Gibt es hier Camper (egal ob Zelt, Wohnwagen, Wohnmobil)

Diskutiere Gibt es hier Camper (egal ob Zelt, Wohnwagen, Wohnmobil) im Small Talk Forum im Bereich Community; Ich hoffe sehr, dass ihr einen dicken underquilt für die Hängematte habt. Sonst wird es noch kälter als direkt auf dem Boden mit eine 08/15...
Beam_Ho

Beam_Ho

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Ich hoffe sehr, dass ihr einen dicken underquilt für die Hängematte habt. Sonst wird es noch kälter als direkt auf dem Boden mit eine 08/15 Isomatte oder einem Fell. Mir wäre das Hängemattensetup aktuell zu frisch...
Bei der jetzigen Witterung würde ich eine Tarp-Aufbau wählen, der auf drei Seiten zu ist (und am Eingang ein dicker baum steht, an den man weiteren Windschutz anlehnen kann) und vom Boden her eine Elefantenhaut, da drauf eine Isomatte mit einem R-Wert ab 2 (mehr geht natürlich immer, aber geht halt leider auch ins Geld) und oben drauf dann, wenns es mit dem Gewicht/Transport nicht problematisch wird, 1-2 Heidschnuckenfelle. Darauf schläft es sich herrlich.
 
denokato

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@Renegat Der Faden hier schließt ja Zelte etc. mit ein deshalb habe ich hier begonnen.

Offen gestanden kannte ich den Survival Faden nicht mal. 😂
 
denokato

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Manche bekommen da von der Erzählung schon Angst. 😂 Die Frage ist halt eher wo fängt Survival an und wo hört es auf?!

Wir haben das Ziel es irgendwann zu erweitern. Dann müssen alle Lebensmittel aus der Natur kommen. Also evtl. noch fischen dazu. Das wird dann eine Nummer die wirklich reines Survival ist. Als 100% survival sehe ich es aufgrund mitgebrachter Lebensmittel auch noch nicht.
 
R

Renegat

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da wo die Sonne aufgeht
Im Brandenburgischen haben wir gerade 2 Grad und andauernden Nieselregen. Vorgestern um die Zeit - 1 Grad sternklare Nacht.

Ihr wollt ein Tarp nutzen.

Auf den bisherigen Bildern erkenne ich eine dünne Pilatesmatte (geschlossenzelliger Schaum) und den von dir verwendeten Midlayer aus den 1940ern aus Wolle (imho System Outer, Midlayer, Inlay), den ich eher als "Tropen" bezeichnen würde.
Du erzählst von einem Jägermantel aus Wolle, den du anziehen willst.

Was ich nicht sehe sind Wasservorräte und einen Topf zum Kochen sowie ein Messer, das größer als ein kleines Vic wäre - aber jede Menge Grillgut.

Damit wollt ihr aktuell einen Overnighter starten.

DAS hat nichts mit Camping zu tun,; das ist oder wird (je nach Entfernung zum Auto) zum Survival!
 
denokato

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@Renegat Das vollständige Equipment habe ich auch nicht abgelichtet sondern nur das Essen. Natürlich ist da noch Equipment wie Säge, Schaufel, Messer, Töpfe, Rost etc. dabei. Als Messer haben wir derzeit klassische Jagdmesser. Von einem Bekannten der Militaria Sammler ist wurde aber das NVA AK47 Bajonett empfohlen. Das besorge ich demnächst vielleicht noch.

Die auf den Bildern ersichtlich Ausrüstung war von vor ca. 2 1/2 Monaten da hat sie gereicht. Deshalb bin ich auch dankbar für Anregungen. Das mit den Schafsfellen wird dazu kommen.

Ja, ich habe einen englischen Shooting Coat aus schwerer Wolle. Einer von der alten Sorte die werden heute so kaum noch hergestellt... also wirklich heavy.

