Füllfederhalter - Freunde des schönen Schreibens

Diskutiere Füllfederhalter - Freunde des schönen Schreibens im Small Talk Forum im Bereich Small Talk; Bei mir sind es diese Stücke Tolles und eher seltenes Teil aus Sterling silber. Der Gegenentwurf zum klassischen schwarzen Montblanc etc.
Wiesel

Wiesel

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Bei mir gab es auch weitere Neuzugänge:

Pelikan M1000:
Die Feder hat ein wenig Flex, damit ist eine gewisse Linienbreitenvarianz machbar.

Pelikan Souverän M1000 02.jpg

Dann ein Pelikan M800 "Stone Garden":

Pelikan Souverän M800 Stone Garden 03.jpg

Die beiden Wasservögel im Vergleich:

Pelikan Souverän M1000 und M800 01.jpg

Und noch ein TWSBI Diamond 580 mit 1,5 mm Stub-Feder, welche durch ihre Form eine schöne Linienbreitenvarianz ermöglicht:

TWSBI Diamond 580 Clear 01.jpg

Grüße,
Mario
 
Westminster

Westminster

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Der 1000 ist schon ein besonderes Kaliber. Bei meinem 800er bin ich auch auf die "F" Feder gekommen, da hierbei auch "M" zu breit war. Und aus dem Uhrenkatalog schon etwas ausgesucht?
 
Belluna

Belluna

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@ Wiesel

Dein Beitrag gefällt mir sehr, nicht nur weil wir die gleichen Schreibgeräte haben, ich freue mich, dass die Federn für Dich auch wichtig sind. Überwiegend geht es leider nur um die Halter.
Ihn habe ich im Moment im Notiz-Gebrauch, meinen TWSBI.
12.01.2019b.JPG
 
Westminster

Westminster

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Oh, seit 10 Jahren schon. Das dürfte noch eine kleine Werknummer sein. Toll, meinen Glückwunsch!
Eine Dornblüth gibt man auch nicht ohne triftigen Grund wieder ab, die behält man.

Biep - Nach einer kurzen Schaltpause geht es zurück zu den Schreibwaren. :prost:
 
Scriptor

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Grüß Euch im Forum!
Ich möchte Euch gerne meinen ältesten und meinen jüngsten Kaweco vorstellen:



2019-01-13 10.12.14.jpg

Ein Sicherheitsfüller Kaweco Schwalbe 600 aus 1910/1920 und Kaweco Special (Messing) 2018, schon mit leichter Patina.

Den Special habe ich laufend in Verwendung, er ist (neben meinen Pelikanen), eines meiner Alltagspferde am Schreibtisch. Nahezu alle Notizen mach ich damit, ich verwende Kaweco midnight blue, die M-Feder schreibt eher wie eine F. Hat den Vorteil des schnellen Trocknens, speziell bei Einfügungen in Manuskripten.

Beste Grüße aus dem heute zwar sehr kalten, aber auch sehr sonnigen Klagenfurt - Joachim
 
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Rayman76

Rayman76

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Pelikan M1000:
Die Feder hat ein wenig Flex, damit ist eine gewisse Linienbreitenvarianz machbar.
"Ein wenig Flex" ist ein bisschen untertieben würde ich sagen, speziell wenn ich mir die Linienvariation darunter ansehe - da bekommt man ja Angst um die Feder :D
Aber Spaß beiseite - einen 1000er habe ich auch und die Feder ist speziell im Vergleich zu dem Nagel meines geliebten 805ers echt butterweich und richtig "springy" - von einer echten Flex-Feder spricht man da zwar offiziell noch nicht, aber beim Blick auf die Linienvariation wird schnell klar, was du meinst :super:
 
clipeata

clipeata

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die angesprochene Variation ist beachtlich, stellenweise müssen die Schenkel der Feder doch schon 2 mm auseinander gestanden haben ?
Ganz tolle Füller. Kannst Du die beiden bei Gelegenheit mal wiegen ? Hatte mich unheimlich in den Souverän 600 Vibrant Orange verschossen,
aber im Vgl zum MB146 wiegt er quasi nur halb so viel...?

