HAU 20er-40er Jahre

Diskutiere HAU 20er-40er Jahre im Vintage Uhren Forum im Bereich Uhrentypen; @tiktak66 @MaJoLa vielen Dank euch beiden. Ja, ich bin auch schon sehr gespannt auf die kleine Revue mit großer Historie... Übrigens glaube ich...

Alius

Dabei seit
22.09.2011
Beiträge
770
@tiktak66 @MaJoLa vielen Dank euch beiden. Ja, ich bin auch schon sehr gespannt auf die kleine Revue mit großer Historie...


Übrigens glaube ich, dass ich nie meine namenlose Schönheit nach Ihrer Kur bei Robin Israel gezeigt habe, das nehme ich hiermit nach. In ihr tickt wohl ein veredeltes FHF29. Das Stahlgehäuse würde ich beinahe als NOS bezeichnen. Neben einer Revision hat die Uhr noch neue, passende Leuchtmasse in den Zeigern verpasst bekommen. Vorher waren diese recht giftiggrün... Daneben noch ein Foto mit einer meiner T17ern und den gleichen Zeigern.
 

Anhänge

  • DSC_0271_3-01.jpeg
    DSC_0271_3-01.jpeg
    416 KB · Aufrufe: 2
  • DSC_0272_1-01.jpeg
    DSC_0272_1-01.jpeg
    612,6 KB · Aufrufe: 2
  • DSC_0273_2-01.jpeg
    DSC_0273_2-01.jpeg
    680,8 KB · Aufrufe: 2
  • DSC_0274_3-01.jpeg
    DSC_0274_3-01.jpeg
    397,9 KB · Aufrufe: 2

MaJoLa

Themenstarter
Dabei seit
15.12.2010
Beiträge
4.494
Ort
Parkhaus 1 vom Centro
Tolle Uhr, gefällt mir gut. Aber diese giftgrüne Lume könnte durchaus original gewesen sein. Ich persönlich finde dieses grün auch nicht sehr schön.
 

Flohmarkthoffi

Dabei seit
06.03.2021
Beiträge
452
Mal meine Armbanduhr, die ein Uhrmacher unter seinem Namen verkauft, hat, laut Signatur auf dem Werk Nivia, der Uhrmacher war August Regel aus (damals) Frankfurt, er soll dann nach Bad Salzufflen abgewandert sein und in Glashütte gelernt haben. Uhr ist medium size, ca. 29 mm und ist mit einem frühen Edelstahlgehäuse ausgestattet, im Boden "Acier Staybrite" signiert. Uhr hat irgendwo ein Uhrmacherzeichen im Boden, das wohl auf das Ende der 30er Jahre als Verkaufsdatum hindeutet, kann aber auch nur eine Registrierungsnummer sein. Das Werk habe ich noch nicht indifiziert, mit Zentralsekunde. Zustand ist Mittel, Zifferblatt ist gealtert.
 

Anhänge

  • August Regel Nivia Front.jpg
    August Regel Nivia Front.jpg
    372,8 KB · Aufrufe: 8
  • August Regel nivia Werk.jpg
    August Regel nivia Werk.jpg
    486,6 KB · Aufrufe: 5

Barney Green

Dabei seit
07.06.2017
Beiträge
423
Ort
Zu Hause
Mal meine Armbanduhr, die ein Uhrmacher unter seinem Namen verkauft, hat, laut Signatur auf dem Werk Nivia, der Uhrmacher war August Regel aus (damals) Frankfurt, er soll dann nach Bad Salzufflen abgewandert sein und in Glashütte gelernt haben. Uhr ist medium size, ca. 29 mm und ist mit einem frühen Edelstahlgehäuse ausgestattet, im Boden "Acier Staybrite" signiert. Uhr hat irgendwo ein Uhrmacherzeichen im Boden, das wohl auf das Ende der 30er Jahre als Verkaufsdatum hindeutet, kann aber auch nur eine Registrierungsnummer sein. Das Werk habe ich noch nicht indifiziert, mit Zentralsekunde. Zustand ist Mittel, Zifferblatt ist gealtert.

