Häusle bauen, oder Häusle kaufen?

Diskutiere Häusle bauen, oder Häusle kaufen? im Small Talk Forum im Bereich Community; Da ich seit Anfang des Jahres vom Home-Office aus arbeite, wird unsere Eigentumswohnung nun definitv zu eng! Die Zahlung der nächsten EHZ wird...
striehl

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Da ich seit Anfang des Jahres vom Home-Office aus arbeite, wird unsere Eigentumswohnung nun definitv zu eng! Die Zahlung der nächsten EHZ wird noch abgewartet, dann soll eine Veränderung her.

Aber was machen, Bestandsimmobilie kaufen, oder eine neuen Bude bauen? Gibt es da irgendwo kompetente Ressourcen, die bei der Entscheidungsfindung helfen können?
 
P

pille2k5

Gast
also unabhängig davon das ich noch nicht in der lage bin mir eigentum zuzulegen, gebe ich einfach mal beinen subjektiven senf dazu.

also folgende vorteile und nachteile seh ich da:

selber bauen:

vorteile: deine wünsche können konkret umgesetzt werden, du mußt keine kompromisse eingehen.
nachteile: der zeitliche aspekt, also die zeit bis das dingen fertig ist, und natürlich haste auch den fusch der mitlerweile überall gemacht wird mitdem du dich rumärgern mußt.

haus kaufen:
vorteile: sofort verfügbar, ggf. sehr günstig im vergleich zum neubau.
nachteil: du mußt kompromise eingehen was zum bsp. die aufteilung der zimmer angeht. du mußt event. renovieren was auch geld kostet.

hab dir wohl nicht wirklich weiter geholfen, aber vielleicht nen paar denkansätze geliefert!!!
 
SINNlich

SINNlich

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Alles ein Punkt der Leidensfähigkeit.

Einen Neubau kannst Du so planen, wie es Deine Mittel erlauben. (Meist plant man über seine Verhältnisse und ist dann ein paar Jahre recht klamm). Du kannst Dir das Grundstück, aber nicht die Nachbarn aussuchen. Meist wird dort gebaut, wo die Aussicht so schön ist, um dann nach ein paar Jahren eine(n) Biogasanlage/Mobilfunkmast oder JVA vor die Nase gesetzt zu bekommen.

ICH würde nie bauen, da es schwer ist, die Kosten im Rahmen zu halten, die Baumängel mit Sicherheit noch zwei Jahre Spaß machen und für mich Neubauviertel grundsätzlich nicht in Frage kommen. ;-)

Zumindest in meinem Beritt gibt es viele recht günstige Häuser in angenehmer Wohnlage zu kaufen, die man ohne großen Aufwand herrichten könnte.

Aber auch für mich ist das eine akademische Frage mit sehr subjektivem Standpunkt.

Grüße

Axel
 
Dmx82

Dmx82

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Ich sag nur: Neubau!
Planen ganz nach persönlichen Wünschen und finanziellen Möglichkeiten möglich, und wenn du immer bei wichtigen Arbeitsschritten anwesend bist (das ist extrem wichtig!) passiert auch kein Pfusch!
 
wilson24de

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bin auch ganz klar für neubau.
dauert halt seine zeit, aber letztlich kannste auch machen was du willst.
wichtig, aus gründen die schon "sinnlich" erwähnt hat:
Erst den innenausbau machen, dann erst den Aussenbereich. Wenns eng wird haste halt noch keine Aussenfassade und Garten usw, aber innen hast du's schön. besser wie annersrum :-)
wenn wieder geld in die kasse kommt kann man weiter machen wie es einem passt.
 
Caffrey

Caffrey

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Jedoch muss man sich bei ca. 10% Rendite auf dem Aktienmarkt fragen, ob es sich noch lohnt, Geld in Baueigentum zu stecken. Bringt das Haus wirklich 3% Rendite im Jahr und will ich mich (lebenslang) binden oder wohne ich zur Miete und vergrössere mein Vermögen?? Caffrey
 
astoria

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Häusle bauen und mich als Architekt engagieren!

Hab zwar kein Studium, Ausbildung, etc pp, aber jede Menge Ideen


:D
 
Caffrey

Caffrey

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Also wenn, dann würde ich einen Altbau kaufen und nach meinen Vorlieben ausbauen (Charme alter Häuser mit hohen Decken, gute Lage, Dielenboden usw.) oder modernes Haus (Fussbodenheizung, Erdwärme, Kamin usw.) neu bauen!!

Aber um auf Deine ursprüngliche Frage zurück zu kommen: wie stellst Du Dir professionellen Rat dazu vor?

Caff :?
 
striehl

striehl

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Caffrey schrieb:
Aber um auf Deine ursprüngliche Frage zurück zu kommen: wie stellst Du Dir professionellen Rat dazu vor?
Na, vielleicht in Form eines Forums, was es für Uhren gibt, gibt es doch bestimmt auch für Häuslebauer/käufer! :P
 
Dmx82

Dmx82

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Bloß kein altes Haus, Charme hin oder her, mit modernen Baumethoden baue ich mir ein Haus (Stichwort Sonnenkollektoren/Wärmepumpe) mit 340qm (nur als Beispiel) und habe jährlich 300Euro(!!!) Heizkosten, und da soll man sich so einen alten Kasten kaufen und Geld rein bis zum umfallen?? Bloß nicht!!!
 
