Ferdinand Flötenschniedel - 'GrenzgeschwerrGMT'

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GreekSnoopy

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Ferdinand Flötenschniedel
GRENZGESCHWERR – TYPUS BAXARIKON

(Einleitend: Dieses ganze Projekt ist meine Art der Verbeugung vor den Machern der Seite floetenschniedel.de. Vor der Liebe zum Detail, dem fachübergreifenden Humor den die Herrschaften uns allen Uhrenliebhabern zugänglich machen. Ein ganz großes Dankeschön von meiner Seite! Allen viel Spaß damit, denn nur spaßig ist das alles gemeint. Gruß an maalaclypse, der an den Höhen und Tiefen des Projektes Anteil hatte… melde Dich mal, bin gespannt! Besonders auf Fotos!)

In großer Demut und mit aller erdenklichen Bewunderung studierte ich in der Vergangenheit das Leben und Wirken des Großmeisters der Uhrmacherkunst und Gründers der erhabensten aller Manufakturen, der nur einem kleinen, auserlesenen Publikum bekannten Firma 'Ferdinand Flötenschniedel'.

Als gelerntem Uhrmacher war mir der Zugang zur Materie zunächst kein Hexenwerk. Mit fortschreitender Recherche und der Erforschung des Grenzgeweschwerrs erkannte ich sehr bald das Genie hinter der hochkomplexen Feinmechanik.

Fortlaufende Untersuchungen seiner Biographie und die Suche nach den Nachkommen, gaben mir Einblick in Teile seiner Korrespondenz und in einzelne Reiseberichte aus den 1850er und 1860er Jahren.So entdeckte ich einige mir bis dahin völlig unbekannte Entwürfe aus der Zeit welche Flötenschniedel im Königreich Siam (heute Thailand) verbrachte, als hoher Gast welchem durch König Mongkut, seinerzeit Rama IV alle Ehren erbracht wurden.

Hier skizzierte Ferdinand, inspiriert von Fernöstlicher Natur und Kultur, Wein, Weib und allen Freuden des Lebens seine Visionen von Armbanduhren der nächsten Generation. Schon zur Blaselworld 1879 sollte eine erste Serie präsentiert werden.
In den Wirren alkoholisierter Nächte entglitt dem einst so standhaften Ferdinand der ihm sonst so eigene Ehrgeiz, und er verlor sich zunehmend in den Rotlichtvierteln und Opiumkellern der Hauptstadt.
In Erinnerung an seine ärmliche Herkunft und die nun große Verantwortung über hunderte Angestellte riss er sich am Riemen und flüchtete wörtlich eines Nachts vor den Versuchungen Siams. Er trat eine überhastete Rückreise an wobei er all seine Besitztümer, darunter seine Skizzen an Ort und Stelle hinterließ.

Jahre später fand ein Siamesischer Kesselflicker ein paar vergilbte Skizzen in den Ruinen eines Hauses am Strand. Er nahm einen alten, rostigen Kessel vom Stapel neben der Ziegentränke und begann nach den Skizzen zu hämmern, was das Zeug hielt. Sehr bald entfaltete sich unter seinen Händen ein kleines Meisterwerk feinmechanischer Natur welches ohne jedes Zutun hochpräzise die Zeit anzeigte! Auf dem Zifferblatt schlugen die Hammerschläge einen Namen: Ferdinand Flötenschniedel!

Nach langer Suche und einer sinnfreien Reise nach Absurdistan, habe ich den Enkel des Kesselflickers ausfindig machen können, ein sehr wohlhabender Mann, thailändischer Geldadel, Eigentümer einer Firma in China mit Namen ‘millionsmart‘. Ohne dass er viel Interesse an den bräunlichen Papierbögen zeigte, welche er mir schenkte, tranken wir, sprachen kurz über Uhren und verabschiedeten uns.

