Fußball - Alles außer deutscher Bundesliga

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seikologist

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Ja, da gebe ich dir schon recht, aber du weißt selber, wie schnell die immer das Rassismus-Ding auspacken. Da kannst du heutzutage nichts mehr drauf geben.
...die??
.
Die "Rassismus"-Karte wird heute genauso inflationär ausgespielt wie die "Bashing"-Karte. Einfach nur um die Äußerungen des anderen von Haus aus schlimmer darzustellen oder zu entwerten.

Ich finde es generell immer etwas schwierig und auch anmaßend, anderen vorzuschreiben, wie sie sich zu fühlen oder wie sie etwas zu verstehen haben, ohne auch nur ansatzweise in ihrer "Haut" zu stecken oder auch nur annährend zu wissen, wie dies ist.......aber ich lasse mich anhand eurer Beispiele im Profifussball gerne eines besseren belehren ;-)
 
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seikologist

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Vor einigen Jahren sagte man zu einem Unsypmpathen zum Beispiel, er sei ein Arsch. Das war es dann.

Heute ist man gleich ein Rassist, wenn der Unsypmpath aus einer anderen ethnischen Gruppe kommt. Mann wollte vielleicht einfach nur sagen, daß er eben ein Arsch ist. Das hat mit Rassismus nichts zu tun. Da muß man differenzieren.

@ENZO hat völlig Recht. Da darf man nichts drauf geben. :super:
Um es auch dir am Beispiel Kahn und Balotelli zu verdeutlichen.....vor Jahren wurde Kahn bei Spielen mit Affenlauten verunglimpft und mit Bananen beworfen. Auch wurde Balotelli bei einigen Spielen mit Affenlauten begleitet und bei jedem Ballkontakt damit reichlich beschenkt. Der Unterschied ist dir ja wohl mehr als klar, oder?

Arsch ist nicht immer gleich Arsch. Er hat Nuancen. Hässliche.
 
hpwald

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Größtes Kaff in Bayern
Ich versteh die ganze Aufregung nicht so ganz. Es war schon immer Usus den Gegenspieler zu beleidigen um diesen aus dem Konzept zu bringen. Mit welchen Mitteln auch immer, seien es Bananen oder Worte. Das nicht alle Spieler einen Benimmkurs bei Knigge belegt haben ist doch auch klar. Außerdem ist auf dem Platz bestimmt keiner unschuldig (sonst könnte er in dem Geschäft nicht bestehen). Und zuletzt - wer austeilt muss auch einstecken können.
Was aber gar nicht geht ist körperliche Gewalt.
 
Spitfire73

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Ich finde es generell immer etwas schwierig und auch anmaßend, anderen vorzuschreiben, wie sie sich zu fühlen oder wie sie etwas zu verstehen haben, ohne auch nur ansatzweise in ihrer "Haut" zu stecken oder auch nur annährend zu wissen, wie dies ist.......aber ich lasse mich anhand eurer Beispiele im Profifussball gerne eines besseren belehren ;-)
Ich schreibe niemandem etwas vor. Ich bestreite auch nicht, dass es offensichtliche Rassismus-Probleme im Fußballzirkus und vor allem unter den Fans gibt. Ich habe nur den Eindruck, dass Spieler untereinander auffallend schnell diesen Vorwurf erheben um ihre eigenen Reaktionen, ihr eigenes Fehlverhalten und ihre eigenen Ausraster zu legitimieren. Weil sie wissen, dass Medien und Öffentlichkeit bei dem Schlagwort auch ohne Beweise sofort losrotieren. Und genau das ist mein Eindruck bei Neymar.

Gruß
Helmut
 
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UFKAH

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Ufkahzien
Um es auch dir am Beispiel Kahn und Balotelli zu verdeutlichen...
Du musst Mapkyc da nichts verdeutlichen, weil er da nicht undeutlich geschrieben hat.
Seine Aussage ist: Idioten finden sich immer und überall. Vollkommen unabhängig vom ethnischen Hintergrund.
Zum Glück gilt umgekehrt das gleiche:
Nette Menschen finden sich ebenfalls in jeder Ethnie.
 
