Gibt es hier Golfer?

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seinereiner86

seinereiner86

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Hallo werte Uhrenfreunde,

ich habe vor ca 3 Monaten mit dem Golfen angefangen und hege gerade Zweifel daran das es irgendwann mal noch mit der Platzreife etwas wird. Das einzige was gut klappt ist das Chipping und einigermaßen das Putten. Beim Abschlag ist es zum verrückt werden. Ich toppe nahezu jeden Ball. Fette Schläge oder das ich mal vorbei schlage kommen so gut wie nie vor. Mein Pro sagt das ich vor dem Treffmoment mit dem Oberkörper nach oben gehe. Das Problem ist nur das ich das nicht merke.
Wie waren denn eure ersten Monate? Ist das normal das man sich so schwer tut?

Ich hoffe auf ermutigende Berichte 😅.
 
ilpadre

ilpadre

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OH
Durchhalten. Nützt nix...

Kennst Du den kürzesten Golferwitz schon?

"Ich kann es."

Und so ist es. Man hat gute Tage, schlechte Tage und durchwachsene Tage. Ich z. B. erlebe nur durchwachsene Tage. Guter Beginn, dann Einbruch, dann wieder bergauf. Den Einbruch zu vermeiden, darum geht es aber dafür habe ich zuwenig Zeit, zu Üben.
Dass Du nach oben gehst, klingt sinnig. Damit ist der Schlägerkopf schon wieder 2cm zu hoch und du triffst den Ball von oben bzw. im oberen Viertel. Hilft wieder nix, es bleibt nur üben, üben und nochmals üben. ;-)
 
tbickle

tbickle

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Mein Pro sagt das ich vor dem Treffmoment mit dem Oberkörper nach oben gehe. Das Problem ist nur das ich das nicht merke.
Dein Pro sagt Dir allerdings nur die halbe Wahrheit, weil er Dir den Grund für das Heben des Oberkörpers vorenthält. ;-) Die meisten Golfer toppen ihre Bälle, weil ihnen das nötige Timing fehlt. Sie heben den Blick zu früh, um dem Ball hinterherzuschmachten. Durch das Heben des Blickes hebt sich aber auch der Oberkörper (und in weiterer Folge auch der Schläger), wodurch der Schlag in seiner letzten Phase ruiniert/der Ball getoppt wird. Du solltest daher daran arbeiten, den Blick länger gesenkt zu lassen, bis der Schwung beendet ist. :super:

Das kannst Du auch ohne Pro auf der Range trainieren, sofern Dein Schwung ansonsten in Ordnung ist.

Ist das normal das man sich so schwer tut?
Nicht jedem liegt jeder Sport. Bei allen anderen Sportarten ist diese Erkenntnis eine Binsenweisheit. Beim Golfen jedoch nicht. Da gibt es Dickschädel, wie meinen Schwiegervater beispielsweise, die seit über dreißig Jahren beharrlich Plätze umpflügen, ohne auch nur die geringste Verbesserung bei ihrem Spiel zu bewirken.
Soll heißen: Wenn nach einem Jahr noch immer nichts vorwärts geht und Du weder auf dem Platz noch auf der Range echte Erfolgsmomente zu verzeichnen hast, such Dir besser einen anderen Sport. Das Leben ist zu kurz, um konstant schlechtes Golf zu spielen. Gerade aus diesem Grund bin ich inzwischen nur noch als der Caddy meiner Frau auf dem Platz anzutreffen. :D

Gruß
 
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lesnis

lesnis

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Ich habe im Frühjahr angefangen, 1x die Woche eine Stunde mit Privattrainer. Er hat es mit mir nicht leicht, da ich ein absoluter Neuling bin und es nur schwer hinbekomme, beim Abschläge den linken Arm gerade zu lassen. Putten liegt mir mehr :D