Das der Schlafsack Tropen ist hat mir besagter Bekannter auch gesagt. Es werden jedenfalls mehrere Decken mitgenommen. Eine Wärmflasche pro Person ebenfalls.
 
schluppe

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Eine Isomatte mit einem RW Wert von 1,5-2,5 ist statistisch für Temperaturen bis ca. 2 Grad geeignet. Für den jetzigen Temperaturbereich würde ich eher 3,5 empfehlen. Wenn das Gewicht eine untergeordnete Rolle spielt, gibt es sowas für ca. 80€ von namhaften Herstellern. Dazu einen Schlafsack von Western Mountainiering und es wird gemütlich. Ist sozusagen der LV Mantel unter den Schlafsäcken. Wobei Kälteempfinden sehr sehr unterschiedlich ist.
 
A.l.e.x.

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@Renegat Das vollständige Equipment habe ich auch nicht abgelichtet sondern nur das Essen. Natürlich ist da noch Equipment wie Säge, Schaufel, Messer, Töpfe, Rost etc. dabei. Als Messer haben wir derzeit klassische Jagdmesser. Von einem Bekannten der Militaria Sammler ist wurde aber das NVA AK47 Bajonett empfohlen. Das besorge ich demnächst vielleicht noch.

Die auf den Bildern ersichtlich Ausrüstung war von vor ca. 2 1/2 Monaten da hat sie gereicht. Deshalb bin ich auch dankbar für Anregungen. Das mit den Schafsfellen wird dazu kommen.

Ja, ich habe einen englischen Shooting Coat aus schwerer Wolle. Einer von der alten Sorte die werden heute so kaum noch hergestellt... also wirklich heavy.

Das der Schlafsack Tropen ist hat mir besagter Bekannter auch gesagt. Es werden jedenfalls mehrere Decken mitgenommen. Eine Wärmflasche pro Person ebenfalls.
Hallo!

Nicht böse sein, aber den Vintage-Schmäh kann man mE auch übertreiben. Wenn Ihr es jetzt draußen schön haben wollt (und nicht eine Survival-Show nachstellen), dann investiert in ein paar sinnvolle und gute Sachen - dazu gehört auf jeden Fall eine gute Iso-Matte und ein guter Schlafsack.

Wenn Du das Thema "Survival" wie damals, als es noch Survial war (zwangsläufig), weiter verfolgen willst, kannst Du hier ein paar Videos anschauen:


---
Edit: und wenn Du (viel) zum Thema Winter-Hängematte sehen willst, ist mE dieser urige Kerl sehr empfehlenswert:



Da findest Du zu allen Bereichen bei Tiefsttemperaturen was, kleinere Erfrierungen der Extremitäten teils inklusive... habe mich vor vielen Jahren (10:hmm:) einmal durchgeschaut, beim Aufbau eines Winter-Hängematten Sets.

Da müssen zwischenzeitig viele Videos dazu gekommen sein. (ich selbst bin wieder beim Boden-Setup, was auch daran liegt, dass ich gerade im Winter immer häufiger oberhalb der Baumgrenze unterwegs bin)

---
Ansonsten, bitte, nehmt ordentliche Sachen mit. Aktuell tut mir das schon beim Lesen weh.

Lg,
Alex
 
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czudi

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Im Vergleich zu diesen Überlebenstrainings, geht es bei uns sehr gesittet zu…(Spanien)
Dieselheizung und Fußbodenheizung (mit Landstrom).

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dr.-hasenbein

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@denokato

Ich hab schon so oft bei 0-5° im Schlafsack gepennt, dass ich das nicht mehr zählen kann.

Ich hab immer 2 so Rettungsdecken aus Erste-Hilfe Kits dabei… die sind klein leicht und gut eingesetzt ne gute Hilfe. (Sperrschicht zum Boden gegen Kälte und Feuchtigkeit, reflecktionsschicht für die Hitze vom Lagerfeuer… etz.

Viel Spaß euch 😃

Ich hoffe es bleibt trocken, wenn ich immer wieder Wolle, Tweet und Decken lese 🙈
 
denokato

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@dr.-hasenbein Der Tipp mit den Rettungsdecken ist Gold wert, vielen Dank dafür!
Mein Kumpel meinte gerade in seiner Firma wurden jede Menge Verbandskästen weggeworfen
bzw. ausgemustert und da sind überall diese Decken drin. :super:

Davon nehmen wir also dann auch einige mit.

