Kaufberatung Gewöhnt man sich an „zu kleine“ Uhren?

Diskutiere Gewöhnt man sich an „zu kleine“ Uhren? im Herrenuhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Wenn ich die Fotos so sehe - übrigens sehr schöne Uhren - hast Du einen guten Arm und Dir stehen die gezeigten Uhren ganz ausgezeichnet. :) Die...
TomUhr

TomUhr

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Wenn ich die Fotos so sehe - übrigens sehr schöne Uhren - hast Du einen guten Arm und Dir stehen die gezeigten Uhren ganz ausgezeichnet. :) Die Seamaster sogar sehr gut.
 
TomUhr

TomUhr

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Hallo,

wieder so ein " ich weiß nicht genau und habe keine eigene Meinung" Thema... :D

WER (zum Teufel) außer mir selber will denn bestimmen, was mir in Sachen "Größe" gefallen soll?

Ich trage Uhren, die mir gefallen; genauso wie deren Größe (wenn sie mir gefallen). Da ist es mir doch egal, was andere sagen, finden oder meinen.

Das Problem ist nämlich: wenn es mir nur gefällt, WEIL andere das sagen, läuft irgendwas mit meinem Selbstvertrauen schief.

Im günstigsten Fall laufe ich immer mit Uhren rum, die die ANDEREN gutfinden, im ungünstigsten Fall bin ich nie zufrieden, WEIL ich meine eigene Meinung hinten anstelle.

Ergo: man träge das (Form, Farbe, Größe, pp.), was einem selber gefällt.

Gruß
Stimme teilweise zu. Das mit dem Selbstvertrauen finde ich übertrieben. Es interessiert fast zu 100 💯 Prozent keinen, welche Uhr ich trage. Volle Zustimmung ich trage Uhren, welche mir gefallen. Für solche Fragen ist das Forum allerdings da. Wo soll man sich sonst austauschen wenn nicht hier, wenn das Thema sonst fast niemanden interessiert?

Schönen Abend Tom
 
E

ErzengelG

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Im Gegensatz zu manchen planlosen "passt diese Uhr" Threads hat der Threadstarter schon eine halbwegs klare Vorstellung. Er versucht nur, mit unserer Hilfe zu verstehen, wieso eine bestimmte Uhr welche Wirkung hat. Die hier zusammengefassten Erkenntnisse können auch anderen in der Zukunft helfen, während andere Threads (zu Recht) in Vergessenheit geraten.
 
Schwanni

Schwanni

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Aus aktueller eigener Erfahrung kann ich sagen: Ja, man gewöhnt sich sehr schnell an Uhren, die einem bis vor nicht allzu langer Zeit zu klein erschienen.
Bei mir war es so, dass sich der Geschmack hin zu kleineren Uhren entwickelt hat. Angefangen habe ich vor 4 Jahren mit einer 44 mm Colt. Mein HGU ist 17,5 cm. Ich fand die Uhr damals sehr gut passend. Irgendwann kam dann die Sub mit 40 mm. Ab da fand ich die Colt zu groß und empfand die 40 mm als genau passend. Beim Kauf meiner Classic Fusion entschied ich mich dann bereits bewusst für das kleinere Modell, in dem Fall 42 mm anstatt 45, was absolut die richtige Entscheidung war. Zuletzt kaufte ich die Cartier Santos. Auch hier war ich lange am Überlegen, ob es die Große oder die Kleinere werden soll. Die Dame in der Boutique sprach sich klar für die Große aus und diese passte auch gut. Sie meinte die Kleine würde mir absolut nicht stehen, wie eine Damenuhr aussehen. Ich verließ mich aber auf meine eigenen Erfahrungen und nahm die Kleine. Diese trage ich nun mit Begeisterung und sehe mich wieder darin bestätigt: im Zweifel die Kleinere nehmen!
 
Littlebigbenn

Littlebigbenn

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Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht, @Schwanni . Tatsächlich habe ich mir erst heute Morgen die Santos angesehen. Die ist wirklich schön!


