Helson Sharkmaster 600 und der Eishockeypuck...

Diskutiere Helson Sharkmaster 600 und der Eishockeypuck... im Uhrenvorstellungen Forum im Bereich Uhren-Forum; Die Vorgeschichte: Seit meiner Jugend faszinierte mich die Omega Ploprof. Irgendwann in den 70ern, wir waren da so 14 Jahre alt, als ich fast...
  • Helson Sharkmaster 600 und der Eishockeypuck... Beitrag #1
Ublo

Ublo

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Die Vorgeschichte:
Seit meiner Jugend faszinierte mich die Omega Ploprof. Irgendwann in den 70ern, wir waren da so 14 Jahre alt, als ich fast täglich auf die Eisbahn an der Westfalenhalle ging, lernte ich dort einen Jungen mit reichem Papa kennen. Eines Tages kam er mit einer Uhr seines Vaters auf die Eisbahn und prahlte damit, wie robust die wäre. Die bekäme hier keiner kaputt! Ich schaute auf ein Gehäuse, dass ich noch nie gesehen hatte: Wuchtig, kantig, Krone auf der falschen Seite und rechts oben so ein roter Knopf!? Ja, ich sah zum ersten Mal eine Omega Ploprof ! Um seiner Behauptung Nachdruck zu verleihen, warf er sie aufs Eis und mit mehreren Leuten „pöhlten“ wir die Uhr nun tatsächlich mit den Kufen eine ganze Weile über das Eis hin und her. Das ist wirklich kein Scherz! Ich kann mich heute nicht mehr dran erinnern, wie sie danach aussah, aber ich weiß, dass sie noch lief! Das war meine erste Begegnung mit der Ploprof und weil meine Leidenschaft für Uhren erst etwas später geboren wurde, vergaß ich sie auch zunächst wieder.
Bis dann die neue Ploprof kam! Noch wuchtiger, präsenter und in vielen Details perfektioniert. Doch bei dem Preis versuchte ich erst gar nicht weiter darüber nachzudenken. Was mir nicht gelang und immer wieder fiel mir nun die Geschichte von der Eisbahn ein. Ich recherchierte jetzt mal vorsichtig, was wohl so eine alte Ploprof heute kosten würde und dachte bei den Preisen nur: „Oh Gott, da hast du mit Schlittschuhen vorgetreten...!“ Letztendlich trat die Ploprof langsam wieder in den Hintergrund, blieb aber meine heimliche (Jugend-) Liebe… Vor allem in ihrer ursprünglichen Version!
Und dann passierte es…! Im Forum las ich irgendwann den Namen „Helson“ und googelte mal, was das für Uhren sind und plötzlich sah ich sie!!! Eine Uhr wie die alte Ploprof!!! Sharkband mit gleicher Schließe, Monoblocgehäuse, die Krone, die Lünettenarretierung, blaugraues Zifferblatt mit den gleichen Indexen, die Lünette mit identischen Zahlen, die Zeiger, ja sogar der Zifferblattaufdruck wie bei der Omega! Und 3,5 mm Saphirglas baut man ja auch nicht auf jeden billigen Taucherwecker! Vorher hatte ich allerdings schon bemerkt, dass die Uhren aus Hongkong kommen und dachte, da ist aber sicher ein richtiges Sch…werk drin! Ja, von wegen! Ein echtes ETA 2824-2, ein millionenfach bewährtes Uhrwerk aus der Schweiz! Ich wusste nun sofort, dass ich die für 899 Dollar haben musste!

Kauf und Versand:
Ich habe die Uhr am Sonntag, dem 08.12.13 in den Abendstunden bestellt, zumal es einem Monat vor Weihnachten auch noch 10 % Rabatt gab. Es dürfte zu der Zeit in Hongkong schon etwa Montag, 04.00 Uhr gewesen sein. Nach etwa 3 Stunden bekam ich die Mail, dass die Uhr versendet wurde und eine Trackingnummer von Fedex, bei der man mir die Zustellung bereits für Mittwoch, den 11.12. in Aussicht stellte. Irgendwie muss jemand, der Montag dort als erster in der Firma war, gleich meine Uhr verpackt und Fedex übergeben haben…! Letztlich war die Uhr dann am Donnerstag da.