Bezüglich Wolle hast Du Recht...nicht immer die beste Wahl. Hoffen wir mal
das geht gut.
 
A.l.e.x.

A.l.e.x.

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@dr.-hasenbein Der Tipp mit den Rettungsdecken ist Gold wert, vielen Dank dafür!
Mein Kumpel meinte gerade in seiner Firma wurden jede Menge Verbandskästen weggeworfen
bzw. ausgemustert und da sind überall diese Decken drin. :super:

Davon nehmen wir also dann auch einige mit.

Bezüglich Wolle hast Du Recht...nicht immer die beste Wahl. Hoffen wir mal
das geht gut.
Hallo!

Oder Ihr nehmt ordentliches Zeug mit und könnt die Zeit genießen.

Lg,
Alex
 
Che neUhr

Che neUhr

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Na ja, Naturmaterialien bedeutet ja nicht unbedingt minderwertige Qualität
oder schlechte Performance.
In jungen Jahren habe ich viele Living History Veranstaltungen besucht und dort die Vorzüge traditioneller Ausrüstung kennenlernen dürfen.
Wenn es nicht ums Gewicht, oder sehr spezialisierte Einsatzgebiete geht,
nutze ich lieber natürliche Varianten.
Ich schlafe lieber in einer oder zwei Hudson Bay Wolldecken,
als in meinem modernen Mumienschlafsack - heute noch...
Nicht umsonst erleben klassische Ausrüstungsstücke im Bushcraft-Hobby aktuell wieder eine Renaissance. Ich persönlich bin für alles froh, was nicht knistert beim tragen.
 
R

Renegat

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da wo die Sonne aufgeht
... Nicht umsonst erleben klassische Ausrüstungsstücke im Bushcraft-Hobby aktuell wieder eine Renaissance. ...
Ich denke eher, das ist nur das Thema "Bushcraft" konsequent zu Ende gedacht - ich sehe das so wie Alex.

Irgendwann huschen hier in den Brandenburger Wäldern Menschen mit Waschbärenfellmützen, groben Wolljacken und Lederhosen rum und erschrecken unsere Wölfe. ;-)

Leider können wir ja die Altvorderen nicht mehr vor die Wahl stellen, entweder Naturzeugs nehmen oder die "Errungenschaften der Wissenschaft" nutzen ...
 
Beam_Ho

Beam_Ho

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Ich habe dank vielfältiger Interessen und Hobbys gute zwei Jahrzehnte Erfahrung sowohl mit mittelalterlichem Equipment (Reenecment-Szene) und eben auch dem modernen Kram. Sinnvoll eingesetzt, kommt man mit dem Zeug bei jedem Wetter klar. Man muss halt die jeweiligen Vor- und Nachteile kennen. Wenn ich alles ewig weit schleppen muss, hat der moderne Kram riesige Vorteile. Wenn ich mit dem Auto zum Mittelalter-Winterlager-Platz zum Ausladen hinfahren kann, brauche ich nix Modernes um es auch bei Sauwetter gemütlich zu haben.
Eine Bekannte kommt aus Nowosibirsk, wo es ja bekanntlich nicht immer sehr warm ist. Dort geht es in weiten Teilen noch sehr traditionell zu, man könnte es auch als Vintage bezeichen;-) Und die frieren dort auch nicht tagein tagaus, nur weil sie sich keinen modernen High-End-Outdoor-Survival-Chic leisten können ;-)

