Gebrauchte Omega kaufen und revisionieren oder Neu und Ungetragen kaufen?

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hummer7884

hummer7884

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Servus liebe Uhrenfreunde, :-)

ich beschäftige mich zurzeit mit dem Gedanken, was ihr eigentlich für sinnvoller erachtet und warum?

Ich bin an einer Omega SMP oder PO interessiert (vorwiegend aber eigentlich an einer Automatik), der Kauf an sich könnte aber noch ein weilchen dauern, da ich das nötige Kleingeld noch nicht komplett angespart habe. :???:

Gibt es Qualitätsunterschiede bei Omega zwischen den Quarzern und den Automatikuhren? Wenn ja, welche?

Ist es sinnvoller, eine gebrauchte Omega zu einem günstigen Preis zu kaufen und sie zur Revision zu geben, oder ist es besser die Omega neu und ungetragen zu kaufen?

Wäre mal schön, von euch "Uhren-Profis" die Pro´s und Kontra´s zum jeweiligen Argument zu hören! :D:super:

Dankeschön.
 
SiggiSchwäbli

SiggiSchwäbli

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Wie so häufig kann die Antwort nur lauten: Kommt darauf an...

Zu Quarz oder Automatik: Beide Werke sind sehr gut. Kommt also darauf an, was Du möchtest. Eine Uhr mit Herz und Seele, die Du allerdings immer mal wieder stellen musst und die auch mal eine Revi benötigt. Oder eine Uhr, die von einer Batterie befeuert wird und in einem Monat eine Abweichung zeigt, die eine Automatik u.U. schon nach einem Tag hat. Ich selbst würde nur zu mechanischen Uhren greifen, weil sie lebt.

Zu neu oder gebraucht: Kommt darauf an, wie alt die Uhr ist. Eine 1-2 Jahre alte Automatik muss nicht gleich revisioniert werden. Da reicht es, wenn Du sie mal schnell für ein paar Euro in die Kaffeekasse beim Uhrmacher anschauen lässt. Ein Mal auf die Zeitwaage, um ungewöhnliche Abweichungen auszuschließen, und ein Mal unter Druck setzen, um die Dichtungen zu prüfen. Das reicht in der Regel.

Du musst dann allerdings damit Leben, dass Deine Uhr schon getragen wurde und ggf. Spuren aus dieser Zeit behalten hat.

Eine neue Uhr ist eben neu, verklebt und ungetragen. Da bist Du der Mensch, der für den ersten Kratzer verantwortlich ist. Auch da kannst Du Geld sparen, wenn Du bei den üblichen verdächtigen Grauhändlern im Netz kaufst. Eine getragene Uhr ist aber immer noch deutlich günstiger zu haben.
 
U

uhrenvieh

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Hallo,

ich stimme im wesentlichen zu. Allerdings möchte ich die "Seele" doch etwas relativieren - selbstverständlich hat eine "mechanische" Uhr genauso viel "Seele" wie eine Quarzuhr (Mechanik haben natürlich auch fast alle Quarzuhren). Nämlich keine. Sie sind mehr oder weniger komplizierte Gebilde, anachronistisch und oft schön.

Wenn man keinen Bezug dazu hat, hat man bloß Mehrkosten bei der Anschaffung und beim Unterhalt an der Backe und eine ungenauere und empfindlichere Uhr. Allerdings auch einen höheren Wiederverkaufswert. :D
 
K

Kai B.

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"neu und ungetragen" werden die Uhren hauptsächlich von Händlern angeboten, die offiziell keine Konzessionäre sind. Dabei ist darauf zu achten, dass die Garantieunterlagen korrekt ausgefüllt sind; Omega verweigert sonst ggf. Garantiearbeiten. Die Preise für "neu und ungetragen" und für junge gebrauchte Modelle liegen nur gering unter den Preisen, die man bei einem Konzessionär erzielen kann - meine Erfahrung.
Beide Modelle haben das 2500-er Werk mit Co-Axial Hemmung. Die Serien "A" und "B" bereiteten so einige Probleme, sie bleiben stehen, etc.. Mit der "C" Serie wurde das Dilemma deutlich weniger, trotzdem berichten immer wieder Besitzer von Fehlern im Gangverhalten ihrer 2500-er. Die Serie ist wohl nur zu erkennen, wenn man in die zur Uhr gehörigen Unterlagen schaut oder das Gehäuse öffnet.
Bei der SMP besteht für Dich die Möglichkeit auf eine PRE Co-Axial zurückzugreifen. Diese Modelle haben das "normale" Automatikwerk, glaube auf ETA Basis, und sind günstiger. Die PO wurde nur mit dem 2500-er gebaut.

Ich persönlich würde lieber ein wenig länger sparen und mir eine neue Uhr beim Konzessionär kaufen; allerdings mit Automatikwerk, da ich nicht bereit wäre für einen Quarzwecker so viel Geld auszugeben. Ein Daily Rocker sind beide Modelle - SMP und PO.
 
