Uhrenbestimmung Frage zu Neuenburger(?) Pendule

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Systemlord

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Hallo Zusammen!

Ich habe neulich bei ebay eine Wanduhr erstanden, und zwar wie ich nach ersten Recherchen vermute,
eine Neuenburger Pendule.
Ich würde mich freuen, wenn mir jemand hier Näheres dazu sagen könnte.
Insbesondere das Alter würde mich interessieren.
Da noch nicht zum Aufhängen kam, liegt die Uhr noch verpackt in der Transportkiste.
Daher stelle ich mal den Link zur Auktion hier ein. Dort sind sehr gute Bilder zu sehen: Klick mich!
(Vermutlich hab ich zu viel bezahlt, aber irgendwie mußte ich sie haben... :oops:)

Was man nicht so gut erkennt: die Uhr hat Spindelhemmung und Fadenaufhängung für das Pendel.
Bezeichnet wurde sie in der Auktion als "Biedermeier Uhr, 19. Jahrh.".

Nicht sicher bin ich mir z. B. bei den Zeigern. Ich habe lange rumgesucht und nur eine einzige Uhr gefunden, die die gleichen Zeiger hat: Klick!.
Dort wird das Alter mit 1830 angegeben. Kann das stimmen?

Weis jemand Näheres zu der Uhr zu sagen?

Vielen Dank im Voraus für jede Hilfe!
 
Nippon-Fan

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Hallo!

O weh, o weh, da hast du was gemacht. "Viel zu viel bezahlt" ist in diesem Fall ein Euphemismus. Ist dir denn auf den doch deutlichen Fotos nicht aufgefallen, dass das Gehäuse komplett verhunzt ist? "Handbemalt" trifft hier zwar zu, aber in einem negativen Sinn.

Ich kann verstehen, dass dich das Uhrwerk mit 3/4 Schlag gereizt hat. Ja, das ist alt und sicher 19. Jahrhundert. Da hat der Verkäufer nicht gelogen. Die Lager sind teilweise stark verdreckt. Sprich die Uhr muss zum Uhrmacher zur Totalrevision. Wobei mir der Uhrmacher schon jetzt leid tut. So wie es aussieht waren da bereits einige zu Gange.
Du wirst in die Restaurierung dieses Werkes möglicherweise fast nochmal den Kaufpreis reinhängen müssen ... und hast dann immer noch dieses total verhunzte Gehäuse :-(
Das Schlimme ist, der Verkäufer hat noch nicht mal gelogen. Alles geschickt formuliert, wie "farbig gefasst", "teils vergoldet" und das Allerschlimmste "Uhrwerk läuft an". Mehr wahrscheinlich auch nicht :-(

Mein gut gemeinter Rat: Mach von deinem Rücktrittsrecht Gebrauch und schick die Uhr umgehend zurück (falls die 14 Tage Frist nicht schon verstrichen ist). Ansonsten verkauf sie wieder - auch mit deutlichem Verlust und buch es als Erfahrung ab.

Trotzdem schöne Grüße!
Markus
 
R

Riptide73

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Hm, da kommen wir wieder zum Thema der Gauklerei bei Händler, mein Faden dazu ja Gespamt wurde, weil das für einige hier einen Interessenskonflikt bedeutete und dies nicht sachlich diskutiert werden soll. Die Lager sehen aber nicht nur verschlissen aus, sondern total verschlissen. Das Stück eignet sich m.E. nicht mal als Deko.
Da der Verkäufer offensichtlich mit Absicht alles so formuliert hat, das ein falsches Bild entsteht, würde ich zurück ziehen.
 
Systemlord

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Hallo und Danke zunächst für eure ehrliche Meinung!

Ich sehe das etwas entspannter..
Klar hab ich die Bilder gesehen. Und mir war auch klar, daß sich die Uhr nicht gerade im
Top-Zustand befindet. Aber mir hat sie gerade wegen der Farbkombi gefallen.
Geschmäcker sind halt verschieden. Daher möchte ich sie eigentlich schon gerne behalten.
Ich muß noch mal in Ruhe drüber nachdenken. Rücktrittsrecht ist noch ausreichend vorhanden.