Lieferumfang:
Die verschraubte Kunststofftonne enthielt neben der Uhr, wo zu der Zeit das „Rubberstrap“ montiert war, noch das Mesh-Band mit zwei verschiedenen Schließen, eine Bandverlängerung, ein Bandwechselwerkzeug, eine Tüte mit Federstegen und die Garantiekarte im Bierdeckelformat. Handbuch, Kurzanleitung, Faltblatt oder ähnliches… Fehlanzeige!

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Armband und Schließe(n):
Ich bevorzuge wegen der Nähe zur Ploprof 600 und der präsenteren Optik das Meshband.
Die montierte Schließe öffnet, im Gegensatz zu einer üblichen Faltschließe, gänzlich, wenn man die Platte anhebt, sodass das Band aus zwei Teilen besteht und die Uhr nicht mehr über die Hand geschoben werden muss. Erst dachte ich „das geht doch gar nicht bei einer Taucheruhr“, doch dann bemerkte ich, dass die Schließenplatte mehr als 90 Grad angehoben werden muss, bis die kleine Nase in dem quer verlaufenden Blech sich so langsam aus der Nut des anderen Bandendes bequemt. Scheint also recht sicher zu sein und die Vorstellung, dass die Uhr langsam auf den Meeresgrund sinkt, wenn die Schließe versagt, verflüchtigte sich langsam wieder. Ich entschied mich dann auch nicht zuletzt für diese Schließe, weil sie einfach dezenter und nicht so standardmäßig wie die üblichen Faltschließen aussieht. Darüber hinaus hat man mit 5 Bohrungen einen größeren Einstellungsbereich, als bei der anderen Schließe, wo man mit drei Bohrungen auskommen muss. Somit bleibt die andere Faltschließe mit seitlichen Drückern und Sicherheitsbügel erst mal in der „Tonne“. Zumal die montierte auch exakt der Schließe der Ploprof 600 entspricht!

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Die Verarbeitung des Meshbandes ist in Ordnung. Eine positivere Formulierung fiele mir hier schwer. Die offenen Enden der einzelnen, ineinander verschlungenen Drahtreihen sind relativ deutlich erkennbar, wenn auch mit den Fingern kaum fühlbar, verfangen sie sich gelegentlich aber schon mal im Pullover. Eine Bandseite ist in sich leicht verdreht, was man beim Tragen aber weder sieht noch spürt. Ansonsten ist es schön poliert und geschmeidig.

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Wirklich schade finde ich aber, dass das Band in seiner ursprünglichen Ausführung (ohne die Verlängerung) recht kurz ist. Bei einem Armumfang von gerade mal 17,8 cm bin ich bei der montierten Schließe bereits im letzten Loch und das ist in den Sommermonaten sicher zu kurz. Also muss ich schon auf die Verlängerung zurückgreifen, die das Band nicht unbedingt schöner macht. Wer also kräftige Arme hat, wird trotz Verlängerung schnell seine Grenzen erreichen. Über eine Taucherverlängerung muss man dann gar nicht mehr nachdenken. Da sollte man vielleicht vorher mit Helson nach einer Lösung suchen.

Ansonsten kann man allerdings bei Ebay so ein Meshband in 16,5 oder 19,5 cm Länge erwerben. Allerdings verjüngt es sich zur Schließe nicht von 24 auf 20 mm und somit kann die originale Schließe nicht montiert werden. Es hat aber den Anschein, als würde auch Peter dort einkauften!

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Sollte das Meshband (mit oder ohne Verlängerung) zu lang sein, lassen sich einzelne Reihen problemlos mit einem Seitenschneider heraus knipsen. So habe ich die Verlängerung um eine Reihe gekürzt.