Das Werk sieht mir stark nach Aegler aus. Da Nivia ja auch in Biel in der Pianostraße saß ( wie auch anfangs Gruen), scheint man ein lokales Uhrwerk genommen zu haben. Wieviel Ligne hat das Werk? Dann sollte sich die Kaliber-Nummer ermitteln lassen. Wenn es 10.5 Ligne hat, wie ich annehme dan hieß das Werk bei Gruen 827SS, bei Rolex war es Kaliber 710.
 
Zuletzt bearbeitet:

Flohmarkthoffi

Dabei seit
06.03.2021
Beiträge
452
Das Werk hat ungefähr 23 mm, als zwischen 10 und 10 !/4", habe das Werk jedoch nicht ausgeschalt. Vielleicht hilft das ja weiter.
 

Barney Green

Dabei seit
07.06.2017
Beiträge
423
Ort
Zu Hause
Wenn Du es nicht ausgeschalt hast und zwischen 10 und 10,25 Ligne gemessen hast, dann wird es 10,5 haben, denn da wo Du messen kannst, wird nicht der breitere zu messende Punkt sein. Prima, dann weißt Du jetzt, wie das Werk bei Gruen und Rolex hieß, ich weiß nicht wirklich, wie es bei Aegler hieß, wenn es denn überhaupt offiziell je eine einige Bezeichnung hatte. Aber Ersatzteile würden sich so auf jeden Fall beschaffen lassen. Die Lagerung des Sekundtriebs lässt auf jeden Fall auf ein sehr spätes Baujahr dieses Werkes schließen.
 

Flohmarkthoffi

Dabei seit
06.03.2021
Beiträge
452
Toll, habe mal ziemlich viel Zeit damit verbracht, den (Roh-)Werkehersteller zu suchen und nichts gefunden, könne sehr wohl ein Aegler sein, jedoch ist die Lagerung der Zentralsekunde etwas anders. Uhr läuft, wenn auch nicht besonders gut, könnte eine Reinigung vertragen. Komischerweise habe ich die Uhr AUCH aus der amerikanischen Bucht gefischt, obwohl das eine deutsche Uhr ist, denke da immer an Kriegsbeute der Amis.
 

Barney Green

Dabei seit
07.06.2017
Beiträge
423
Ort
Zu Hause
Ups, sorry, ich muss mich korrigieren. Bin wohl doch noch nicht ganz so Herr meiner Sinne nach den fast 40 Grad Fieber gestern dank Moderna...
Also Aegler stimmt, aber Gruen 827SS bzw. Rolex 710 stimmt nicht. Das ist ein Werk, das Gruen als Kaliber 816SS oder 817SS geführt hat, es ist aber selbst bei Gruen miserabel dokumentiert. Leider ist nicht ganz klar welche Nummer für die Savonette- und welche für die Lepine-Ausführung vergeben wurde. Teile sind aber 100% austauschbar, gestempelt waren wohl beide immer nur mit der 816. Und bei der Zentralsekunde ist es sowieso egal, welche Orientierung das Werk hat.
 
Zuletzt bearbeitet:

Flohmarkthoffi

Dabei seit
06.03.2021
Beiträge
452
Macht doch nichts, immerhin weiss ich nun, was für ein Rohwerk das ist, gefällt mir. Als ich die Uhr gekauft habe, hat die mir eben gefallen, obwohl ich die Erfahrung gemacht habe, das solche "kleinen Uhren" bei Sammlern (ausser mir) nicht auf "Liebe" stossen, leider. Trotzdem mag ich die, ist ja NICHT (vom Werk) ETA, AS o. Ä. Grosserien einerlei. Die Uhr sieht trotzdem einer Rolex aus den 40er Jshren sehr ähnlich, so dass ich denke, die Uhr ist um 1940 entstanden.
Nochmal vielen Dank.
 

