Uhrenbestimmung GB Silesia Uhr...

Diskutiere GB Silesia Uhr... im Sonstige Uhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo Freunde der Zeit, kann mir jemand etwa sagen in welchem Jahr diese Uhr gebaut worden ist?! Leider finde ich im Internet keinen zuverlässigen...
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MarcelVorti

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Hallo Freunde der Zeit, kann mir jemand etwa sagen in welchem Jahr diese Uhr gebaut worden ist?! Leider finde ich im Internet keinen zuverlässigen Angaben. Würde es sich lohnen die Uhr warten und reparieren zu lassen?! Wenn ja, was würde ein Liebhaber dafür zahlen. Eigentlich möchte ich ja gern das Gehäuse nutzen, um meine in Reparatur befindliche Junghans-Uhr dort hinein zutun. Die Uhr hat die Werk-Nr. 42 und Gustav Becker Silesia ist der Hersteller ...
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Hallo!

Ich würde sagen es handelt sich um einen eher einfachen Gustav Becker Freischwinger vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Das florale Dekor auf Zifferblatt und Pendellinse weißt auf den Jugendstil, villeicht so etwa 1900-1910.
Das Uhrwerk wirkt ziemlich verranzt. Die Pendelgabel ist total verbogen.
Eine Werksrestauration beim Uhrmacher überschreitet den Wert der Uhr bei weitem.
Die Idee das Gehäuse für ein gutes Werk zu benutzen finde ich gut.
Das Werk kannst du ja für kleines Geld als Ersatzteilspender veräußern.

Schönen Gruß!
Markus
 
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uhrenkel

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Hallo Marcel,

das Wesentliche hat Dir Markus schon mitgeteilt: Das Gustav Becker-Werk dürfte etwa um 1910 hergestellt worden sein. Es ist ein sogenanntes "Silesia" Werk, das es in verschiedenen Ausführungen gab. Du hast ein Silesia-Werk der besseren Qualität.
Die Aufschrift P 42 gibt nur die Pendellänge an, denn es gab die Silesia-Werke mit verschieden langen Pendeln.

Allerdings ist Dein Werk sehr verschmutzt und deshalb dringend überholungsbedürftig. So sollte man die Uhr nicht laufen lassen.

Zum Gehäuse: Ich habe Zweifel, ob das Werk original zu diesem Gehäuse gehört, denn in der Rückwand sehe ich weitere Schraubenlöcher und ich glaube auch den Abdruck eines anderen Gongs zu sehen. Sieh Dir das nochmal genau an.

Uhrenkel
 
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Du hast ein Silesia-Werk der besseren Qualität.
Besseres Werk mit Amerikaner-Platinen und Blechanker (Schwarzwald-Hemmung)? Ich würde sagen, Billigwerk aus der VFU AG nach Art der Junghans-Uhren. Massenware für Arbeiterhaushalte um 1910 herum.
Ps.: L. Lehotzky schreibt über diese Hemmung ZITAT: "Die Schwarzwälderhemmung ist ebenfalls eine rückführende Pendelhemmung, die in ihrer Wirkungsweise gleich der Stockuhrhemmung ist. Typisch ist der aus einem gebogenen Blechstück bestehende Anker, der in großen Mengen besonders billig hergestellt werden kann. Diese Hemmung findet man in Schwarzwälder- und Schottenuhren, in Küchen- und Bürouhren sowie in verschiedenen technischen Laufwerken; infolge ihrer Billigkeit verdrängt sie immer mehr alle übrigen rückführenden Hemmungen." ZITAT Ende.
 
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uhrenkel

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Das kann eigentlich nur jemand sagen, der noch kein Silesia Werk wirklich untersucht hat.

Denn zum einen ist ein Uhrwerk mit massiven Platinen nicht automatisch besser, als ein Amerikanerwerk; auch sind nicht alle Amerikanerwerke gleich.

Speziell die Silesia-Werke von Gustav Becker sehe ich als technisch sehr anspruchsvoll an. Es gab die Silesia-Werke auch mit Rechenschlag und mit massiven Trieben- solche anspruchsvollen Amerikanerwerke sind mir von keinem anderen Hersteller bekannt.

