Gangreserve

Diskutiere Gangreserve im Uhrencafé Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo liebe Uhrenfreunde, ich bin hier neu im Forum:-) Ein Freund von mir hat vor Jahren mein Interesse an Automatikuhren geweckt, so dass ich...
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jongleur61

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Hallo liebe Uhrenfreunde,
ich bin hier neu im Forum:-)
Ein Freund von mir hat vor Jahren mein Interesse an Automatikuhren geweckt, so dass ich inzwischen zwei Automatik Uhren besitze. Meine Neuerwerbung - Mühle, Mercurius mit Mühle-reguliertem SW 200-1 läuft eigentlich sehr genau, 2 - 3 Sekunden Abweichung beim Tragen pro Tag, lässt aber hinsichtlich der Gangreserve zu wünschen übrig. Nach rund 20 - 25 Stunden ist schluss. Eigentlich sollte die Uhr ja eine Reserve von ca. 40 Stunden haben. Im Prinzip kann ich ja damit leben, denn die Uhr geht ja sehr genau, andererseits denke ich, wenn der Hersteller 40 Stunden angibt, muss er auch 40 Stunden einhalten. Außerdem frage ich mich, ob eine reduzierte Gangreserve auch ein Anzeichen für eine "Macke" am Uhrwerk ist.
Ein ähnliches Problem hatte ich auch schon mal mit meiner Breitling (Baujahr 1998). Die Uhr ist dann zum Konzi gekommen und dort angeblich nur gereinigt worden. Danach war die Gangreserve wieder nach meinem Geschmack o. k. (> 35 Stunden) - in beiden Fällen nach vollaufgezogenem Uhrwerk (40 Umdrehungen).
Nun zu meinen Fragen (als Technik-Laie - und hier in diesem Forum gibt es ja jede Menge Experten:D
Ist der Rückgang der Gangreserve ein Zeichen dafür, dass die Uhr gereinigt werden muss oder ist das auch ein Hinweis für einen Deffekt oder einen Verschleiß?
Mich würde mal interessieren, welche Ursachen es für eine zu geringe Gangreserve geben kann.
Oder ist die Angabe einer Gangreserve von 40 Stunden (tlw. ja noch deutlich mehr)durch die Hersteller womöglich nur ein theoretischer Wert (so wie etwa bei den Autos mit dem Normverbrauch und dem tatsächlichem Verbrauch)?

Vielen Dank für Eure Antworten

Jongleur
 
marfil

marfil

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Hallo,

ich würde eher darauf tippen, dass die Uhr nicht wirklich voll aufgezogen war/ist.

Mach mal etwa 60 Umdrehungen..und lass die Uhr dann liegen.

Sie sollte dann im Bereich von den angegebenen 40 Stunden liegen (+/-5 %).
 
S

SteveMcQueen

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Martin gibt wie fast immer den richtigen Hinweis. Genau so machen. Wenn die Gangreserve wirklich autark abnimmt, ist das Federhaus verschmutzt oder der Aufzug greift nicht mehr richtig. Dann muss ein Uhrmacher ran. Amplitudenabfall bei Chronobenutzung fällt beim SW 200 aus, da Dreizeiger auf ETA 2824-2-Basis.

Klüger ist es in der Tat aber erstmal, die Sache zu beobachten. Falls Du einen Uhrenbeweger hast: Spann die Uhr über Nacht drauf und kontrolliere danach alle 8 Stunden, ob sie noch läuft. Ist nach weniger als 32 Stunden Schluss, wäre ein Blick ins Werk angebracht.
 
derschneider

derschneider

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Hallihallo!

Die Uhr ist neu?
Dann kann eigentlich, Schmutz, Verharzung, ... noch nicht eingetreten sein.

1. Anfrage an den Hersteller.

2 Wie das klassische Prozedere bei den mobilen Telephonen: "voll laden" - total leer laufen usw......

???

Eigenartig.

Wobei, schon angesprochen:
ganz/voll aufspannen, dann beurteilen.

Als allerletztes die Frage: Wo liegt der Unterschied zwischen 20 und 40 Stunden, außer auf dem Papier?

Schläfst Du so lange ohne Uhr?

Wenn ja,
Gottbegnadeter!

(War lieb gemeint, in meinem zarten Alter sind es kaum mehr als x Stunden)

Schönen Gruß und keine Angst
st
 
Uhrologe Klaus

Uhrologe Klaus

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Meine insgesamt 8 Automatikuhren von Orient, Seiko und Invicta haben allesamt eine Gangreserve von ca. 40 Stunden. Manche liegen sogar ein ganzes Stück darüber. 20 Stunden finde ich doch arg wenig. Vor allem, wenn man mal öfter die Uhr wechselt, ist es schön, wenn die abgelegte Uhr nach 24 Stunden noch läuft und man erneut wechseln kann.
 