Barney Green

Dabei seit
07.06.2017
Beiträge
423
Ort
Zu Hause
Zu August Regel:
Dieses Geschäft wurde von August Regel schon am 27. September 1845 in Frankfurt eröffnet! So lange wird er nicht gelebt haben, dass er nach 1938 noch nach Bad Salzuflen gegangen ist. Er wird auch kaum eine Ausbildung in Glashütte genossen haben.
Im Jahre 1900 verkaufte er sein Geschäft aus Altersgründen an Wilhelm Gallenkamp und Georg Eymer nach stolzen 55 Jahren unter Eigenregie. Georg Eymer schied 1929 aus, und 1935 verkaufte Wilhem Gallenkamp das Geschäft dann an einen Bernhard Osterhues.
Und Bad Sulzuflen? Dort besaß seit 1912 ein Wilhelm Regel ein Uhrmachergeschäft welches zumindest bis in die 40er-Jahre existierte. Ob er mit August Regel verwandt war, entzieht sich meiner Kenntnis, sein Vater hieß jedenfalls Hermann, also allenfalls ein Enkel.
 
Zuletzt bearbeitet:

Flohmarkthoffi

Dabei seit
06.03.2021
Beiträge
452
Ist schon erstaunlich, das man überhaupt etwas über den Uhrenhändler (Konzessionär) herausfinden kann, mein Wissen war da sehr beschränkt. Uhren sammeln ist schon aufregend, auch nach dem sehr sehr trüben letzten Sonntag, wo ich auf dem Flohmarkt nix gekauft habe, da surft man eben bei Ebay.
 

Barney Green

Dabei seit
07.06.2017
Beiträge
423
Ort
Zu Hause
Ja, diese kleinen Uhren mag ich auch sehr gern, und dank des allgemeinen Geschmacks ist der Wettbewerb nicht so sehr groß, so dass man solche Schätzchen oft zu einem guten Kurs kaufen kann.
Meines Wissens hat Aegler, nachdem Gruen sein Anteile an der Firma an Rolex verkaufte, ab 1937 nur noch exklusiv für Rolex gefertigt. Später dürfte Dein Werk also nicht entstanden sein, wenn das so stimmt.
 

Flohmarkthoffi

Dabei seit
06.03.2021
Beiträge
452
Der Boden der Uhr hat übrigens einige Uhrmacherzeichen: 7-20-37 und den Buchstaben U und noch eine zweite Marke, die ich als 12/47 deute, und eine dritte 2 L 63 aber für mich unmöglich zu fotografieren, zu klein und zu schwach. Vielleicht ist ja wirklich 1937 als Verkaufsdatum möglich.
 

Barney Green

Dabei seit
07.06.2017
Beiträge
423
Ort
Zu Hause
Das glaube ich ganz sicher. Nach 10 Jahren dann zum ersten Service, das wäre auch relativ üblich gewesen. Im Krieg ist man dann wahrscheinlich auch eher selten zum Uhrmacher gegangen, so der überhaupt geöffnet hatte. Und für 1937 als ersten Service-Termin wäre sie mir zu modern. Das Werk gab es da allerdings schon einige Jährchen, das hat Aegler sehr lange produziert.
 

Rubikon

Dabei seit
14.06.2014
Beiträge
468
Ort
OWL
Ruben, auch die Revue ist ein Volltreffer. Die Kombination aus teils Striche, teils Zahlen wurde 1933 als "neuartiges Zifferblatt" beschrieben. Ich datiere sie durchaus in diesen Zeitraum 33/34.
Und ein Hersteller wie Revue dürfte auch frühzeitig vom 1934 erfundenen Plexiglas gebrauch gemacht haben. Also passt auch das Zelluloidglas in diese Zeit. Eine Uhr, die ich in dieser Form schon lange suche. Erstklassig
Vielen Dank! Ich freue mich sehr über deine Worte und die Datierung der kleinen Revue.
Es ist wirklich eine schöne Uhr und das originale Zelluloid macht sie für mich noch interessanter (auch wenn das Ziffernblatt sicherlich unter einem klaren, intakten Glas besser zu sehen wäre).

Ich kann noch einen Blick in die Uhr beisteuern (ein Foto das ich unmittelbar nach dem Kauf und vor dem Besuch beim Uhrmacher gemacht habe):

Revue-001-02.jpg
 

Alius

Dabei seit
22.09.2011
Beiträge
770
Liebe Mitsammler,

wie oben in meinem Post schon erwähnt, kaufte ich am Sonntag, nach langer langer Abstinenz in der Bucht eine Revue Sport. Da die absoluten Freunde dieser Uhrengattung sich sowieso in diesem - meinem Lieblingsthread - tummeln, dachte ich mir, dass ich einfach etwas weiter aushole, statt eine einzelne Vorstellung zu starten, die ja doch in der Versenkung untergeht.