Klar gibt es diese Pendulen in einem besseren Zustand auch für weniger Geld.
Allerdings sind das dann alles Nachbauten aus dem 20. Jahrhundert.
"Echte" (bis Mitte 19. Jahrh.) sind dagegen selten. Ich hab heute Morgen mal
etwas recherchiert. Für besser erhaltene Exemplare aus der Zeit wird gerne mal das
3-fache und mehr hingelegt. Von daher kommt mir ein Drittel des Preises jetzt gar nicht mal mehr
so viel vor. Besonders wenn man mal den Vergleich zu Armbanduhren zieht. Überlegt mal
welche Preise für die letzte abgerockte und rundgelutschte Rolex noch hingelegt werden.
Die wieder in einen einigermaßen guten Zustand zu kriegen ist auch ein großer Aufwand.
Das wird dann aber viel positiver gesehen.

Zum Werk: Ich hab die Uhr doch mal ausgepackt und angeschmissen. Laufen tut sie seit einer
Stunde. Das Schlagwerk hat auch schon ausgelöst. Von daher hab ich Hoffnung.
Die Lager sind in der Tat etwas verdreckt. Wobei das meiner Meinung nach kein Argument ist.
Welche alte Uhr, die ewig ohne Wartung gelaufen ist, hat denn schon saubere Lager?
Wenn man danach geht, würde niemand mehr Vintage Armbanduhren oder Wanduhren kaufen..
Nicht umsonst kommen die Einzelteile bei jeder Revision erstmal ins Ultraschallbad.
Ausgefressen scheint nichts zu sein. Ich werde mir das mal näher anschauen.

In absehbarer Zeit sollte natürlich mal eine Revision gemacht werden.
Denkt Ihr daß das -sofern nichts kaputt ist- mit einigen Grundkenntnissen
auch selbst machbar ist? Mein Kenntnisstand: Ich habe jüngst eine
alte Comtoise-Uhr vom Flohmarkt komplett demontiert, gereinigt, geölt und wieder
zusammengebaut - Läuft 1A (Bericht kommt hier auch in Kürze).
Oder sind diese Pendulen-Werke wesentlich komplizierter zu warten?

Über weitere Meinungen, besonders auch zu Herkunft und genauem Alter der
Uhr würde ich mich sehr freuen!
 
Nippon-Fan

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Okay, wenn dir die Uhr so gefällt und diesen Betrag wert ist, dann liegst du im grünen Bereich. Du hast schon Recht damit, dass gut erhaltene Exemplare mit so einem Werk weit mehr kosten. Bei Antiquitäten sollte man allerdings immer im Hinterkopf festhalten, dass ein geforderter Preis nicht unbedingt auch tatsächlich bezahlt wird ;-)

Das "Pendulenwerk" als solches gibt es nicht. Da sind einfache Werke drin oder auch komplexe, wie im Fall deiner Uhr. Ein Werk mit 3/4 Schlag ist nie ohne. Ich habe zudem den Eindruck, dass schon einige Vorbesitzer die Uhr mit einfachen Mitteln und "Notlösungen" am Laufen gehalten haben. Daher könntest du auf Schwierigkeiten stoßen. Allein das Pendel sieht mir sehr nach einer Bastellösung aus. Falls du das Werk nach dem Auseinanderbau nicht wieder zusammen bekommst und einem Uhrmacher das Puzzel auf den Tisch legst, könntest du dir einige Absagen einhandeln.

Alter und Herkunft kann man am ehesten über das Werk bzw. dessen Bauart bestimmen. Vielleicht wartest du bis sich Rolf-Dieter meldet oder schreibst mal nett den User "philclock". Der ist Uhrmacher und kennt sich bei alten Tickern gut aus.

Gruß!
Markus
 
Der Stromer

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Hallo Uhrenfreaks.