S

SteveMcQueen

Gast
Die Uhr ist neu? Dann kann eigentlich, Schmutz, Verharzung, ... noch nicht eingetreten sein.
Da steht nur "Neuerwerb", nicht, dass die Uhr neu ist.

Was den Unterschied "nur auf dem Papier" angeht: Würdest Du einen Motor akzeptieren, der statt den zugesagten und bezahlten 200 PS nur 100 abgibt und das mit "schneller als 80 fährt man ja eh so selten" rechtfertigen?

Die Rückfrage bzw. Unzufriedenheit des TE ist absolut berechtigt und nachvollziehbar. Zugesagte Leistung ist zugesagte Leistung und die muss auch erbracht werden. Schliesslich ist der letzte EUR des Kaufpreises nicht nur 50 Cent wert.
 
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Tourbi

Tourbi

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Verharzen....ne oder.
Ein Sellita SW200-1 das es erst seit April 2010 gibt.
Hat Sellita noch Ölvorräte, die mehr als 70 Jahre alt sind?
Moderne Öle verharzen nicht mehr.

Zum Handaufzug einer Automatik:
Die vom Hersteller angegebene Anzahl der Kronen-Umdrehungen beziehen sich auf einen Aufzugsmotor.
Der macht das sehr sanft, und gleichmäßig.
Ziehst du aber per Hand auf, variiert das Drehmoment aber doch sehr stark.
Der Schleifzaum rutscht einfach früher durch, als es bei Aufzug per Automatik geschieht.
Du erreichst also per Handaufzug nur Vollaufzug, wenn du nur sehr bedächtig an der Krone drehst.
Noch dazu ist der Aufzug per Automatik beim SW200-1 sehr effektiv.

Mit Schütteluhren von Seiko oder Orient kann man das hier auch nicht vergleichen, da kein Handaufzug....Sekundenstopp.....primitiv eben, und billig.
 
S

SteveMcQueen

Gast
Verharzen sollte in der Tat kein Grund sein. Dreck im Werk, oft staubfein, kann aber auch anders entstehen und sich festsetzen. Beispielsweise durch einen schleifenden Rotor, wegen nicht sauber zentrierter Montage. Selbst schon so gesehen bei einem SW 200! Sollte bei Mühle aber wirklich nicht vorkommen, schliesslich wird das Werk dort dort äußerst fachmännisch überarbeitet... ;)

Zu den Japan- und Chinawerken sage ich nichts, so bekommst nur Du die Nackenschläge ab... :D
 
Tourbi

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Verharzen sollte in der Tat kein Grund sein. Dreck im Werk, oft staubfein, kann aber auch anders entstehen und sich festsetzen. Beispielsweise durch einen schleifenden Rotor, wegen nicht sauber zentrierter Montage. Selbst schon so gesehen bei einem SW 200! Sollte bei Mühle aber wirklich nicht vorkommen, schliesslich wird das Werk dort dort äußerst fachmännisch überarbeitet... ;)

Zu den Japan- und Chinawerken sage ich nichts, so bekommst nur Du die Nackenschläge ab... :D

Dreck im Werk, aufgrund eines nicht sauber zentrierten Rotors beim SW 200....:lol:
Wie soll jetzt das funktionieren? Wer zentriert hier den Rotor?
Kann man diese "Zentrierung " irgendwie einstellen...zeig mir wie...
Das Kugellager macht das Spiel, das hält aber enorm viel aus..

Zu Mühle:
7750 mit Dreiviertel-Platine und Spechthals-Regulierung....bei Tests schlechte Gangwerte....
Man sollte ein 77xx nicht ummodeln, nur um das Prädikat Glashütte zu erlangen.

Zu den Nackenschlägen:
Im Vergleich zu den Japanischen Werken haben die Chinesischen Nachbauten dieser Werke Handaufzug und Unruhstopp.
Noch zu den Japanern: ZB-Durchmesser=Werk-Durchmesser.
Egal ob die Uhr nun 35 oder 45mm hat....mal überlegen.....
 
S

SteveMcQueen

Gast
Der Rotor läuft nicht in einer Ebene, sondern "eiert". Weil er eiert, schabt er am Werk, z. B. an der Brücke, und verliert so winzige Späne Metall, die sich im Werk festsetzen und es verschmutzen. Ist eigentlich nicht so ungewöhnlich.

Zu Mühle, Glashütte-Stempel und Werksqualität will ich nichts weiter sagen - da sind wir uns vermutlich zu 99% einig.
 