2633409
 
clipeata

clipeata

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-Golf ist ein sehr schwieriger Sport. Es erfordert viel Beschäftigung, physisch wie auch mental (über seinen Schwung nachdenken).
-Monate sind noch nicht die Zeitskala, nach denen man bei Neueinstieg zu hart urteilen sollte.
-Der Schwung wird nach und nach aufgebaut, sollte aber in Perfektion einmal verinnerlicht werden, also so, dass man einen guten Golf-Schwung (bei jemand anderem) erkennt.
Und dann kann man versuchen, nach und nach zu lernen und besser zu werden. Balance (Stand) sowie Kreisbahn Arme/Schläger und Drehung der Hüfte müssen zusammen passen.
-Es gibt sehr gute Lehrer...und...(aber wenn man seinen einmal gefundenen, guten Schwung in Gedanken zerlegen und
Beschreiben/Zeigen kann, bestehen gute Chancen, sich immer wieder selber korrigieren zu können.)

-Ein Ball/Schlag auf der Range sollte in der Regel 1-2 Minuten in Anspruch nehmen. Ziel definieren, Auflegen, Ansprechen, Durchführung,
Beobachtung, Auflösen der End-Stellung, Bewertung. 30 Bälle: eine Stunde (harte) Arbeit.
-Dem Ball wird erst nachgeschaut, wenn die Endposition des Schwunges (Brust zum Ziel) erreicht ist.
-Diese wird so lange gehalten, bis der Ball landet. Wer vorher durch Umtreten das Gleichgewicht sichern muss, hat noch Verbeserungspotential bei der Koordination. Hier ist noch zu sagen, dass die Energie des Schwunges idealerweise vom Ball aufgenommen wird.
Das Abfangen mit dem Körper (bei Fehlschlägen) ist unangenehm und ungleich schwerer, dann gilt obiger Anspruch natürlich nicht.
-Ein Schlag mit dem Eisen 6 sollte 9 verschiedene Flugbahnen produzieren können. Flach, Mittel, Hoch, jeweils fade, straight, draw
-Man sollte an jedem Punkt seines Aufschwungs anhalten und pausieren können, und den Schlag danach trotzdem erfolgreich ausführen können.
-Zwischen Schwüngen mit "voller Pulle Kraft" und "moderat bis weich, aber gut kontrolliert" liegen am Ende oft nur wenige Meter
Unterschied in der Schlagweite.

-Jede Uhr aus Metall erfährt bei einem saftigen Schwung so einen Rutsch nach vorne ins Handgelenk, und einen so harten Schlag
bei einem schlecht getroffenen Ball, dass man sie freiwillig nicht beim Golf trägt (sondern ggf auch gut sichtbar an die Tasche hängt).
Ich weiß, dass ich mir hier nun viele Feinde mache!
-Wer zu viel will, wird sofort "bestraft".
-Bogenschiessen ist eine sehr gute "offline" Version des Golfens. Anforderungen an Technik und Konzentration, aber auch die
Rückmeldung, wenn etwas nicht stimmt, sind sehr ähnlich. Der logistische Aufwand jedoch oft erheblich geringer.

Stell mal ein Video Deines Schwunges ein.

;-)
 
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Stefan999

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Hallo allerseits,

ich spiele seit meinem Studium, also gut 12 Jahre mit kleinen Pausen zwischendrin.

Der schlichtweg falsche Tip "Kopf länger unten lassen" wird leider immer wieder von Leuten nachgeplappert, die von Golf und der Technik dahinter keine Ahnung haben.
Hier ein gutes Video zum Thema von einem, der es wissen muss, Oliver Heuler.


Generell sind seine kurzen Videos sehr sehenswert.

Beste Grüße
Stefan
 
clipeata

clipeata

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Der schlichtweg falsche Tip "Kopf länger unten lassen" wird leider immer wieder von Leuten nachgeplappert, die von Golf und der Technik dahinter keine Ahnung haben.

Warum schreibst Du das nicht so:

Der Tip "Kopf länger unten gelassen" liegt mitunter auf der Hand, aber es gibt bessere Alternativen.
Wie man den Schwung am besten beendet (und dabei bleibt der Kopf ja eben nicht über dem Ball/Tee/Divot stehen),
ist z.B. in den folgenden Videos gut beschrieben:


?

