Größere Taschenuhr

Diskutiere Größere Taschenuhr im Taschenuhren Forum im Bereich Vintage-Uhren; Servus in die Gemeinde, hier kommt ein wahrer Brocken (masse- wie auch volumenmäßig): Durchmesser: 65,5 mm Gang: +2Min / 24 Std; noch zu...
KV-Uhr

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Servus in die Gemeinde,

hier kommt ein wahrer Brocken (masse- wie auch volumenmäßig):

Durchmesser: 65,5 mm

Gang: +2Min / 24 Std; noch zu korrigieren.

Wohl ein Vertreter aus der Schweiz für die französische Kundschaft um die Jahrhundertwende.

Ich nehme an, dass diese Uhr nix Besonderes darstellt; sie gefällt mir dennoch ob ihrer fast enormen Größe.

Viele Grüße

Volker
 

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Matthias MUC

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Naja, mit Kalendarium und Mondphasen schon nicht mehr ganz gewöhnlich, mir würde sie auch gefallen.... Weißt Du mehr zur Herkunft (Familien)geschichte der Uhr etc.?
Neugierdehalber - wie stellt man bei so einer Uhr das Datum und die Mondphasen ein?
 
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Naja, mit Kalendarium und Mondphasen schon nicht mehr ganz gewöhnlich, mir würde sie auch gefallen.... Weißt Du mehr zur Herkunft (Familien)geschichte der Uhr etc.?
Neugierdehalber - wie stellt man bei so einer Uhr das Datum und die Mondphasen ein?

Habe sie aus der "Bucht" gefischt.

Stellen des Vollkalenders und der Mondphase wie bei jeder herkömmlichen Taschenuhr ähnlicher Bauart: Seitliche Drücker.
 
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Matthias MUC

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Ein Drücker für alles? (Zeit Tag, Wochentag, Tag, Monat, Mond)? Wie steuert man, was davon gerade gestellt wird?
 
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Matthias MUC

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Ersichtlich auf den Fotos ist aber nur einer (Singular...) 8-)
 
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Ersichtlich auf den Fotos ist aber nur einer (Singular...) 8-)
Nee,

Drücker für Vollkalender / Mondphase sind ins Gehäuse eingelassen (nur seitlich sichtbar). Was man hier sieht ist lediglich der große Drücker zur Zeiteinstellung.
 
Uhrenfreak

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Wenn man das Glas mit Glashaltering abnimmt, werden die Stifte sichtbar.

Gruß Willy
 
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Matthias MUC

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(Ihr merkt, ich bin hier fasziniert von der Uhr, drum bin ich so hartnäckig/neugierig) Aber zur Betätigung muß man nix abnehmen? Seitlich eingelassen = tut's da auch der Fingernagel oder braucht's irgendwas spitziges? Naheliegend - wenn die Uhr ständig genutzt wird, ist am ehesten nötig, die Uhrzeit nachzustellen, was werkzeugfrrei geht. Die Anzahl Tage passend zum Monat können solche Uhren? Wenn ja, was machen die mit Schaltjahren? Von Hand den 29. einstellen, oder alle Nichtschaltjahre händisch vom 29. Februar auf 1. März stellen?

lG Matthias
 
monozelle

monozelle

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@KV-Uhr - Hach, schön! Ich glaube, die ist mir auch begegnet auf einer meiner Segeltouren in der Bucht... 😉⛵
Ich steh ja auch irgendwie auf das "fette" Zeug, muss ich sagen. Was bringt sie auf die Waage, die Zeitmeisterin?

Die ganze "Magic" dieser Uhr zeigt sich dann wahrscheinlich auf der Zifferblattseite des Werks, oder? So unter dem Deckel sieht's ja schick, aber relativ unspektakulär aus, ein schönes, voll besteintes Ankerwerk mit monometallischem Unruhreif und Breguet-Spirale.
Da würden mich mal die Kupplungsmechanismen und die einzelnen Übersetzungen interessieren. Aber ich möchte dich natürlich nicht unbedingt animieren, die Zeiger und das Zifferblatt abzunehmen. 😬
 
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FritzP

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In der Regel sieht es unter dem Zifferblatt so aus.
Der Monat muss händisch geschaltet werden, wie auch das Datum am Monatswechsel der Monate die nicht 31 Tage haben. Man sieht die 4 Stifte am Umfang, mit denen korrigiert werden kann. In Uhrzeigerrichtung bei 1Uhr beginnend, Monat, Wochentag, Mond, Datum.

