Füllfederhalter - Freunde des schönen Schreibens

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Heute die Namenlosen!
Letzten Winter habe ich diese Kolbenfüller auf einem Flohmarkt gefunden und bis heute noch nicht identifiziert. Mit P1 und P2 bezeichnet und braun und grün marmoriert, sind die doch recht ansprechend aussehenden Füller keiner bestimmten Firma zuzuschreiben. Ich würde sie in die 1950er Jahre einordnen. Es sind Kolbenfüller mit Korkdichtungen, die zum Teil natürlich porös sind. Die P1 sind mit einer Bockfeder ausgestattet, die P2 mit tragen eine mit P2 bezeichnete kleinere Feder und haben die Gravur E. Schediwy Graz. Auf Anfrage bei dieser Grazer Schreibwarenfirma konnte man mir nicht weiterhelfen. Möglicherweise wurden diese als Werbeträger der Firma verwendet.

P1, 2020-06-29 12.03.50.jpgP2, 2020-06-29 12.05.28.jpg

Obwohl „namenlos“ sind sie für mich doch ein schönes Beispiel der vielfältigen Füllerproduktionen der 1950er Jahre.
Beste Grüße aus Klagenfurt - Joachim
 
Lexa

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Heute die Namenlosen!
Letzten Winter habe ich diese Kolbenfüller auf einem Flohmarkt gefunden und bis heute noch nicht identifiziert. Mit P1 und P2 bezeichnet und braun und grün marmoriert, sind die doch recht ansprechend aussehenden Füller keiner bestimmten Firma zuzuschreiben. Ich würde sie in die 1950er Jahre einordnen. Es sind Kolbenfüller mit Korkdichtungen, die zum Teil natürlich porös sind. Die P1 sind mit einer Bockfeder ausgestattet, die P2 mit tragen eine mit P2 bezeichnete kleinere Feder und haben die Gravur E. Schediwy Graz. Auf Anfrage bei dieser Grazer Schreibwarenfirma konnte man mir nicht weiterhelfen. Möglicherweise wurden diese als Werbeträger der Firma verwendet.

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Obwohl „namenlos“ sind sie für mich doch ein schönes Beispiel der vielfältigen Füllerproduktionen der 1950er Jahre.
Beste Grüße aus Klagenfurt - Joachim
Wie schön! Der Untere schaut so toll aus.
 
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Der Brevillier Urban, ein Patronenfüller mit 14 C Goldfeder, gehörte Anfang der 1960er Jahre meinem Klassenvorstand. Ich habe sogar noch Zeugnisse, die damit geschrieben wurden, die will ich aber lieber nicht herzeigen;-). Auf Umwegen ist er im letzten Jahr zufällig in meine Sammlung gekommen.

2020-07-04 17.44.39.jpg2020-07-04 17.45.48.jpg

Schönes Wochenende und beste Grüße vom Wörthersee - Joachim
 
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Ich würde mich freuen, wenn auch andere Füllhalterfans hier ihre Lieblinge zeigen würden. Und ich meine nicht unbedingt die Hochpreisigen, sondern Füller mit denen man gerne schreibt, an denen Erinnerungen hängen und die Geschichten erzählen!
Besten Gruß - Joachim
 
Westminster

Westminster

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Hallo Joachim,
von meinem Vater bekam ich mal seinen Montblanc Modell 32, den er damals neu gekauft hatte. Ich glaube, der hat schon viel gesehen. Er wird in Ehren gehalten, von mir aber kaum benutzt.
L1002784 (2).JPG
 
xenonrot

xenonrot

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Eure schönen Füller und Schreiber haben mich suchen lassen. Da war doch noch irgendwo so ein Set...HA! Wo sonst auch, gefunden in meiner Kramellade - da kommen alle möglichen und unmöglichen Schätze rein - so auch dieses Set:
Montblanc Writers Edition: William Faulkner.
20190419_081252.jpg
 
Grimdur

Grimdur

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Da stolpere ich doch durch Zufall über so ein Thema :-)
Ich liebe das Schreiben mit Füllfederhalter auf schönen Briefpapier!
Allerdings habe ich nach und nach von den besseren Marken Abstand genommen, da oft das Preis-Leistungsverhältnis nicht passte. Beispiel mein Pelikan M200. Kostete 100 euro. Dafür kratze die Feder, was auch nach Tausch noch so war. Dann ging nach nicht mal zwei Jahren die Kappe kaputt, und dann hat das Gewinde (kunstoff) den Geist aufgegeben. Und dafür so viel Geld ausgeben? Ich habe dann alternativen wie den Picasso 903 gefunden. Ein schöner Stift, und gut verarbeitet. Und er hat Metallgewinde. Die Feder ist eine F und schreibt sehr weich.
Dann wollte ich noch ein paar andere, hauptsächlich zum Tinte testen und bestellte mir einen Jinhao X450 und einen Jinhao 500. Ich war beim Preis sehr skeptisch und wollte sie wie gesagt nur zum testen. Und mittlerweile schreibe ich nur noch mit denen. Beide haben eine M Feder die butterweich über das Papier gleitet, der Tintenfluss ist super, das Anschreiben auch und die Verarbeitung ist nicht schlechter als z.b. beim Pelikan den ich vorher hatte. Im Gegenteil. Bisher ist noch nichts kaputt gegangen und die Federn sind wie gesagt super.

