Gibt es (Bundesliga-)Fussballfans hier im Forum?

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seikologist

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Also so ganz verargumentieren kann man diesen enormen Vorteil damals gegenüber anderen Vereinen nun mal nicht, Helmut.......genau so wie die Tatsache, dass der FCB nun mittlerweile gegen Staaten und Milliardäre in den internationalen Wettbewerb muss. Oder bist du da etwa anderer Meinung? :D
 
ticktack85

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Um "Streit" zu vermeiden, meld ich mich mal ab zum Garteneinsatz :-D Ich mag den Thread hier aber gerade wegen der Diskussionen. Der Umgang ist ja okay. Bis später!
 
Spitfire73

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Also so ganz verargumentieren kann man diesen enormen Vorteil damals gegenüber anderen Vereinen nun mal nicht, Helmut.......genau so wie die Tatsache, dass der FCB nun
Ich zitiere mich mal selbst aus dem 2015er Sommerlochaufguß diesen populären Füllstoffs:

Richtig ist, es wurde ein Stadion gebaut mit einer Kapazität von 76.000 Plätzen. Jedoch zog der FC Bayern München dort nicht als Eigentümer, sondern als Mieter ein. Die Miete vom FC Bayern und der 60er soll sich zum Ende 2005 auf 4,5 Millionen Euro im Jahr belaufen haben. (Zum Vergleich: Berlin beispielsweise zahlte 2010 auch 2,6 Millionen*)

Kommen wir zu den anderen Vereinen in der Bundesliga:

1974 fand in Deutschland eine Fussballweltmeisterschaft statt. Um diese durchführen zu können bekamen weitere Städte neue Stadien, die von der öffentlichen Hand errichtet oder auf den neuesten Stand gebracht wurden.

Berlin hatte 85.000 Plätze,
Hamburg 65.000,
Hannover 60.000,
Schalke 70.000,
Dortmund 53.600,
Düsseldorf 70.000,
Frankfurt 62.200,
Stuttgart 72.200.

Bei all dieses Vereinen war die Ausgangssituation in den 70ern also ähnlich wie bei dem FC Bayern, zumindest was das Stadion anbelangt.

Aber zurück zum FC Bayern und der damaligen Situation: Uli Hoeneß übernahm den Verein 1979 (für damalige Verhältnisse) hochverschuldet. 7 Jahre nach dem Bau das Stadions war also vom "Geschenk" Olympiastadion nichts zu sehen. Im Gegenteil. Die Miete musste natürlich gezahlt werden ganz egal wie viele Besucher im Stadion waren. Und wer sich an die Zeiten damals erinnern kann, im Winter waren es manchmal 10-15.000."


Ich muss zugestehen, dass ich keine Zahlen zur Miethöhe in den 70er Jahren zur Hand habe. Als belastender Faktor wurde sie jedoch in der damaligen Berichterstattung zum Schuldenstand des FCB sehr wohl stets erwähnt. Und nach Kräften gepäppelt haben alle Bundesländer ihre Bundesligisten zu jeder Zeit. Insoweit fällt es mir schwer, vermutete oder tatsächlich gewährte Vorteile zu Gunsten des FCB als Haupterklärmodell für deren Erfolg anzusehen.

Gruß
Helmut
 
spritdealer

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Gut, man könnte nun natürlich anmerken, dass nicht nur das Olympiastadion mit Hilfe des Landes Bayern / des Staates gebaut/modernisiert wurde, sondern so manch anderer Tempel im Land, aber das Thema hatten wir schon und das kann auch jeder bei Bedarf selbst nachlesen. Ich persönlich finde es aberwitzig, dass es hier Tag und Nacht nur noch die Themen Bayern Transfers, Bayern-Stadion, Bayern-Verantwortliche usw. geht. Wie hieß noch diese Rubrik mit was Bayern heute falsch gemacht hat? Macht's doch einfach nen Thread auf und haut da alles rein. Das verschont den Rest der User
 
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Mapkyc

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MV
Uli Hoeneß übernahm den Verein 1979
Herzlichen Glückwunsch zum Vierzigsten! :klatsch:
Das müßte ja genau dieser Tage sein.

