, sind sehr schön gearbeitet; Zeigerspiel bzw. das genaue Treffen von Indizes ist kein Thema mehr, weil kalibrierbar (automatisch jede Stunde und, bei Bedarf, auch manuell möglich); Tragekomfort ist, trotz der Größe, sehr angenehm; der Mix aus analogen Zeigern inklusive Sekunde mit digitaler Zusatzinformation ist ein Hit. Das verbaute Saphirglas ist anders als in meinen anderen Uhren, oder besser, es wirkt an dieser Casio anders. Möglicherweise ist dies auch dem Zusammenspiel der verschiedenen Materialien geschuldet. Alles an dieser Metall-Saphir-Resin-Uhr wirkt edel und sehr präzise, auch wenn das bestimmt jetzt nicht jede/r nachvollziehen kann.



Die Uhr ist ein ziemlicher Klopper, das kann man weder negieren noch anders sehen, gleichwohl trägt sie sich durch ihr angepasstes Armband und das vergleichsweise geringe Gewicht, wie ein Hand- bzw. Armschmeichler. Leider ist solcherart Uhr nicht immer und zu jeder Gelegenheit tragbar. Aber wozu ist man Mitglied des Uhrforums?



Fotos der Uhr am haarigen Ärmchen, einen Wurst-Schuss, erspare ich euch. Sieht furchtbar aus. :D
Die meisten der inkludierten Funktionen nutze ich sogar, bzw. werde sie erfahrungsgemäß nutzen, denn die Uhr selbst habe ich erst ein paar Tage, aber viele der Funktionen sind mir durch die ProTrek PRW1500 vertraut. Tide, Wasserfestigkeit, Kompass, Barometer, Altimeter, Timer, Alarme > kann ich alles gut gebrauchen.



Musste dann der Tiefenmesser sein? Nicht wirklich, aber es ist ein gutes Gefühl, den ersten Quad Sensor Casios zu haben. Dazu kommt natürlich der vollkommen problemlose und über Jahre bis Jahrzehnte wartungsfreie Betrieb durch das Solarmodul und die automatische Zeiteinstellung via Atomzeitsignal. Hier in Deutschland über Mainflingen sowieso, aber auch in fünf anderen Regionen der Welt.



Hier mal als „kurzer Einschub“ :D, wie angedroht, die technischen Daten, die ein wenig länger als bei „normalen“ Uhren ausfallen.



Technische Daten
• Double Illuminator
Damit man auch in dunkler Umgebung alles im Blick hat, werden auf Knopfdruck beide Anzeigen der Analog-Digital-Uhr beleuchtet.

• Stoßfest
Die Uhr macht einiges mit, ohne Schaden zu nehmen. Das stoßfeste Gehäuse bietet Schutz bei Aufprall und Erschütterungen.

• Korrosionsbeständiges Gehäuse
Hochwertiges Design: Alle sichtbaren Metallteile sind durch ihre besondere Verarbeitung speziell gegen Korrosion geschützt.

• Solarbetrieb
Unabhängig und umweltfreundlich sorgen Solarzellen für die Energieversorgung der Uhr. Überschüssige Solarenergie wird in einem Akku gespeichert.

• Funksignalempfang (EU, USA, Japan, China)

Ob in Europa, Nordamerika und Japan oder in weiten Teilen Kanadas, Mittelamerikas und Chinas - nachdem die Uhr auf die örtliche Zeitzone eingestellt ist, empfängt sie das entsprechende Funksignal und zeigt immer die exakte Zeit an. In vielen Ländern stellt sie außerdem ganz eigenständig die Sommer- und Winterzeit ein.

• Neo-Display
Die Zeiger und/oder das Index sind fluoreszierend beschichtet und leuchten in der Dunkelheit nach, wenn die Uhr zuvor einer Lichtquelle ausgesetzt war

• Barometer (260 / 1.100 hPa)
Ein spezieller Sensor misst den Luftdruck (Messbereich: 260/1.100 hPa.) und zeigt diesen symbolisch auf dem Display an. Damit ist es möglich, vorzeitig Wettertendenzen zu erkennen.

• Thermometer (-10°C / +60°C)
Ein Sensor misst die Umgebungstemperatur der Uhr und zeigt diese in Grad Celsius (-10°C /+60°C) an.

• Digital-Kompass
Ein Richtungssensor stellt die magnetische Nord-Richtung fest und zeigt diese an.

• Höhenmesser 10.000 m
Ein Drucksensor stellt Änderungen im Luftdruck fest und rechnet das Ergebnis in Höhenangaben bis 10.000 m um.

• Ebbe-Flut-Indikator
Auf der Uhr können die Ebbe-Flut-Phasen für jeden definierten Ort und jedes beliebige Datum angezeigt werden. Das kann z.B. dann sehr nützlich sein, wenn man bereits vorab wissen möchte, wie sich die Gezeiten an dem Zielort verhalten.

• Tiefenmesser -50 m
Ein Drucksensor misst Änderungen im Wasserdruck und wandelt sie in Tiefenanzeigen um. Tauchgänge bis -50 m können so angezeigt werden.