Uhrologe Klaus

Uhrologe Klaus

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Mit Schütteluhren von Seiko oder Orient kann man das hier auch nicht vergleichen, da kein Handaufzug....Sekundenstopp.....primitiv eben, und billig.
Meinst Du das ernsthaft? Ich würde Seiko- und Orient-Automatikuhren niemals als billig abstempeln. Ich würde eher sagen: Gute Qualität zum angemessenen Preis.
 
marfil

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Der Rotor läuft nicht in einer Ebene, sondern "eiert". Weil er eiert, schabt er am Werk, z. B. an der Brücke, und verliert so winzige Späne Metall, die sich im Werk festsetzen und es verschmutzen. Ist eigentlich nicht so ungewöhnlich.
....vielleicht bei Rolex....:???:
 
Tourbi

Tourbi

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Der Rotor läuft nicht in einer Ebene, sondern "eiert". Weil er eiert, schabt er am Werk, z. B. an der Brücke, und verliert so winzige Späne Metall, die sich im Werk festsetzen und es verschmutzen. Ist eigentlich nicht so ungewöhnlich.

Zu Mühle, Glashütte-Stempel und Werksqualität will ich nichts weiter sagen - da sind wir uns vermutlich zu 99% einig.
Du meinst also tatsächlich, ein Kugellager eiert ab Werk?
Wenn dem so wäre, hättest du wohl viel Spaß mit deinem Auto.
Das trifft auf Rolex und alte Kaliber zu, bei denen noch keine Kugellager zur Verfügung standen, oder man glaubt darauf verzichten zu können.
Ein Kugellager läuft rund, oder garnicht.

@Uhrologe Klaus

Billig bedeutet nicht gleich schlecht!
Billig ist schlicht und einfach der Verzicht auf Handaufzug und Unruhstopp, nur um die Werke günstiger anbieten zu können.
Was solche Kleinigkeiten (die bei den Schweizern Standard sind) kosten, sieht man an den Preisen für Seiko´s mit Handaufzug und Unruhstopp.
 
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jongleur61

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Hallo
vielen Dank für die Hinweise.
zu 1. ist schon geschehen: Antwort= 40 Umdrehungen, statt wie in der Gebrauchsanleitung 10 - 20 Umdrehungen - diese Antwort bekam ich aber erst auf meine 2. Anfrage. In der ersten Anfrage hatte ich es mit dem Verkaufsleiter zu tun, der sagte folgendes: Zitat:" Wenn Sie die Uhr den Tag über getragen haben, sollte der Vollaufzug erreicht sein". Ich habe mit der Uhr auch u. a. gejoggt (gut eine Stunde lang gegen Abend, ansonsten tagsüber mehr Büroarbeit, normalerweise müsste das ja reichen, hat es aber nicht nach 23 Stunden war empty.
zu 2. wie gesagt gestern abend habe ich 40 Umdrehungen gedreht und die Uhr dann "Schlafen" gelegt. Vorhin lief sie noch.

Freundliche Grüße zurück

Jongleur

Vielen

--- Nachträglich hinzugefügt ---

Hallo Klaus,
vielen Dank für Deine Gesundheitshinweise, leider zu spät, bin schon infiziert.

Viel Grüße zurück

Jongleur

--- Nachträglich hinzugefügt ---

Hallo Steffen,
die Uhr ist nagelneu, sie ist sogar so neu, dass es sich um eine der weinigen Stücke der Serie Mercurius handelt, die mit dem neuen Sellita Werk (mit Feinregulierung) ausgestattet ist, zumindest lt. Gebrauchsanleitung.
Habe jetzt einen der vielen Hinweise befolgt, und die Uhr noch mal richtig aufgezogen (40 Umdrehungen). Die 24 Stunden-Marke hat sie soeben erfolgreich durchlaufen.

Gruß zurück von der "Ankumer Bäke" (etwas kleiner als die Alster) und herzlichen Dank für die Antwort

Jongleur

--- Nachträglich hinzugefügt ---

Dreck im Werk, aufgrund eines nicht sauber zentrierten Rotors beim SW 200....:lol:
Wie soll jetzt das funktionieren? Wer zentriert hier den Rotor?
Kann man diese "Zentrierung " irgendwie einstellen...zeig mir wie...
Das Kugellager macht das Spiel, das hält aber enorm viel aus..

Zu Mühle:
7750 mit Dreiviertel-Platine und Spechthals-Regulierung....bei Tests schlechte Gangwerte....
Man sollte ein 77xx nicht ummodeln, nur um das Prädikat Glashütte zu erlangen.

Hallo Tourbi
Zden Tests: ich wollte ja auch wissen, wie genau die Uhr geht. Ich besitze noch eine Funkuhr (man sollte meinen die geht sekundengenau) nach 3 Tagen tragen (nachts natürlich nicht) betrug die Abweichung der meiner Mühle gegenüber der Funkuhr geschätzte 3 Sekunden. Somit kann ich in dieser Hinsicht wohl zufrieden sein.