Also, ich bin der Meinung, dass es sich hier tatsächlich um eine Neuenburger Pendule handelt, die aber mal arg verunstaltet wurde.
Eine ähnliche Uhr wurde im Museum Aargau vorgestellt.

Zur Spindelhemmung - die man leider nicht sehen kann - kann ich so nichts sagen, Bilder fehlen. Das Pendel ist, wenn die Hemmung nicht geändert wurde, noch original.

Ps.: Nach dem, was ich so sehen kann, ist die Uhr sicher ihren Preis wert. Ich bin mal gespannt auf weitere Bilder!

Pps.: Wenn der kleine Lord den Wert der Uhr erhalten will, soll er tunlichst die Finger vom Werk lassen und das Gehäuse zu einem guten Möbelrestaurator geben um die Untermieter zu entmieten und die Fassung zu sichern.
Für das Werk kann ich den Ian D. Fowler FBHI empfehlen. Die Uhr scheint übrigens noch etwas älter zu sein: 1820 1830!

@ Markus: Habe mich gemeldet und meine Meinung kund getan:). Philclock? Na ja :(
 
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... Bei Antiquitäten sollte man allerdings immer im Hinterkopf festhalten, dass ein geforderter Preis nicht unbedingt auch tatsächlich bezahlt wird ;-)
Ich finde das Herumgehacke auf Käufer (und Verkäufer) unangebracht. Der TS (Käufer) hat nach Details zur Uhr, nicht der Beurteilung seines Kaufverhaltens gefragt. Im Übrigen hat es sich um eine Ebay-Auktion gehandelt, bei der der Verkäufer exakt 9,99 Euro als Startgebot "gefordert" hat. Der Endpreis hat sich entwickelt bis zu dem vom TS freiwillig bezahlten Preis, und zwar auf der Basis wirklich aussagekräftiger Fotos (und garantiert der Möglichkeit, evtl. Nachfrage zu halten). Ich kann das nachvollziehen: Man verguckt sich in eine Sache und ist bereit, dafür einen Preis zu bezahlen bei dem andere so machen: :shock: Und? Vielleicht zahlt man für die Restaurierung gern nochmal soviel. Und? Wen geht das was an, was andere mit ihrem Geld machen?
 
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Danke für die Recherche, Rolf-Dieter. Wirklich interessant - und sicher ein guter Tip für den TS, wie seine Neuerwerbung mal aussehen könnte. Einen guten Uhrmacher und Gehäuserestaurateur vorausgesetzt ...
 
Systemlord

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Hallo!

Sorry, ich war das Wochenende über weg. Daher melde ich mich erst jetzt..
Schön, auch mal etwas positivere Meinungen zu hören :-D

Bei Antiquitäten sollte man allerdings immer im Hinterkopf festhalten, dass ein geforderter Preis nicht unbedingt auch tatsächlich bezahlt wird ;-)
Das stimmt natürlich. Die ca. 1.500 € für besser erhaltene Exemplare habe ich aus bereits beendeten Auktionen, wo der Preis also wohl tatsächlich gezahlt wurde.
Allerdings gibt es ja auch spezielle Auktionshäuser für solche Antiquitäten, wo dann gerne mal 3.000 € aufgerufen werden. Ob das tatsächlich gezahlt wird, wage
ich auch zu bezweifeln..

Hallo Uhrenfreaks.

Also, ich bin der Meinung, dass es sich hier tatsächlich um eine Neuenburger Pendule handelt, die aber mal arg verunstaltet wurde.
Eine ähnliche Uhr wurde im Museum Aargau vorgestellt.

Zur Spindelhemmung - die man leider nicht sehen kann - kann ich so nichts sagen, Bilder fehlen. Das Pendel ist, wenn die Hemmung nicht geändert wurde, noch original.

Ps.: Nach dem, was ich so sehen kann, ist die Uhr sicher ihren Preis wert. Ich bin mal gespannt auf weitere Bilder!

