Gute Fotos mit dem Handy

Diskutiere Gute Fotos mit dem Handy im Fotografie Forum im Bereich Small Talk; Weils grad heute war, darf ich mich selber zitieren? Sammelthread - Zeigt doch mal Eure Vintage Diver Huawei Handy mit (wenig) Photoshop:

carondeb

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Weils grad heute war, darf ich mich selber zitieren? Sammelthread - Zeigt doch mal Eure Vintage Diver

Huawei Handy mit (wenig) Photoshop:
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RUpix

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Morgendliches Dämmerlicht im Wohnzimmer.

Pixel 5

Es macht auch viel die Hardware aus.
 

loginvergesse

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Das stimmt so nicht. Es gibt hinzugerechnetes Bokeh, aber bei so kleinen Objekten wie Uhren ist natürliches Bokeh mit dem Handy überhaupt kein Problem.
also nach allem was ich finde, eher nein. Man findet nur bei wenigen Herstellern von Handys informationen zur Sensorgröße, in der Regel geht man aber von einem Chip in der Größe 1/3 Zoll aus. Also ungefähr 4x3 mm
Größe.

Die Brennweite eines iPhone XS beträgt 4.25mm, und entspricht einem KB Äquivalent von 26mm (ein Cropfaktor von 6,12). Damit dürfte man selbst bei einer Blende von 1,6 in weiten Bereichen alles scharf haben:
Welche Brennweite hat meine iPhone-Kamera? Und wieso ist das wichtig? - Blende-Zeit-ISO.de | Fotografie-Tipps, Technik und mehr!

Bokeh-Effekt mit dem Smartphone: wir zeigen, wie es geht
Lassen wir dazu Dr. Hubert Nasse von der Zeiss AG zu Wort kommen, einer der profiliertesten Experten auf diesem Gebiet: „Die entscheidende Größe für die Quantität von Unschärfe ist die physische Größe der Eintrittspupille. Wenn man mit Bokeh in erster Linie die Fähigkeit meint, den Hintergrund sehr unscharf, weich und detailarm darstellen zu können, muss man eine genügend große Eintrittspupille haben. Großes Aufnahmeformat, lichtstarke Objektive und längere Brennweiten haben in der Richtung das beste Potenzial.“
Ein Beispiel dazu (berechnet mit dem Online-Rechner dofmaster.com): Eine Vollformatkamera hat bei einer Brennweite von 50 mm, bei Blende 1,8 und einem Abstand von zwei Metern eine Schärfentiefe lediglich von 17 cm. Das Samsung S7, bei Brennweite 4,2 mm, Blende 1,7 und gleichem Abstand hat eine Schärfentiefe von 20 Metern! Zwar ist der erlaubte Durchmesser der Zerstreuungskreise (alias Bokeh-Bubbles) der Smartphones viel kleiner als bei einer Vollformatkamera, was zu einer kleineren Schärfentiefe führt, aber auch die Brennweite ist kleiner und deren Einfluss ist größer. Da helfen nur digitale Tricks an denen die Hersteller mit Nachdruck arbeiten – erste Lösungen sind bereits verfügbar.
 
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Dresswatcher

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Bokeh berechnet sich aus Sensorgröße, Blende, Distanz zum Objekt und Distanz zum Hintergrund. Klar, auf 2 Meter gibt es da kein Bokeh mehr, aber aus 20cm Abstand geht das auch mit 1/3" und f1.8. Siehe hier:

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Bei dem Foto aus Beitrag #43 erkennt man das Fake-Bokeh z.B. leicht an dem fehlerhaften Ausschnitt an den Haaren.
 

muenchenmann

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Licht, es braucht Licht, und noch mal Licht.
Die Kamera ist in den seltensten Fällen der limitierende Faktor ....

Beides wahr und doch auch beides nicht absolut zu nehmen. Solche Bilder wie das nachfolgende waren zb vor ein paar Jahren noch unmöglich mit dem Handy zu machen.

Nur drauf gehalten, frei aus der Hand, absolut unbearbeitet, nur den Ausschnitt gescreenshoted. Huawei P30.