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Matthias MUC

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d.h. nur Mond, Wochentag und Datum werden vom Uhrwerk weitergekurbelt und jeder Monat hat 31 Tage solang man nicht korrigiert. Also weitgehend wie bei den Datumsanzeigen üblicher einfacherer Armbanduhren. Die Betätigungsfeder fürs Stellen der Mondphase ist bei dem abgebildeten Werk gebrochen? Betätigung der Drücker mit irgendwas spitzigem? Von der Herstellung der Uhr: Basiswerk incl. "Seriengehäuse" mit dem einen normalen Fingernageldrücker fürs Stellen der Uhrzeit, und der ganze Rest dann sozusagen "draufgebastelt" incl. der kreativen Frickelei für die Betätigung zum Einstellen vom Rest.
Auf jeden Fall faszinierend und direkt schade, daß man da nicht einfach mit "Deckel auf" dem Räderwerk beim Arbeiten zuschauen kann. Was sich unterm Zifferblatt versteckt ist bei den meisten TU, solange man sie nicht zerlegen mag, sowas wie die Rückseite des Mondes.....
 
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Matthias MUC

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Was richtig klasse wäre als Schaustück, und bietet sich an, wenn so eine Uhr mit einem schwerbeschädigten Zifferblatt daherkommt: Eines machen aus transparentem Material und nur die Skalenringe selbst ganz sparsam nichttransparent (weiß hinterlegt) ausführen. Noch brauchbare Ablesbarkeit zusammen mit dem freien Blick in die Komplikationen.
Verständnisfrage zur Funktion:
"S" ist das Stundenrad, das sowohl "1" als auch "2" in 24 Stunden einmal dreht. An letzteren sind die kleinen Stiftchen (rot eingeringelt), die das 31zähnige Datumsrad bzw. das 7zähnige Wochentagsrad jeweils um einen Zahn weiterklicken. Das Stiftchen am Rad "2" nimmt so gegen Mittag auch jeweils die Mondphasenscheibe um einen Zahn weiter mit. 56 Zähne macht dann 28 Tage für 1/2 Umdrehung. Der Monat wird händisch weitergeschaltet und gut. Und wehe, wenn man um Mitternacht herum versucht, Datum oder Wochenzeit mit Gewalt zu stellen, dann knackt man die Stiftchen an "1" oder "2" weg?
2797720
 
KV-Uhr

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In der Regel sieht es unter dem Zifferblatt so aus.
Der Monat muss händisch geschaltet werden, wie auch das Datum am Monatswechsel der Monate die nicht 31 Tage haben. Man sieht die 4 Stifte am Umfang, mit denen korrigiert werden kann. In Uhrzeigerrichtung bei 1Uhr beginnend, Monat, Wochentag, Mond, Datum.

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Danke Fritz !!

Endlich mal ein Photo dieser Ebene mit den Drückern.

Habe in meiner kleinen Sammlung einige günstig erstandene jedoch etwas waidwunde Vollkalender, die nun nacheinander in die Revision kommen.

Hoffentlich sind nur Federn ausgeleiert und nicht die Drücker an sich defekt; ansonsten würde es unmittelbar problematisch.

Dumme Frage zum Schluss: Entkernst man das Werk und danach Zifferblatt + Zeiger entfernen oder Glas raus und danach Zifferblatt + Zeiger raus ?