Pps.: Wenn der kleine Lord den Wert der Uhr erhalten will, soll er tunlichst die Finger vom Werk lassen und das Gehäuse zu einem guten Möbelrestaurator geben um die Untermieter zu entmieten und die Fassung zu sichern.
Für das Werk kann ich den Ian D. Fowler FBHI empfehlen. Die Uhr scheint übrigens noch etwas älter zu sein: 1820 1830!

@ Markus: Habe mich gemeldet und meine Meinung kund getan:). Philclock? Na ja :(
Danke für den Hinweis! Die sieht ja tatsächlich aus wie meine..
Zu der Spindlhemmung werde ich in den nächsten Tagen mal Bilder einstellen.
Dazu muß ich aber das Werk rausnehmen. Ich habs gestern durch die Scheibe versucht zu fotografieren, aber da erkennt man nichts.
Um das Werk rauszunehmen muß ja nur die Glocken abschrauben, Hämmer abziehen und dann das Werk nach vorne unten rausheben oder?
(Und die beiden Haken neben dem Werk nach unten klappen natürlich..)

Das Werk selbst zu überholen werde ich dann wohl lassen. (Aber reizen würd's mich schon :D)
Danke für den Tip mit dem Uhrmacher!
Untermieter scheinen übrigens nicht drin zu wohnen. Du meinst vermutlich diese kleinen schwarzen Punkte auf den Bildern.
Das sind aber keine Löcher. Für mich sieht das aus wie schwarze Farbpunkte/Kleckse.

Ich finde das Herumgehacke auf Käufer (und Verkäufer) unangebracht. [..] Ich kann das nachvollziehen: Man verguckt sich in eine Sache und ist bereit, dafür einen Preis zu bezahlen bei dem andere so machen: :shock: Und? Vielleicht zahlt man für die Restaurierung gern nochmal soviel. Und? Wen geht das was an, was andere mit ihrem Geld machen?

Ich habe das jetzt nicht als herumgehacke empfunden. Die Aussagen waren ja höflich und sachlich formuliert. Und die Bilder in der Auktion waren wirklich eindeutig. Auch wenn die Formuliereung des Verkäufers etwas schwammig war; Bilder lügen nicht. Ich hätte ehrlich gesagt ein etwas schlechtes Gewissen vom Kauf zurückzutreten.

Allerdings noch eine Frage zum Erhaltungszustand:
Seht es mir nach, ich hab ja keine Ahnung, aber wenn ich mir die Bilder aus dem Link vom Stromer anschaue, kann ich jetzt gar keinen so riesigen
Unterschied erkennen. Zumindest was die Vorderseite angeht. Oder meint ihr die Farbgebung an sich? Diese Uhren waren doch früher mit (Blumen-)Mustern
bemalt? Von daher dürfte die gezeigte Uhr auch mal übermalt worden sein oder?
 
Der Stromer

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Hallo, Lordchen.

Diese Uhren waren doch früher mit (Blumen-)Mustern
bemalt? Von daher dürfte die gezeigte Uhr auch mal übermalt worden sein oder?
Eben. Und das von Jemandem , der nicht mit Farbe umgehen konnte. Bei einer solchen Uhr macht es Sinn, die Farbfassung, wie sie sich im Laufe der Zeit erhalten hat, auch wieder her zu stellen, also den Laienschmodder ab zu nehmen. Kostet Geld, steigert aber den Wert.
 
Systemlord

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OK Danke!
Also verstehe ich das richtig, du meinst man soll die Übermalung "runterkratzen" um die ursprüngliche Bemalung wieder sichtbar zu machen?
Geht das ohne die Farbe darunter gleich mit runterzuwaschen?
Und wenn ja, kannst du mir einen Tip geben, wer sowas macht?
 
