Gestern im Spiegel gelesen...

Diskutiere Gestern im Spiegel gelesen... im Small Talk Forum im Bereich Community; ..eine Tragödie welche schon im Dezember letzten Jahres stattfand. Im gestern erschienenen Spiegel steht ein etwas ausführlicherer Bericht drin...
DocThor

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..eine Tragödie welche schon im Dezember letzten Jahres stattfand. Im gestern erschienenen Spiegel steht ein etwas ausführlicherer Bericht drin. Ich musste erstmal weinen und dann dringend mit meinen Kindern schmussen. Mir ist jetzt noch nach heulen zumute, wenn ich daran denke und das passiert mir jedesmal wenn ich von sowas lese oder höre (was in letzter Zeit leider häufiger vorkommt). :(

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,454911,00.html

Die Frau kommt für einige Jahre in den Bau und wenn sie rauskommt und auch will, wird sie wieder Kinder haben und niemand kann sie daran hindern!! Es ist so verdammt traurig das kein Gesetz auf der ganzen Welt Kinder vor solch einem Martyrium bewahrt (oder einem anderen). :(
 
striehl

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Um ein Auto fahren zu können, muss man wochenlang für den Führerschein büffeln, aber jeder Depp kann Kinder in die Welt werfen - ich fürchte, dass solche Auswüchse bei uns zunehmen werden, da sich unsere Gesellschaft um so viele andere selbst geschaffene Probleme kümmern muss.
 
JochensUhrentick

JochensUhrentick

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striehl schrieb:
Um ein Auto fahren zu können, muss man wochenlang für den Führerschein büffeln, aber jeder Depp kann Kinder in die Welt werfen - ich fürchte, dass solche Auswüchse bei uns zunehmen werden, da sich unsere Gesellschaft um so viele andere selbst geschaffene Probleme kümmern muss.

Wie recht er hat.... :oops:

"Uhrige" Grüße aus Berlin!

JochensUhrentick
 
schredder66

schredder66

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Was beschwert Ihr Euch?

Solange Kinder nicht als Menschen respektiert werden, solange wird sich nichts ändern!

Wenn man Kinder nicht als Menschen respektiert, sondern nur als willkommene Geldbeschaffungsquellen, als Altersversorung oder als modisches Accessior sieht / empfindet / behandelt, wird man ihnen nicht gerecht.

Dann muss einem eine solche Geschichte nicht wundern.........
 
Seeker

Seeker

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Genau das sind Momente in denen ich immer furchtbaren Haß entwickele.

Es ist doch nix dabei, sein Kind verhungern, verdursten oder im Keller großwerden zu lassen. Passiert doch eh nix mit den Tätern hier in unserem tollen Lande.

Da holt das total überforderte Elternteil den Psycho-Arzt und erklärt daß es früher immer den Schnuller weggenommen bekommen hat und dann ... -ein bisschen Presserummel und dann ist wieder Ruhe.

Wenn hier das Gesetz hart zuschlagen würde (wie in so manchen Sparten), wäre die Angst vor Bestrafung sehr viel höher.

"Oha.. haste gelesen? Die , die Ihr Kind haben verhungern lassen sind verurteilt worden."

- "und? was ham se gekriegt?"

"Kastration"

Da überlegt man sich wohl schon eher, ob man auf sein Kind achtet oder nicht. Aber bei einigen wird es wahrscheinlich nicht so schlimm.... die sparen ja dann das Geld für Verhütungsmittel.

Ich will hier keinen Politikschwachsinn erzählen oder so was, aber die Gesetze hier im Lande sind schon teilweise unter aller Sau.

traurige Grüße aus Berlin

Daniel (der mal plötzlich unter einer Trümmer-Assi-Familie gewohnt hat und deswegen umgeziehen musste)
 
J

jazzcrab

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Bestrafung als Abschreckung funktioniert leider nicht. Das weiss man von moslemischen Ländern, in denen noch während einer Handabhackungszeremonie für einen Taschendieb andere Taschendiebe die Zuschauer beklauen. Prinzipiell müsste sich der Staat mehr um die Kinder kümmern. Das ist aber insgesamt nicht sehr einfach, ohne die Grundrechte zu beschneiden. Und ich gebe striehl völlig Recht ("Um ein Auto fahren zu können, muss man wochenlang für den Führerschein büffeln, aber jeder Depp kann Kinder in die Welt werfen"). Und leider ist ja Party-Machen (statt Verantwortung zu übernehmen und tragen) offenbar die neue angesagte Lebensphilosophie und viel wichtiger als alles Andere.
 
DocThor

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Und leider ist ja Party-Machen (statt Verantwortung zu übernehmen und tragen) offenbar die neue angesagte Lebensphilosophie und viel wichtiger als alles Andere.

Traurig aber nur zu wahr...und Kinder passen da nicht mit rein :(
 
schredder66

schredder66

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jazzcrab schrieb:
Prinzipiell müsste sich der Staat mehr um die Kinder kümmern.
Nee, eben nicht :idea: !

Es kann doch nicht sein, dass der Staat die Menschen "machen lässt", um am Ende die Brut zu "adoptieren" - damit diese in halbwegs geordnete Bahnen gerät :shock: :idea: !?!?!

Der Staat muss sich um die Eltern kümmern, damit diese wieder in den Genuss kommen, ihre Kinder zu erziehen und ihnen Werte zu vermitteln!

Aber leider wird in Deutschland Hilfe mit Geld gleichgesetzt - damit die Eltern weiterhin beruhigt in Urlaub fahren können... sich die immer teurer werdenden Rauchwaren leisten können... etc.pp. :idea: !
 
Frankman

Frankman

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Grauenvoll, wo soll das alles nur noch hinführen?
Soll jetzt der Staat regeln, wer Kinder haben darf und wer nicht? Sind es nicht immer wieder die wenig intelligenten, bei denen diese Dinge vorkommen? Man kann doch aber Eltern unter einem bestimmten IQ nicht das Kinderzeugen verbieten.
Das hatten wir schon mal vor über 60 Jahren.
Wie können wir unsere und fremde Kinder sowohl vor den eigenen Eltern als auch vor Schändern und Mördern schützen?

Soll das der letzte Ausweg sein? Es scheint fast so.
http://www.todesstrafe-fuer-kinderschaender.de/

Frankman
 
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