Wer sich die Mühe machen will, in alten Gustav-Becker Katalogen nachzusehen, der wird bestätigen, dass die Silesia-Werke in einer erstaunlichen Variationsbreite angeboten wurden.

Das hier gezeigte Werk gehört eindeutig zu den sehr guten Silesia-Werken

Uhrenkel
 
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Wer sich die Mühe machen will, in alten Gustav-Becker Katalogen nachzusehen, der wird bestätigen, dass die Silesia-Werke in einer erstaunlichen Variationsbreite angeboten wurden.
Das wusste ich auch noch nicht. Also ist das nicht etwa EIN Kaliber? Ich würde mal sagen wenn es welche mit Schlossscheiben- und andere mit Rechenschlagwerk gab, kann man nicht mehr von einem Werk sprechen. Bestenfalls noch von einer Bauweise - eben nicht massiv.

Denn zum einen ist ein Uhrwerk mit massiven Platinen nicht automatisch besser, als ein Amerikanerwerk; auch sind nicht alle Amerikanerwerke gleich.
Das sehe ich auch so. Von der simplen Gleichung, je weniger Durchbrüche desto hochwertiger das Werk, halte ich genauso wenig wie von der Aussage, je dicker die Platinen desto hochwertiger.

Eigentlich muss eine Platine nur so massiv und dick sein, dass die Stabilität gesichert wird. Außerdem sollten Lager nicht zu dicht am Platinenrand liegen um im Fall der Fälle noch gut eine neue Lagerbuchse setzen zu können. Die Haltbarkeit von Lagern kann man genauso gut durch die Verwendung von Bronzelaufbuchsen oder Steinlagern erhöhen. 3mm dicke Messingplatinen braucht es dazu eigentlich nicht.

Aber natürlich sieht ein Vollplatinenwerk mit ordentlich Materialstärke schon edler aus ;-)

Schönen Gruß!
Markus
 
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uhrenkel

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Hallo Markus,

mit den Silesia-Werken wurde nicht nur ein neues Kaliber eingeführt, sondern eine ganz neue Werkfamilie. Wenn ich mich richtig erinnere, gab es die Silesia mit 5 verschiedenen Pendellängen. Und jede Pendellänge macht einen anderen Zahnradsatz im Gehwerk erforderlich. Und dann noch die verschiedenen Schlagwerkarten in den Silesia-Werken.

Gustav Becker hat schon vor dem Zusammenschluss Uhren im Hochpreissegment hergestellt. Und diesen Status wollte man unbedingt auch nach dem Zusammenschluss noch halten. Deshalb hat Gustav Becker zumindest bis zum ersten Weltkrieg keine Uhren für den einfachen Arbeiterhaushalt hergestellt. Gerade deshalb wurden die Silesia-Werke so sorgfältig konstruiert. Es blieb dann den Uhrmachergeschäften überlassen, ob sie ihren Kunden Uhren von Gustav Becker mit Rechenschlagwerk und massiven Trieben, oder in der etwas einfacheren Form mit Schlossscheibenschlagwerk und Laternentrieben anboten.

Wenn ich das richtig sehe, war Gustav Becker aber der erste deutsche Hersteller, der schon kurz nach 1900 in seinen Uhren Amerikanerwerke mit Rechenschlagwerk eingeführt hat. Nach meiner Beobachtung sind andere deutsche Hersteller erst nach dem Krieg dazu übergegangen, ebenfalls Amerikanerwerke mit Rechenschlagwerk auf den Markt zu bringen.

Und wie schon oben gesagt: Ein Amerikanerwerk sogar mit Rechenschlagwerk und massiven Trieben, habe ich vor dem Zweiten Weltkrieg noch bei keinem anderen deutschen Hersteller gesehen. Das gab es nur von Gustav Becker.

Uhrenkel
 
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Das ist interessant.

Wenn ich mir die hier gezeigte Uhr als Ganzes anschaue, dann kann es die eher nicht für einen Arbeiterhaushalt um 1905 gedacht gewesen sein. Da sind viele Holzzierteile dran, das Pendel ist aufwendig gemacht und erst recht das Zifferblatt mit der floralen Prägung in der Mitte und dem schönen Zifferreifen. Ich denke sowas hing zur damaligen Zeit eher bei einem Arzt oder Pfarrer in der guten Stube.
Bei Arbeitern oder Bauern um 1905 würde ich eher noch eine Lackschilduhr vermuten, wenn auch nicht mehr mit Holzwerk.