Sonnenauf- und -untergangsanzeige
Nach Eingabe der geografischen Lage können die Sonnenauf- und -untergangszeiten für jedes beliebige Datum angezeigt werden.

• Weltzeit Funktion
Die Weltzeit Funktion zeigt die Uhrzeiten in bis zu 29 verschiedenen Zeitzonen an.

• Stoppfunktion - 1/100 Sek. - 24 Std.
Für Sportler und alle, die es genau wissen wollen: Abgelaufene Zeit, Zwischenzeit und Endzeit werden mit einer Genauigkeit von Hundertstelsekunden gemessen. Die Messkapazität der Uhr reicht bis zu 24 Stunden.

• Timer - 1/1 Min. - 1 Std.
Für alle, die es genau wissen wollen: Der Countdown-Timer hilft bei der Erinnerung an besondere oder wiederkehrende Ereignisse, indem er zum eingestellten Zeitpunkt ein akustisches Signal abgibt. Die Zeit kann im Minuten Takt und bis zu 1 Stunde im Voraus eingestellt werden.

• 5 Tagesalarme
An täglich wiederkehrende Ereignisse erinnert der Tagesalarm, bei dem ein akustisches Signal zum eingestellten Zeitpunkt ertönt. Dieses Modell verfügt über fünf unabhängige Alarme - besonders praktisch zur täglichen Einnahme von Medikamenten oder zum Einhalten regelmäßiger Termine.

• Automatische Zeigerjustierung
Die automatische Zeigerjustierung prüft die Grund¬stellung der Zeiger stündlich und korrigiert sie, falls nötig – sowohl bei Verstellen z.B. durch Stöße als auch bei Einfluss von Magnetismus.

• Tastentöne ein/aus
Auf Wunsch können die Tastentöne mit der Modetaste abgeschaltet werden. Nach dem Abschalten gibt es dann keinen Piepton mehr, wenn von einer Funktion in die nächste gewechselt wird. Eingestellte Alarme oder Countdowntimer sind nach dem Abschalten der Tastentöne dennoch aktiv.

• Hand Moving Funktion
Auf Knopfdruck geben die Zeiger die Sicht auf die Digitalanzeigen frei, so können z.B. Stoppfunktion oder Wochentag ohne Einschränkung abgelesen werden.

• Smart Access Technologie
Mit dem Smart Access-System lässt sich die Uhr über eine elektronische Krone schnell und intuitiv einstellen. Durch Drücken und Drehen können Funktionen wie die Stoppuhr, Countdown-Timer, Alarm oder Weltzeit einfach angepasst werden.

• Kronenknopfsicherung
Sichert den Kronenknopf vor unbeabsichtigtem Wechsel in einen anderen Funktionsmodus.

• Automatischer Kalender
Einmal eingestellt zeigt der automatische Kalender immer das richtige Datum an.

• 12-/24-Stunden-Format
Die Zeitanzeige ist wahlweise einstellbar auf 12- oder 24-Stunden-Format. Im 12-Stunden-Modus steht ein "p" in der Anzeige für die zweite Tageshälfte, also 12 Uhr mittags bis 23.59 Uhr.

• Saphirglas
Saphirglas wird künstlich hergestellt und überzeugt durch seine Härte und Kratzfestigkeit. Unschöne Beschädigungen, Kratzer und Trübungen können dadurch verhindert werden.

• Karbonverstärktes Resingehäuse
Einzeln sind Karbon und Resin belastungsfähig und haltbar – in Kombination bilden sie ein Gehäuse, das die Uhr noch widerstandsfähiger und unempfindlicher gegenüber Staub, Erschütterungen, Hitze, Kälte oder Luftfeuchtigkeit macht und somit besonders lange Haltbarkeit bietet.

• Resin-Armband
Resin besteht aus Kunstharz und ist durch seine extreme Haltbarkeit und seine Flexibilität das ideale Material für Armbänder.

• Ladekontrollanzeige
Mit dieser Kontrollanzeige hat man die Batterieladung der Uhr jederzeit im Blick.

• Wasserdichtigkeits-Klassifizierung (20 Bar)
Perfekt zum Freitauchen ohne Geräte: Die Uhr ist auf eine Wasserdichtigkeit bis 20 Bar gemäß ISO 22810 geprüft.

• Abmessungen (H x B x T)
48,00mm x 57,30mm x 17,00mm

• Gewicht
ca. 115,00 g



Oft wird über die hunderte Seiten langen Bedienungsanleitungen der Casios geschrieben. Prinzipiell nicht falsch, aber auf DinA4 bleiben davon 17 Seiten übrig. Das passt schon.

http://support.casio.com/de/manual/009/qw5477.pdf

Wie geschrieben: Die Bedienung der Uhr über die Smart Access Krone im Zusammenspiel mit den gut schaltenden Druckknöpfen funktioniert weitgehend problemlos. Das meiste lässt sich auch nur über die Knöpfe schalten, wenn keine grundlegenden Änderungen an der Uhr vorzunehmen sind ABER Die Uhr verführt zum Spielen, oder, erwachsener betrachtet, zur intrinsisch interessebasierten Beschäftigung mit ihr. :D Das höchste Lob, was ICH einer Sache, einem „Ding“ zukommen lassen kann.
Dabei ist sie hochfunktionell und hat einen wirklichen praktischen Nutzen.



