Hayek lanciert mit Tissot die seit 2016 versprochene Smartwatch. Ab ca. Fr. 1'000

Diskutiere Hayek lanciert mit Tissot die seit 2016 versprochene Smartwatch. Ab ca. Fr. 1'000 im Uhren News Forum im Bereich Uhren-Forum; Ach, Herr Hayek. Knapp zwei Wochen zu früh!
Mastersea

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@gawith
Hast du eine Tag Heuer Connected mal ausprobiert?
Die war in meinen Augen immer ein tolles Bindeglied zwischen Smartwatch und echter Uhr. Der Smartwatch Anteil funktionierte gut und der Rest wie Gehäuse und Band entspricht der aus dem Uhrenbereich gewohnten Qualität.

Ich denke auch, dass es sich bei der neuesten Version ähnlich verhalten wird.

Zur T-Touch, mit viel Wohlwollen kann man es wie Spitfire73 als ersten Schritt in Richtung Smartwatch aus der Swatchgroup sehen, andererseits ist so ein Zwitter aus analoger Uhr und Smartwatch in meinen Augen einfach nichts.
Wo sind meine Vorteile? Ok, längere Akkulaufzeit, dann kann ich aber auch ne Garmin nehmen.
Die Zeiger? Brauche ich die wirklich? Ich glaube nicht.

Wie SwissMade Smartwatch funktionieren kann sieht man bei Tag Heuer. Dort übrigens seit knapp 5 Jahren...

Ich verstehe die T-Touch wirklich nicht. Ich meinen Augen kann die einfach nicht auf dem Markt funktionieren.
 
NoHi

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Oh man...
Die Tissot ist um so viele Jahre zu spät, dass sie eigentlich schon jetzt bei erscheinen obsolet ist.
Da bietet die erste Geberation Apple Watch mehr Smartwatch für weniger Geld. Und die ist aktuell in Generation 5...
Schade. Ich bin riesen T-Touch Fan, aber das ist nix.
 
rhaid

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Die Ablesbarkeit von Daten und kleinen Texten ist doch neben der verbauten Sensortechnik ein entscheidendes Merkmal einer Smartwatch. Bei diesen Punkten scheint die Tisssot nicht gut aufgestellt zu sein. Dazu ist sie zu teuer zu ausprobieren. Das ist was fùr Hardcore Tissotianer.
 
kecsmade

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Ich teile die fehlende Begeisterung der meisten hier.
Ich kann auch nicht erkennen, dass sie in die "richtige" Richtung ginge.
Die Uhr hinkt einfach nur hinterher und setzt die falschen Akzente (bzw. gar keine)...von Smart, im eigentlichen Sinne, sehe ich nichts und ein Alleinstellungsmerkmal ist vorerst auch nicht zu erkennen.
Vielleicht habe ich auch nur Sinn und Zweck der Uhr nicht erkannt und kann daher mit der Umsetzung nichts anfangen?

Als Weiterentwicklung der T-Touch mag es für mich ok sein aber als die groß angekündigte Smartwatch ist es eine große Enttäuschung.

Besser, wenn auch nicht direkt vergleichbar, macht es m.E. derzeit Casio mit den neuen G-Shock Modellen.
 
Mueller27

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Die richtige Uhr, das richtige Design, zum richtigen Preis und vor allem: Lanciert unter dem Dach der dafür einzig richtigen Marke: TISSOT - eben mit der Anknüpfung an die T-Touch.
(Hat Hayek etwa hier im Uhrform mitgelesen, was ich sein langem gefordert habe, nämlich genau das :-) )

Aber eben zum falschen Zeitpunkt. :-(

Vor vier Jahren wäre richtig gewesen.
Vor drei Jahren wäre schon zeitlich knapp gewesen.
Jetzt ist es einfach nur zu spät.

Es sei denn:
a) die Swatch pumpt hier jetzt 100 Millionen $ weltweit in Marketing, oder
b) diese Uhr hat ein wirkliches und absolutes Killer-Feature.


Carsten
 
thp001

thp001

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Vor vier Jahren hätte diese Uhr auch schon wenig Chancen gehabt. Da gab es schon die 2. Generation der Apple Watch und Entsprechendes von den einschlägigen Mitbewerbern von Apple.

Als Konzernchef der Swatch Group hätte ich mich geschämt, so eine Uhr jetzt als innovative Smartwatch vorzustellen ...

Gruß, thp001.
 
Der Motor

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Für mich ist die neue Hamilton Retro-Digitaluhr eh viel interessanter als diese Tissot. Die kann zwar eigentlich wirklich so gar nix, aber wenn ich tatsächlich die Funktionen einer Smartwatch haben möchte, dann gucke ich gleich auf´s Telefon.
 
Uhrwicht

Uhrwicht

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Ich fühle mich immer ein bisschen genötigt, Tissot zu verteidigen... vielleicht weil meine Konfirmationsuhr eine Tissot war.

Tissot ist heute so etwas wie der Gemischtwarenladen der SG, der für jeden irgendetwas haben muss (aber nicht zu teuer und ohne Konkurrenz für die andern SG-Marken zu werden), und auch so etwas wie das Versuchslabor, in dem Neuentwicklungen am Markt getestet werden. Das war deutlich so so bei den "Powermatic"- Kalibern, die nach erfolgreichem Testing auch bei Certina, Mido, Hamilton und Rado ticken, und so ist es wohl auch bei T-Touch und dieser neuen Weiterentwicklung davon. Wenn's floppt, egal - ist ja bloss Tissot. Wenn's läuft, wird's auf die andern Marken übertragen. Eine denkbar undankbare Rolle, finde ich.