Hast du ein Foto von der Uhr am Arm?
 
Premaster

Premaster

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Die Frage ist eher: Was will man? Ich persönlich finde, ein Diver darf gross sein, aber L2L mindestens 5mm kürzer als die Auflagefläche des Handgelenks (meine PO 42 schafft das mit L2L 48mm locker an meinem 17.5er HGU). Eine Uhr ohne Drehlünette darf kleiner sein. Meine AT 38 ist perfekt. Schlussendlich muss ich mich ja an nichts gewöhnen, was mir nicht gefällt. Ich freue mich immer über andere Geschmäcker.
 
Yddeg

Yddeg

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Gewöhnt man sich an „zu kleine“ Uhren?

Ich nicht, weder an zu kleine noch an zu große.

Meine kleinste Uhr hat einen Durchmesser von 40,6mm bei einer Höhe von 15,2mm, was sie trotz des eher geringen Durchmessers recht präsent wirken lässt, meine größte Uhr hat einen Durchmesser von 46mm.
 
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bachmanns

bachmanns

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Ich habe nur 16,5 cm HGU und trage Uhren mit Durchmessern von 35 bis 45 mm. Die meisten Exemplare liegen bei etwa 39-41 mm. Klar ist es dann immer etwas ungewohnt, wenn man anschließend auf das kleinste oder das größte Exemplar der Sammlung wechselt. Aber nach einem Tag hat man sich dran gewöhnt.
 
Schweinesohn

Schweinesohn

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Ich denke das ist extrem vom eigenen Empfinden, der Lug to lug Länge, der Beschaffenheit der Krone und nicht zu vergessen der Form vom Arm abhängig.

Z.B. kann ich von Seiko kaum etwas über 38mm tragen, da drückt es am Handrücken und scheuert mir alles wund, bei Citizen darf es aber auch mal bis 45mm sein ohne dass es stört.

Wann ist denn zu klein?
Für mich persönlich ist 36optimal zu tragen, darunter wäre es mir vermutlich zu klein.

Für mich würde es eher lauten: Kann man sich an (zu) große Uhren gewöhnen?
 
McMoneysack91

McMoneysack91

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Vor einigen Monaten legte ich mir als feine Ausgehuhr eine russische Pobeda in 34mm zu. Sie hat noch kürzere Hörner als meine 34mm Rolex Oyster Perpetual Date Ref. 15200. Bin sogar noch einen Schritt kleiner gegangen und legte mir eine 32mm vintage Seiko in quadratisch zu. Diese Uhr gilt schon mehr oder minder als Damenuhr, wenn nicht gerade am unteren Ende von Unisex. Fühlt sich kein Bisschen zu klein an.

Nimm dir ein Beispiel an Ryan Gosling, der seine 34mm Air King genauso wie eine 34mm Casio A158w souverän durchziehen kann. In meinen Augen gibt es kein "zu klein" für einen Mann, wenn man es souverän macht. Zu groß jedoch alle Male.
 

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cordel

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Hallo,

nachdem ich diesen Faden verfolgt habe, möchte ich dir die Frage stellen, ob dich tatsächlich die Größe/Durchmesser der Uhr stört oder doch mehr die Bauhöhe? Ich habe eher zierliche Handgelenke und fühle mich im Bereich 36 .. 39 sehr wohl. Vor kurzem habe ich mich dazu aufgerafft, mal wieder den größeren Uhren eine Chance zu geben und bin an eine Seamaster 300M (2531.80) gekommen. Die Uhr hat 41mm, kommt dafür aber mit 11.8mm sehr flach daher. Der Tragekomfort als auch der Eindruck am Arm ist besser als bei manchen meiner kleineren Modelle. Das ist mein persönlicher Eindruck.