Caffrey

Caffrey

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@dmx: Nun ja, Du kannst oftmals mit kleinem Aufwand bereits grosse Einsparungen realisieren (Fenster, Dachdämmung). Für den Preis einer Wärmepumpe von ca. 20 TSD Euro kann ich auch lange heizen...

Ansonsten empfehle ich das Buch "Richtig bauen" von der Stiftung Warentest oder http://forum.bauen.de/.
 
Dmx82

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Stimmt schon, aber zumindest in Österreich (keine Ahnung wie das in D is) gibts auch Förderungen vom Land für Niedrigenergiehäuser! Und wenn ich mir denke (ja, kommt auch aufs Haus an) was manche in so einen alten Kasten hineinstecken um auf halbwegs gute werte zu kommen, um das Geld...naja, ausserdem baust du ein Haus ja nicht für 5 Jahre oder?;-)

Naja, bin halt ein zimlicher Verfechter neuer Technik!;-)
 
Caffrey

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Du hast völlig recht und die selbe KfW vergibt Förderungen für die Modernisierungen von Altbauten! :)

Ich bin aber auch eher für etwas Neues und Modernes!!! => Wir sind uns einig!!
 
J

jayhova

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Der Zeitfaktor ist wohl der Punkt. Wobei ich nicht das "Warten" aufs Fertigwerden meine. Das Freiziehen einer Bestandsimmobilie plus Notarkram und Renovierung kann auch locker 6-12 Monate dauern.
Aber die vielen Stunden täglich die man sich den Kopf zermatert weil im Neubau bspw. 6 verschiedene Handwerker/Teilelieferanten/Subsubunternehmer unabhängig voneinander Mist gemacht haben, der auch noch Folgeeffekte hat...
Selbst wenn das alles über den Bauträger versichert oder anders abgedeckt ist, hat man Sorgen in der Familie, die man während einer 10-15 Monatigen Bauphase aushalten muss, ohne sich danach scheiden zu lassen :D

Bestand kaufen heißt, sich ein gutes Bild vom Haus, von der Umgebung etc machen können. Auch die zu erwartenden Kosten (Energie, Renovierung, Sanierung, Erneuerung von techn. Anlagen) können recht gut bestimmt und gegen Sparpotential von Neubauten gerechnet werden (wie Caffrey oben schreibt).

Eine Verständnisfrage noch: wie kommen bei einem Haus die 3% Rendite von Caffrey hier zustande? Die gelten doch wohl nur, wenn ich 250k EUR in der Ecke liegen habe?! Dann ist ein Hauskauf natürlich nicht der beste Weg sein Geld zu vermehren.
 
Marv

Marv

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Neubau ohne einen Vater / Schwiegervater in Rente mit Bauerfahrung kann ich nicht empfehlen. Wir hatten glücklicherweise beides, wodurch die Handwerker entsprechend rangenommen wurden. Da es sich um eine Doppelhaushälfte handelte, sehe ich täglich den konkreten Unterschied beim Nachbarn (der entsprechend gast...).

Altbau? Muss man mögen - für mich wäre es nichts. Zeitdruck? Das schlimmste, was Dir passieren kann.

Aus Deiner Sicht würde sich für mich eigentlich nur eine größere Eigentumswohnung empfehlen - und das möglichst neu.

Und meine ganz persönliche Meinung: Ich lebe lieber in meiner abbezahlten Immobilie als in einem gleichwertigen Kartenhaus aus Fondsanteilen und Aktienoptionen... :P
 
Caffrey

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jayhova, wird ein Haus ordentlich in Schuss gehalten und Du lebst nicht in einer Gegend mit fallenden Mieten, dann kann generell von einer "Wertsteigerung" des Hauses von 3%/Jahr ausgegangen werden. Wenn Du die Abzahlung stattdessen am Aktienmarkt anlegst, hast Du - langfristig gesehen!!! - eine höhere Rendite.

Caff
 
striehl

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Caffrey schrieb:
jayhova, wird ein Haus ordentlich in Schuss gehalten und Du lebst nicht in einer Gegend mit fallenden Mieten, dann kann generell von einer "Wertsteigerung" des Hauses von 3%/Jahr ausgegangen werden.
Noch kann evtl. davon ausgegangen werden, aber ein Hauskauf unter Renditeaspekten ist heute sehr unsicher. Die Bevölkerung wird in den nächsten 10 - 20 Jahren erheblich abnehmen und es wird genug Wohnraum zur Verfügung stehen. Daher ist von sinkenden Immobilienpreisen auzugehen.
 
Dmx82

Dmx82

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Keine Angst, ich will nicht streiten! ;-) Aber oft treten bei einem Altbau versteckte Mängel erst später hervor, unsichtbar beim erwerb! Und was dann?
Und wie gesagt, eben wegen diesem mistbauen sollte man bei sämtlichen wichtigen arbeiten dabei sein!
Und was die Kosten angeht, bei einem Neubau sind die genausogut zu berechnen! Ok, wenn ich so drüber nachdenk, hab leicht reden, in meiner familie haben alle ausser mir bereits haus gebaut und mein vater ist Bausachverständiger! In seinem Beruf erlebt er immer wieder Sachen die "Hinterholz 8" gleichen, wenn man absolut keine Ahnung hat is ein Neubau immer sehr gefährlich (das Wort gefährlich mein ich ernst!)
 
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