Zum Kunststoffband gibt es nicht viel zu sagen. Ich nenne es mal Kunststoffband, weil das meistens eher zutrifft als Silikon- oder Kautschukband, was nur in seltenen Fällen stimmt! Ich weiß es hier nicht besser und Helson schreibt einfach „Rubberstrap“.
Es ist recht angenehm zu tragen, was vor allem an der „offenen Machart“ liegt, die es auch recht elastisch macht. Der breite Dorn der Schließe gibt der sonst einfachen Schließe mit Federsteg ein etwas wertigeres Aussehen. Ich habe die Uhr mit dem Band nach dem Auspacken mal kurz angelegt, die schwere Uhr ist damit aber rechts kopflastig und insgesamt gibt die Kombination für mich wenig her, weil das Band vor allem zu dünn ist. Wenn, dann käme für mich auch nur ein orangefarbenes Isofrane in Betracht. Eine luftige Variante für den Sommer und für die einfachste Form der Erweitung beim Wassersport wäre es aber allemal.

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Nicht wirklich toll finde ich die Federstege. Sie sind recht dünn und reichen noch nicht einmal ganz durch die Bohrungen in der Schließe, bzw. der Verlängerung. Die Federstege am Gehäuse sind auch nicht besser. Da das Gehäuse hier komplett durchgebohrt ist, hätte man auf Stege mit breiterem Korpus zurück greifen können, die man nur von außen raus drücken kann, die aber tiefer und somit sicherer sitzen. Da werde ich noch etwas nachbessern.

Die Uhr:
Die Uhr ist ein Traum! Anders kann man das wirklich nicht sagen. Man wendet das Gehäuse und findet keine Verarbeitungsmängel. Die Kanten sind sauber gebrochen und poliert, die Mattierung sauber und fehlerfrei. Das Monobloc-Gehäuse rundet die perfekte Schale ab. Die Riffelung der Lünette ist ebenfalls sehr sauber gefräst. Sie lässt sich in beide Richtungen drehen, was hier auch unschädlich ist, da sich ohne Druck auf den roten Knopf die Dekompressionszeit nicht versehentlich verlängern kann. Sie rastet sauber in Minutenschritten und der Pfeil steht dann auch wirklich immer exakt auf den Indexen. Der Arretierungsknopf ist aus Metall und in weihnachstbaumkugelrot gehalten. Sicher ein großer Vorteil zur alten Ploprof, wo dieses Bauteil aus Kunststoff war und nach einiger Zeit oft aussah wie ein abgekauter Kugelschreiberdrücker und dadurch als Stilelement doch eher verlor als gewann.
Sehr schön ist auch der Saphirglaseinsatz in der Lünette. Er ist sauber eingepasst und sogar minimal tiefer als der innere und äußere Metallrahmen, sodass beim Anstoß auch nicht die Kanten abplatzen können. Schaut man sich die Ziffern an und auch die ganz kleinen angedeuteten Pfeile unterhalb der Ziffern, sieht man wieder das exakte Design des Vorbilds aus den 70ern. Die Alte kann aber nicht nur beim Saphirglaseinsatz nicht mithalten, auch die leuchteten Zahlen und Indexe der Lünette gab´s beim Zahlenring des Originals noch nicht.
Sieht man sich das Zifferblatt der Uhr an, findet man nicht eine Unsauberkeit und zwar weder bei Schrift, noch bei den Indexen oder an der Leuchtmasse. Auch hier ist jedes kleinste Detail der guten alten Omega nachempfunden, bis hin zur Schriftart der Modellbezeichnung. Um da auch wirklich originalgetreu zu bleiben, habe ich die Version mit dem blauen Zifferblatt und schwarzer Lünette gewählt. Meine Sorge war erst, dass das blau zu kräftig ist und so nicht in die 70er passt. Die Sorge war aber unberechtigt, auch hier hat man sich ans Vorbild gehalten. Solltet ihr mal ein Foto mit königsblauem Zifferblatt sehen, so ist das nur dem Blitzlicht oder extremen Sonnenlicht geschuldet.
Das Saphirglas ist sauber eingepasst und durch einen Metallring von der Lünette abgegrenzt. Sehr gut ist vor allem, dass es etwa 1 mm tiefer liegt und so auch hier die Kanten nicht in Gefahr sind. Ob es wirklich 3,5 mm dick ist, wie Helson es beschreibt, wage ich mal zu bezweifeln, wenn man sieht wie nahe der Sekundenzeiger der Oberfläche scheint, wenn man seitlich auf die Uhr schaut… Vielleicht täuscht das aber auch!
Eine wesentliche Besonderheit ist natürlich auch die Krone. Bislang dachte ich ehrlich gesagt immer, dass sei dieses geriffelte Rad, was man da sieht, denn so sehen ja nun mal Kronen an Uhren aus! Falsch! Die Krone ist der Vierkant und das Rad dient nur dazu die Achse der Vierkantkrone mit Außengewinde herauszudrehen, bis sie von dem „Rändelrad“ freigegeben wird und zum Aufziehen oder Stellen von Datum und Zeit heraus gezogen werden kann. Gegen das „Rändelrad“ gedrückt und an diesem in Gegenrichtung gedreht, zieht sie sich wieder passgenau zwischen den mächtigen Kronenschutz zurück.