Viele Grüße,
Sebastian
 
clocktime

clocktime

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[...] ob dich tatsächlich die Größe/Durchmesser der Uhr stört oder doch mehr die Bauhöhe? [...]
Das sind zwei völlig verschiedene Parameter. Andererseits kommt eine grössere Uhr mit einer etwas grösseren Bauhöhe weniger fett daher als eine kleinere. Insofern gibt es durchaus ein Zusammenspiel: Je grösser die Uhr, desto schlanker scheint sie bei gleicher Bauhöhe zu sein.
Der tragbare Durchmesser hat viel mit der HGU und der vorhandenen Auflagefläche zu tun, aber unterliegt gleichzeitig den persönlichen Präferenzen.
Schlussendlich bleibt Dir bei der Auswahl nichts anderes übrig, als die Wunschuhr(en) auszuprobieren.
 
Big 29

Big 29

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Der eigene Geschmack oder die Sicht auf sich selbst ändert sich auch...das ist jedenfalls bei mir so. Das geht in die eine Richtung, aber auch in die Andere...🤷🏻‍♂️
 
Littlebigbenn

Littlebigbenn

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Hallo,

nachdem ich diesen Faden verfolgt habe, möchte ich dir die Frage stellen, ob dich tatsächlich die Größe/Durchmesser der Uhr stört oder doch mehr die Bauhöhe? Ich habe eher zierliche Handgelenke und fühle mich im Bereich 36 .. 39 sehr wohl. Vor kurzem habe ich mich dazu aufgerafft, mal wieder den größeren Uhren eine Chance zu geben und bin an eine Seamaster 300M (2531.80) gekommen. Die Uhr hat 41mm, kommt dafür aber mit 11.8mm sehr flach daher. Der Tragekomfort als auch der Eindruck am Arm ist besser als bei manchen meiner kleineren Modelle. Das ist mein persönlicher Eindruck.

Viele Grüße,
Sebastian
Es ist die Mischung aus 1) Größe, dabei vor wollen die Länge über die Hörner, 2) Dicke und 3) Form.

Meine Tudor Black Bay Eta war z. B. dünner als die SMP, hat durch die massive Flanke aber viel wuchtiger gewirkt. Ich hatte auch eine Nomos Tangente Neomatik mit 38 mm, die sah, weil sie so extrem dünn war, aus wie ein Fladen am Handgelenk.


Insgesamt bin ich aber wirklich versucht - vor allem nach euren vielen entsprechenden Berichten - es einfach auszuprobieren. Ich muss nur gucken, dass ich clever kaufe, um den Verlust möglichst gering zu halten, wenn das Experiment scheitert.

BB58 und PO39 sind weiterhin die Favoriten. Erstere wäre wohl die sinnvollere Wahl. Die würde ich schnell und gut wieder losbekommen. Letztere müsste ich gebraucht kaufen, selbst grau würde ich bei einem Wiederverkauf wohl fast 1.000 € verlieren.

Ich schau mich mal nach den beiden um und teile meine Erfahrungen mit euch, falls ich dann eine gefunden habe!
 
clocktime

clocktime

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[...] Eine Uhr ohne Drehlünette darf kleiner sein. [...]
Autsch!
Die Drehlünette muss zwar einerseits gross genug sein, dass sie gut ablesbar ist, aber andererseits darf sie nicht zu breit sein. Wenn 2x Lünettenbreite schon fast den Radius des ZB ergibt, ist mir die Lünette zu breit. In der Konsequenz wird es schwierig, wenn eine Uhr unter 41/42mm Durchmesser hat. Deshalb gibt es für mich nur zwei Uhren, die mir als Diver oder sonstwas gut gefallen: Die Mido Ocean Star und die LHC.
Das ist mein (!) Geschmack, alle anderen dürfen und sollen gern einen anderen Geschmack haben. ;-)
 
Uhrrakel

Uhrrakel

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<°) K ( I ( E ( L ><
Ein Diver darf etwas grösser sein, ein Dresser nicht, Es kommt also auf vieles an.
Ich wusste nicht, dass es eine gesetzliche Regelung gibt, wie groß oder klein ein Diver oder Dresser sein darf. ;)
Spaß beiseite. Es kommt nur auf eines an, nämlich darauf, was einem ganz persönlich gefällt und sonst auf gar nichts.
 
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