Da ist sie nun, die real gewordene Vision des Großmeisters der ‘haute Urologerie‘. Ich darf die Namen der beteiligten Ingenieure nicht nennen, sie könnten Ihre Jobs verlieren. Freunde vom BND haben die Rechner von NASA, ESA und BER angezapft damit unsere Rechner genug Leistung hatten die hochkomplexe Mechanik und das noch nie da gewesene Design von Zeigern, Zifferblatt, Gehäuse und Band umzusetzen.
Die Skizzen sind bereits bei der Flötenschniedel-Stiftung hinterlegt, denn nur dort gehören sie hin!

Die Uhr wird die Mitgift für meine Töchter darstellen. So hat jede von ihnen Chancen auf hohen Adel, ...von MonteWehro, ...mindestens!
Noch nie dagewesene Formen und Farben, Innovationen an Design und Technik... das kann nur Flötenschniedel!

Die Daten

Gehäuse/Band: Echter, vom Stamm der Imbeciles-Zwerge erbeuteter und nach Flötenschniedels Skizzen geschmiedeter, feinster Blödelstahl von der Reste-Mine. Vollallergen und 100% oxidable!

Glas: Von den Elfen des Clans um die ‘Grande maitresse de la Stumpf‘, auf hoher See und bei schwerem Seegang, mundgepöteltes und fellatiertes Diamantplaque!

Zifferblatt: Eigenes Design, frei nach den Vorgaben von floetenschniedel.de. Dickes ‘Danke!‘ an Klaus für die technische und typographische Realisierung.

Werk: Durch Ingenieure und Techniker nach den Plänen des Ferdinand Flötenschniedel und unter Zuhilfenahme internationaler Rechenzentren entwickeltes Malusfaktur-Kaliber FF-001 mit modifiziertem Grenzgeschwerr – Typus Baxarikon.

Wie immer ein 'genuine Handjob', bei Vollmond und an sakralem Feuer rituell betanzt.

Habt Euch lieb!

Grüße!
Timon



DSC04256.jpg
DSC04257.jpg
 
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#3
GreekSnoopy

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...ja, ich stelle mich nur grad etwas dumm an, beim hochladen der Bilder...

...so, hat ein wenig gedauert, jetzt aber.
 
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#4
G-Shock

G-Shock

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Falsche Rubrik, was haben die Uhren von Flötenschniedel denn mit China zu tun?
 
#7
Pronto

Pronto

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Ein Kunstwerk moderner Horrorlogie.

Herzlichen Dank, mein Tag ist gerettet!
 
#8
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Wui, endlich ein Diver. Das wird eine neue Ära einleiden!
 
#9
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Hallo Timon,
das ist ja mal ein Ding! Eine echte Flötenschniedel, nach so langer Zeit endlich wieder mal eine. Dass ich das noch erleben darf!
Das Design ist eine Augenweide. Sehr eigenständig und weitab vom Mainstream. Eigentlich unvergleichlich mit allem, was man bisher schon gesehen hat. Ja, da genügt ein Blick und man sieht als Kenner, dass man es mit Haute Horlogerie zu tun hat. Ist das echter Urologen-Stahl? Der das edle und unvergleichliche Jucken des Flötenschniedel-Ekzems verleiht, des Leidens der wahren High-Society. Ja man erkennt den Flötenschniedel-Träger am roten Handgelenk auch dann, wenn er die Uhr nicht trägt.

Und dann das Grenzgeschwerr. Unglaublich, dass es gelungen ist, diese unerreichte Krönung der Uhrenmechanik wieder nachzubauen. Zentih Defy Lab, lachhaft, jetzt könnt ihr euch mal warm anziehen bei LVMH! Hat die Uhr einen Glasboden? Kann man das Geschwerr sehen?

Ach ich bin ganz aufgeregt. Heute Nacht kann ich bestimmt nicht schlafen.

Gruss Andi
 
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#10
thomaspan

thomaspan

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Egal wie gut. Wie sauteuer. Wie super.

Ich würde mir kein "Ferdinand Flötenschniedel" ums Handgelenk binden. Dafür ist mein - eigentlich nicht kleines - Selbstbewusstsein an genau dieser Stelle nicht ausgeprägt genugt.
 
