Gangwerte P3133

Diskutiere Gangwerte P3133 im Uhrencafé Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo, liebe Uhrenfreunde! Habe hier einen Problemfall vor mir liegen, und der ist wohl auch schuld an meiner momentanen Mechnikverdrossenheit...
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Phase-de-Lune

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Hallo, liebe Uhrenfreunde!

Habe hier einen Problemfall vor mir liegen, und der ist wohl auch schuld an meiner momentanen Mechnikverdrossenheit. Es handelt sich um einen Dugena-Chronographen mit P3133-Kaliber. Dieses wurde von mir vor einigen Wochen in akribischer Arbeit feinreguliert bis ich einen Wert von ca +10 sec hatte, ein Wert, mit dem ich gut leben kann. Seitdem ist die Uhr eigentlich nur sporadisch benutzt worden.
Jetzt will ich die Uhr wieder regelmäßiger tragen und stelle heute fest, dass sie in sechs Stunden schon eine Abweichung (+) von ca. 15 Sekunden aufweist. Wie kann das sein, die Uhr ist keinen schweren Schlägen oder Magnetfeldern ausgesetzt worden?
Danke schon mal für sachdienliche Informationen..... :wink:
 
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Phase-de-Lune

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Wie, keiner, dem dazu irgendwas einfällt?
 
Frankman

Frankman

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Morgen,

Fällt mir auch gar nichts ein. Vielleicht sind die Russen ja unberechenbar und machen was sie wollen. Meine Monster rennt auch z. Zt., schreibe ich gleich im anderen Fred was dazu.

Bleibt mir nur dir einen schönen Sonntag zu wünschen.

Gruß Frankman
 
SINNlich

SINNlich

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Phase, Dein Stadium kenne ich gut. Das war unter anderem ein Grund, fast 15 Jahre nur noch sporadisch zu kaufen, weil das Sekundenfuchsen einen wahnsinnig machen kann.

Zu Deiner Poljot kann ich kaum mehr sagen, als dass der Regulateur möglicherweise die Lagen nicht ausreichend berücksichtigt hat. Zudem weisen die modernen 3133-Werke eine Menge Toleranzen auf, die eben dazu führen können, dass die Werte auf der Zeitwaage und am Handgelenk stark differieren können.

Gegen diesen Zustand gibt es nur ein Mittel: Sauteure Luxusuhren kaufen und so oft reklamieren, bis der Gang stimmt. Und dann bitte gaaanz vorsichtig tragen, damit sie sich nicht verstellen.

Oder, meine Methode: Es sein lassen, wie es ist und nicht so genau hinzusehen! Damit fährt man auf Dauer am besten.
Ich habe überdies die Erfahrung gemacht: Je weniger man sich um die Gangwerte seiner Lieblinge kümmert, desto eher geben sie es auf, einen mit miesem Gang zu ärgern. Nenn es spinnert oder esotherisch. Es ist so. ;-)

Im übrigen kannst Du natürlich noch mal zum Uhrmacher gehen und ihm Dein Leid klagen. Vielleicht hilft eine Neureglage (wobei 15 Sekunden noch im Rahmen liegen.

Grüße

Axel
 
P

Phase-de-Lune

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@frankman und SINNlich.....Danke für eure Statements, ist aber wirklich schon eine ärgerliche Sache, da investiert man Stunden in die Reglage und dann sowas.... Ich schieb es einfach mal auf den "Charakter" des P3133, ähnliches hat man hier ja schon öfter gehört. Neuestes Update: 45 sec + in 24 Stunden..... :evil:
 
Junnghannz

Junnghannz

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Würde es sich um eine Magnetisierung oder gar einen "Hänger" der Spiralfeder handeln, so wären die Gangabweichungen sehr viel stärker. Dir wird wohl nichts anderes übrigbleiben, als einen neuen Regulierversuch zu starten. Mein Sturmanskie-Chrono mit dem gleichen Kaliber läuft (ohne Nachregulieren) stabil mit rund +3 Sekunden am Tag.


Viele Grüße

Wolfgang
 
SINNlich

SINNlich

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Mooment, DU hast die Uhr einreguliert?

Ich habe nicht sorgfältig genug gelesen. Dann nehme ich jede Schuld vom Uhrwerk. Ich bin zwar kein Fachmann auf diesem Gebiet, weiß aber, dass man bei der Reglage durchaus Fehler machen kann, die sich auf das Ganverhalten nachteilig auswirken. Übrigens hab ich da was Nettes zur Beruhigung bei Lange und Söhne gefunden:
"Besitzen Lange-Uhren eine Chronometer-Zertifizierung?
Die Toleranzen der Chronometer-Gangprüfung liegen bei -4 bis +6 Sekunden (mittlerer täglicher Gang). Aufgrund von Erfahrungswerten wird bei Lange jedoch eine Einstellung mit maximal -3 bis +7 Sekunden Gangabweichung pro Tag bevorzugt. Als Botschafter des "Made in Germany" verzichtet Lange auf Chronometer-Zertifikate, da diese ausschließlich durch die Schweizer Chronometer-Prüfstelle C.O.S.C. vergeben werden." (Ha, Ha, der Verfasser)


Meine Empfehlung: Gehe zu einem Uhrmacher und lasse das Werk professionell reglieren. Dann hast Du Ruhe.

Grüße

Axel
 
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Phase-de-Lune

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Ja gut, aber ich habe schon zig Uhren einreguliert, immer erfolgreich.Bin auch einigermaßen fit in der Materie, ich weiß also, was ich tue.... Diese Uhr lief ja anfänglich auch sehr gut, nur dass sich jetzt dieser enorme Vorgang eingestellt hat, das habe ich noch nie beobachtet.... Zum Ausgleich trage ich jetzt meine ROBERT Poseidon mit ETA 2824-2-Kaliber, die läuft seit gestern nachmittag mit nur einer Sekunde im Plus. Vor (meiner) Reglage waren das mehr als 20 Sekunden.... Fragen über Fragen also, aber das ist wahrscheinlich das viel beschworene "Leben" eines mechanischen Uhrwerkes, im Guten wie im Bösen.....
 
BBouvier

BBouvier

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<"desto eher geben sie es auf, einen... zu ärgern.">

Hehe!!!....Sinnlich! :-)

Danke!
=>
Soweit bin ich nun auch schon fast. *gg*

Gruss!
BB
 
Tik-Tak

Tik-Tak

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Das mit den Gangabweichungen kann schon sehr nerven. Ich habe auch ein 3133. Das ging immer 23 Sekunden vor. Siehe oben.
Nun riet man mir hier im Forum nicht nachregulieren. Bei einer Dichtigkeitsprüfung viel auf dass die Bodendichtung nicht mehr dicht ist. Beim Austausch habe ich den Uhrmacher gebeten, die Uhr doch auf die Zeitwaage zu legen. Er hat sich richtig Mühe gegeben. Zum Schluss hatte er sie laut Anzeige bei + 0,06 Sekunden.
Am Arm hat sie aber jetzt -10 Sekunden am Tag. Aber nur wenn ich sie Krone oben über Nahct hinlege. Sonst noch mehr. Ich denke, dass das 3133 eben doch etwas schwerer zu justieren ist, und ausserdem ist es stark lagebahängig. Was dich zwar nicht beruhigt, aber vielleicht etwas tröstet. Ich kann mit -10 Sekunden leben. Ich muss nicht Sekundengeanau ma Bahnhof stehen.
mfg
 
Thema:

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