Das einzige richtig preiswerte Teil am Uhrwerk scheint mir wirklich der Blechanker für die Hakenganghemmung zu sein. Wobei man nicht dem Trugschluss unterliegen sollte ein Massivanker für eine Graham-Hemmung wäre wahnsinnig teuer. Richtig hochwertig sind da auch nur die Anker mit eingeschobenen Paletten.

Schönen Gruß!
Markus
 
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uhrenkel

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Markus, was das Produktionsprogramm von Gustav Becker vor dem Ersten Weltkrieg anbelangt, stimme ich Dir uneingeschränkt zu. GB-Uhren dieser Zeit sind keinesfalls für einen Arbeiter- oder Tageöhnerhaushalt erschwinglich gewesen.

Betrachten wir noch die Möglichkeiten der Vereinfachung/Verbilligung der GB-Silesia-Werke gegenüber den massiven Werken von GB.

Die deutlichsten Einsparungsmöglichkeiten ergaben sich besonders im Werkschlitten sowie dem Werk- und Gonghalter. Diese wurden bei den Massiv-Werken in aufwändiger und stark verzierter Form im Messingguss hergestellt. Das war nicht nur aufwändig und teuer; besonders haben sich für die Werk- und Gonghalter auch eine eigene Zulieferindustrie herausgebildet, die sich diese Werk- und Gonghalter gut bezahlen ließen.
Bei den Silesia-Werken dagegen wurden die Werk- und Gonghalter aus Blech gestanzt und gebogen. Das war nicht nur entscheidend preiswerter, sondern konnte vor allem auch von der Firma Gustav Becker selbst hergestellt werden. Und ein weiteres Kriterium: Der Käufer sieht diese Vereinfachung auch nicht, aber seine Uhr wird daduch preiswerter, ohne Einbussen in der Werkqualität.

Die zweite Einsparungsmöglichkeit wurde in der Hemmung realisiert. Die Graham-Anker mit verstellbaren Paletten wurden bei Tisch- und Wanduhren aufgegeben; nur in Bodenstanduhren wurden sie noch weiter eingebaut, denn nur in Bodenstanduhren mit einem Sekundenpendel kann die Graham-Hemmung die Vorteile einer nicht-rückführenden Hemmung voll ausspielen.

In den Silesia-Werken wurden dafür ausgesprochen harte und auch sehr präzise gefertigte Blechanker eingefügt. Diese sind nicht so Form-ungenau und auch weich wie sonstige Schwarzwälder Blechanker, sondern sehr präzise. Sie sind zwar von der Wirkungsweise her rückführend, aber das ist ein Massiv-Anker auch.

Ich würde die Silesia-Anker in Präzision und Wirkungsweise einem Massiv-Anker gleichstellen.

Und ich will damit deutlich machen, dass die Hemmung der Silesia-Werke keinesfalls eindeutig schlechter und unpräziser wäre, als die aufwändige und sehr teure Graham-Hemmung. Man hat aber aus Kostengründen auf die Graham-Hemmung verzichtet, denn sie bringt bei kurzen Pendel nicht wirklich was,

Was das Schlagwerk anbelangt, so sind die Rechenschlagwerke der Silesia-Werke gegenüber den französischen Schloßscheibenschlagwerken der massiven GB-Werke sogar eindeutig im Vorteil.

Man kann also nach meiner Meinung auch nicht sagen, die Silesia-Werke wären das Resultat einer Preisverbilligng um jeden Preis. Ich sehe dagegen die Silesia-Werke als vollkommen neu konstruierte Werkfamilie an, die besonders auch durch geänderte Produktionsweisen gewisse Senkungen der Produktionskosten ermöglichte, ohne die Qualität der Werke maßgeblich zu mindern.