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uhrenanfänger

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Nur weil etwas beleidigend ist, ist es nicht rassistisch.
Einen dunkelhäutigen als Affe zu betiteln finde ich genauso rassistisch wie manche Fans Affenlaute machen. Aber gut, wenn es nicht exakt der Definition des Dudens entspricht ist es wohl kein Rassismus 🤷🏻‍♂️

Will mich aber auch nicht wegen Neymar streiten, so sehr tangiert der mein Leben dann doch nicht.
 
Mapkyc

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Zu Kahn und Balotelli hatte ich mich nicht geäußert. @seikologist

Kaum geht der Fußball wieder los, gehen auch die Probleme wieder los. Vermutlich muß das so sein.
 
TomS2

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Einen dunkelhäutigen als Affe zu betiteln finde ich genauso rassistisch wie manche Fans Affenlaute machen. Aber gut, wenn es nicht exakt der Definition des Dudens entspricht ist es wohl kein Rassismus 🤷🏻‍♂️
Ich habe geschrieben
Die Kopfstoß-Geschichte hatte einen geschmacklosen und persönlich verletzenden Hintergrund, keinen rassistischen.
Das war mein Aufhänger, und da wurden keine rassischen Begriffe gebraucht.

Ich gebe dir natürlich bzgl. der von dir genannten Aussage Recht!

Und ich hoffe, damit haben wir dieses Missverständnis ausgeräumt.
 
seikologist

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Ich habe nur den Eindruck, dass Spieler untereinander auffallend schnell diesen Vorwurf erheben um ihre eigenen Reaktionen, ihr eigenes Fehlverhalten und ihre eigenen Ausraster zu legitimieren. Weil sie wissen, dass Medien und Öffentlichkeit bei dem Schlagwort auch ohne Beweise sofort losrotieren. Und genau das ist mein Eindruck bei Neymar.

Gruß
Helmut
Puhhh, Helmut....also mir ist auch nach reichlich Überlegung kein einziger Fall bekannt, bei dem dies im Profisport bisher der Fall war. Nicht mal international wenn ich recht überlege, daher kann ich deinem Eindruck, dass dies deiner Erfahrung regelmässig geschieht, nicht ganz folgen.

Zu Neymar: Ich habe allgemein das Gefühl, dass hier die persönliche Aversion gegen diese Person eine große Rolle bei der Bewertung der Situatuion spielt. Man muss ihn nicht mögen um festzustellen, dass -falls die Worte so gefallen sind und dies scheint der Fall zu sein- sie zumindest einen rassistischen Unterton hatten. Mutterfi...er gehört sicher zum Grundton auf den Fussballplätzen, aber wenn der Zusatz Affen-Mutterfi..er/Mutter-Affenfi..er fällt, hat dies einfach eine andere Gewichtung. Mir ist Neymar relativ schnuppe, aber der Vorwurf hätte schon seine Berechtigung.
 
a-way-of-life

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Meist ist es viel Tamtam um relativ wenig. Man man, was haben wir früher im Match die Fetzen fliegen lassen und nach Abpfiff hat man sich die Hände geschüttelt und gut wars. Heute ist alles ein mächtig aufgebauschtes Medienspektakel. Wahrscheinlich kassieren die dafür auch noch Provisionen. Was für ein Affentheater.
 
Spitfire73

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Puhhh, Helmut....also mir ist auch nach reichlich Überlegung kein einziger Fall bekannt, bei dem dies im Profisport bisher der Fall war. Nicht mal international wenn ich recht überlege, daher kann ich deinem Eindruck, dass dies deiner Erfahrung regelmässig geschieht, nicht ganz folgen.
Ich glaube auch nicht, dass man diese Form von unterschwelligem Verhalten konkret wird "messen" können oder statistisch beweisen. Es ist halt nur mein Eindruck.