T. Freelancer

T. Freelancer

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Hallo,

@Kai B.
Ich persönlich würde lieber ein wenig länger sparen und mir eine neue Uhr beim Konzessionär kaufen; allerdings mit Automatikwerk, da ich nicht bereit wäre für einen Quarzwecker so viel Geld auszugeben. Ein Daily Rocker sind beide Modelle - SMP und PO.
Um dann beim Verlassen des Konzigeschäftes 30-40% des Uhrenwerts abschreiben zu können ?

Die Preise für "neu und ungetragen" und für junge gebrauchte Modelle liegen nur gering unter den Preisen, die man bei einem Konzessionär erzielen kann - meine Erfahrung.
Wo und bei wem hast du diese Erfahrung gemacht ?
Klingt für mich unlogisch, da ja kein MAngel, weder an neuen noch an gebrauchten Omega SMPs besteht.

In der Summe würde ich eine gebrauchte vorziehen. Wenn Du einen guten Uhrmacher kennst dürfte die Revision kein Problem sein. Ich finde viele machen sich zu sehr ins Hemd wg. evtl. anstehender Revisionen der Uhren.

(Ich habe ine Omega AT cal. 2500 (neu vor 1 3/4 Jahr gekauft), eine Dynamic (12 Jahre alt, war aber schon einmal beim Konzi) und beide laufen bestens.


Gruss
T. Freelancer
 
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Kai B.

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Wer bei einer SMP oder PO 30-40% abschreiben muss, hat beim Konzi etwas grundlegend falsch gemacht. Mehr werde ich hier , um keine Preisdiskussion anzustoßen, nicht schreiben.

Was für Dich unlogisch klingt, zeigt Deine Unkenntnis. Es gibt reichlich 2500-er Werke der ersten beiden Serien mit gravierenden Mängeln. Mit diesen Werkserien sind die meisten der am Markt befindlichen gebrauchten Uhren ausgestattet. Vermutlich haben die Besitzer die Nase voll. Ein "C" Werk wird man auf dem Gebrauchtmarkt nur schwer ergattern; teilweise haben sogar Konzis noch Modelle mit "B" Werk in den Auslagen.

Beim 3313-er Chronographenwerk sind kaum Problemfälle bekannt. Omega scheint aber erst mit der kompletten Neuentwicklung des 8500-er Manufacturwerkes die Co-Axial Hemmung in den Griff bekommen zu haben.
 
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marfil

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Es gibt reichlich 2500-er Werke der ersten beiden Serien mit gravierenden Mängeln. Mit diesen Werkserien sind die meisten der am Markt befindlichen gebrauchten Uhren ausgestattet. Vermutlich haben die Besitzer die Nase voll. Ein "C" Werk wird man auf dem Gebrauchtmarkt nur schwer ergattern;
Sowohl SMP (Coax) als auch PO wurden ausschließlich (von Beginn an) mit 2500C ausgeliefert. Von der PO ist mir zudem keine Quarzvariante bekannt.

Die "alte" SMP hat ein Omega 1120, oder 1109. Beides sind überarbeitete Sonderversionen des ETA 2892, die in einer eigenen Abteilung bei ETA entstanden (wie auch das Omega 2500).
 
T. Freelancer

T. Freelancer

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Wer bei einer SMP oder PO 30-40% abschreiben muss, hat beim Konzi etwas grundlegend falsch gemacht. Mehr werde ich hier , um keine Preisdiskussion anzustoßen, nicht schreiben.

Was für Dich unlogisch klingt, zeigt Deine Unkenntnis.
Frage mich nur, wie ein niedriger Marktpreis für neue Omega Seamaster Coaxial oder SMP zustande kommen soll ohne dass der Gebrauchtpreis davon betroffen ist.

Deine Angabe über die Verfügbarkeit der A und B Varianten des Cal. 2500 auf dem Gebrauchtmarkt halte ich für pure Spekulation zumal nur Insider diese auseinander halten können.

(Warum du das Chronowerk 3313 mit dem CoAxial Werk 2500 vergleichst ist dein Geheimnis.)

Gruss
T. Freelancer
 
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Kai B.

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...

(Warum du das Chronowerk 3313 mit dem CoAxial Werk 2500 vergleichst ist dein Geheimnis.)

Gruss
T. Freelancer
Zur erneuten Preisdiskussion hast Du eine PN.

Wenn Du meinst, dass die Varianten nur Insider auseinander halten können - lässt man den Gehäuseboden öffnen, so steht die Serie auf dem Werk.

Habe ich etwas verglichen? - Wohl kaum! Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass bei diesen Werken, vermehrt beim 2500, von Problemen berichtet wird.

@marfil
Du hast Recht, auch die PO wurde nur mit Werken der Serie C ausgeliefert. Bei der SMP war mir das klar.
 
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Whitehead

Whitehead

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Alles eine Frage des Preises und wonach später das Herz schlägt.
Selbst ein Quarzer hat nach Sichtweise seine Vorzüge.
Die Revision bei Omega ist mehr als die Hälfte gegenüber der Automatik !
Gebraucht viel billiger,in den Gangwerten unschlagbar
Eine Automatik würde ich neu kaufen
Quarz nur als Schnäppchen

Viel Glück
 
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