Gehäusebodenpresse wirklich von nöten ?

Diskutiere Gehäusebodenpresse wirklich von nöten ? im Uhrenwerkstatt Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo erst einmal allen. Ich bin neu hier im Forum und habe heute das 1. Mal bei 3 Uhren die Batterien gewechselt. Hierzu wollte ich mir...
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z3u5

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Hallo erst einmal allen.

Ich bin neu hier im Forum und habe heute das 1. Mal bei 3 Uhren die Batterien gewechselt.

Hierzu wollte ich mir zuerest so ein Set bei einem großen Versandhandel kaufen, habe es dann aber nicht gemacht und mir hier ein paar Berichte angeguckt.

In einem wurde ein Öffner von Augusta empfohlen. Kostet ca 10€ und hat 2 so spitze "Greifer".

Ein Bild des Hersteller darf ich glaube ich nicht posten, wenn ich das mit Trafficklau richtig verstanden habe. ?

Leider rutscht dieser öffner immer wieder ab. Ich glaube ein Öffner mit passenden geraden Greifern wäre besser, oder ?

Das nur kurz am Rande um nicht direkt 2 Threads zu eröffnen.

Jetzt zu der Bodenpresse.

Ich habe mir eine gekauft, jedoch konnte ich meine Uhr auch ohne schließen. Man konnte ein Klacken hören und zu war sie.

Nun frage ich mich, wofür und ob ich diese überhaupt brauche ?

Des Weiteren liegt die Uhr, wie auf einem Bild zu sehen ist, nicht richtig auf.

So wie die dort liegt, kann ich keinen wirklichen Unterschied zu einer Schraubzwinge und einem Holz unter dem Glas sehen.

Vielleicht passt auch der "Adapter" nicht ?

Noch eine kurze Frage zu der Dichtung. Wie finde ich die richtigen Dichtungen, jeweils zur passende Uhr ?

Ich hatte gelesen, dass eckige Deckel eigentlcih so eine rote Dichtung aus Plastik haben.

Diese ist schwarz und wirkt eher wie Gummi.

Danke im Voraus.

Gruß

z3u5
 

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Harpye

Harpye

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Es soll aber auch Uhrenbastler geben die den Deckel mangels Presse so vermurksen, dass er dann gar nicht mehr drauf will... und der liebe Profi nebendran hätte das Problem für nen Zwanni stressfrei gelöst! Man muss wissen was man sich zutraut und was man lieber dem der es kann überlässt und wenn eine ordentliche Presse einige hundert Steine kostet und ich die alle 5 Jahre mal brauch und eh nicht weiss wie man damit umgeht, dann geht ich doch zu dem der eine hat und das weiss ... nur meine Meinung!

Zur Dichtung … es gibt Formdichtungen die in einer angepassten Werkzeugform vakuumgegossen oder vulkanisiert werden, die können falls gegossen alle Farben haben . Dunkelrot oder grün z.B. . Ist die Dichtung aus NBR ist sie schwarz. Viele Billighersteller scheuen auch die Kosten eines Vulkanisationswerkzeuges und die Maschinenkosten es zu betreiben, da wird dann eine vorhandene runde Dichtung umgebogen und in die Nut reingepresst, oder eine endlos Gummischnur verwendet.
Die hat allerdings Anfang und Ende und da ist immer die Chance für Wassereintritt selbst bei Schräganschnitt!
 
fantomaz

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Bei einer gebogenen Uhr die Standardpresse zu verwenden wäre mir zu gefährlich!
Wie/wo sollen die Einsätze denn auf der Glasseite ansetzen? Ohne entsprechende Adapter
wird das eher zu Glasbruch führen.

Ich habe einige Uhren, bei denen definitiv der Daumen zum Schliessen versagt und
bevor ich mir das Glas kaputt mache (mit Holz und Schraubzwinge z.B.) nutze ich lieber
die einfache Presse bei der Deckel und Lünette und oder Glasrand ordentlich aufliegen.
 
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z3u5

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Alles klar. So wie ich das raus höre sollte ich die Presse für zukünftige Uhren behalten.

Jetzt noch zu den Dichtungen und dem öffner.

Soll ich dazu ein neues Thema machen?

Der öffner rutscht ganz schön oft ab und zerkratzt das Gehäuse.

Kann man denn für meine 3 uhren (2x Armani und 1x hilfiger) passende Dichtungen kaufen?
 
DerSammler

DerSammler

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Ich wechsle für viele meiner Arbeitskollegen die Batterien der Quarzuhren und selten gibt es Böden die sich händisch nicht schließen lassen. Da kommt dann immer erfolgreich die Presse zum Einsatz. Dabei braucht es allerdings etwas Erfahrung um die richtigen Lager- uund Pressstücke zu wählen.
 