Gruß Jongleur
 
S

SteveMcQueen

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....vielleicht bei Rolex....:???:
Soll diese Antwort in irgendeiner Art und Weise Inhalt transportieren oder handelt es sich wieder einmal um einen fehlgeschlagenen Versuch, lustig zu sein? Polemik will ich nicht einmal vermuten, dazu war's dann wirklich zu platt.

Wie ich bereits etwas weiter oben schrieb, liess sich genau dieser Defekt bei einem SW 200 beobachten, verbaut in einer Marcello C. Aber wie Tourbi weiter unten ausführt, kann das gar nicht sein, denn selbstverständlich laufen alle Kugellager ab Werk perfekt und (Re-) Montagefehler sind ebenfalls grundsätzlich auszuschließen. Ich überlasse hiermit den Experten das Feld, EOD.
 
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Ssak

Ssak

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Du meinst also tatsächlich, ein Kugellager eiert ab Werk?
Wenn dem so wäre, hättest du wohl viel Spaß mit deinem Auto.
Das trifft auf Rolex und alte Kaliber zu, bei denen noch keine Kugellager zur Verfügung standen, oder man glaubt darauf verzichten zu können.
Ein Kugellager läuft rund, oder garnicht.
...
Damit ich das richtig verstehe... das gilt für die alten RLX Modelle ?
 
marfil

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Soll diese Antwort in irgendeiner Art und Weise Inhalt transportieren oder handelt es sich wieder einmal um einen fehlgeschlagenen Versuch, lustig zu sein?
War weder lustig, noch polemisch gemeint- sondern beschreibt den technischen Fakt bei ausgeschlagenem bzw. verschlissenem Rotorlager bei Rolex-Werken mit Rubinlagerschale (und kommt fast ausschließlich bei dieser Marke vor...abgesehen von Vintagemodellen).

Bei defekten Kugellagern (die gibt es natürlich auch) ist nix mit Schleifen...dann steht die "Mühle" sozusagen (war jetzt nicht markenbezogen). Kugellagerrotoren haben kein horizontales/vertikales Spiel.

Bei extremen Belastungen kann es allerdings zu (das Lager extrem belastenden) Schwingungen kommen (ich glaube, Thomas G hat da mal ein interessantes Video dazu verlinkt). Da kann auch ein Kugellager mitunter den Geist aufgeben. Der Rotor liegt dann mehr oder weniger auf (und würde bei Bewegung der Uhr auch schleifen....aber nicht gering, sondern ständig).

Edit:

--für genau diesen Fall der extremen Belastungen hat beispielsweise IWC beim Kaliber 80110 Gummidämpfer an der Unterseite des Rotors angebracht, um einen eventuellen "Aufprall" am Werk abzudämpfen- und das Lager zu schonen, oder Omega beim Kaliber 8500 geteilte Lagerschalen verbaut.--

Was glaubst Du, wie effizient ein Aufzug wäre, wenn die Gummipuffer praktisch ständig am Werk scheifen würden......

Sollte so ein "Defekt" bei einem SW 200 auftreten, dann ist es kein Defekt im eigentlichen Sinn, sondern ein Montage/oder Produktionsfehler.
 

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Ssak

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Ich bin etwas durcheinander : Wie sind denn nun die Rotoren gelagert ( bei RLX vs andere Marken )?
 
marfil

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...Sehr verschieden...

Am gebräuchlichsten sind Kugellager (Stahl oder Keramik), selten Gleitlager.

Rolex verwendet Gleitlager, wobei ein Zapfen aus Stahl in einer ungeteilten Rubinlagerschale gelagert ist.....die absolute Achillesferse jeder Rolex.
Nach einiger Zeit sieht das dann so aus......

This watch has been well worn for about 7 years without any service. When I checked it, I noticed a strange noise inside the watch. The winding weight (rotor) touched bridges and the case back while rotating. I hoped that perhaps the automatic winding module was not screwed in properly. But after one look at the movement it was clear that the problem is in the oscillating weight axle. The movement was full of red dust - a product of wear. I've checked the rotor axle jewel - it was dirty but not damaged. As for the axle - it was worn enough to allow the rotor to touch movement parts.

Fig.6 Worn axle covered with the red dust



Unfortunately, Rolex still does not use ball bearings in its top calibers. Instead, there is a plain sleeve bearing, and proper oiling is critical. When the lubricant evaporates or migrates, the metal axle experiences wear against the jewel. In Fig. 6 above you can notice a rut left by the jewel. If Rolex specialists had designed an automatic device based on ball bearings (like in most modern automatic devices) - the watch would be more reliable.

Fig. 7 A new axle

Replacing the axle solved the problem. The oscillating weight began rotating smoothly. Endshake was less than 0.04 mm so I didn't replace the spring-clip.



Copyright by timezone.com

Edit:

Bei IWC schaut das dann so aus....



Quelle

Dass sowas entsprechend weniger verschleisst, sollte jedem klar sein.
 
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