Noch eine Nebenbemerkung: Lenzkirch ist den Übergang von den massiven Werken zu Amerikanerwerken nie gegangen. Und hat sich damit das eigene Grab geschaufelt, weil als dann nach dem Ersten Weltkrieg der Absatz einbrach, kein Geld zur Verfügung stand, die Produktion noch umzustellen.

Uhrenkel
 
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Also ich denke in der Summe auch, dass es der neu gruppierten VFU darum ging der Konkurrenz aus Württemberg und evtl. auf den Auslandsmärkten etwas entgegen zu setzen. Ich schätze die Absicht war nicht die billigste Uhr zu bauen, aber sich auch nicht aus dem Markt heraus zu kalkulieren.

Die Graham-Anker mit verstellbaren Paletten wurden bei Tisch- und Wanduhren aufgegeben; nur in Bodenstanduhren wurden sie noch weiter eingebaut,
Ich glaube da liegst du nicht ganz richtig. Wir hatten hier kürzlich einen GB-Regulator aus den 20er Jahren mit Vollplatinen-Werk, Graham-Gang und Anker mit verstellbaren Paletten. Ein ganz ähnliches Model wurde im Uhrenwerkstattforum besprochen.

Sie sind zwar von der Wirkungsweise her rückführend, aber das ist ein Massiv-Anker auch.
Ein massiver Graham-Anker ist nicht rückführend, sonst wäre es keine Graham-Hemmung.

Was das Schlagwerk anbelangt, so sind die Rechenschlagwerke der Silesia-Werke gegenüber den französischen Schloßscheibenschlagwerken der massiven GB-Werke sogar eindeutig im Vorteil.
Auch Lenzkirch oder Winterhalder hatten im 19. Jahrhundert in sehr hochwertigen, reich verzierten Uhren Schlossscheiben-Schlagwerke. Meiner Meinung ist ein Schlossscheibenwerk auch nicht wirklich schlecht. Es hat nur den Nachteil, dass es aus der Synchronisation läuft, wenn die Kraft für das Schlagwerk frühzeitig endet (oder man wie wild an den Zeigern kurbelt). Das wiederum ist bei Uhren mit Federantrieb nicht so relevant wie bei Gewichtsantrieb.

Man kann also nach meiner Meinung auch nicht sagen, die Silesia-Werke wären das Resultat einer Preisverbilligng um jeden Preis.
Sehe ich auch so. Man hat bei VFU/GB halt die Position eines Nobelanbieters für Adelige, Großindustrielle und wohlhabende Kaufleute aufgegeben, die GB in eine prekäre Lage gebracht hatte.
Der Umbruch von der alten GB zur VFU ist für mich auch nicht das Ende der Firma, sondern ein Umbau. Erst das Abräumen der Produktionsanlagen durch Junghans bedeutete in meinen Augen das endgültige Aus.

Schönen Gruß!
Markus
 
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Markus, mir ist bewusst, dass Gustav Becker auch noch nach dem Zusammenschluss Uhren mit massiven Werken und damit auch mit Graham-Hemmung hergestellt hat.

Das war nach meiner Meinung der Nachfrage der Uhrenhandlungen geschuldet.

Denn natürlich war schon damals auch im Handel die verbreitete Meinung: Amerikanerwerk = billig = minderwertig. Diesem Vorurteil wollte Gustav Becker begegnen und hat deshalb noch für Uhrenhandlungen, die keine Uhren mit Silesia-Werken vertreiben wollten, weiterhin noch Uhren mit massiven Werken angeboten. Denn auch diese Uhrenhandlungen wollte man nicht verlieren. Man wäre ja geradezu dumm gewesen.

Interessant: in den Katalogen wird aber nicht ersichtlich, wie lange noch massive Werke mit Graham-Hemmung hergestellt worden sind. Aber wir können davon ausgehen, dass diese Werke noch für eine ganze Reihe von Jahren hergestellt wurden.

Uhrenkel
 
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Markus, mir ist bewusst, dass Gustav Becker auch noch nach dem Zusammenschluss Uhren mit massiven Werken und damit auch mit Graham-Hemmung hergestellt hat.

Das war nach meiner Meinung der Nachfrage der Uhrenhandlungen geschuldet.