Denn für die Aussagen darüber, dass

1. der Tip-Geber "plappert,
2. gar "nach-plappert" und
3. von Golf/Technik keine Ahnung hat,

hast Du keine Belege. Ernst gemeinte Frage, ggf via pm
 
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Stefan999

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... ich gebe zu, es ist etwas reisserisch von mir formuliert.
Auf dem Golfplatz höre ich persönlich diesen Irrglauben leider zu oft und wenn ich einmal mit einer solchen Person spiele und ihn frage, warum er diesen Tipp nicht beherzigt, bekomme ich oft keine wirkliche Antwort.

Meine Erlebnisse sind die, dass es kaum jemand mal ausprobiert hat, den Kopf bis zum Ende vom Schwung unten zu lassen. Viele aber denken, es sei DAS Allheilmittel gegen dünn getroffene Bälle und es daher gerne als allgemeine Weisheit verbreiten.

Wie im oben verlinkten Video ist das Thema der dünn getroffenen Bälle sehr viel komplexer mit oft mehreren Ursachen (z.B.: Balllage im Stand, Schwungbahn, Winkel im Hand- und Ellenbogengelenk, etc.)

Grüße
Stefan
 
viertelelf

viertelelf

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Hier ein gutes Video zum Thema von einem, der es wissen muss, Oliver Heuler.
Hmmm. Ich habe einen Intensivkurs bei Heuler gehabt. Daher weiss ich jetzt, dass mei Handgelenk beim Rückschwing um 3,5° aus der Richtung ist und ich aufgrund meiner langsam zuckenden Muskeln einen Driver nie weiter als 160m schlagen werde. dass ich in der gleichen Stunde einen Hybriden erheblich weiter geschlagen habe hat er einfach ignoriert.
Vielleicht ist es ein guter Trainer, nicht für mich.

Zum T.S., Golf lernt man nie. Man hat Tage an denen man gut spielt, an manchen Wochen ist es eine Katastrophe. Jeder Tag ist anders. Ich spiele seit 20 Jahren Golf, zur Zeit brauche ich mehr Bälle pro Runde als ich Punkte spiele. So ist es eben.....
 
tbickle

tbickle

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Der schlichtweg falsche Tip "Kopf länger unten lassen" wird leider immer wieder von Leuten nachgeplappert, die von Golf und der Technik dahinter keine Ahnung haben.
Ich habe ja auch keine Ahnung.

Meine Frau hat allerdings ein wenig Ahnung, - sie spielt seit über 22 Jahren Golf und seit über dreizehn Jahren mit Handicap knapp unter/über 3,0 und hätte bereits im Jugendalter Proette werden können, wenn sie sich nicht für eine akademische Laufbahn entschieden hätte. Sie hat zudem seit über 15 Jahren die Berechtigung, als Proette für Kinder und Jugendliche zu fungieren.

Wenn daher meine Frau behauptet, dass getoppte Bälle bei Anfängern in 95% aller Fälle auf schlechtes Timing zurückzuführen sind, dann habe ich durchaus berechtigten Grund, ihre Expertise nachzuplappern, hinter der immerhin ein bisschen mehr Fachkenntnis steht als hinter der Verlinkung eines einzigen YouTube-Videos in Kombination mit einer flegelhaften Ausdrucksweise.

Gruß
 
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Bönnsche

Bönnsche

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Häärrlisch! :klatsch:
Für kaum eine andere Sportart gilt der Grundsatz "Fünf Leute, zehn Meinungen" mehr als für Golf.
Erhellendes über Kopf unten oder auch nicht kann ich nicht beisteuern, aber noch'nen ollen Witz.
Ich spiele alles Par! Ein paar links, ein paar rechts und ein paar ins Wasser:super:
 
S

Stefan999

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...

Wenn daher meine Frau behauptet, dass getoppte Bälle bei Anfängern in 95% aller Fälle auf schlechtes Timing zurückzuführen sind, dann habe ich durchaus berechtigten Grund, ihre Expertise nachzuplappern, hinter der immerhin ein bisschen mehr Fachkenntnis steht als hinter der Verlinkung eines einzigen YouTube-Videos in Kombination mit einer flegelhaften Ausdrucksweise.