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Ablesbarkeit:
Natürlich gut! Dicker, orangefarbener Minutenzeiger, guter Kontrast der Zeiger zum Zifferblatt, Sekunden- und Minutenzeiger reichen deutlich in die Minuterie. Die Leuchtmasse (Luminova) auf Zifferblatt, Zeiger und der Lünette ist qualitativ auch sehr gut. Wenn man morgens wach wird und es noch nicht hell ist, kann man immer noch recht deutlich die Zeit ablesen.
Einzig die Leuchtmasse im Stundenzeiger ist sehr klein ausgefallen. Aber erstens ist der bei einer Taucheruhr zweitrangig und sicher wollte man sich auch hier wieder an das Original halten, dass auch nicht über eine größere Fläche an Leuchtmasse verfügt. So sieht man nachts den Sekundenzeiger fast deutlicher als den Stundenzeiger.

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Werk und Gang:
Zum ETA 2842-2 muss man ja nicht viel sagen. Bewährt, zuverlässig mit Datum, Minutenstopp, beidseitig aufziehend durch Zentralrotor und ansonsten in dieser Sardinendose ja auch nicht zu sehen. Der Gang ist nahezu perfekt und liegt bei mir bei etwa +3 bis +4 Sekunden am Tag. Exakt gleichen Gang teilte mir übrigens auch ein anderes Forumsmitglied mit. Somit scheint es keine Ausnahme zu sein und man reguliert offensichtlich sehr gewissenhaft in Hongkong!

Handhabung und Tragekomfort:
Das Band mit dem beschriebenen Verschluss geht natürlich einfach auf, jedoch ist es etwas fummelig, die zwei Teile mit einer Hand wieder ineinander zu bringen.
Die Funktion der Krone habe ich ja schon beschrieben. Das Zuschrauben funktioniert nur schwer mit einer Hand. Man nimmt die Uhr also besser vom Arm und benutzt beide Hände, um den Vierkant Richtung „Rändelrad“ zu drücken, damit das Gewinde darin wieder aufgenommen werden kann.
Die Lünette lässt sich problemlos mit einer Hand bewegen, auch wenn man es sich nicht gleich vorstellen kann. Aber wenn man mit dem Mittelfinger den Knopf drückt, kann man mit Daumen und Zeigefinder problemlos die Lünette in die gewünschte Position bringen. Aber mal ehrlich: Wer auf dieses Uhrendesign, bzw. Stilelement steht, dem wäre es auch egal, wenn man eine zweite Person dazu bräuchte!