Denn natürlich war schon damals auch im Handel die verbreitete Meinung: Amerikanerwerk = billig = minderwertig. Diesem Vorurteil wollte Gustav Becker begegnen und hat deshalb noch für Uhrenhandlungen, die keine Uhren mit Silesia-Werken vertreiben wollten, weiterhin noch Uhren mit massiven Werken angeboten. Denn auch diese Uhrenhandlungen wollte man nicht verlieren. Man wäre ja geradezu dumm gewesen.

Interessant: in den Katalogen wird aber nicht ersichtlich, wie lange noch massive Werke mit Graham-Hemmung hergestellt worden sind. Aber wir können davon ausgehen, dass diese Werke noch für eine ganze Reihe von Jahren hergestellt wurden.

Uhrenkel
Ich weiß, dass ich jetzt wieder in ein Hornissennest... Aber trotzdem: Grahamhemmung ist Meilenweit von der Funktion der Blechanker und auch der Stockanker oder massiven Hakenanker entfernt. Die Grahamhemmung gibt es mit verschiebbaren Paletten (meist der Ankerbogen aus Messing und die Paletten aus gehärtetem Stahl in Führungen verschiebbar angebracht) und auch als Massivanker (Aug. Schatz & Söhne in den Jahresuhren ab ca. 1910 so eingesetzt). Schwarzwald- und Massivankerhemmungen wurden bei Werken eingesetzt, die weite Schwingungen und relativ viel Kraft an der Hemmung hatten. Durch die konstruktiv bedingte Rückführung aber waren diese Hemmungen direkt in ihrer Genauigkeit abhängig von der Kraft, die zur Verfügung stand. Und damit sehr ungenau, vor allem im Anfangsbereich einer Zugfeder oder am Ende der Zugkraft. Das ist auch ein Grund, warum sich diese tatsächlich sehr billig herzustellende Hemmung noch lange in Standuhren und Wanduhren mit Gewichtsaufzug hielten. Junghans war die erste Firma, die in relativ kleinen Gehäusen mit Federwerk ebenfalls diese Hemmung verbauten. Und das waren nun mal Wohnraumuhren der unteren Preisklasse.
Zu den Amerikaner-Werken, wie sie Junghans zur Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts einführte, kann man auch in der "Deutschen Uhrmacherzeitung" nachlesen. Uhrmacher weigerten sich, diese O-Ton "Billigwerke zu reparieren, da sich die Kosten nicht trugen...". Diese Werke von Junghans waren damals schon "Ex & Hopp" Artikel. Das änderte sich erst, als z.B. die VFU AG mit Amerikanerwerken von besserer Qualität - neben vielen Andern Herstellern, die die Materialeinsparungen bei den Platinen schätzten - auf den Markt brachte. Trotzdem ist es falsch, zu sagen, Amerikanerwerke mit Blechanker wären "Hochwertige" Werke. Sie waren und bleiben ein sehr kostengünstiges Uhrenmodell für einen bestimmten Markt!
Und da diese Uhren Massenware waren und sind, stellt sich auch heute die berechtigte Frage, ob eine Revision sinnvoll ist. Einen emotionalen Wert vorausgesetzt, ist eine Revision aber immer machbar.
 
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Das einzige richtig preiswerte Teil am Uhrwerk scheint mir wirklich der Blechanker für die Hakenganghemmung zu sein. Wobei man nicht dem Trugschluss unterliegen sollte ein Massivanker für eine Graham-Hemmung wäre wahnsinnig teuer. Richtig hochwertig sind da auch nur die Anker mit eingeschobenen Paletten.
Das ist so nicht ganz richtig. Die Messingbrücke dieser Anker lässt sich leicht herstellen und die Paletten sind Kreisteile, die gehärtet und geschliffen werden. Rein vom Materialaufwand also günstiger. Bei den Massiven Ankern wird das gesamte Material gehärtet. Das ist zwar in der Herstellung schneller, durch den Ausschuss aber ab einer bestimmten Größe wieder teurer (Schwund in der Maßhaltigkeit, Brüche). Auch fehlt diesen Ankern die Möglichkeit, die Hemmung im Nachhinein durch verschieben der Paletten zu justieren. Die Massiven Anker setzen immer ein verstellbares Ankerlager (in machnen Fällen sind auch die Lager des Hemmrades justierbar) voraus! Aber: Grahamhemmung kommt mit wesentlich weniger Kraft für die Hebung aus und es geht auch durch Reibung (Ruhe) kaum Kraft verloren. Daher sind sehr geringe Winkel der Pendelschwingung möglich.
 