Wie kam es eigentlich zur schicken kleinen Revue? Der Händler aus Wiesbaden hatte die Uhr schon monatelang bei Kleinanzeigen eingestellt, wodurch sie mir schon lange schöne Augen machte, allerdings hatte ich der Chefin zu Hause versprochen: "2021 wird keine Uhr mehr gekauft!"... Der Grund hierfür waren etwas kostenintensivere Anschaffungen im letzten Jahr (zwei Yemas, drei Omega T17, die namenlose Schönheit aus meinem vorherigen Post inkl. Revision, eine Reverso Duoface, eine alte Constellation aus den 90ern, eine Seamaster 2576 und eine historisch bedeutsame Pendule mit bekanntem Vorbesitzer) Puh, wenn ich das so schreibe merke selbst ich, dass es etwas zu viel war, aber immerhin waren es auch stets "einmalige Gelegenheiten". Naja egal, zurück zur Revue... Die Uhr geisterte also lange Zeit bei Kleinanzeigen rum, doch ich blieb standhaft. Zumindest bis zum letzten Sonntag als ich sie durch puren Zufall in der "richtigen" Bucht, kurz vor dem Auslaufen, sah. Jetzt musste ich einfach zuschlagen. Glücklicherweise war sie dann sogar noch etwas günstiger als im ursprünglichen Angebot, sodass ich ein weiteres positives Argument für mich fand.

Nach dem Kauf ging es direkt an die Recherche und dabei fand ich folgenden Threas aus dem Jahre 2014: Revue Sport Contracid, in dem unsere geschätzten Member @Monk und @MaJoLa mit wertvollen Informationen aufwarten konnten. Irgendwie finden wir doch immer etwas besonderes an unseren Uhren, das unsere Faszination für das Thema jedes Mal aufs Neue steigern lässt und wodurch wir ein Stückchen "verliebter" in das Objekt der Begierde werden. Im Falle der Revue Sport ist es für mich ganz klar die technische Innovation hinter dem Modell und der dafür verantwortliche Ingenieur Reinhard Straumann von Revue Thommen. Straumann, 1892 in der Schweiz geboren, trat mit 24 Jahren als Konstrukteur in den Dienst der Thommens Uhrenfabrik AG und stieg 1938 zum technischen Leiter auf. Grund hierfür waren ohne Zweifel seine bahnbrechenden Erfindungen. In Zusammenarbeit mit dem deutschen Unternehmen Heraeus entwickelte er eine Nickel-Eisen-Legierung mit Beryllium. Vielen bekannt wird der Name des neuen Werkstoffs sein – Nivarox. Die Entwicklung mpndete in der 1934 gegründeten Nivarox S.A. Die Legierung ermöglichte den Ersatz der teuren Kompensationsunruh durch den günstiger herzustellenden Stoff und machten das Gangverhalten hierdurch stabiler und vor allem temparaturunabhängiger.

Ein Jahr später entwickelte Straumann zusammen mit Siemens & Halske eine automatische Zeitansage für die Berliner Post. Aus dieser unternehmerischen Liaison ging auch die Zeitwaage hervor!

In diese Zeit fällt auch die Konstruktion der Revue Sport, die, wie der Name schon nahelegt, nicht nur für den ruhigen Zeitgenossen erdacht wurde. In der Uhrmacherkunst vom 30. August 1935 findet sich ein mehrseitig abgedruckter Vortrag Straumanns, in dem er unter dem Titel Neue Wege der Uhrenindustrie von der "Berylliumuhr" berichtet. Dabei schildert er auch die technischen Hintergründe für den werbewirksamen Versuch, bei dem mehrere Uhren von ihm selbst aus über 1000 Meter Höhe geworfen wurden und unbeschadet, gar voll funktionstüchtig, unten "ankamen". Grund hierfür war eine amerikanische Reklame, in der man die stoßsicheren Uhren von hohen Gebäuden abgeworfen hatte. Straumanns Antwort hierauf: "Manchmal kann man aber eine 'amerikanische Reklame nur abwehren, indem man 'auf einen Schelm zwei setzt'." Egal wie hoch die Uhren fielen, die Fallgeschwindigkeit würde sich nie auf mehr als 30 Meter pro Sekunde steigern, was bei einem Aufprall eine maximale Stoßbelastung der Unruhwelle von zwei Kilogramm ausmachen würde, soviel wusste Straumann. Mit seiner patentierten Beryllium-Spiralfeder "Nivarox" war "dieses Risiko beseitigt", so der Konstrukteur selbst.