Zu Neymar: Ich habe allgemein das Gefühl, dass hier die persönliche Aversion gegen diese Person eine große Rolle bei der Bewertung der Situatuion spielt. Man muss ihn nicht mögen um festzustellen, dass -falls die Worte so gefallen sind und dies scheint der Fall zu sein- sie zumindest einen rassistischen Unterton hatten. Mutterfi...er gehört sicher zum Grundton auf den Fussballplätzen, aber wenn der Zusatz Affen-Mutterfi..er/Mutter-Affenfi..er fällt, hat dies einfach eine andere Gewichtung. Mir ist Neymar relativ schnuppe, aber der Vorwurf hätte schon seine Berechtigung.
Mag alles zutreffend sein. Trotzdem macht mir die Entwicklung etwas Sorge. In meiner Heimat ist zB der spontane, nichthautfarbenbezogene Ausspruch "So ein Aff" oder "Du Aff" nicht unüblich sondern sogar häufig in der Umgangssprache anzutreffen. Ich würde mich dafür ungern als Rassisten bezeichnen lassen wollen wenn ich im Einzelfall jemand mit dunkler Hautfarbe damit meinte. Ja, der Unterton und die Situation machen die Musik. Das ist mir auch klar. Andererseits frage ich mich schon, ob sich Fußballprofis auf dem Platz früher rassistisch unverfänglichere Schimpfwörter als heute gaben oder rassistische Anspielungen neu und/oder zugenommen haben. Im Grunde müsste man doch konsequenterweise jeden Spieler mit einem Aufnahmegerät verkabeln um hinterher exakt nachvollziehen zu können, wer zu wem was gesagt hat oder nicht gesagt hat. Vermutlich will das aber keiner. Also steht wohl Aussage gegen Aussage. Was ich aber auch unglücklich finde wenn es um etwas so Schwerwiegendes wie einen Rassismusvorwurf geht.

Gruß
Helmut
 
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chmoses

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Ich denke es hängt alles auch mit einer Entwicklung zusammen. Das Wort "Affe" wird in unser aktuellen Rassismus Debatte, bereits rassistisch ausgelegt. Einen Olli Kahn als Affen zu bezeichnen ist nicht rassistisch, bei Neymar schon. Ich denke der Gegenspieler von Neymar, wollte ihn einfach möglichst übel beleidigen und hat das rausgehauen, was ihm gerade einfiel. Und Mimi-Meymar muss das natürlich gleich im Wortlaut an die Presse geben. Das hat der Herr Leistner nicht gemacht, er gab nur einen Hinweis auf seine Reaktion. Aber die jeweilige Reaktion passt halt auch zu den sonstigen Verhaltensweisen, der Protagonisten. Insofern hält sich mein Mitleid gerade bei Neymar in Grenzen.
Nachtrag: Vielleicht war das auch gar keine Anspielung auf seine Hautfarbe, sondern auf seinen Intellekt?
 
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UFKAH

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Andererseits frage ich mich schon, ob sich Fußballprofis auf dem Platz früher rassistisch unverfänglichere Schimpfwörter als heute gaben oder rassistische Anspielungen neu und/oder zugenommen haben
Das ist relativ einfach zu beantworten.
Die Akzeptanzschwelle ist gesunken, das Maß der Aufmerksamkeit ist gestiegen.

Wenn ich mich an meine Besuche im Stadion in den 70er Jahren erinnere, gehe ich stark davon aus, dass sich das zugehörige Maß an verbalen Entgleisungen eher vermindert hat.

Oder anders: Die 70er wären heute nicht PC und würden als stark sexualisiert und übergriffig wahrgenommen werden.

Johann Cruyff rauchte, wie ein Duisburger Schlot. Netzer betrieb am Alter Markt bis spät in die Nacht seine Lovers Lane Disco, Ente Lippens haute einen Spruch nach dem anderen raus, Müller, Roth und Schwarzenbeck gingen gepflegt einen miteinander trinken - und die Zuschauer waren auch nicht zimperlich.

Heute kann man die meisten Antworten der Jung Millionäre nach dem Spiel mehr oder weniger austauschen, ebenso, wie die Standard Undercut Frisur.
Alles genormt.

Der Gegner hat schon immer das zu hören bekommen, was ihn am meisten ärgerte und den Spielfluss störte.

Lienen war die Kommunisten Sau, Jensen und Simonsen die dänischen Fischfrikadellen, Heynckes war Osram usw.

Leider kamen nach dem Bosman Urteil, durch immer mehr ausländische Spieler, dann verstärkt rassistische Sprüche dazu.
Blöd und nicht akzeptabel, entspricht aber mancher Fan "Kultur"
 
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spritdealer

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Meine idee dahinter, das Bild mit den vielen Platzverweisen zu posten, war eigentlich, dass ich es lustig fand, dass in der Nachspielzeit gleich 5 Mann vom Platz geflogen sind, u.a. Neymar. Warum und wieso war mir eigentlich recht Wurscht. Dass das hier so ausartet, und seitenlange Diskussionen nach sich zieht, habe ich nicht erwartet
 
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