Nippon-Fan

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Dazu müsstest du wohl die Hilfe eines echten Restaurators in Anspruch nehmen. Das sind die gleichen Leute, die in Kirchen oder alten Schlösser Bilder und Figuren restaurieren. Antiquitätenhändler dürften auch dementsprechende Kontakte haben. Auch Uhrmacher, die schwerpunktmäßig mit antiken Uhren zu tun haben, könnten solche Kontakte haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das im do-it-yourself Verfahren funktioniert.
Das war ja der Grund für meine ursprüngliche "schick sie zurück" Bemerkung. Nach dem was ich sehe wurde die Uhr eben bereits laienhaft überpinselt und bei mir kam dadurch ein Shabby Chic Eindruck auf (ist echt nicht böse gemeint).
Soweit ich weiß, ist der "Rückbau" einer laienhaften Restaurierung sehr schwierig und kostenintensiv.

Dieser Link könnte für dich ebenfalls interessant sein.

Gruß!
Markus
 
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@Nippon-Fan

Vielen Dank für die Info!
Hört sich teuer an.. Daher werde ich das erst mal lassen. Kann man ja vielleicht irgendwann mal machen.
Wichtiger ist erst mal, dass das Werk richtig läuft und eine Wartung kriegt.
Wie versprochen habe ich noch einige Bilder. Leider konnte ich das
Werk nicht aus dem Gehäuse nehmen, da einer der Hämmer nicht abgeht.
Anscheinend ist irgendwann mal der Vierkant des Hammers kaputt gewesen.
Irgendein Depp hat dann den Hammer provisorisch mit dem Stab auf dem er sitzt verbunden,
mittels eines kleinen Rohrstückes. Dieses ist jetzt mit dem Stab zusammengerostet.
Ich werde mal einen Tropfen Kriechöl an die Stelle geben. Vielleicht gehts dann ab.

So jetzt aber mal die Bilder. Da ich nur durch die Scheibe fotografieren konnte, sind sie teilweise eher bescheiden.

IMG_3936.jpgIMG_3935.jpgIMG_3934.jpgIMG_3933.jpgIMG_3932.jpgDSC03198.JPGDSC03199.JPGDSC03197.JPGDSC03202.JPGDSC03203.JPGDSC03205.JPGDSC03194.JPG
 
Perpendikel

Perpendikel

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dem schönen Sauerland
Hallo zusammen,

es ist schon faszinierend mit welch hoher handwerklicher Kunst damals Uhren hergestellt wurden! Man kann es an den Zeigern sehr gut sehen.
Sehr schöne Bilder. Danke für´s zeigen.
Gut dass das Uhrwerk jetzt in die richtigen Hände gekommen ist.

Grüße von Peter
 
detlef

detlef

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Hallo!
Da ich auch ab und an gerne mal an Größeren Uhrwerken schraube sehe ich da einige Stunden Arbeit aber das lohnt sich denke ich mal.
Jetzt zu meiner Frage:rechts oben sehe ich einige leere Lager also Lager wo keine Lagerzapfen zu sehen sind fehlt da etwas oder wurden früher schon Standard-Platinen hergestellt und so bestückt wie man sie brauchte?
Das ist jetzt nur Interessen halber falls mir mal so etwas unterkommt.
Dann mal noch viel Freude mit der Uhr Detlef!
 
Nippon-Fan

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Allein beim Anblick der Zeiger nehme ich das "schick sie zurück" wieder zurück :-) Die sind echt klasse und bestimmt original. Bei genauer Betrachtung macht auch das Werk keinen so schlechten Eindruck. Die Uhr ist halt wirklich alt und bei den Revisionen der Vergangenheit sind Kratzer beim Auseinderbau auf einigen Teilen gelandet. Auch die Zahnräder, die ich innen erkennen kann sehen gut aus. Keine Spur von Karies :super:
Das lohnt sich doch, da noch was zu investieren.

Gruß!
Markus
 
10-nach-10

10-nach-10

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Ich denk auch, daß das Werk wieder in Ordnung zu bringen ist, auch wenn das etwas Aufwand kostet. Viel größere Kopfschmerzen würde mir das Gehäuse bereiten.
 
Rainer Nienaber

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Das ist ein 4/4 Schlagwerk mit nur zwei Federhäusern. Das ist nicht so ganz einfach zu reparieren. Ich hoffe, das ist Dir klar.
 
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