Danke und Grüße

Volker
 
KV-Uhr

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d.h. nur Mond, Wochentag und Datum werden vom Uhrwerk weitergekurbelt und jeder Monat hat 31 Tage solang man nicht korrigiert. Also weitgehend wie bei den Datumsanzeigen üblicher einfacherer Armbanduhren. Die Betätigungsfeder fürs Stellen der Mondphase ist bei dem abgebildeten Werk gebrochen? Betätigung der Drücker mit irgendwas spitzigem? Von der Herstellung der Uhr: Basiswerk incl. "Seriengehäuse" mit dem einen normalen Fingernageldrücker fürs Stellen der Uhrzeit, und der ganze Rest dann sozusagen "draufgebastelt" incl. der kreativen Frickelei für die Betätigung zum Einstellen vom Rest.
Auf jeden Fall faszinierend und direkt schade, daß man da nicht einfach mit "Deckel auf" dem Räderwerk beim Arbeiten zuschauen kann. Was sich unterm Zifferblatt versteckt ist bei den meisten TU, solange man sie nicht zerlegen mag, sowas wie die Rückseite des Mondes.....
Die Spitze von so einem modernen Bleistift für 0,5 mm Minen passt bestens.

Aber Obacht im Zeitbereich zwischen 22 Uhr und 02:00; da sollte man nichts verstellen, da angetriebene Zahnräder ineinandergreifen.

Falls mal ein Drücker "nicht will"; einfach eine Stunde später erneut versuchen und schon klappt es (meistens).
 
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Matthias MUC

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Dumme Frage zum Schluss: Entkernst man das Werk und danach Zifferblatt + Zeiger entfernen oder Glas raus und danach Zifferblatt + Zeiger raus ?
Wenn Deine Uhr genauso aufgebaut ist wie die von Fritz abgebildete, käme sowieso alles nach vorne raus, d.h. wenn man "nur" ans Kalendarium ranmuß, könnten Zeiger + Zifferblatt weg und das Werk dann auch drinbleiben. Alles nach hinten raus wird scheitern, weil die Drücker fürs Kalendarium über den Gehäuserand ragen. Ich seh bei Deinem auf der Rückansicht auch keine üblichen Werkhalteschrauben für Befestigung des Werks von hinten.
Aber Obacht im Zeitbereich zwischen 22 Uhr und 02:00; da sollte man nichts verstellen, da angetriebene Zahnräder ineinandergreifen.

Falls mal ein Drücker "nicht will"; einfach eine Stunde später erneut versuchen und schon klappt es (meistens).
Ja, genau das meinte ich, so um Mitternacht rum bw. für die Mondphase um Mittag rum sind die Stiftchen fürs automatische Weiterschalten um einen Zahn gerade im Eingriff.
Irgendwie machen diese Kalendariumsuhren einen enormen Habenwollen-Effekt. In meinen 2 1/2 Nachlässen ist b.a.w. die einzige mit Mond eine mutmaßlich Tchibo-Quarz-Damen"taschen"uhr Marke "Royal" mit Zentralsekunde, Tagesdatum und eben Mondphase. Von den vielen vielen Tchibo- und sonstigen Noname-Billiguhren meiner Mutter noch eine von den schöneren, aber Welten entfernt von den mechanischen Wunderwerken hier....

lG Matthias
 
monozelle

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@KV-Uhr - Das Werk kann man nicht gründlich prüfen, wenn es noch eingeschalt ist. Für viele Manöver muss man das Werk drehen und wenden, da brauchst du Bewegungsfreiheit. Das Gehäuse und vor allem die hochgeklappte Lünette ist da nur im Weg.

Also raus damit, und vor allem als allererste Maßnahme die Zeiger runter und in sicherer Entfernung schön geschützt bunkern. Die sind viel zu empfindlich. Grade diese vermaledeiten Louis XV, die verhaken sich super und brechen sehr gerne. Und die Suche nach neuen passenden Zeigern kann unter Umständen eine sehr lange und nervige Mission sein.

Ich seh bei Deinem auf der Rückansicht auch keine üblichen Werkhalteschrauben für Befestigung des Werks von hinten.
Doch, bei 1 ist eine. Gegenüber, bei 2, könnte entweder eine weitere Schraube sein, die man wegen der Perspektive grade nicht sieht, oder seitlich am Werk sitzt ein kleiner Zapfen, mit dem es im Gehäuse eingehängt ist:

2802209
 
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Matthias MUC

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Aber das Werk kann bei der Uhr nur nach vorne raus? Könnten das auch die Schrauben sein, die den Zusatzring (oder ist das eine ganze Platine) für das Kalendariumszeugs am Werk halten?
 
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