Gruß
Die Aussage mit dem Timing ist sicherlich auch nicht verkehrt, im ersten Post von Dir klang die Formulierung aber noch anders. Da liest es sich so, als sei monokausal das Heben des Kopfes die Ursache für das dünne Treffen der Bälle.

...
Die meisten Golfer toppen ihre Bälle, weil ihnen das nötige Timing fehlt. Sie heben den Blick zu früh, um dem Ball hinterherzuschmachten. Durch das Heben des Blickes hebt sich aber auch der Oberkörper (und in weiterer Folge auch der Schläger), wodurch der Schlag in seiner letzten Phase ruiniert/der Ball getoppt wird. Du solltest daher daran arbeiten, den Blick länger gesenkt zu lassen, bis der Schwung beendet ist. :super:
...
Dass bei mir auch ein ganzes Eckchen mehr Fachkenntnis steckt, als nur die Verlinkung eines Videos sollte auch aus meinem zweiten Post deutlich werden.

Damit will ich es auch dabei belassen. Wer möchte, soll gern versuchen den Kopf bis zum Ende des Schwunges unten und Richtung Boden gerichtet zu lassen.

Per Ferndiagnose Tipps geben ist ohnehin extrem schwierig und selbst Club-Pros tun sich oftmals schwer, Fehler bei Ihren Schülern mit geeigneten Maßnahmen abzustellen.

Ich wünsche jedem, der diesem Hobby verfallen ist, schöne Momente auf dem Platz und viel Spaß beim Spiel - jedem Interessenten kann ich nur empfehlen, es einmal auszuprobieren.
 
seinereiner86

seinereiner86

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Hier ist ja schon ganz schön was los. Meistens habe ich Spaß am Spielen wobei Freud und Leid sehr nahe beieinander liegen. Aber es beruhigt sehr das es auch langjährigen Spielern auch noch so geht. Wenngleich sich die Maßstäbe verschieben.
Und zum Thema Uhren und Golfen...ich habe meine Steinhart Ocean One 39 am Anfang zum Spielen angezogen da mir meine anderen ihren zu schade sind, wenngleich sie auch angemessener für einen Golfplatz wären um mal ein Klischee zu bedienen. Allerdings ging sie danach mehrere Minuten vor oder nach (genau weiß ich das nicht mehr). Nachdem ich sie neu gestellt hatte läuft sie präzise wie immer. Seit dem habe ich auf dem Platz nichts mehr am Handgelenk.
Eine Frage hätte ich noch. Wie lange Habt ihr denn für die Platzreife gebraucht?
 
viertelelf

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Eine Frage hätte ich noch. Wie lange Habt ihr denn für die Platzreife gebraucht?
3 Stunden. Nur hat mein jetziger Stammplatz diese Platzreife nicht anerkannt und nimmt eine eigene Platzreife ab, bei der man HCP 54 wirklich spielen muss.

Die erste stammt von einem Golfclub der einen öffentlichen Kurzplatz hat, für den er Spielberechtigungen nach einem Vormittag Intensivkurs ausstellt. Ich meine, mein Platz hat am Wochenende HCP 28 bei Herren, mit einer reinen Platzreife bekommst du maximal eine Spielzeit unter der Woche zusammen mit einem Mitglied.
Andere Plätze, die sich an Greenfee-Spielern mehr freuen, die sehen das sehr viel gelassener, denen reicht eine Serviette aus deinem letzten Türkeiurlaub, auf der man einen Golfball sehen kann.
Du kannst Golf nicht beschleunigen ausser durch mehr spielen. Such dir einen Trainer deines Vertraues, vergiss alle Standardphrasen, die du gehört hast und noch hören wirst, der Schwung ist eine komplexe Bewegung, wenn dein Kopf zu früh oben ist ist zu 99% eine Folge eines Fehlers, der schon lang vorher in der Bewegung war.
 
muenchenmann

muenchenmann

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Na endlich ⛳

Tatsächlich wollte ich selbst schon seit ein paar Tagen einen entsprechenden Thread starten, weil in Kenntnis dessen, dass wir hier ja von Autos über Koffer bis hin zu Zellophanhüllen absolut alles ausführlich diskutieren, hatte ich schon mal die Forumsuche bemüht und mit „Golf“ im Threadtitel tatsächlich keinen einzigen Thread gefunden. Aber jetzt hat ja @seinereiner86 vorgelegt, vielen Dank!

