Georges Kern und Breitling passt dies zusammen?

Diskutiere Georges Kern und Breitling passt dies zusammen? im Uhren News Forum im Bereich Uhren News; Hallo ich hoffe Ihr habt die Feiertage und Silvester gut überstanden aber ich wollte jetzt eigentlich zu dem oben genannten Thema kommen. Sicher...
#1
B0_1

B0_1

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Hallo ich hoffe Ihr habt die Feiertage und Silvester gut überstanden aber ich wollte jetzt eigentlich zu dem oben genannten Thema kommen. Sicher habt Ihr auch viele Artikel über dieses Thema gelesen und ich habe die Bilanz

http://www.bilanz.ch/people/luxus-neustart-was-georges-kern-mit-breitling-plant

im Internet entdeckt und dort sehr viel über Breitling und Georges Kern gelesen. Auch bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass einige Marken (z. B. Zenith unter Biver) sich neu ausrichten und Ihre Modellpalette kürzen um sich auf, dass wesentliche zu konzentrieren.

Dies will ja auch Georges Kern mit Breitling in sehr kurzer Zeit schaffen. In der Vergangenheit hat Herr Kern ja bei IWC viel bewirkt aber ist dies auch bei Breitling so möglich? In dem Artikel wird auch über das Firmenlogo gesprochen, welches auch zur Diskussion steht. Ich weis nicht, wird da nicht zu radikal die Geschichte der Marke in Frage gestellt? Im Februar sollen ja auf der Uhrenmesse SIHH die ersten Modelle gezeigt werden und ich bin so was von gespannt.
 
#2
Uhrbene

Uhrbene

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Ich halte eine Menge von ihm. Und er hat sicher weitgehend freie Hand bekommen. Er ist digitalaffin, da wird er was machen. Bin gespannt.
 
#3
subdiver

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Ich habe ihn vor Jahren persönlich kennengelernt und mag ihn nicht.
IWC ist zwar wirtschaftlich erfolgreich, aber er hat ihr die Seele genommen.
 
#4
B0_1

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@Jörg genau dies befürchte ich auch bei Breitling.
 
#5
der_koelner

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Ich danke erstmal für den Link, ineressanter Lesestoff (für mich), da ich die meisten der Hintergründe rund um die Person nicht kannte.
Ich lese - wertfrei - daraus eine Chance, daß Breitling mit der Personalie und seinem Netzwerk auch innerhalb der Führungsriege des neuen Eigentümes sich weiterentwickelt und am Ende grösser und stärker wird. Daß dabei einige schöne Dinge aus der Vergangenheit auf der Strecke bleiben, ist klar. Da ist dann Feingefühl vonnöten, wie weit man gehen kann, ohne die Stammkundschaft zu vergrätzen. Aber wenn es hilft, die Marke zu erhalten, ggf. vor einer Übernahme durch einen direkten Konkurrenten zu schützen, dann ist das erstmal positiv.
Den Spagat hat man ähnlich in der Autoindustrie gesehen, sei z.B Aston Martin oder auch Bentley. Jaguar wäre auch ein Beispiel, aber da ist für die traditionellen Kunden sicher einiges zu viel verändert worden...aber wirtschaftlich sicher ein gutes Beispiel.
 
#6
herki

herki

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aus einigen Stellen des Artikels
Doch auffällig ist eben auch, dass vor allem die Fliegerei Kerns Rotstift zu spüren bekommt. Das geschätzte 500’000 Franken schwere Sponsor-Engagement für den Flugzeugdinosaurier Super Constellation? Gestrichen! Die rauschende, stets von der Fliegerei inspirierte Breitling-Party an der Basler Uhrenmesse? Gestrichen! Die erotisch aufgeladene und sexistisch angehauchte Kommunikation mit vollbusigen Pin-up-Girls in engem Rock? Gestrichen! Die Kriegshelm-Ästhetik in der Werbung? Gestrichen!
....
Selbst das geschwungene Logo, im klassischen Fliegerstil gehalten, steht zur Disposition.
...
Klassische Eleganz wird dabei das Zauberwort – genau das mögen die Chinesen. Und Kern ebenso, er liebe «schlichtere Zifferblätter und das matte Finish»
...
Da steht zu befürchten das Breitling viel von seinem Image und aktuellem Alleinstellungsmerkmal innerhalb der großen Schweizer Uhrenmarken verlieren wird.