Ohne jegliche Erfahrung und mit mangelhafter Ausrüstung wird es um diese Jahreszeit halt sehr schnell ungemütlich und es raubt einem den Spaß an der Sache. Aber eigene Erfahrungen kann man eben nicht ersetzen. Im schlimmsten Fall muss man eben doch zusammenpacken und ggf. im Auto nächtigen oder ganz nach Hause fahren. Das ist keine Schande sondern ein normaler Lernprozess: Und allemal besser, als seine Gesundheit ernsthaft zu gefährden. Langsames steigern wäre hier sinnvoller. Also nicht unbedingt gleich mal nen halben Tagesmarsch vom Auto und jeglicher Zivilisation entfernt das Lager aufschlagen, sondern möglichst in auch Nachts erreichbarer Nähe zum Auto. Wenn man dann mal mit seinem Equipment und sich selbst gut (halte ich für sehr wichtig --> jeder Körper reagiert anders auf Kälte etc) vertraut ist, kann man auch wildere Aktionen wagen...
 
denokato

denokato

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Ich möchte gerne mal ein Update geben da ich schon angeschrieben wurde wie
es am Samstag aussah.

Es gab eine längerer Diskussion welche ich anleierte. Mit dem Input dieses Fadens,
ein paar weitergehenden Gedankengängen und Vorschlägen in der Gruppe haben
wir beschlossen das ganze abzubrechen bis besseres Equipment da ist.

Das ganze Survival sollte mit 2 Freunden starten. Der eine wollte mit aller Gewalt mit
seinem Equipment durchstarten, da er als Dachdecker arbeitet und meinte:
"Ich beweise euch schon das ich hart genug bin, ich stehe oft auf dem Dach und kann
Kälte ab". :lol:


Ich habe ihm dann eindringlich erzählt das jeder Körper seine Grenzen kennt und man
auf dem Dach stehen nicht mit "mit den Nieren auf dem Boden liegend" vergleichen kann.
Darüber hinaus habe ich ihm klar gemacht das er sich selber überschätzt und das in die
Hose gehen kann.

Der andere Kollege hatte überhaupt kein Equipment und wollte dann mit aller Gewalt noch
schnell in einen Bundeswehr-Shop um was zu besorgen. Es hat also mit dem Stand keinen
Sinn ergeben. Außerdem habe ich nochmal klar gemacht das es Spaß machen soll und nicht
zur Qual werden soll.

So nun zum bisher Wesentlichen. Ich habe erst mal einen Schlafsack von der Spezialeinheit
aus Kasachstan besorgt. Der soll mindestens -15 Grad standhalten. Ich habe dort logisch gedacht.

Was mich an dem Teil reizt ist das man den:


1. komplett zu ziehen kann (man sieht das Gesicht kaum noch)

2. Innen drin ist extra eine Verstärkung aus Fleece. Der Sack besteht
aus einer Mischung aus Kunstfaser und Naturfaser. Genau genommen:
Baumwolle, Poly, Spezialwatte, Fleece usw. finde die Mischung ziemlich
interessant. Innen drin ist es wie in einer Decke.

3. Eine Matte ist auch noch dabei und man kann den wie einen Koffer zusammen packen.

4. Ich habe logisch gedacht. Mein Kollege wollte alles von der Bundeswehr besorgen
aber die Bundeswehr bietet nicht die beste Qualität und außerdem ist
Deutschland nicht auf Extrembedingungen gepolt. Man muss also
Equipment von Ländern besorgen in denen es wirklich kalt ist, die wissen
was man verwenden muss.

Mein Gedanke war:


  • Schweden
  • Norwegen
  • Finnland
  • Dänemark
  • Russland/Kasachstan etc.
  • Kanada


Diese Länder können es sich sicher nicht erlauben das die Soldaten krank
werden. Die Ausrüstung muss darauf gepolt sein stand zu halten.

5. Ich habe wie ein Bekloppter gehandelt und einen wirklich genialen Preis dafür bezahlt.

Davon abgesehen ist das Teil wirklich selten. Von der US Armee, Bundeswehr,
tschechischen Armee usw. findet man ohne Ende aber dieses Teil
nur von einem Verkäufer in begrenzter Stückzahl. Das wird ein interessantes
Experiment. Der Schlafsack kommt jetzt also aus Russland rüber!

Weil man fragte welches Messer ich verwende, bisher dieses normale Jagdmesser:

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