Wenn ich mich nicht irre, stammt das folgende Zitat von Christian Streich, Trainer SC Freiburg: "Um den FC Bayern mache ich mir überhaupt keine Sorgen."

So sehe ich das auch. Der FC Bayern ist nicht der HSV, wo Sorgen lange und auch jetzt noch nachvollziehbar sind. Wenn der FCB seine Saison so richtig verhauen sollte, dann werden sie vielleicht Zweiter bis Vierter in der Tabelle und scheiden früh in der CL aus. Der Verein ist dadurch aber nicht gefährdet. Die machen weiter, aus einer guten Position heraus und können wirtschaftlich sogar nochmal ausholen. Man muß sich wirklich keine Sorgen machen.

International wird es dabei bleiben, daß nur eine Mannschaft die CL gewinnen wird. Europaweit haben aber mindestens 8 Teams das realistische Potential dazu. Wenn man die CL nicht gewinnt, ist das also grundsätzlich erstmal keine Schande. Man sollte die Kirche ganz einfach mal im Dorf lassen.

Persönlich hat mit der FC Liverpool mit Jürgen Klopp viel Freude bereitet und ich gönne dem Trainer den Titel sehr. Nachdem er zwei Finals verloren hatte, war er jetzt einfach mal dran. :super:

Das der Spieler Wijnaldum im Halbfinale zwei Tore machen würde, hatte niemand ahnen können. Auch Klopp nicht. Firmino und Salah waren ja draußen und so konnte dieser Spieler aus der zweiten Reihe als Einwechselspieler auflaufen. Und da hat es dann eben zweimal geklingelt. Na klar hatten sie da auch Glück, ist doch keine Frage. Aber das Glück muß man sich irgendwo eben auch erarbeiten. Ich fand den CL Sieg am Ende völlig verdient. :super:
 
chmoses

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Bitte beschwert sich keiner mehr, dass es hier nur um Bayern geht. Wenn ihr solche Themen rausholt, dann muss das Sommerloch in der Tat sehr groß sein dieses Jahr. ;-)
 
ticktack85

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Wollte es halt mal mit Fakten überbrücken und nicht immer nur Spekulationen oder Gespinnste aus dem Transferbereich kommentieren :-D Obwohl das ja auch Spaß machen kann.

Scheinbar wird der BVB jetzt doch paar Spieler los. Bei Toljan selbst ist es erstmal nur ne Leihe.
 
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rega

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Bayern Bayern Bayern. Wie gut das ich ab Samstag 3 Wochen offline bin 😎
 
Spitfire73

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Selbst Anfang der 70er wurden die Spieler der Bayern noch durch durch Steuern alimentiert !
Das ist blanker Unsinn. Aber ich kann Deine bemerkenswerten Wahrnehmungslücken gerne schließen helfen:

Im März 1976 vereinbarte der FCB mit dem Münchner Stadtsteueramt, dass man „zur Auflösung des Vereins“ gezwungen sei, falls der Fiskus „eine vollständige Zahlung“ der Steuerlast durchsetze. In der Folge wurden Ratenzahlungen vereinbart. Kein Erlass von Steuerschulden. Ein paar Jahre vorher im Februar 1970 hatten sich das Bayern-Präsidium um Wilhelm Neudecker bei Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel beschwert, weil es sich steuerlich ungerecht gegenüber dem Ortsrivalen 1860 behandelt fühlte. Anlass der Beschwerde war, dass die Bayern-Profis die gleichen Prämien wie die Kollegen von 1860 forderten. Doch die über 1000 Mark Siegprämie, die 1860 zahlte (Bayern nur 500), seien ökonomisch nur erklärbar, wenn die Stadt München dem Konkurrenten Abgaben oder Steuern stunde. In der Tat schuldete 1860 der Stadt München damals fast 300 000 Mark, während die Bayern brav alle Steuern entrichtet hatten.