Was den Tragekomfort angeht, kann man der Uhr wirklich kein gutes Zeugnis ausstellen! Ich bin wirklich nicht empfindlich und was in manchen Uhrentest der Fachpresse so als unbequem bezeichnet wird, ist wirklich manchmal lächerlich. Da ist der Boden zu rund, die Bandanstöße zu gerade... Da kann ich oft nur mit dem Kopf schütteln. Hier ist das anders! Wer meint, dass es dem Tragekomfort entgegen kommt, wenn sich die Krone (hier Rändelrad) auf der dem Gelenk abgewandten Seite befindet, den muss ich enttäuschen. Ich trage meine Uhren immer so, dass sie nicht über das Gelenk, bzw. vor den Knöchel rutschen, also relativ eng anliegend. Diese Uhr hat so ausgeprägte und scharfkantige Zacken am „Rändelrad“, dass sie richtig auf dem Arm scheuern, was teilweise sogar zu oberflächlichen Hautschürfungen führt. Das ist ein richtiges Folterinstrument! Das ist vor allem in der waagerechten Armhaltung ein Problem. Hängt der Arm runter, kippt das Gehäuse mit dem Rad etwas vom Arm weg.
Der eine oder andere wird es vielleicht kennen, vor allem diejenigen, die auch ihre Uhren enger am Arm tragen… Man schüttelt den Arm schon mal, wenn das Gefühl hat, dass die Uhr etwas am Arm klebt. Mit dieser Uhr nicht so toll! Denn dann scheuert nicht nur das widerspenstige Rädchen am Unterarm, sondern auch der geriffelte Gehäuseboden wie eine Kartoffelreibe. Ich denke, dass ist aber nun mal der professionellen Bauart geschuldet, denn diese Uhr war sicher eher für den Neoprenanzug gedacht, als für die nackte Haut. Zur Entschuldigung muss man natürlich auch erwähnen, dass das Rändelrad zwischen dem großen und dicken Kronenschutz oben und unten nur so wenig von sich freigibt, dass es zur Bedienung schon griffig sein muss und in dem Punkt gibt es keine Beanstandung. Bei dieser Uhr bietet sich von daher das etwas lockerere Tragen an, denn die Uhr blockiert das Handgelenk kaum, wenn sie über den Knöchel rutscht.
Das Meshband schafft es zum Teil auch Härchen am Unterarm einzuklemmen, bzw. auszureißen. Auch diese Behauptung konnte ich bei Tests anderer Uhren bisher nie nachvollziehen, wenn ich Uhren mit gleichen Bändern besaß. Aber bei der Sharkmaster 600 muss ich in Punkto Tragekomfort bei Gehäuse und Meshband schon ganz heftig quengeln!

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Ihr seht, dass der Arm schon fast wieder verheilt ist!


Fazit:
Die Uhr besticht durch eine super Qualität und muss sich in diesem Punkt hinter keiner hochpreisigen Uhr verstecken! Das Design lässt bis ins allerletzte Detail das Herz eines jeden Fans der 70er Ploprof höher schlagen. In Punkto Werk, Drücker und Lünette wurde die Uhr sogar noch sinnvoll optimiert.
Jede Uhr, die ich mir in den letzten Jahrzehnten gekauft habe, wurde (bei aller Begeisterung) nach ein paar Tagen auch mal wieder in den Safe gelegt, um wieder die GMT II, die Speedy oder eine der tollen Steinis zu tragen. Bei der Sharkmaster 600 kommt dieses Gefühl aber nach nun mehr als 2 Wochen immer noch nicht auf! Das ist (zumindest im Moment noch) wie die große Liebe und wenn mich die Uhr mal wieder kratzt, weiß ich, dass es auch kein Traum ist! Schließlich ist das ja auch eine Uhr für richtige Kerle!
Doch nächste Woche lege ich sie sicher mal ab! Denn dann dürfte meine weiße Sharkmaster 1000 eintreffen! Ich denke damit ist meine Begeisterung für diese außergewöhnlichen Helson-Taucher endgültig belegt. Deshalb findet ihr auch auf dem Marktplatz meinen Aviation Chrono, weil man für neue Träume auch mal loslassen muss!
Ich weiß, das war jetzt Schleichwerbung!