Bei letzterem habe ich nun die Baustellen aufgemacht. Ein Hobby mehr....
Hatte mir den 146 von meinem Dad mal wieder angesehen, nachdem er wie gesagt 15 Jahre in der Schublade gelegen hat.
Leider war ich doch sehr überrascht, wie viele Kampfspuren er aus 4 Semestern Grundstudium davon getragen hat.
Mikrokratzern, feine Kratzer auf dem Clip und zwei feine Kratzer auf der Platinmaske der Feder!
Man verklärt Dinge rückwirkend unheimlich stark. Allerdings war ich damals noch keine "PTM" und nutzte das inet nicht wie heute (Ansteckungsgefahr)

Den Clip habe ich nach etwas Recherche mit "Dialux Rouge" und Cashmere-Aufsätzen für den Dremel wieder auf Spiegelglanz gebracht.
Nicht bloß "Hochglanz" sondern Spiegel im wörtlichen Sinne (natürlich sah alles nach einer Woche Benutzung wieder aus wie vorher).
Aber davon angestachelt habe ich selbiges auf der Feder probiert und sie optisch versaut.
Platin lässt sich damit nicht wieder "verspiegeln", ausserdem ist diese Maske anscheinend nur wenige Atomlagen dick:

1.jpg

Also nun lange gegrübelt, wie ich das ganze am besten Löse. Am Ende habe ich mich für eine Lösung entschieden, bei der ich
soviel wie möglich selber dazu lernen kann und habe Werkzeuge sowie ein neuwertiges komplettes Federaggregat gekauft:

set.jpg

Da hätte es zwar (zumindest im Netz) auch einen neuen 146er für gegeben, aber das hätte das ursprüngliche Thema der Unwissenheit nicht gelöst.
Angenehmer Nebeneffekt, der lose Knauf der Kolbenmechanik (Krankheit bei den Dingern?) ist nun wieder fest,
und der zuvor gezeigte 146 aus den 80ern bekam etwas Silikonfett an den Kolben, nachdem sich dort in der Tat Abrieb
so ungünstig in die Dichtlippe gesetzt hatte, dass Tinte hinter den Kolben gelangen konnte.
Zudem ist dieser längst zu meinem absoluten Liebling mutiert, Marv hatte Recht behalten ;-)

Die Werkzeuge kann ich empfehlen, da sie absolut passgenau sitzen und sich ggf. auch viel Kraft übertragen lässt.
Zumindest die Kolbenmechanik des neueren 146 war de facto eingeklebt! Mit den bisher im Netz genannten Alternativen
wäre man vermutlich abgerutscht, und das hilft dann auch nicht weiter. MB verkauft leider keine Ersatzteile, Schäden bedeuten
lange Suchen im Netz und mitunter Wege zum Zollamt.

Mal sehen wie es weiter geht, überlege z.B. oben das alte Aggregat weiter zu zerlegen und die Feder auf durchgehend-Gold zu polieren.
Sieht dann aus wie früher, nur eben mit den zusätzlichen Gravuren.

Der Stift von meinem Paps ist nun durchgehend befummelt und verschlimmbessert, irgendwie auch typisch und rückwirkend
schön, weil es der Sache so viel neuen Schwung verleiht! Ich werde ihn in der Tat ab jetzt mitnehmen, Pelikan "Aventurine"
ist schon bestellt ;-)

Ich lerne etwas über den Aufbau und kann mir selber helfen, vielleicht kommt ja nochmal etwas "altes" dazu, und
für ein neues, perfektes Original als unbenutzte Referenz im Schrank hatte an den Weihnachtstagen eine Traumfrau gesorgt...
 
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Wiesel

Wiesel

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"Ein wenig Flex" ist ein bisschen untertieben würde ich sagen, speziell wenn ich mir die Linienvariation darunter ansehe - da bekommt man ja Angst um die Feder :D
Aber Spaß beiseite - einen 1000er habe ich auch und die Feder ist speziell im Vergleich zu dem Nagel meines geliebten 805ers echt butterweich und richtig "springy" - von einer echten Flex-Feder spricht man da zwar offiziell noch nicht, aber beim Blick auf die Linienvariation wird schnell klar, was du meinst :super:
Ich habe mich da auch mit "Gefühl" rangetastet ;-). Der M1000 hat definitiv keine echte Flex-Feder. Im normalen Alltag nutze ich das auch nicht, sondern schreibe eher ohne Druck. Aber man kann schon etwas Varianz herausholen, wenn man es denn benötigt.