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Wobei das Bild aber schon vorher im Kopf war ... Hab dann nur noch die Uhr auf den Tisch gelegt. Das ist glaub ich schon hilfreich, dass man sich ein bisserl vorstellen kann wie etwas aussehen könnte...
 

Kalle Meyer

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So, erstmal vielen Dank für die vielen Hinweise... Licht, Licht, Licht konnte ich schon mal zufügen, vom Arm hab ich sie auch genommen. Und siehe da... es ist schon viel besser (auch wenn noch weit von dem entfernt, was ich mir wünsche).

Leider hab ich grad nur meine Beater zur Hand (bin am renovieren). Ich glaube, eine Digitaluhr zu fotografieren ist immer noch leichter als eine Analoge. Aber immerhin ein Anfang...

Anhang anzeigen 3722367
Das sieht doch schon recht gut aus.
Den bisherigen Ratschlägen schließe ich mich an. Wichtig: keiner ist von Anfang an perfekt, jeder hat probiert, getestet und sich weiter entwickelt.
Das "geistige Auge" spielt eine große Rolle, im Vorfeld schon überlegen, wie das Bild später aussehen soll. Steckdosen, Schuhe, Socken etc., sollten nicht im Hintergrund erscheinen. 😉
Der Hintergrund, wenn auch unscharf gemacht, kann viel zur "Stimmung" des Bildes beitragen.
Das Objekt (die Uhr) sollte trotzdem natürlich und nicht künstlich verzerrt (was aber auch sehr gut aussehen kann) dargestellt werden.
Auf dein Foto bezogen z. B., man hätte mit der Maserung des Holzes fotografieren können, Kleinigkeit, aber mit Wirkung. Aber das ist letztendlich auch die Erfahrung, es wird besser werden! 😊
Gruß Torsten
 

weinkeller

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Ich mache meine Fotos mit einem Huawei P 20 light. Das funktioniert mit viel Sonnenlicht ganz gut. In Innenräumen eher mäßig.

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plarmium

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ich finde schon das Fotos bearbeitet werden können. Welches Foto ist heute nicht bearbeitet?
Klar wird fast alles nachbearbeitet, seit es die Fotografie gibt, schon, und ich mache das auch. Aber zumeist nur die Standardparameter. Sättigungen partiell zu verändern, absurde Kontraste, Vingnetten, partielle Unterbelichtung (dramatischer Himmel!) und die gesamten psychedelischen Farbspielchen und und und? Nein danke. Für mich ganz persönlich ist das einfach nichts. 🤷🏻‍♂️ Reine Geschmackssache.

Was letztlich keine Geschmackssache ist: Diese Effekte lenken häufig nur davon ab, dass ein Foto technisch schlecht ist.
 
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DoJw

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Ein Foto ist dann gut, wenn es die Seh-Situation des Betrachtenden so gut wie möglich wiedergibt. Und weil ich besser „sehe“, als jede Kamera, muss in den Himmel eben mal ein wenig mehr Kontrast. Man kann auch alles so lassen, wenn man Spaß an flauen Fotos hat. Das ist ja Geschmacksache.
Und ja: ich weiß genau, was jetzt kommt.
 

plarmium

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Trotzdem verstehe ich nicht, warum das Bearbeiten von Fotos nichts mit Fotografie zu tun haben soll? Ehrliche Frage an Dich. Grüße Chris
Siehe oben. Ich habe natürlich nichts gegen die Fotobearbeitung an sich. Was die Effekte angeht, habe ich für mich aber eine klare Meinung. Kann gut sein, dass die Mehrheit anders denkt.

Weil Gursky oben genannt wurde: Er ist, was Bildbearbeitung angeht, ein sehr schlechtes Beispiel. Ja, er bearbeitet seine Fotos am Rechner nach. Aber es geht dabei praktisch ausschließlich um das Zusammenfügen vieler Einzelbilder, mit dem Ziel, beim Endergebnis eine ausreichende Auflösung für die großformatigen Drucke zu haben.
 

plarmium

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Das A und O bei Apple ist die richtige App. Ich benutze die „ProCamera“ App und, da ich Adobe Abonnent bin, Lightroom. Als Handy dient ein iPhone XS. Hier mal ein paar Beispiele:
Ein Vergleich mit den unbearbeiteten Bildern interessiert mich.
 
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