Ehrlich gesagt, wir sind uns nach wie vor nicht einig, das muss ich so sagen.
Das Gesagte stimmt zwar irgendwo, mir fehlen aber die Hintergründe.
Die Leistungsaufnahme von Empfängerkreis und Dektektionsprozessor stellte bei Kleinuhren ein Problem dar. Deswegen hat man die ersten Funkuhren so ausgelegt, dass Zeitabgleich und Nachstellen der Uhr einmal pro 24 Std. erfolgt. Dinge wie gestörter Empfang durch Bewegung usw. kamen erst an zweiter Stelle, können aber gut als Grund für den Zeitpunkt zwei oder drei Uhr nachts genannt werden.
Die Wecker aus der Zeit, der oben genannte gehört auch dazu, empfangen und vergleichen stündlich. Und hier sei zum "Display einstellen" noch angemerkt: Die Anzeige ist quasi in ein paar Millisekunden neu aufgebaut, das merkt keiner.
Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, ob es zu einer Sommer-Winterzeit-Umstellung war, aber wir haben mal eine Junghans Mega auf den Tisch gelegt und gewartet, bis es zwei Uhr ist. Sie hat von selber angefangen, die Zeiger auf "zwolf" zu fahren, Zeit verglichen und neu justiert und die Zeiger in Position gebracht. Ob es das Schauspiel jede Nacht gibt, haben wir damals nicht geprüft.
In den moderneren Uhrenplatinen soll sogar ein Zeigersensor eingebaut sein, der erkennen kann, wo die Zeiger stehen. Daher bräuchte man die Zeigerkalibrierung dann wirklich nicht mehr.
Wieder eine andere Geschichte sind die Wecker vom Kaffeeröster oder Baumarkt: Die haben sogar die Möglichkeit, die Uhrzeit manuell einstellen zu können. Da kann man irgend einen Quatsch eingeben und wenn die intern programmierte Synchronisationszeit (volle Stunde) erreicht ist, wird nach Empfang die korrekte Uhrzeit in den Zeitspeicher der Quartzuhr übertragen und das Display schaltet "schlagartig" um.
In Bezug auf die Mutteruhren der DB soll wohl der Abgleich DFC-Uhr jede Minute erfolgen. Wobei ich eine "Höchstpräzisiuonsuhr" sowieso anders konstruieren würde wie unsere Wecker und Armbanduhren. Hier wäre wahrscheinlich auch nicht mehr DCF sondern GPS-Deinse das mittel der Wahl.