Festina-kalibrieren nach Batteriewechsel

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stinkerchen

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Ich habe eben an einer Festina F16223 mit MOS90-Werk die seit einigen Wochen leere Batterie erneuert, worauf sich die Chrono-Zeiger aus der Null-Position entfernten. Nichts ungewöhnliches, also mal eben neu kalibrieren. Bei diesem Werk wird lt. Anleitung die Krone in Position 2 gezogen und mit dem oberen Drücker der zentrale 1/100-Zeiger bewegt und mit dem unteren Drücker der kleine Sekundenzeiger. Letzteres funktionierte, aber der 1/100-Zeiger steht unverrückbar auf 7 Minuten nach. Auch beim Start des Chrnographen läuft der 1/100-Zeiger nicht mit.

Hat jemand eine Idee, was hier passiert ist und was man ggf. dagegen unternehmen kann?
 

malikka

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Hallo. Ja manchmal können die Uhren auch von außen kalibriert (Rückgestellt) werden, wenn die Zeiger nach einem Batteriewechsel nicht so arbeiten ,wie sie sollte. Zieh mal die Krone auf 2. Position heraus und drücke beide Drücker gleichzeitig , halte einen Moment fest, dann Krone wieder rein und dann wieder die Nullstellung versuchen. Viel Glück.
 

stinkerchen

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Danke, malikka!

Leider ohne Erfolg. Auch das unterbrechen der Stromzufuhr hat nichts gebracht ... Ich bin ratlos ...
 

malikka

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Wie unterbrechen der Stromzufuhr? Was hast du für eine Batterie eingebaut ? Schnell oder Langsamdrehend. Hi oder slow.Sag mal die Nummer und Firma . Vielleicht kann ich dir dann helfen ! Marlies
 

stinkerchen

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Ich habe die Batterie einfach noch einmal rausgenommen. Eingebaut habe ich eine Camelion plus Alkaline AG7, die mit LR926 geprägt ist. Sie soll laut Beschreibung die vorher eingesetzte SR927W von Maxell ersetzen.

Obwohl ich noch nie etwas von schnell- oder langsamdrehenden Batterien gehört habe, schwant mir, dass das LR für langsam und das SR für schnell steht? Kann darin die Ursache für das versagen zu finden sein?

Danke, Micha
 

Sectorfan

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Ich glaube, da werden Gewichte für ne Wasserwaage gesucht :D LR und SR dürften für Alkali und Silberoxid stehen. ;-)
 

falko

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Ich glaube zwar nicht, dass es an der Batterie liegt. Ich würde aber auf jeden Fall eine Siberoxid-Zelle, low drain, verbauen. Alkalische Zellen sind nicht das Richtige für eine Uhr. Der richtige Typ ist 395 (Energizer, Renata etc.).
 
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malikka

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Hallo. Doch das ist manchmal sehr verzwickt mit den Batterien , also von AG Batterien nehme ich totalen Abstand . Die LR 927 SW Batterie, das ist die 395 Egal von wem , die besten Erfahrungen habe ich mit Maxell , verwende ich für alle üblichen Quarzuhren. Die Chronos und alle Uhren mit Funktionen bekommen von mir nur noch die 399 ( SR 927 W). Nur die hat kontinuierliche Stromabgabe. Versuchs mal. Und dann mach noch mal eine Zeiger Grundeinstellung .
 

stinkerchen

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Vielen Dank! Ich habe die 399/SR927W von Varta bestellt und werde dann wohl am Wochenende berichten können.

Eine gleichzeitig mit einer AG 2 versorgte ältere Wenger Kompass mit ETA-Laufwerk benimmt sich übrigens tadellos. Allerdings hat das Laufwerk ja keine weiteren Funktionen.

Liebe Grüße
 

falko

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An sich sind die High Drain Typen für Uhren mit hohem Strombedarf gemacht, also für Uhren mit ZB-Beleuchtung. Bei einem Chronographen kann es auch kein Fehler sein, d.h. in diesem Fall, wie mallika schrieb, der Typ 399. Würde mich aber wundern, wenn es bei einer Low Drain 395 zu Funktionsstörungen käme. Die jetzt verwendete AG7 / LR926 ist jedenfalls nicht die beste Wahl.
 

Sectorfan

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Woran macht ihr denn die "Drehung" fest, ich hatte wie vorgeschrieben, für zwei Uhren ne 395 und ne 399 gekauft, beide von Renata, beide Silberoxid und beide hatten dieselbe Spannung und Kapazität :confused: (Abmessungen natürlich auch ;-)).
 

falko

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Woran macht ihr denn die "Drehung" fest, ich hatte wie vorgeschrieben, für zwei Uhren ne 395 und ne 399 gekauft, beide von Renata, beide Silberoxid und beide hatten dieselbe Spannung und Kapazität :confused: (Abmessungen natürlich auch ;-)).

Der Unterschied besteht in der Stromabgabe. High Drain Typen (hier:399) geben bei hohen Lastspitzen (z.B. bei Einschalten einer Beleuchtung) konstanter Strom ab als Low Drain Typen (hier:395), die für eine gleichmässige, geringere Stromanforderung gebaut sind.
 

Sectorfan

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Ahhh danke für die Erläuterungen, dann hat es ja doch Sinn gemacht, für das Rondawerk die angegebene 395 zu nehmen und bei der Ana-Digi Citizen die 399 ;-) wie gesagt, die sonstigen Werte waren ja eigentlich identisch.
 

malikka

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Ja Danke Falko .Genau so hat es mir auch mal ein Vertreter einer Batteriehersteller Firma erläutert . Und genau deshalb gehören keine Photozellen und keine Hörgerätebatterien in die Uhren . Denn Batterie ist nicht gleich Batterie
 

stinkerchen

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@ malikka: die "richtige" Batterie ist jetzt drin, geändert hat sich an dem Problem allerdings leider nichts

@ jeannie: man sieht, dass die Betätigung des Drückers im Werk etwas "auslöst", von "klemmen" kann leider auch nicht die Rede sein

damit bin ich immer noch ratlos ... zum Glück aber nicht Uhrlos, da ich 13 weitere Festina, 2 Wenger und eine Tissot mein Eigen nennen darf :-)
 

stinkerchen

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Sie läuft wunderbar, nur der "falsch" stehende 1/100-Zeiger nervt. Vermutlich ist das Laufwerk defekt? Lohnt es sich, bei einer Uhr dieser Preisklasse, an Reparatur bzw. Austausch zu denken?
 
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