Frage zu Rotor einer Automatikuhr (Tissot PRS 516)

Diskutiere Frage zu Rotor einer Automatikuhr (Tissot PRS 516) im Herrenuhren Forum im Bereich Herrenuhren; Hallo und frohe Weihnachten, zu meinem Weihnachtsgeschenk folgende Frage: Wie agil ist in der Regel der Rotor einer Autmatikuhr? Reagiert er...
#1
J

Jesch

Guest
Hallo und frohe Weihnachten,

zu meinem Weihnachtsgeschenk folgende Frage:

Wie agil ist in der Regel der Rotor einer Autmatikuhr? Reagiert er auf jede noch so kleine Bewgung? Ich habe das Gefühl das bei meiner Uhr der Rotor etwas träge ist.

Wenn ich also die Uhr von hinten betrachtet leicht drehe kommt der Rotor nicht sofort hinterher, sondern er verharrt auch schon mal ein wenig. Ich dachte es wäre immer so wenn ich die Uhr im Uhrzeigersinn drehe dass der Rotor immer auf 6 Uhr (also immer der Schwerkarft s o f o r t folgt).

Weitere Frage: Wieviel Bewegung braucht in der Regel ungefär eine Uhr bis die Gangreserve wieder voll aufgeladen ist? Also Wie viel Umdrehungen braucht der Rotor?

Danke
Jesch
 
#2
ducaticorse21

ducaticorse21

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Handelt es sich bei Deiner um die 3-Zeiger...?

Die dürfte den Vollaufzug nach rund 30 Kronenumdrehungen erreicht haben.

Je weiter der Aufzug, umso träger wird auch der Rotor...
 
#3
J

Jesch

Guest
Wenn du mit "3-Zeiger" den Sekunden-, Minuten- und Stundenzeiger meinst - dann ja.

Mit dem von mir gemeinten Vollaufzug meinte ich nicht die Kronenumdrehungen sondern die Automatik mittels Rotor. Also wie viele Umdrehungen (oder Bewegungen) der sichtbare Rotor auf der Rückseite machen muss, damit die Uhr wieder "vollaufgezogen" ist.

Je weiter der Aufzug, umso träger wird auch der Rotor...
heißt das dass der Rotor dann auch wieder an Trägheit abnimmt?
 
#4
ducaticorse21

ducaticorse21

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Wenn die Uhr zum Stillstand neigt, nimmt die Trägheit ab - der Rotor schwingt dann leichter.

Sorry, aber soviel Langeweile habe ich noch nicht gehabt, daß ich die Rotorschwingungen mitgezählt habe... :wink: 8)

Das dürfte aber analog zu den Kronenumdrehungen sein...
 
#6
M

muttenstrudel

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Hallo Jesch,

das hängt vom Kaliber der Uhr ab. Ich glaube mich an an Werte zwischen 650 und 1000(?) Umdrehungen des Rotors für einen Vollaufzug zu erinnern. Einige Uhrwerke ziehen nur einseitg auf, andere in beide Richtungen.

Grüße, muttenstrudel
 
#9
C

Comandante

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Hallo

Unter www.orbita.at stehen die Daten, von den einzelnen Uhrenherstellern, wie die jeweilligen Kaliber sich aufziehen. Auch die Umdrehungen pro Tag sind dort angegeben. Einfach auf der Webseite unter Technik Hilfe nachschauen.

Mit freundlichen Grüßen

Comandante
 
#10
Junnghannz

Junnghannz

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Hallo Jesch!


Bei jedem halbwegs modernen Automatikkaliber, egal ob von ETA (wie in Deinem Fall), Seiko, Orient, Citizen usw. kannst Du davon ausgehen, daß innerhalb von wenigen Tragestunden Vollaufzug erreicht wird, selbst bei relativ wenig Bewegung!

Bei meiner Orient Automatik mit Gangreserveanzeige z. B. kann man sehr schön mitverfolgen, wie sich die Feder mehr und mehr aufzieht. Durch bloßes Am-Computer-Sitzen ist bei mir in der Regel schon nach etwa zwei Stunden mindestens ein Drittel des Vollaufzugs erreicht, bei mehr Bewegung entsprechend schneller.

Wenn Du Zweifel hast, ob der Rotor Deiner Uhr richtig funktioniert, dann lege die Uhr nach einem normalen "Tragetag" doch einfach mal ab und lasse sie liegen, bis sie stehenbleibt. Ist dies erst nach 38-40 Stunden (oder später) der Fall, dann kannst Du davon ausgehen, daß der Aufzugsmechanismus einwandfrei funktioniert!


Gruß

Wolfgang
 
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