"Dass die Fußballer auch schon vor 1972, bevor also der Professionalismus offiziell eingeführt wurde, mehr als die erlaubten Zuwendungen verdienten, war ein offenes Geheimnis. Schon 1951 hatten die AOK Essen und das Versicherungsamt festgestellt, dass Rot-Weiss Essen, wo der spätere Weltmeister Helmut Rahn seine Schuhe schnürte, vornehmlich aus Profis bestehe. Die Gehaltsobergrenze (1200 Mark im Monat), die für die Lizenzspieler in der frühen Bundesliga galt, war daher auch das Papier nicht wert, auf dem sie geregelt war. Franz Kremer, der damalige Präsident des 1. FC Köln, schätzte 1965, dass überdurchschnittliche Fußballer rund 60 000 Mark jährlich kassierten. Die Klubs arbeiteten dafür mit „Wildwestmanieren unter der Oberfläche des sauberen Sports“ (Havemann) – indem sie den Spielern zum Beispiel Autos, die Schrottwert hatten, für große Summen abkauften." (Quelle: klick)

Kurz gesagt: in der ganzen Liga und ganz besonders von den damals von der Kohle- und Stahlindustrie finanziell bestens gefütterten Vereinen in NRW wurde hinten und vorne getrickst und die öffentliche Hand geprellt wo man nur konnte. Um Steuervergünstigungen zu erhalten, etwa eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes, mahnte der DFB seine Klubs 1970 allen Ernstes an, möglichst keine Informationen über Gehälter oder Verschuldung an die Öffentlichkeit zu geben. Ende der 60er Jahre waren schließlich 14 von 18 Vereine im Grunde insolvent und musten von der öffentlichen Hand gestützt und gerettet werden. Die Clubs hatten schlicht zu viel Geld ausgegeben, vor allem weil sie unter der Hand zu hohe Gehälter bezahlten.

Gruß
Helmut
 
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ticktack85

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Na da steht doch sogar, was ich gesagt habe. Wieso widerlegen? Spieler wurden mit Steuergelder entlohnt. Und was ich dazu gesagt habe : München als. Kommune hat da das meiste Geld in den Verein geworfen.



Ist dir bewusst, dass das was du hier kopiert und eingefügt hast aus dem Buch stammt, was ich hier zwei/dreimal genannt habe? :-D
 
Spitfire73

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Das ist ja gerade das Lustige. Das gleiche Buch. Und was Du darin gelesen haben willst und was tatsächlich dort steht. Und in welchem von Dir komplett ignorierten Kontext zur damaligen Liga und deren Verhalten es dort steht. Beschiss und Steuergeldabsaugen war damals dem Autor zufolge der gelebte Normalfall in der gesamten Liga und nicht etwa Sonderfall oder gar exklusiver Vorteil für Bayern wie Du es gerne erscheinen lassen möchtest. Und jetzt rück mal bitte die Zahlen heraus, aus denen sich konkret ergibt, dass "München als Kommune" damals tatsächlich "das meiste Geld in den Verein geworfen habe" im Vergleich zum Rest. Deine Fakten dazu würde ich mir im Sommerloch 2018 gerne mal genauer ansehen denn so satt im Futter wie Du glaubst, stand auch die Landeshauptstadt Anfang der 70er noch gar nicht. Selbst das Bundesland Bayern war noch (insbesondere von NRW) dauerkritisiertes Nehmerland im LFA und das große Geld zirkulierte Ende der 60er/Anfang der 70er im Fußball nicht etwa im Süden sondern im Dunstkreis der Chemie-, Stahl- und Kohleindustrie im Westen der Bonner Republik.