Sorgen macht mir etwas die Frage, ob man sich auf die Dichtigkeit wirklich verlassen kann (ob sie wirklich 600 Meter aushält, interessiert mich dabei eher nicht) und die Frage, was ich machen werde, wenn mal ein Service fällig ist. Kriegt die jeder Uhrmacher auf und wichtiger noch, auch wieder dicht? Oder muss die Uhr die Reise nach Hongkong antreten? Natürlich habe ich mir diese Fragen auch schon vor dem Kauf gestellt, aber auch gerne wieder verdrängt. Vielleicht hat da ja auch ein anderes Forumsmitglied einen Tipp für mich!

So das war´s! Ich denke ich werde bald über die weiße Sharkmaster 1000 berichten, allerdings mehr mit Bildern als mit Worten, denn bis auf das Gehäuse und dem Tragekomfort dürfte hier alles gesagt worden sein.

So und nun noch ein paar Whristshots und das Wort U(h)rwald bekommt auch noch eine neue Bedeutung!

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Und jetzt gehe ich erst mal wieder auf die Eisbahn! :-)


Einen guten Rutsch und viele tolle Uhren 2014
wünscht allen Forumsmitgliedern

Uwe
 
  • Helson Sharkmaster 600 und der Eishockeypuck... Beitrag #2
stepi

stepi

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Hi Uwe,

danke für die klasse Vorstellung der Helson :super:
und einen herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Uhr :klatsch:
Wünsche Dir weiterhin viel Freude an dem "Folterinstrument", und immer schön locker tragen ;-)
 
  • Helson Sharkmaster 600 und der Eishockeypuck... Beitrag #3
P

plein

Gesperrt
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Wunderbare Vorstellung und ne klasse Uhr. Meinen Glückwunsch.
 
  • Helson Sharkmaster 600 und der Eishockeypuck... Beitrag #4
Micha-IN

Micha-IN

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Kösching
Super Vorstellung (beinahe schon ein Testbericht!), vielen Dank!
Gratuliere zum Zeitmesser, der wohl tooligsten Uhr überhaupt!

Sind die Makroaufnahmen mit Vorsatzlinse entstanden?

Viele Grüße,
Mihca
 
  • Helson Sharkmaster 600 und der Eishockeypuck... Beitrag #5
Micha

Micha

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Super Vorstellung einer tollen Uhr.


Glückwunsch:super:
 
  • Helson Sharkmaster 600 und der Eishockeypuck... Beitrag #7
Pete LV

Pete LV

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the holy city
Tolle Vorstellung und Klasse Bilder !

Danke fürs zeigen !

Die Uhr muss aber an den Arm passen , bei der GRÖSSE !

......bei Dir passt es !
 
  • Helson Sharkmaster 600 und der Eishockeypuck... Beitrag #8
frasie012

frasie012

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Hallo Uwe ,

:klatsch: für diese wunderbare Vorstellung ...
:klatsch: für eine richtige tolle Uhr , die mich bald in weiß ereilen wird ...
:klatsch: für wirklich tolle Fotos , die der Uhr nur allzu gerecht werden ...
:shock: für dieses frevelhafte Verhalten im Bezug auf die Ploprof ... :-)

Vielen Dank für´s Teilhabenlassen !

Gruß Frank
 
  • Helson Sharkmaster 600 und der Eishockeypuck... Beitrag #9
G

Gast37985

Gast
Wow! Superbe Vorstellung einer besonderen Uhr meiner Lieblingsmarke. Vielen Dank für den großen Aufwand und die Tollen Bilder :super:
 
  • Helson Sharkmaster 600 und der Eishockeypuck... Beitrag #10
Mueller27

Mueller27

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Hallo Uwe,

Glückwunsch, dass dein Traum wahrgeworden ist.
Bei solchen Uhren bin ich auch 100% dafür das "Erstazmodell" (wenn man das so sagen darf) zu nehmen.
Deine tolle Vorstellung bewirbt sich so kurz vor Jahresschluss noch mal mit Nachdruck um den Titel "Beste Uhrenvorstellung 2013"
Vielen Dank. So gefallen mir Vorstellungen, und für diese Helson hats Du damit die Referenz im deutschen Netz geschaffen.