Ob eine weitere Marke der klassischen Eleganz gerade zwischen den viel größeren Playern Omega, Rolex und IWC wirklich nötig ist?
Für mich hat Breitling schon immer etwas das "draufgängerische Macho Image" das sich meiner Meinung nach auch nicht binnen weniger Jahre umkrempeln lässt als das sich die bisher nicht angesprochene Zielgruppe plötzlich umorientiert. Man vergrault Fans viel einfacher als das man welche gewinnt.
 
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#7
P

paysdoufs

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Naja. Das ist jetzt ein zwar gut geschriebener und wortreicher Artikel, aber ausser ein wenig "C-suite gossip" und Stochern im Nebel bzgl. der zukünftigen Breitling-Strategie enthält er irgendwie wenig Erhellendes. V.a. widerspricht er sich ja teilweise innert weniger Absätze: Man will die Marke thematisch breiter aufstellen aber insgesamt die Zahl der Referenzen straffen? OK. Die Archive sind ein Quell der Inspiration, aber man will nicht einfach die Vintage-Schiene bedienen? Soso...

Der Journalist legt sich zwar nicht fest, aber ich wage einfach mal eine wilde Prognose: Breitling wird sein historisches Image etwas verleugnen und dafür etwas mehr (beliebiger...) wie IWC werden - a bisserl was von allem (jugendlich & Tradition, Männer & Frauen, Wasser & Luft & Erde...) und das Ganze mit glamourösem Hollywood-Hype garnieren (Hat ja schliesslich schon mal funktioniert).

Ich mein': Der Mann war über 15 Jahre bei Richemont und hat von dort einen Teil seiner Entourage mitgebracht (die es vielleicht schon teilweise wieder bedauert aufgrund der vom Big Boss lauthals kritisierten Konzern-Zahlen ihre CVs verschickt zu haben...) - warum sollte man davon ausgehen dass er jetzt ein wirklich "disruptive management" betreibt?

Ich lasse mich gerne überraschen, glaube aber nicht dass wir während 2018 irgendwas bzgl. spektakulärer Neuigkeiten erfahren werden (die Breitling-Boutiquen sind, IIRC, zumindest in der CH noch fast brandneu - aber wenn Kern sie renovieren will...). Der SIHH 2019 wird die Deadline sein, an der Kern sich messen lassen müssen wird!
 
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#8
B

Butzelmax

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Klingt jetzt erst Mal wenig vielversprechend..."zeitlose Eleganz" und "schlichte Zifferblätter"? :shock:
 
#9
Jean23611

Jean23611

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Interessanter Artikel. Danke für's Teile.
Spannend finde ich, dass Breitling zum SIHH wechselt. Ich denke, dass Kern bei Breitling viel schaffen wird. Er ist ein Macher und finde ihn JCB nicht unähnlich.
Den Turnover von IWC hat er glänzend gemeistert, auch wenn das einigen nicht gefallen hat, aber das ist verschmerzbar.
Für Breitling hoffe ich das Beste und dass der Cut nicht zu hart wird.
e-Commerce und digitale Kanäle wird "das Ding" werden und da könnte Breitling ein Vorreiter werden.
 
#10
Bulli

Bulli

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Ich mag diese Typen auch nicht und habe gedacht, das Er sich nach seinen Rausschmiss vom Uhrenbereich entfernt. Aber nun bei Breitling als Veränderer! Sein erster Schritt ist ja die Trennung von Trautmann und zeigt doch schon was Er vorhat. Die Margen erhöhen und das Händlernetz ausdünnen. Dazu dann seinen Stil dem Ausehen der Uhren aufdrücken. Matt und schlicht, wie es in China gemocht wird! Die Breitlingwings werden als erstes verschwinden und der Rest dann auch. Ich denke Wir werden keine typische Breitling mehr sehen. Greetz Chris
 
#12
neset530d

neset530d

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Er hat Inge (IWC) die Seele genommen und wird auch bei Breitling tun.
Navitimer und Reiterlünetten sind ein Wahrzeichen wie Pisa, Eifelturm, etc von Breitling, wenn da Änderungen stattfinden, dann adieu:motz:
Kurz war der Versuch der Colt vor paar Jahren ein 08/15 Gesicht zu verpassen, ging total in die Hose, erst weder mit Reiter auf Lün und typisches Breitling
brachial Case hat die Colt in den Himmel gehoben.
 