Gruß
Helmut
 
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fletch01

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Die Transferpolitik vom FC Hollywood ist einfach zu beschreiben

Erst sind sie bereit, aber nicht imstande

dann sind sie imstande, aber nicht mehr bereit
 
Martin.S

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Sehe ich eher umgekehrt, wo es noch ging war man nicht bereit und nun wo man bereit wäre will keiner.
 
ticktack85

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@Spitfire73

Wie sag ich es Dir, ohne dass ich mich unhöflich ausdrücke.. ich versuchs mal:

Ich habe sehr wohl andere Vereine genannt und sogar einen Verein genannt, der sich die steuerlichen Vorteile noch mehr zu Nutzen gemacht hat. Also schreib hier nicht, dass ich folgendes behaupte: "und nicht etwa Sonderfall oder gar exklusiver Vorteil für Bayern wie Du es gerne erscheinen lassen möchtest "

Das ist dein Empfinden, weil Du es so verstehst :ok:
Und das Beste: Die Quelle habe ich mehrfach benannt. Kauf Dir das Buch (welches Du ja selbst zitierst).

Thema damit für mich beendet. Ich möchte ja hier nicht zu speziell in dieses Thema eintauchen. Hier geht es doch vornehmlich um den Fussball als Sport.
Aber ich tausch mich gerne mit Dir via PN aus!
 
Spitfire73

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Kurz gesagt: Du hast also gar keine Zahlen die Du mir liefern kannst sondern hast Dir das unterstellte besondere Spendierverhalten der "Kommune München", die angeblich "das meiste Geld in den Verein geworfen habe" im Vergleich zum Rest der Bundesligisten jener Zeit aus den Fingern extrahiert. Wie war das gleich wieder in Deinen eigenen Worten:
Ich kann es nur nicht leiden wenn man Zahlen nicht kennt oder ignoriert oder ignorieren möchte, weil man die Zahlen nicht kennt.
Ich auch nicht. Also: die konkreten Zahlen bitte.

Dann werfen wir mal einen unverklärten Blick zurück auf diese Zeit Anfang der 70er:

"Nach wirtschaftlichen Maßstäben ist das Unternehmen Bundesliga konkursreif. Hilfen aus kommunalen Kassen drohen die höchste deutsche Spielklasse in einen subventionierten Betrieb zu verwandeln. Wenigstens fünf Klubs (Schalke 04, Hannover 96, 1. FC Kaiserslautern, MSV Duisburg und Eintracht Frankfurt) wurden durch Steuernachlaß und städtische Bürgschaften vor der Pleite bewahrt."

Zum Vorwurf von Steuergeschenken, die angeblich nur dem FCB den Weg nach oben bereitet hätten:

"Andere Gemeinden sahen sich zu Steuerhilfen gezwungen, weil sich kaum eine Stadt leisten kann, ihren Renommier-Klub fallenzulassen. Aachen mußte der Stadt sein Tivoli-Stadion verkaufen. Frankfurt steht kurz vor dem Stadion-Verkauf. Als beispielsweise Schalke 04 tief in den Schuldensumpf geraten war, erwarb die Stadt Gelsenkirchen den Grund der Schalker Glückauf-Kampfbahn in Gegenrechnung zu den angelaufenen Steuerschulden. Gelsenkirchens Stadtkämmerer Dr. Hans-Georg König übernahm sogar die Leitung des siebenmaligen Meister-Klubs.
Rasch verstrickte sich der Stadtkämmerer selbst in das Netz der Vereins-Verpflichtungen. Später wies ein Gericht dem Beamten "Steuerhinterziehung in Tateinheit mit fortgesetzter Untreue im Amt" nach. König trat zurück. Inzwischen stieg er zum Oberstadtdirektor auf.
Dem Meidericher SV fehlten, anders als den benachbarten Konkurrenz-Klubs in Essen, Dortmund oder Mönchengladbach, Stars von internationalem Format. Ohne Anziehungskraft auf ein Massenpublikum kränkelte der Klub seit dem Bundesliga-Start 1963 am Rande des Defizits.
Am Saisonende minderte er die Schulden, indem er die erfolgreichsten Spieler des Jahres verkaufte, wie die Nationalspieler Werner Krämer und Manfred Manglitz. Schließlich mußte die Stadt Duisburg dem Klub Steuern und Stadionmiete teilweise erlassen oder stunden. Als Gegenleistung verlangten die Stadtväter einen neuen Klubnamen: Seitdem wirbt der Verein aus dem Stadtteil Meiderich unter dem Namen MSV Duisburg.
Ähnlich zwang die Entwicklung Hannover und München, Hamburg und Berlin, Nürnberg und Kaiserslautern, ihre Bundesliga-Klubs durch Steuerstundung oder zeitweiligen Erlaß der Stadionmiete vor dem Konkurs zu retten -- letztlich auf Kosten aller Steuerzahler."