Ich bin kein grosser Freund von Smartwatches und auch von Smartphones, sie ersetzen mir den Computer, den Fernseher, die Stereoanlage und den Fotoapparat nicht. Und wenn ich den Puls messen muss, geh'ich zum Arzt.

Und deshalb mag ich die Tissot Ballade, die gerade fünf Arbeitstage sekundengenau durchgetickt hat, und für's Wochenende die '69er Seastar Seven oder die '74er Seastar Navigator. Apple zu konkurrenzieren macht im meinen Augen keinn Sinn. Und wenn ich den Puls messen muss, geh' ich zum Arzt, Baut doch einfach Uhren.

Schönes Wochenende allerseits! :-D
 
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el reloj

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Ich denke diese T-Touch hat eine gewisse Ähnlichkeit durch die echten Zeiger mit der
Alpina AlpinerX, wird jedoch durch bessere Smartphone Eigenschaften und besserem Akkuverhalten zum gleichen Preis mehr punkten. Für mich auf jeden Fall eine engere Wahl, da ich reine „Bildschirmuhren“ nicht mag.
 
Rando

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Es hapert aber noch massiv bei der Laufzeit des Akkus. Eine Uhr die ich jeden Tag laden muss ist nicht mein Ding.
Solarautos, die ihren Strombedarf ausschließlich mittels Solarzellen auf der eigenen Karosserie generieren, funktionieren grundsätzlich ja auch. Man könnte damit bei sonnigem Wetter wie heute sicher ein paar Kilometer fahren, z.B. zur Bäckerei und mit Glück zum Friseur. Der Fahrer würde sogar noch Spaß dabei empfinden, wenn er nur seine gewohnten Ansprüche an Mobilität und Komfort herunterschraubte.

Die neue T-Touch ist vielleicht auch eher was für solche einsichtigen Pioniere, die das Einfache, Beständige und Wertige lieben und nicht mehr mitziehen wollen, wenn Hersteller wie Garmin und Apple permanent die Standards setzen und alle paar Monate neue Funktionen und Anwendungen entwickeln und entsprechende Modelle auf den Markt werfen.

Und man weiß ja nie: Falls in einigen Wochen Apple und Garmin nicht mehr liefern können und das Benzin knapp wird, schnallt der Pionier seine neue Ultra-Niedrig-Energie-Tissot-Touch um, holt das Tretauto von seinem Bub aus der Garage und fährt souverän zur nächsten Bäckerei.
 
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gawith

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Allen sphärischen, weltanschaulichen und idealistischen Ansichten zum Trotz ist eine Uhr (für mich) zuallererst mal ein Gebrauchsgegenstand.
Eine Laufzeit wie bei der Tissot passt nicht zu meinen Anforderungen.
My money.
My conditions.
NO deal.
 
chronologisch

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So ganz verstehe ich hier die Kritikpunkte nicht... Ich sehe die Uhr einfach aus eine neue Generation der T-Touch

Warum sollte man aufeinmal auf ein reines Display switchen?
Ich denke nicht, dass sich die Uhr mit einer Apple Watch matchen möchte/könnte

Ich persönlich würde mir niemals ein reines Tochdisplay an den Arm schnallen wollen
Hier bekommt man ein Display gepaart mit Zeigern
Ich hatte die ähnliche AlpinerX, welche mich aber aufgrund der schlechten Ablesbarkeit des Displays wieder verlassen hat

Ich bin gespannt auf die Funktionen der neuen T-Touch und könnte mir durchaus vorstellen es wieder mit einem "Hybriden" zu wagen ;)
 
Rando

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Sehe ich ähnlich. Mit der AppleWatch will und kann Tissot nicht konkurrieren. Aber wer eine smarte Sportuhr bei Garmin oder Casio sucht, schaut sich eher auch mal die neue T-Touch an und vergleicht, was sie so kann und was nicht.
 
uarfaen65

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Die Zielgruppe, die 1K für eine Technik ausgibt, die beim Verlassen des Ladengeschäfts im Prinzip schon wieder veraltet ist, dürfte verschwinded gering sein.
Schuster, bleib bei Deinen Leisten...
 
Der Motor

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Genau die Zielgruppe kauft doch die "echten" Smartwatches? Nix ist älter als die Zeitung von gestern und solche High-Tech von vor einem halben Jahr.

Es ist bei der Kaufentscheidung daher sinnvoller, die eigenen Bedürfnisse zu hinterfragen als ständig das neueste Zeug zu kaufen. Ein Overkill an Funktionen bringt nix. Meine Kollegen hocken mit Fitness-Tracker und GPS in den langweiligen Meetings und werden vom Tablet, dem Smartphone und der Uhr informiert, sobald sie ein unwichtiges Email bekommen.
Da würde ich mir ein 80ger Jahre Retro-Teil wünschen, mit dem ich unbemerkt Space Invaders zocken könnte.
 
TomS2

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Ich sehe das Problem der Ziel- bzw. Kundengruppe.

Es gibt den klassischen Smartwatch-Träger, eng angebunden an das Smartphone; allen voran Apple
Es gibt den Träger von Fitness-Trackern, auch / lose verbunden mit Smartphone; z.B. Garmin, Polar, ...
Es gibt den Träger von klassischen Armbanduhren in einer gewissen Preisklasse; z.B. Tissot

In jeder Kategorie gibt es andere und teilweise bessere Alternativen.

Wen möchte Tissot ansprechen? Und warum soll es dann ausgerechnet Tissot sein? Was ist der Unique Selling Point? Wer will schon ein me-too Produkt?

Ich bin gespannt.
 
Thema:

Hayek lanciert mit Tissot die seit 2016 versprochene Smartwatch. Ab ca. Fr. 1'000

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