#13
Bulli

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Jean, wurde wohl von mehreren Seiten bestätigt. Und ich sehe Kern auch als Macher, aber nicht wie Biver. Das ist ein Uhrennarr, der dadurch irgendwie menschlich und symphatisch rüberkommt. Greetz Chris
 
#14
A

Alpenbua

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Er hat Inge (IWC) die Seele genommen und wird auch bei Breitling tun.
Navitimer und Reiterlünetten sind ein Wahrzeichen wie Pisa, Eifelturm, etc von Breitling, wenn da Änderungen stattfinden, dann adieu:motz:
Kurz war der Versuch der Colt vor paar Jahren ein 08/15 Gesicht zu verpassen, ging total in die Hose, erst weder mit Reiter auf Lün und typisches Breitling
brachial Case hat die Colt in den Himmel gehoben.
genau das mit der Inge war auch mein erster Gedanke

das is so als würde bei AP die Royal Oak plötzlich eine total runde Lünette bekommen

und die Preise bei IWC sind ja unter dem Herrn auch explodiert, vorallem wenn man das Inneleben der Uhren anschaut, alles ETA Traktoren und kosten über 5k, Inhouse Werke sowieso jenseits von gut und böse und dann noch Boutique ETA Editionen für über 10k
 
#15
Jean23611

Jean23611

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Er hat Inge (IWC) die Seele genommen und wird auch bei Breitling tun.
was nützt einem Unternehmen die Seele, wenn keiner das Produkt kauft.

Zu Navitimer und Reiterlünette ist meine Meinung, dass der NT bestehen bleiben wird. Die Reiterlünette ist auf gefühlt 100 Modellen zu finden und das sind zu viele.
Da wird es zu Einschnitten kommen (müssen) und eine Schärfung des Profils ist unausweichlich und erforderlich.
Der Spagat ist schwierig, aber ich traue ihm das zu.
 
#16
neset530d

neset530d

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Verkauft sich IWC wirklich so gut?
Mein Gefühl bzw Beobachtung sagt was anderes.
Und ich bin davon überzeugt, mit dem Wegfall der Reiter würde Breitling für Enthusiasten aussterben.
Vielleicht mit dem Namen eine andere Käuferschicht gewinnen (Asien).
 
#18
neset530d

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Schrieb ich doch, die Käuferschicht;-)
Für Dich die Reiterlünette, für mich die Warze am Glas!
Sagt das was aus? Exakt, das Gesicht einer Marke.
 
#19
Jean23611

Jean23611

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Verkauft sich IWC wirklich so gut?
Mein Gefühl bzw Beobachtung sagt was anderes.
Und ich bin davon überzeugt, mit dem Wegfall der Reiter würde Breitling für Enthusiasten aussterben.
Vielleicht mit dem Namen eine andere Käuferschicht gewinnen (Asien).
IWC verkauft sich sehr gut und liefert knapp 10% des Umsatzes der Richemont Gruppe.
Der größte Teil des Umsatzes eben dieser liefert Cartier. Die laufen "hier" auch nicht ;-)
 
#20
#Breitling#

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Der Mensch steht Veränderungen häufig skeptisch gegenüber und ich geb`s zu, ich mag die Breitling(e)
genau so wie sie jetzt sind.

Mal sehen was so kommt, ansonsten kommen meine zwei Wunschbreitling(e) ( Chronomat GMT 47 u. Superocean Heritage II 46 )
halt schneller ins Haus, als gedacht.

Es bleibt spannend.

Sawadee Ferdi
 
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