Über den Größenwahn des TSV 1860:

"Kameraden, macht noch 25 000 Mark Schulden", witzelte der Münchner Funktionär Anton Schmidbauer bei einer Vorstandssitzung, "dann ist die Million voll -- das merkt sich leichter." München 1860 spielte hausse, um die Ortskonkurrenz des FC Bayern niederzuhalten. Fünf Jahre war München die einzige Stadt, in der zwei Bundesliga-Mannschaften um die Gunst der Zuschauer buhlten.
Dem TSV erschien das Teuerste auf dem Bundesliga-Markt gerade billig genug: Sie kauften etwa Friedhelm Konietzka und Hans Küppers für Summen um jeweils 200 000 Mark.


Oder das ehrenhafte Verhalten von Teilen der BVB Anhängerschaft:

"Durch Beifall oder Pfiffe, über die Presse und sogar durch Drohungen beeinflussen Klubanhänger die Mannschafts-Aufstellungen. Als Borussia Dortmund 1968 in die Abstiegszone geriet, stellten sie dem Vorsitzenden Wilhelm Steegmann einen Sarg vor die Tür und kündigten per Telephon seine Ermordung an. Steegmann trat zurück."

Und um das unsägliche weil nicht zu Ende gedachte Gelaber von "steueralimentierten" Spielern mal in den Kontext der damaligen rigiden, geradezu erdrosselnden steuerlichen Behandlung der Vereine zu bringen:

"Aber viele städtische Finanzjongleure mißverstanden Ihren Bundesliga-Klub anfangs als Huhn, das ihnen goldene Eier legen und den Ruhm ihrer Stadt ins Land gackern sollte. Als Stadionmiete verlangten sie zehn Prozent der jeweiligen Tageseinnahme. Noch einmal nahmen sie einen Zehnten als Vergnügungssteuer. Außerdem zahlten die Klubs Mehrwertsteuer (an den Bund) und sechs Prozent Verbandsabgaben, dazu drei bis sechs Prozent für die Organisation, insgesamt 40 Prozent der Einnahmen und mehr.
Bayern München rechnete nach dem Bundesligaspiel gegen Schalke 04 im Februar 1970 öffentlich vor: 22 000 Zuschauer zahlten 110 000 Mark. Davon mußte der Verein 42 900 Mark abführen. Beim Lokalrivalen München 1860 entfielen nach dem Spiel gegen den 1. FC Köln im September 1969 von 121 557 Mark Einnahmen 47 693,78 Mark auf Steuern und Abgaben."


So war das damals: Wildwest in der Buli. Die Zeiten, die hier heute und an allen Fakten vorbei, oft bonbonfarben verklärt werden. Eine Ligaführung samt Vereinen, die man nahezu alle als degeneriert, heruntergekommen, abgewirtschaftet und von mafiös anmutenden Strukturen und Denkmustern ebenso durchsetzt wie von komplett unfähigen Idioten und angeführt von Häuptlingen nach mittelalterlicher Gutsherrnart beschreiben kann. Nachzulesen hier:
Und warum walze ich das an dieser Stelle aus? Damit ich auf eine Kopiervorlage für das Sommerlochthema 2020 fortfolgend zurückgreifen kann. ;-)

Gruß
Helmut
 
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Mapkyc

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Und warum walze ich das an dieser Stelle aus? Damit ich auf eine Kopiervorlage für das Sommerlochthema 2020 fortfolgend zurückgreifen kann. ;-)
Du kannst dafür die neue Lesezeichen Funktion nutzen. Deine Lesezeichen rufst du dann über dein Profil auf. Ich habe das mal für dich markiert:
2564088
Und Helmut, a Hund bist fei scho! :prost:
Hoch lebe der FC Bayern München! :klatsch:

Gruß
Marcus :-)
 
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