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uhrenkel

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Stromer, Deine Einschätzung für die Herstellungskosten eines Graham-Anker mit verschiebbaren Paletten sehe ich als vollkommen unrealistisch an.

Die Herstellungkosten eines Graham-Ankers mit verschiebbaren Paletten sind in Wirklichkeit ausgesprochen hoch, da dieser Anker aus mehreren Teilen und die Herstellung auch aus sehr vielen Arbeitsschritten besteht.

Überleg mal allein die Arbeitsschritte für die Ankerbrücke:

- Herstellung der Ankerbrücke aus Vollmessing. (das sind allein schon mehrere Arbeitschritte!)
- Bohren und Reiben der Bohrung für die Ankerwelle
- Einfräsen der beiden Kreisbögen für die Paletten
- Bohren, Senken und Schneiden der Gewinde für die Klemmbleche der Paletten.
- Stanzen und Bohren der Klemmbleche

Dazu kommt die Herstellung der sehr präzise zu fertigenden Paletten aus Werkzeugstahl mit anschließendem Härten.
- Nach dem Härten kommt dann das Schleifen der gehärteten Paletten auf Endmaß.
- Zuletzt das Einschleifen der Hebeflächen der Paletten.

Dazu kommen die recht aufwändigen Justierungsarbeiten (und damit auch Kosten) in der Montage der Graham-Paletten beim Zusammenbau der Uhrwerke.

Zusammengefasst: Die Herstellungskosten für einen Graham-Anker mit verschiebbaren Paletten dürften nach meiner Einschätzung die Herstellungskosten eines Silesia-Ankers um mindestens das 5-fache überstiegen haben (!!).

Fazit: Die Abkehr von Graham-Ankern sowie die deutlich billigeren Werk- und Gongträger haben sich durch die Einführung der Silesia-Werke im Preis für Tisch- und Wanduhren also sehr deutlich bemerkbar gemacht.

Uhrenkel
 
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Ich weiß, dass ich jetzt wieder in ein Hornissennest... Aber trotzdem: Grahamhemmung ist Meilenweit von der Funktion der Blechanker und auch der Stockanker oder massiven Hakenanker entfernt.
Keine Angst Rolf-Dieter, ich bin keine auf Krawall gebürstete Hornisse :lol:
"Meilenweit" klingt etwas bombastisch. Dabei hat es Uhrenkel eigentlich schon erwähnt. Bei kurzen Pendellängen mit großer Pendelamplitude schwinden die Vorteile der Graham-Hemmung, während sie bei langen (Sekunden-)Pendeln deutlich hervortreten.

Uhrmacher weigerten sich, diese O-Ton "Billigwerke zu reparieren, da sich die Kosten nicht trugen...".
Ahhh, das kennen wir doch irgendwo her :hmm::D
Aber mit dem Werk hat es eigentlich nichts zu tun. Vielmehr mit dem Neu(oder Wiederbeschaffungs-)preis einer Uhr im Verhältnis zu den Reparatur-/Revisionskosten, bzw. mit dem Zeitwert im Verhältnis zu den Revisionskosten.
Du kannst ein noch so hochwertiges Werk in eine Standuhr einbauen. Wenn die in Eiche Rustikal gehalten ist, dann bekommst du heute kaum noch einen Euro dafür. Ergo lohnt sich keine Revision beim Uhrmacher.

Und da diese Uhren Massenware waren und sind, stellt sich auch heute die berechtigte Frage, ob eine Revision sinnvoll ist.
Da gilt das von mir gerade Erwähnte. Es hat aber nichts mit Massenware oder handgeschnitztem Einzelstück zu tun, zumal über 100 Jahre alte Uhren nicht mehr SOOO massenhaft am Markt sind - jedenfalls nicht in schönem Zustand.
Bei den heutigen Arbeitskosten muss ein respektabler Zeitwert vorhanden sein, damit sich der Gang zum Uhrmacher wirtschaftlich lohnt. Oder es liegt eben ein irrationaler, emotionaler Wert vor bzw. jemand möchte eben genau DIE Uhr und nichts ungefähr Vergleichbares.