Viele Grüße

Carsten
 
  • Helson Sharkmaster 600 und der Eishockeypuck... Beitrag #11
duesprizz

duesprizz

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Hallo,

Glückwunsch zur Helson, eine geniale Uhr.

Deine Vorstellung...einfach nur genial. Danke hierfür und viel Freude mit der Sharkmaster
 
  • Helson Sharkmaster 600 und der Eishockeypuck... Beitrag #12
finch

finch

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Ich finde die Uhr Klasse & da kommt so ein review genau richtig.:super:
Wobei einfacher machst du es mir dadurch nicht.;-)


Vielen Dank dir,
Miro
 
  • Helson Sharkmaster 600 und der Eishockeypuck... Beitrag #13
Ublo

Ublo

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Die Uhr muss aber an den Arm passen , bei der GRÖSSE !
......bei Dir passt es !

... das täuscht bei dieser Uhr, denn sie wirkt nur so mächtig durch die "Anbauten" rechts und links. Oben und unten ist die Uhr aber direkt über der 44 mm durchmessenden Lünette zu Ende! Insofern passt sie auch super an einen schlanken Arm! Ich habe, wie gesagt, gerade mal einem Umfang von 17,8 cm......!
 
  • Helson Sharkmaster 600 und der Eishockeypuck... Beitrag #14
62kurt

62kurt

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Was soll ich da noch sagen.
Vorstellung ist einwandfrei und der Hammer
Die Uhr genau so .!!!!! :klatsch:
 
  • Helson Sharkmaster 600 und der Eishockeypuck... Beitrag #15
Dr. Wu

Dr. Wu

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Vielen Dank für diese detailgenaue Vorstellung! Hier hast du schonungslos Stärken und Schwächen aufgezeigt und dem Einen oder Anderen Tips zum Kauf gegeben.Was im Fall eines Service zu tun wäre würde mich auch mal interessieren.
Glückwunsch zu diesem außergewöhnlichen Zeiteisen!:super:
Grüezi
 
  • Helson Sharkmaster 600 und der Eishockeypuck... Beitrag #16
Ublo

Ublo

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Super Vorstellung (beinahe schon ein Testbericht!), vielen Dank!
Mihca

Ich sehe das auch eher wie einen Testbericht, um anderen Mitgliedern objektiv bei der Kaufentscheidung zu helfen. Zu zeigen was ich habe, ist mir da weniger wichtig! Hier muss man wenigstens nicht die Reihenfolge zwischen Rolex, Omega, Steinhart, ..... einhalten, wie in den Hochglanzmagazinen....! Wo man zum Schluss für irgend einen Quatsch Punkte abzieht, damit das Gefüge in der Uhrenbranche nicht durcheinander gebracht wird und der Nobelhersteller beleidigt seine ganzseitige Annonce zurück zieht!;-)
 
  • Helson Sharkmaster 600 und der Eishockeypuck... Beitrag #17
freak31

freak31

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Tolle Vorstellung.... Tolle Uhr.

Viel Spass damit
 
  • Helson Sharkmaster 600 und der Eishockeypuck... Beitrag #18
redzed

redzed

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Tolle Vorstellung. Eine Tolle Ploprof. Ich bin mit meiner auch sehr zufrieden.

Gruss Sandro
 
  • Helson Sharkmaster 600 und der Eishockeypuck... Beitrag #19
cdbudenheim

cdbudenheim

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Klasse Uhr , klasse Vorstellung !
Viel Freude mit dem guten Stück .

Gruß Carsten
 
  • Helson Sharkmaster 600 und der Eishockeypuck... Beitrag #20
Tobi Montana

Tobi Montana

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Gefällt mir, hatte auch hin und wieder mal mit dem Gedanken gespielt mal n Teil meines Urlaubsgeldes in die Sharkmaster 600 zu investieren, aber irgendwie immer gezweifelt, deine Ausführliche ja ich mag schon fast Review sagen hat mir da sehr weitergeholfen!

Vielen Dank dafür!

Achja die Fotos sind auch Klasse!
 
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