Doch wie so oft: Straumann war seiner Zeit und den Wünschen der Uhrmacher und Kunden voraus. Wie aus seinem Vortrag hervorgeht:

"Dieses wohldurchdachte, wissenschaftlich begründete und experimental erprobte System wurde leider durch einen Teil der Herren Uhrmacher stark angefeindet. Man wollte nicht begreifen, daß man 'Weckerzapfen' in eine Armbanduhr einbaue oder daß man 'gemeines Metall' an Stelle des edlen Decksteines verwende. Die Herren übersahen die speziellen Eigenschaften und Funktionen dieser Bauelemente."

Neben der Nivarox-Spiralfeder, baute Straumann auch Lager aus Beryllium-Kupfer, welches zunächst in sämtlichen Zapfen Lagerungen verwendet wurde. Ich nehme an, dass dies bei meinem Exemplar schon nicht mehr der Fall ist, denn, so der Ingenieur desillusioniert weiter:

"Man wird es gleich nach dem Steinlager einreihen können, weil die Abnutzung sehr gering ist […]. Diese Berylliumlager wurden aber von der Kundschaft abgelehnt, und ich mußte Steinlager verwenden. Ich habe solche Uhren mit Berylliumlagern, die seit drei Jahren gehen und nicht zu beschädigen sind, auch wenn man sie heftig herumschlägt. Ich werde diese Lager, die sich so ausgezeichnet bewähren, nun wieder vermehrt verwenden."

Die Uhr enthält neben bruchsicheren Zapfen auch eine zusätzliche Bruchsicherung mit einer gewellten Metallfeder, wie sie in der Ausgabe der Uhrmacherkunst folgend abgebildet wurde:
Revue Sport Federung.jpg

Ebenso gibt es eine Bleiummantelung, die die Uhr neben der Nivarox-Spiralfeder nahezu unmagnetisch macht, wie Straumann in Tests mit 800 Gauss bewies. "Für die praktischen Ansprüche", so der Entwickler, "genügt es, wenn eine Uhr bis zu 50 Gauss unmagnetisch ist." Zusätzlich verfügt die Uhr noch über die originale Krone mit der Korkdichtung, die sie möglichst wasserunempfindlich machte.

Revue Sport Deckel.jpeg

Damit hat die kleine Revue ihren Modellnamen Sport wahrlich verdient. Für den heutigen Zeitgeist, wie so oft in diesem Thread, zu klein geraten, war sie damals eine ganz normale Herrenuhr mit ihren Abmessungen von 36mm von Horn zu Horn und 28mm Durchmesser. Ich brauche keine Tellermiene am Handgelenk und trage sie voller Stolz am stilechten Perlon, das mit seiner Entwicklung 1938, sehr gut in die Zeit und zur Uhr passt.

In meiner Revue tickt das Revue 56. Da ich die Uhr gerade nicht aufmachen kann, ich euch den Fotos aber nicht schuldig bleiben möchte, hänge ich die Bilder der Auktion dran.



Revue Sport Werk.jpeg

Liebe Mitforianer, ich hoffe, euch mit der – zugegebenermaßen – recht außer Kontrolle geratenen Vorstellung nicht gelangweilt zu haben. Ich hoffe, dass Ihr das ein oder andere Interessante mitnehmen konntet und lasse jetzt nur noch Bilder sprechen.

Beste Grüße und ein schönes Wochenende,

Christian

DSC_0297_3-01.jpeg


DSC_0296_4-01.jpegDSC_0291_1-01.jpeg


DSC_0295_5-01.jpeg
 

Anhänge

  • DSC_0291_1-01.jpeg
    DSC_0291_1-01.jpeg
    618,9 KB · Aufrufe: 1
Thema:

HAU 20er-40er Jahre

Oben