die angesprochene Variation ist beachtlich, stellenweise müssen die Schenkel der Feder doch schon 2 mm auseinander gestanden haben ?
Ganz tolle Füller. Kannst Du die beiden bei Gelegenheit mal wiegen ? Hatte mich unheimlich in den Souverän 600 Vibrant Orange verschossen,
aber im Vgl zum MB146 wiegt er quasi nur halb so viel...?
Der TWSBI darunter hat ja eine 1,5-mm-Stub-Feder. Da kommt der M1000 nicht ganz ran. Also war die maximale Linienbreite beim M1000 kleiner 1,5 mm. Wegen der Gewichte: Ich habe keine Feinwaage zur Hand, aber aus Reviews habe ich 35 g für dem M1000 und 32 g für den M800 entnommen. Die beiden großen Modelle haben schon allein deshalb deutlich mehr Gewicht als der M400 oder der M600, weil der Kolbenmechanismus aus Messing statt aus Plastik besteht.

Grüße,
Mario
 
xeper

xeper

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Da ich mit meinen letzten Versuchen mit Pelikan und Montblanc nicht zufrieden war, hatte ich mal etwas bei Parker gestöbert. Als Schüler hatte ich gerne mit Füllern von Parker geschrieben. Schon damals mit schwarzer Tinte, was den Lehrern nicht so gefallen hatte. ;-) Von Parker habe ich ansonsten nur einen blauen Sonett, der ebenfalls sehr gut schreibt (und nicht eintrocknet, was bei diesem Modell zumindest in der Vergangenheit immer mal wieder vorkam). Jetzt wurde es ein Duofold mit schmalem Körper. Der Füller hat mich auf den ersten Blick begeistert. Optik, Haptik und Schreibverhalten könnten nicht besser sein. Dieses Modell besteht aus 21 Teilen, von Hand zusammen gebaut, Schaft aus elfenbeinfarbenen Edelharz mit schimmernder Emaille-Anmutung, von Hand polierte 18 Karat Goldfeder in M. Als Vergleich ein Pelikan M405. Der Parker ist etwas dicker und größer. Der Doufold liegt bei mir sehr gut in der Hand und schreibt tadellos. Er kann mit Patrone oder per Konverter befüllt werden.











 
clipeata

clipeata

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heute Abend den oben geplanten Tausch der Federaggregate abgeschlossen.
2001er, vermutlich "F" gegen ein "M" aus 2016, also aktueller Baustand mit Dichtung aus Silikon.
Habe trotzdem Silikonfett aufgetragen. So gelangt beim Tanken keine Tinte in den Zwischenspalt mehr.

Feder entsprechend makellos/neu, Strich nun gut 50% breiter und richtig nass. Steht dem genannten "OB" aus 1986-88 in nichts nach :shock:
Entweder Zufall, oder MB hat seinen Tintenfluss in den letzten Jahren ab Werk erhöht, oder eine "F" ist wirklich nur etwas für feine Überarbeitungen,
bei denen Drücken und zweimaliges Anschreiben in Kauf genommen wird (Ironie).
Hätte mich besser damals um einen Federtausch bemüht...hätte hätte.
Aber dann wäre das Thema wohl heute nicht weiter "erschlossen" worden und so kommt der Stift eben ab jetzt wieder zum Einsatz.
Ihn jetzt noch wieder weiter aufzuheben, wäre wirklich Blödsinn und nicht im Sinne des einst Schenkenden.
Wenn ich ihn nicht verliere, kann man ab jetzt zusammen weiter alt werden.

Also von 0 auf "Basis-Bastler" in 3 Monaten, UF bringt einen auf dumme Ideen, nette Menschen helfen mit Infos. :super:

 
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hkrauss

hkrauss

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Meine Tochter und ich wollten gestern ausprobieren, ob eine Feder im Parkettboden stecken bleibt.
(Tut sie natürlich nicht.)

Alles halb so schlimm, es gab keine Verletzten!

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Constellation

Constellation

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Parkett - Feder 1:0 :-(

Trauriger Anblick, aber erneut Bestätigung, dass auch solche Gegenstände mit viel Sorgfalt behandelt werden müssen, da sie so gut wie nichts verzeihen.
 
hkrauss

hkrauss

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Ich hab ja normalerweise gute Reflexe, aber da war die Schwerkraft wohl kurzfristig stärker als gewöhnlich.
Egal. Die Spinne ist schon auf dem Weg nach Hamburg ...
Als Trost gab's beim Abgeben in der Boutique einen guten Kaffee! (inclusive Befummeln der "Meisterstück Great Masters James Purdey & Sons").
In 3 Wochen sehen wir uns hoffentlich wieder :-).
 
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