Ich bin eigentlich immer dafür etwas mehr Geld für gute Markenware auszugeben, aber dann muss auch die Qualität stimmen.

IMG_20200710_152048353_HDR.jpg

Hier mal meine Drei, zusammen mit der DS 4 :-)
 
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@Grimdur
Auch günstige Füllfedern schreiben meist gut, ich verwende z.B. meine Lamy Safaris gerne für unterwegs, weil sie problemlos und auch nach längeren Schreibpausen sofort wieder anschreiben.
2020-07-11 10.53.20.jpg

Schade, dass du mit dem Pelikan kein Glück hattest. War vielleicht ein "Montagsfüller". Meine zwei M200 stehen seit Jahren tagtäglich im Gebrauch und ich hatte nie Probleme damit. Beide habe ich unmittelbar im Geschäft ergiebig getestet und bei beiden habe ich eine M-Feder gewählt. Auch meine anderen Pelikane neigen nicht um Kratzen, und selbst die 60-jährigen zeigen keine Verschleißerscheinungen.
Beste Grüße aus Kärnten - Joachim
 
jesusfreak

jesusfreak

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Habe auch einige Lamy und alle schreiben einwandfrei. Der Tintenfluß ist optimal. Was auch klasse ist - die Federn sind günstig zu kaufen.
 
Belluna

Belluna

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Beispiel mein Pelikan M200. Kostete 100 euro. Dafür kratze die Feder, was auch nach Tausch noch so war.
Na ja, 100 Euro ist ja nun für ein gutes Schreibgerät nicht die Welt. Was mich immer wieder verwundert ist jedoch, dass so viele Menschen sich z.B. einen Füllfederhalter kaufen und die Art der Federn nur nach F, M, B sortieren. Gerade die Federn sind das Wichtigste bei diesen Schreibgeräten, dann kommt danach die eigene Art das Gerät zu halten. Daher mag ich einfach nicht die Wertung, z.B. Pelikan oder die Marke ist nicht gut etc.. Die Welt der Füllfederhalter ist sehr, sehr groß und fast eine kleine Wissenschaft.
 
Grimdur

Grimdur

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Na ja, 100 Euro ist ja nun für ein gutes Schreibgerät nicht die Welt. Was mich immer wieder verwundert ist jedoch, dass so viele Menschen sich z.B. einen Füllfederhalter kaufen und die Art der Federn nur nach F, M, B sortieren. Gerade die Federn sind das Wichtigste bei diesen Schreibgeräten, dann kommt danach die eigene Art das Gerät zu halten. Daher mag ich einfach nicht die Wertung, z.B. Pelikan oder die Marke ist nicht gut etc.. Die Welt der Füllfederhalter ist sehr, sehr groß und fast eine kleine Wissenschaft.
Hallo,

Ich wollte damit Pelikan nicht schlecht machen. Ich habe in meiner Kindheit und Jugend nur gute Erfahrungen mir der Marke gemacht. Umso enttäuschter war ich halt beim m200. Und ich weiß das 100 Euro noch wenig sein kann für einen Füllfederhalter. Für mich sind 100 Euro aber viel Geld. Und wenn die Feder dann so enttäuscht, ist das natürlich noch schlimmer in dem Moment.

Umso überraschter war ich von den günstigen Jinhao, welche wirklich traumhaft und butterweich schreiben. Und dann sage ich mir halt, warum soll ich 100 euro ausgeben, wenn ich ein besseres schreibgefühl für 15 euro bekommen kann.

Das ist wie gesagt nur meine Meinung und meine persönliche Erfahrung. Ich habe sonst nichts gegen Pelikan.
 
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Für Outdoor-Aktivitäten ist es mir heute viel zu heiß! So ist Zeit für Uhren und Schreibwerkzeuge. Meine Lieblinge sind neben meinen alten und neuen Pelikanen die typischen Alltagsschreiber der 60er und 70er Jahre. Hier zwei Parker 45, Patronenfüller, die zwischen 1966 und 2007 hergestellt wurden.

2020-08-01 08.35.55.jpg

Besten Gruß - Joachim
 
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montblanc25

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Der Parker 45 (made in GB) in Edelstahl war eine meiner ersten Füllfedern. Damals im Set mit Kugelschreiber. Schreibt heute noch perfekt aber eben sehr hart. Dafür wunderbares Griffstück.
 
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