Alles super also?
Zwei kleinere Kritikpunkte kann man benennen:
1. Noch keine meiner Uhren kam in einer billigeren Verpackung (Standard G-Shock Blechdose). Ich bin kein Verpackungsfetischist, aber so geht es m.E. auch nicht, insbesondere dann nicht, wenn die gleiche Uhr in Asien und USA in einer standesgemäßen Behausung geliefert wird.
2. Das negative Display ist bei manchen Beleuchtungssituationen sehr schwer abzulesen.

Sooo, das war es mal wieder, meine lieben Kollegen und wenigen Kolleginnen.

Ich hoffe, ich konnte euch meine Ziele, nämlich etwas mehr Einblick in die G-Shock Welt für Neulinge und Transfer meiner Freude über diese Uhr, etwas näher bringen. Mir hat die Erstellung der Vorstellung Spaß gemacht, und nein, es ist für mich keine Mühe, sondern ein Teil meiner Hobbys, den ich sehr gerne mit euch teile. :prost:
 
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Corbit

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Gibt es hier keinen "Verneige-Smiley"? Ich habe keinen gefunden, deshalb mache ich es mal in schriftlicher Form. Ganz, ganz großes Kino, Horologist. Was für eine Vorstellung! Die Videos habe ich mir jetzt nicht angeschaut, aber der Rest ist hochinteressant und toll bebildert. Dir Uhr ist nicht mein Beuteschema, weil sie mir viel zu groß ist. Aber deine Vorstellung habe ich mit großem Interesse gelesen. Einfach nur Klasse.
 

ricart

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Mei. Ich bewundere derart Fleiß und Konsequenz. Ist ja nicht die erste Uhrenvorstellung von Dir, die ich begeistert gelesen und angeschaut habe, aber diese ist eine Klasse für sich. Eine Uhr die ich vor 10, 15 Jahren sicher unbedingt hätte haben MÜSSEN. Erst recht nach soviel Engagement in einer Vorstellung. Für meine altersschwachen Augen bevorzuge ich aber neuerdings eher weniger detailreiche Uhren ;)
Das allermeiste wusste ich so noch nicht über Casio(s).

Und die Fotos von Dir sind ebenfalls eine Klasse für sich. Auch wenn ich mich da wiederhole.

Danke für die Mühe und die Publizierung von soviel Wissen und Uhrenkompetenz.

Gruß, Frank.
 

B.I.G.

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Zu viel Text, von allem zu viel...in Zeiten, in denen man noch nicht einmal mehr die 5 sekündige Werbung bei Youp...äh...tube aushält:shock:
Diese vielen Infos:roll:
Und eindeutig zu wenig lila- denk doch mal an dein Kronenchakra:wand:

Alles beiseite aber noch mal:

:super:

Ein Smiley, welcher alles ausdrückt.
Vielen Dank für diese Vorstellung, habe sogar alles gelesen und das Wichtigste:

Viel Spaß mit dieser Uhr, diesem Allrounder, diesem Tausendsassa!!
Raus aus der Wohlfühlzone, rauf auf die Bohrinsel:klatsch:
Have einfach fun:prost:

Entschuldige den inflationären Gebrauch von Emoticons, aber wenn nicht bei einer G-Shock wo dann?
 

vestus1

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Respekt dem Autor der Vorstellung, aber auch der vorgestellten Uhr. Auch wenn eine G-Shock sicher nie an meinem Arm erscheinen wird, weil ich schlicht keine Verwendung für die Funktionen habe, aber das hier gezeigte ist schon ein Wahnsinns-Stück von Uhr. Das dort hohe Ansprüche an die Qualität dahinterstehen, kann man deinen hervorragenden Bildern entnehmen.:klatsch:
 

Anton14

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Das war's!
Ich wollte nicht...aber nach DIESER Vorstellung....

Sobald die MCA Version bezahlbar wird, bin ich dabei

Toller Bericht !:super:
 

SgtPepper

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Guter Bericht, sehr gute Bilder. :super:

Zur Uhr selber, durch die viel zu kurzen Zeiger und die Größe der Uhr, für mich als auch G-Shock Träger (der diese auch beruflich im Dienst nutzt) nicht zu gebrauchen.

Ist auch ein Widerspruch in sich, in eine 6 Kanal Funkuhr solche kurzen Zeiger zu verbauen, die dann ein genaues ablesen der Uhrzeit erschweren.

Dennoch wünsche ich Dir natürlich viel Spaß und Freude mit der Uhr.
 

TeKaS

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Grandiose Vorstellung, die ich bestimmt noch ein paar mal lesen muss, um alle Informationen zu verarbeiten.
Vielen Dank für deine Hingabe und Mühe und natürlich viel Spaß mit der Gulfmaster
 
Thema:

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