Ich hab meine Platzreife im Mai dieses Jahres gemacht (fünf Tage hintereinander jeweils drei Stunden) und mich hats absolut gepackt. Spiele seitdem im Schnitt zweimal die Woche, hab auch schon ein paar Turniere mitgemacht, HCP 31,5 inzwischen … merke nun aber auch, dass es mit der Zeit nicht unbedingt leichter wird 🏌️‍♂️

Zum Thema Abschläge, Schwung, Kopf unten etc.: Ich bin mir inzwischen sehr sicher, dass es keinen allgemeinen „besten Weg“ gibt einen Schlag so auszuführen, dass der Ball perfekt dahin fliegt wo man ihn hin haben will. Klar, man kann „Grundfehler“ machen (wie eben z.B. den Blick zu schnell zu heben, sprich: den Kopf zu drehen) aber man kann das alles auch völlig verwissenschaftlichen und das funktioniert nicht und – viel schlimmer – macht auch keinen Spaß.

Bei mir war der Weg so, dass ich nach der Platzreife vor allem eines gemacht habe: Üben und spielen. So oft wie möglich. Hatte danach keine Trainerstunde mehr, aber habe neben dem üben und spielen vor allem auch eines viel gemacht: Sich Sachen abgucken. Von anderen – und zwar live, auf der Range, auf dem Platz. Zuschauen und lernen. Youtube & Co. ist alles ganz nett, aber live ist alles nochmal anders. Was auch – ebenfalls nur meiner Newbie-Erkenntnis nach – der Grund dafür ist, warum man auf der Driving Range mal eben noch 10 Abschläge stangengerade auf 180m gesetzt hat und dann unmittelbar danach auf der Runde an Tee 1 das Ei in die Büsche haut 😊 … Golf ist einfach etwas tricky.

Was ich ebenfalls gemerkt habe. Fokussierung ist alles. Wenn man mit den Gedanken woanders ist klappt‘s nicht. Wenn man denkt „Hey, easy peasy, mach ich rein“ geht’s daneben. Man muss sich auf den Schlag konzentrieren, sich die Zeit nehmen die man braucht, vielleicht auch kleine Rituale entwickeln … so hats jedenfalls bei mir funktioniert. Und lächeln, also innerlich meine ich. Golf macht Spaß und wenn sich ein Abschlag „leicht anfühlt“ beim Schlagen, also nicht verkrampft, nicht drauf gehauen, nicht reingeprügelt, sondern einfach „Kllliiinnng“ macht – dann fliegt er wunderbar in einem schönen Bogen geradeaus auf 20 m. Da muss man auch gar nicht mehr hinterherschauen, das fühlt man tatsächlich. Jaaa, ich weiß, hört sich bescheuert an. Aber es ist wirklich so.

Und – jeder hat ja so ne Golferweisheit auf Lager, meine stammt aus dem Platzreifekurs und es stimmt halt einfach auch: Drive for the show and putt for the money. Weil der letzte Schlag zählt genauso viel wie der erste und … und wow, da kann man sich schon ärgern auf dem Grün, wenn die Kugel drei Zentimeter vorher liegen bleibt oder einen Millimeter nebenher rollt und dann womöglich auch erst wieder nach nem halben Meter stehen bleibt (weil war ja easy peasy aus 50cm einzuputten, nicht wahr?). Dann haben die 150m beim Abschlag nämlich auch nix genutzt 😉

Also mir machts super viel Spaß und ich freu mich auf die nächsten Saison-Wochen …

2635696
 
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der Sascha

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Golf lehrt einen Demut! ⛳🏌
 
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