Harpye

Harpye

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Ohne Dir jetzt zu nahe zu treten wollen … Deine Uhren gehören eher in den Bereich der Accessoirs, Problem … Armani verkauft Uhren wird sie vielleicht auch entworfen haben, aber bauen tun die sie sehr wahrscheinlich nicht … heißt, du kannst versuchen, bei Armani um die Ersatzteilspezifikation zu betteln aber ich fürchte, die wissen die selber nicht und für eine 150 Euro Uhr wird es da keinen 2nd Level support geben der sich den Buckel krumm macht und beim Monteur in Fernost anruft. Bei Tissot isses halt vergleichsweise anders … das ist meiner Meinung nach einer der Hauptunterschiede zwischen Accessoir und Uhr. Ein Uhrmacher wird aus seinem mehr oder weniger großen Fundus eine Dichtung raussuchen, oder Dir die Uhr ohne Wasserdichtigkeitszusage zurückgeben so er keine hat oder bekommen kann .. selber ist da auch schon schwieriger das zu Beginn schon der Fundus fehlt!
 
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z3u5

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Ja da hast du recht. Die uhren laufen seit Jahren, aber als ich das "Uhrwerk" gesehen habe, war ich schon erschrocken. Ich glaube das das fossil ist. Vlt lohnt es sich ja ein Dichtungs set zu kaufen.?
 
Harpye

Harpye

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Für runde Uhren würde ich Dir jetzt nicht widersprechen! Für rechteckige oder achteckige ist normalerweise nicht viel dabei!
 
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z3u5

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Alles klar. Danke Euch
 
sirtaifun

sirtaifun

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Sind denn die alten Dichtungsringe defekt?
Wenn nicht kann es auch reichen diese zu Reinigen und mit Silikonfett zu benetzen und dann wieder zu benutzen.

Als gescheiten Öffner für Schraubdeckel gibt es nur einen den Bergeon.
Für Pressdeckel verwende ich ein Victorinox Uhrenmesser für mich OK aber da gibt es natürlich auch eine Profiversion.
 
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z3u5

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Welchen von Bergeon meinst Du ? Da finde ich einige.
 
sirtaifun

sirtaifun

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Das 5700.

Du kannst aber bei Schraubböden auch mal mit einem Gummiball probieren bei mir bekomme ich in 80% der Fälle die Uhr damit auf.
 
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z3u5

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Alles klar. Danke für die Info. Die ist mir ehrlich gesagt zu teuer, um ab und an eine Batterie zu wechseln.

Was haltet Ihr denn von diesem Augusta Öffner, mit den beiden scharfen "Greifern" ?

Ich hatte den ja hier mal als Empfehlung gelesen und finde ihn wie eingangs gesagt, eher rutschig.

Meine Uhr hat er schon zerkratzt, weil ich abgerutscht bin.
 
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z3u5

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Das hier ist der Öffner. Bevor ich einen Ball, oder einen anderen Öffner kaufe, wollte ich erst einmal das mit diesem hier klären.

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sirtaifun

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Ich hatte den ja hier mal als Empfehlung gelesen und finde ihn wie eingangs gesagt, eher rutschig.

Meine Uhr hat er schon zerkratzt, weil ich abgerutscht bin.
Dieses Problem hast Du mit allen Öffnern dieser Sorte außer die mit/aus Gummi oder dem Bergeon 5700.

Alternativ:
Alles mit dickem Klebeband abkleben
Dickes Tuch unterlegen
Stahllineal mit Zweikomponentenkleber aufkleben dieser lässt sich mit Heissluftpistole rückstandsfrei entfernen
 
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Spitfire73

Spitfire73

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Sichere Unterlage, exakt in den Kerben sein, viel Druck von oben, extreme Vorsicht beim Drehen walten lassen. Und besser einen Öffner mit drei Einsätzen statt dieser Dinger mit zwei. Damit rutschen Anfänger und Seltenöffner schnell mal böse ab. Ich habe mir dazu früher aus Holz und Schrauben eine Art provisorische Halterung gebaut, in der das Gehäuse fixiert war während ich den Öffner drehte.

Gruß
Helmut
 
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z3u5

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Bei einem Gehäuseöffner, z.b. S1 Deluxe xxl hat 3 Greifstellen und verschiedene Einsätze. Wenn diese in die Kerben passen, wäre das doch sicher stabiler oder nicht ?

Sonst werde ich Deine Tipps anwenden und mir einen Ball zulegen.
 
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z3u5

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Meinen Beitrag hatte ich vor Helmuts Antwort geschrieben. Schade, dass ich den jetzt gekauft habe. Hatte wie anfangs geschrieben ja erst vor ein billig Set von Amaz** zu kaufen und habe dann hier den Tipp mit dem Augusta Öffner gelesen.

Da dachte ich mir, dass der gut wäre ;)

Naja, die 10€ bringen mich jetzt nicht um.
 
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