Stromer, Deine Einschätzung für die Herstellungskosten eines Graham-Anker mit verschiebbaren Paletten sehe ich als vollkommen unrealistisch an.
Ich glaube auch Rolf-Dieter, dass du da falsch liegst. Man kann das an den aktuellen Preisen für Anker im Zubehörhandel sehen. Ein massiver Anker ist etwa doppelt so teuer wie ein Blechanker, z.B. für eine Kuckucksuhr. Anker mit verschiebbaren Paletten findest du heute nur in hochwertigen Uhren, weit im vierstelligen Bereich.

Was wir Uhrentechnik-Begeisterten halt nicht vergessen sollten: Die Mehrzahl der Käufer erwirbt eine Großuhr als attraktives Wohnacessoir, passend zur Einrichtung. Die Gestaltung / Optik der Uhr ist dabei viel wichtiger als das Werk. Insofern ist es für die Hersteller sinnvoll mehr ins Design und Marketing als in hochwertige Technik zu investieren.
Und ich denke das ist genau das was schon zu Beginn des 20. Jahrhundert passiert ist und viele Hersteller hochwertiger Uhrentechnik, wie GB oder Lenzkirch, in Schwierigkeiten gebracht hat.
Außerdem: Je langlebiger das Werk, desto seltene muss man eine neue Uhr kaufen. Also aus Sicht der Hersteller keine kluge Strategie.

Schönen Gruß!
Markus
 
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Stromer, Deine Einschätzung für die Herstellungskosten eines Graham-Anker mit verschiebbaren Paletten sehe ich als vollkommen unrealistisch an.

Die Herstellungkosten eines Graham-Ankers mit verschiebbaren Paletten sind in Wirklichkeit ausgesprochen hoch, da dieser Anker aus mehreren Teilen und die Herstellung auch aus sehr vielen Arbeitsschritten besteht.

Überleg mal allein die Arbeitsschritte für die Ankerbrücke:

- Herstellung der Ankerbrücke aus Vollmessing. (das sind allein schon mehrere Arbeitschritte!)
- Bohren und Reiben der Bohrung für die Ankerwelle
- Einfräsen der beiden Kreisbögen für die Paletten
- Bohren, Senken und Schneiden der Gewinde für die Klemmbleche der Paletten.
- Stanzen und Bohren der Klemmbleche

Dazu kommt die Herstellung der sehr präzise zu fertigenden Paletten aus Werkzeugstahl mit anschließendem Härten.
- Nach dem Härten kommt dann das Schleifen der gehärteten Paletten auf Endmaß.
- Zuletzt das Einschleifen der Hebeflächen der Paletten.

Dazu kommen die recht aufwändigen Justierungsarbeiten (und damit auch Kosten) in der Montage der Graham-Paletten beim Zusammenbau der Uhrwerke.

Zusammengefasst: Die Herstellungskosten für einen Graham-Anker mit verschiebbaren Paletten dürften nach meiner Einschätzung die Herstellungskosten eines Silesia-Ankers um mindestens das 5-fache überstiegen haben (!!).

Fazit: Die Abkehr von Graham-Ankern sowie die deutlich billigeren Werk- und Gongträger haben sich durch die Einführung der Silesia-Werke im Preis für Tisch- und Wanduhren also sehr deutlich bemerkbar gemacht.

Uhrenkel
Ups, billige Werke, sag ich doch:klatsch:.
Aber ich glaube, da haben wir aneinander (wie schon so oft;-)) vorbei geschrieben! Ich meinte NICHT die Blech- oder Schwarzwaldanker, sondern die Grahammanker, die ebenfalls aus einem Stück z.B. von der Jahresuhrenfabrik in Jahresuhren und auch in anderen Uhren von Schatz verwendet wurden. Die bestehen aus einem Stück härtbarem Stahl schon mit den Paletten. Dieses Werkstück brauch "nur noch" gehärtet und die Hebeflächen geschliffen werden. Durch die Bohrung wird die Ankerwelle gepresst. Die Herstellungskosten dürften hier sicher unter den Kosten der komplizierteren Ankern mit verschiebbaren Paletten liegen. Die Paletten sind übrigens ein Kreissegment und von daher auch recht schnell von einem Rohr abzuschneiden.

