Gehäuseboden Stahl (wie) schonen/schützen?

Diskutiere Gehäuseboden Stahl (wie) schonen/schützen? im Uhrenwerkstatt Forum im Bereich Uhrenwerkstatt; Die Bundesluftwaffe gibt es erst seit 1956. Ausserdem sehe ich immer noch keinen Hinweis auf militärische Bestimmung auf der Uhr. Wenn vorhanden...
#21
Oelfinger

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Die Bundesluftwaffe gibt es erst seit 1956. Ausserdem sehe ich immer noch keinen Hinweis auf militärische Bestimmung auf der Uhr. Wenn vorhanden, bitte zeigen.
 
#22
Flieger65

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Seufz...
Was hat das mit der Tatsache zu tun, dass diese Uhr von Junghans erst nach dem Krieg für die Bundesluftwaffe entwickelt wurde?
Während des Krieges hat Junghans Borduhren für die Luftwaffe gebaut, aber keine Chronographen.
 
#23
Oelfinger

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Vielleicht war sie ja auch für Piloten der Lufthansa? Die flogen die Ju-52.

Abgesehen von der Uhr:

"Die Flotte wurde mit gecharterten Ju 52/3m der DNL (über die Luftwaffe), der Ala Italiana, der Iberia und der Aero O/Y ergänzt, nachdem 1942/43 während der Schlacht von Stalingrad alle eigenen Ju 52 (bis auf eine mit Schwimmern) an die Luftwaffe zur Versorgung der 6. Armee abgegeben werden mussten. Die letzten Flüge der Ju 52 fanden im Mai 1945 statt "

Junkers Ju 52/3m – Wikipedia

Demnach war die Ju doch im Kriegseinsatz.
 
#24
Flieger65

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Aber doch nicht nach dem Krieg!
Willst Du hier wirklich ernsthaft die Geschichte des legendären Junghans-Chronographen der Bundesluftwaffe mit der zwölfeckigen Lünette in Frage stellen?
ich habe sowohl das Original und die Replica vor mir liegen und weiß schon, wovon ich schreibe.

Und ja, selbstverständlich war die Ju 52 im Kriegseinsatz, darum geht es doch aber gar nicht.

Junghans Bundesluftwaffe
 
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#26
Marfin

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Noch ein wenig mehr off topic, aber passend zu dem Thema, dass sich hier entwickelt hat:
Die Urversion der Junghans mit dem Kaliber J88 wurde ab 1950 gefertigt. Es gibt die frühesten Konstruktionspläne im Archiv der Firma Junghans mit dem Datum 1943, die Pläne wurden immer wieder nachgebessert, vor allem aber 1949. Die nicht stoßgesicherte Variante (Kaliber 688.00) war eine Uhr für zivile Zwecke. Hier existieren einige Versionen, mit Telemeterskala, mit 1/100 Minutenteilung etc. Als sich die Bundeswehr 1955 gründete wurde eine Uhr als Dienstchronograph für die wenige Monate später (Anfang 1956) gegründete Bundesluftwaffe gesucht und Junghans reichte die J88 in zwei Versionen ein. Die mit der typischen Hohlkehlen-Lünette (Typ 111) und die frühere mit geriffelter Lünette (Typ 110). Die Uhr, um die es in diesem Thread geht, ist natürlich die Replik des Types 111.
Ein paar Informationen noch hier: Junghans J88; Junghans 688.70
 
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#27
neset530d

neset530d

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Die Folien habe ich geliefert:super:
Aber zum Rest der LW, hat es solche Gravur/Lasertechnick zu der Epoche gegeben??? Die sieht viel moderner aus
 
#28
pille2k5

pille2k5

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Da es sich bei der Uhr um die 1999er Replica des Junghans-Fliegerchronographen der Bundesluftwaffe aus dem Jahr 1955 handeln dürfte, gehört die selbstverständlich an ein authentisches Bw-Unterlagenband.
Womit die Frage nach der Schonung des Bodens gelöst wäre.

(Anmerkung von mir: Es ist schon lustig, dass Junghans bei der Replica die Silhouette einer Ju 52 in den Boden gelasert hat, ein Flugzeug, das es bei der Bundesluftwaffe nie gegeben hat. ;-))
Edit: schwachsinn geschrieben ... ist doch nicht die Poljot-Möhre :face:
 
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#30
neset530d

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Sorry, aber auch dort (bis 1965) sehe ich die Lasergravur nicht.
Der abgebildeter Boden mit der Gravur ist neueren Datums, viel neuer als 65, etc..
 
#35
pille2k5

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Die Uhr vom TS könnte eine auf 1500 limitierte kurz vor 2000 entstandene mit 7760 sein.

So etwas!
JUNGHANS Herrenuhr "Flieger-Chronograph. Edelstahl. Ref.: 027/3850.00. Handaufzugwerk, Cal. ETA 7
Korrekt! Gibts auch hier nen paar Threads zu.

Aber Obacht, es gibt auch einen Prügel mit Poljot 3313, da steht auch Junghans drauf, ist aber kein Junghans drin :D , erkennt man an der anders „angeschnittenen“ 8

Und die Schrammen an der Uhr kommen sicher von einem Nato. Nato + Dreck + Gehäuseboden = siehe oben :)
 
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