Gravuren in TU-Deckel

Diskutiere Gravuren in TU-Deckel im Taschenuhren Forum im Bereich Vintage-Uhren; Hallo ihr TU-Fans, hab da mal eine Frage an die Spezialisten. Bekam gestern überraschend eine alte TU geschenkt. (Ja, Bilder folgen...
Flippes

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Hallo ihr TU-Fans,

hab da mal eine Frage an die Spezialisten.

Bekam gestern überraschend eine alte TU geschenkt. (Ja, Bilder folgen noch...;-)). Auf der Innenseite des Deckels sind mehrere, sehr kleine Buchstaben- bzw. Zahlenkombinationen zu sehen, welche offensichtlich nachträglich von Hand "eingekratzt" wurden. Also graviert ist es nicht, allerdings sieht es profimäßig aus. Die Buchstaben sind meist als Signatur gestaltet.
Hier ein paar Beispiele:
25936 W
12263 AZ
AB 30908
211925 B/J
...

Mein Verdacht, dass sich die Uhrmacher nach einer Revision oder auch Reperatur auf diese Weise mit Datum verewigt haben??? Liege ich da richtig???

Schon mal danke für eure Auskünfte und weiterhin eine schöne Weihnachtszeit.
 
Micha

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Jepp, wahrscheinlich liegst du da richtig, Revisionszeichen.

Frohes Fest
 
mini

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Hallo Jürgen,

die Revisionszeichen enthalten meist das Kürzel des Uhrmachers, das Jahr und die Art der durchgeführten Reparatur. Die Zeichen sind meines Wissens nach nicht standardisiert, sodass man als "Laie"nur schwer draus schlau wird, wobei das Jahr meist zweistellig am Ende, die Reparatur als Zahl und der Uhrmacher als Buchstabe geritzt wird. Aber auch ein Mix aus Zahlen und Buchstaben ist möglich.
Lustige Geschichte nebenbei: ich habe dem Uhrmacher meines Vertrauens letztes Jahr einen Vintage-Chrono zur Revision gegeben, den ich 1994 auf der Uhrenbörse FFM erworben hatte. Er erklärte mir, dass er in den 80er Jahren bereits eine Reinigung und Tausch der Krone bei dieser Uhr durchgeführt habe.
Vergass ihn leider zu fragen, welche Zeichen von ihm sind.

Gruss
Mathias
 
Flippes

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Danke für eure Infos Jungs! :super:

Hinterlassen die Uhrmacher bei Armbanduhren ihre Zeichen dann im innern der Uhr? Könnte mir vorstellen, dass nicht jeder jetzt über das "Geritze" begeistert ist.
 
JochensUhrentick

JochensUhrentick

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Hallo "Aniliner" ;-);

die Revisionszeicher der früheren Uhrmacher waren auch gleichzeitig eine "Art" Garantie... ;-)
 
Flippes

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Hey, grüß dich Jochen! :-D

Auch dir danke für die Info. :super:

Hab inzwischen auch ein bisschen danach gegoogelt. Ist ja interessant das Ganze. Dank euch mal wieder was gelernt heute... :-D
 
Micha

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An einer goldenen Zentra, massiv Gold, hatte ich die Zeichen auch schon aussen am Deckel.
 
mini

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...das ist extrem unfein!

Pfui!:motz:
Mathias
 
Flippes

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Na das mein ich aber auch. Innen ok - aber außen... dann noch bei einer offenbar sehr wertvollen Uhr... na aller! :motz:

Hier sind die angesprochenen "Ritzungen" übrigens ganz gut zu erkennen. Auf dem dritten Bild, so ungefähr bei 2, 3 (2x), 7, 9 und 10 Uhr.
 
Micha

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Naja, wertvoll, ne alte Zentra die ich mal bei ner Auktion für 100.- Mark bekommen hab.
Die Revi Zeichen waren da schon drauf, so schlimm sah es nun wirklich ned aus nur mit Lupe richtig zu sehen, da es am Rand war.
 
mini

mini

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naja, ich wollte den Uhrmacher mal sehen, wenn seine KFZ-Vertragswerkstatt den Reparaturbericht in den Kotflügel ritzt...

Macht mer nit!

Übrigens: 100 Mark für roundabout 10-15 Gramm Vollgold; hat sich gelohnt!

Gruss
Mathias
 
del-olmo

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Uhrmacherzeichen auf der Außenseite sind selten und auch unüblich. Mich stören sie nicht, eine Uhr die benutzt wird muß auch repariert werden und Revisionen haben, ist ähnlich wie beim Auto das Scheckheft.

Das die Zeichen nicht oder schlecht interpretierbar sind liegt daran, dass jeder Uhrmacher seine Kürzel und Zeichen-Zahlenkombinationen verwendet. Manche ergeben eine Jahreszahl, andere enthalten einen Code, was gemacht wurde. Standarts gibt es nicht, aber es scheint manchen möglich zu sein auch fremde Zeichen zu lesen, werde demnächst noch mal meinen Uhrmacher fragen, ob es da einen Trick gibt.

Viel schlimmer finde ich die von manchen Besitzern mit Stopfnadeln oder was auch immer "eingeritzten" Initialen, Widmungen oder sonstwas. Gern in die äußeren Staubdeckel, frei nach dem Motto "wozu gravieren lassen, das können wir auch selber".

Grüße Bernhard
 
Flippes

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naja, ich wollte den Uhrmacher mal sehen, wenn seine KFZ-Vertragswerkstatt den Reparaturbericht in den Kotflügel ritzt...
Der war gut... :lol::lol::lol:


Uhrmacherzeichen auf der Außenseite sind selten und auch unüblich. Mich stören sie nicht, eine Uhr die benutzt wird muß auch repariert werden und Revisionen haben, ist ähnlich wie beim Auto das Scheckheft.

Das die Zeichen nicht oder schlecht interpretierbar sind liegt daran, dass jeder Uhrmacher seine Kürzel und Zeichen-Zahlenkombinationen verwendet. Manche ergeben eine Jahreszahl, andere enthalten einen Code, was gemacht wurde. Standarts gibt es nicht, aber es scheint manchen möglich zu sein auch fremde Zeichen zu lesen, werde demnächst noch mal meinen Uhrmacher fragen, ob es da einen Trick gibt....
Ok, wirklich stören würe es mich auch nicht, solange es halbwegs profesionell aussieht und möglichst klein geraten ist. Eben kein "Gekrakel". Hat, sagen wir mal, sogar was authentisches. Dachte nur, bei einer wirklich teuren und neuen Uhr...

Wäre schön, wenn du uns hier mitteilst was dein Uhrmacher dazu sagt.
 
pretium intus

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Wasgau
Hab sogar an einer Omega "Chronostop" Revisionszeichen außen(!) an einem Armbandhorn klitzeklitzeklein durchgeführt 1984 durch einen Konzi (Christ).....
Was sagt man dazu....:-(
 
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