Unterschied zwischen Grahamm- und Blechanker ist und bleibt die Rückführung bei Letzteren. Diese Rückführung brauch Kraft und damit werden solche Hemmungen sehr ungenau. Sonst hätten sich die Chronometermacher nicht solche Mühe machen müssen, andere Hemmungen zu erdenken, zumal bei Zugfederuhren (Pendeluhren auf Schiffen geht ja wohl kaum).

Noch etwas zu den SILESIA-Werken: Die SILESIA-Werke kamen erst NACH 1900 auf. Bei den Uhren, die GB für die Postverwaltung - ab ca. 1854 - in Schlesien herstellte, hatten Grahamm-Anker mit verschiebbaren Paletten, und die Uhren für den freien Verkauf hatten bereits Rechenschlagwerke. Diese Werke hatten auch Grahammhemmung mit verstellbaren Platinen. SILESIA wurde erst verwendet, als größere Stückzahlen von diesen Werken und Uhren Exportiert wurden. Denn für Waren aus Schlesien durfte z.B. für den Export nach GB das "Made in Germany" nicht verwendet werden.

Mit der Einschätzung, dass das Gehäuse von einer ältern GB-Uhr stammt, habt Ihr allerdings Recht. Hier ein Bild aus Watch-Wiki mit dem Datum 1895: Datei:Gustav Becker Uhr 2.jpg – Watch-Wiki
 
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:klatsch: Keine Angst Rolf-Dieter, ich bin keine auf Krawall gebürstete Hornisse :lol: :super:.

Wobei ich gelernt habe, dass Hornissen ganz liebe und fleißige Insekten sind. Nur verscheuchen darf man sie nicht wollen. Dann kommt Futterneid auf und... Piiicks!:ok:
 
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uhrenkel

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Stromer, ich muss nochmal auf verschiedene Deiner Anmerkungen zurückkommen:

Du vergleichst im Zusammenhang mit der Hemmung der Silesia-Werke die Kosten für einen massiven Graham-Anker. Das passt zeitlich aber nicht, denn massive Grahamanker kenne ich nur nach dem 2. Weltkrieg.

Oder hast Du Belege für massive Graham-Anker schon um 1900? Dann zeig es uns bitte.

In Deinem letzten Beitrag nennst Du Rechenschlagwerke bei Gustav Becker schon deutlich vor 1900. Kenne ich auch nicht.

Vor 1900 kenne ich bei Gustav Becker ausschließlich französische Schlossscheiben-Schlagwerke. Und die haben die von Markus schon beschriebenen Nachteile.

Wegen dieser Nachteile wurden bei GB mit den Silesia-Werken Rechenschlagwerke eingeführt, obwohl diese in den Herstellungskosten höher liegen, da sie mehr Einzelteile als die Schlossscheibenschlagwerke haben.

Ich finde, Du solltest Deine Meinung über die Qualität der Silesia-Werke nochmals überdenken.

Uhrenkel
 
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In Deinem letzten Beitrag nennst Du Rechenschlagwerke bei Gustav Becker schon deutlich vor 1900. Kenne ich auch nicht.
Da liegt Rolf-Dieter schon richtig. Viele GB-Regulatoren aus dem 19. Jahrhundert haben ein Rechenschlagwerk. Denk nur an die gewaltigen Seilzugregulatoren mit Viertelstunden-Repetition. Das geht ohne ein Rechenschlagwerk gar nicht.

Schönen Gruß!
Markus
 
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uhrenkel

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Danke Markus für Deinen Hinweis!

Bei Seilzugregulatoren und Standuhren hast Du natürlich recht.

Ich bezog mich auf die Federzugwerke von Tisch- und Wanduhren: Da kenne ich bei GB-Becker vor 1900 nur franz. Schlossscheibenschlagwerke.

Uhrenkel
 
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