#11
Nordhein

Nordhein

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Für derart Wirres fehlt meinem norddeutschem Gemüt leider (gottlob?)der Zugang.
Diese Mühe für was oder wen? Aber gut, die Welt ist bunt.
 
#12
pallasquarz

pallasquarz

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Egal wie gut. Wie sauteuer. Wie super.

Ich würde mir kein "Ferdinand Flötenschniedel" ums Handgelenk binden. Dafür ist mein - eigentlich nicht kleines - Selbstbewusstsein an genau dieser Stelle nicht ausgeprägt genugt.
Guten Abend, ob der TS das wirklich macht? So ein wertvolles Unikat wird er wahrscheinlich in seidenweiche Volldaunen vom neugeborenen Kalb betten und nur mit den weißesten Glazehandschuhen berühren. Und das auch nur an Tagen, an denen Fasching auf den 29. Februar fällt :super:
Wie tief muss man sich da verneigen :hmm:

Grüsse Christoph
 
#13
pre-mastered

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Nichts gegen die raren Vintagemodelle der 50er-Jahre! Flötenschniedels Meisterstück war eine 5/8 Savonette mit gekrelztem Grenzengeweschwerr auf retrogradem Ding-Dong in neuer Welschkircher Schneckenganghemmung. Besonders fortschrittlich der Einsatz der Breguetspirale mit eregierter Endkurve nach Prof. Seidelpichler. Dies konnte er nur in Paris bei der berühmten Firma Breguet gelernt haben.

Immer wieder erfreuten kleine Erotikautomaten den Kenner. So das Reitersbacher Bubenspiel "pour le cul" mit gewienerten Goldchatons und errötenden Schrauben. Auch hier kam eine Modifizierung der Welschkircher Schneckenganghemmung zum tragen. Unter dem Namen Flötenschniedler Schwengelwalze ist diese typische Enthemmung noch heute dem versierten Uhrenfreund ein Begriff.

Quelle: http://www.floetenschniedel.de/history/index.html
 
#14
A

andi2

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@ pre-mastered: Mensch, die neue Flötenschniedel, das ist, als ob Breguet persönlich auferstehen würde und noch einmal eine neue Uhr vorlegen.
Die grösste Sensation seit der Einführung des Stackfreed durch Peter Henlein!

--- Nachträglich hinzugefügt ---

Ich empfehle auch zum Einlesen in die Materie des horologischen Schaffens von Ferdinand Flötenschniedel das Uhrmacher-Lehrbuch 'Die Umkreisung des Quadrats' von Reiner Güsel, erschienen im Chabis-Verlag, Zürich / Genf, ISBN: 7353 0815 4711
 
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#16
fletch01

fletch01

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Grundsätzlich verabscheue ich Hommagen, Repliken ...oder sagen wir einfach ******** (selbstzensiert).

Aber bei dem Namen knicke ich ein (verneig)
 
#17
Prince

Prince

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Du unterliegst einem Irrtum. Eine Ferdinand Flötenschniedel ist beileibe keine Hommage oder Replik oder sonst was. Es ist die Spitze der Horlogerie. Insofern hier im ***********-Unterforum auch falsch angesiedelt.

EDIT:
Uuih, automatische Zensur, das ist ja toll, wusste ich noch gar nicht!;-)
 
#18
fletch01

fletch01

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OK, mein Fehler........kann im Eifer des Gefechts immer passieren

Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil

der Name ist und bleibt eine BOMBE (erneut verneig)......leider nur national oder kann es einer ins englische übersetzen?
 
#19
GHK
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10 vor FFM
Eine meisterhafte Arbeit - wie sie allein nur von FF kommen konnte! Kein Wunder, dass es Jahre brauchte, bis sie das Licht des Tages erblickte.
Erblickte?
Nein, das ist zu wenig: Sie ist das Licht des Tages! Die Sonne der Haute Horoskopie!

Es erweckt in mir die Hoffnung, dass ich eines schönes Tages doch noch ein doppeltes Grenzgeschwerr im flottierenden Tourboullion mit Goldcroutons erwarten darf.
 
Thema:

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