Feldmäuse im Garten loswerden

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Skletti

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Hallo Ihr Lieben,

Eine kleine Frage in die Runde. Ich habe da nämlich ein kleines Problem. Da wir ganzjährig Vögel füttern, wurden bei uns im Garten auch Feldmäuse angelockt. Nicht zuletzt vom vorher verwilderten, Nachbargrundstück welches jetzt bebaut wurde und „steril“ gestaltet (Pflaster und Rasen - ganz schlimm). Unser Garten, ist dagegen größtenteils naturbelassen und vollkommen giftfrei und die Biester scheinen sich sehr wohl zu fühlen und vermehren sich rasant.

Wir haben jetzt, vom Futter streuen und Vogelhäuschen, komplett auf Häuschen umgestellt und die Mäuse finden (hoffentlich) nichts mehr. Ein wenig tun sie mir schon leid, wenn ich sie sehe, wie sie vergeblich nach Futter suchen, aber ich möchte sie los werden. Ich meine… wenn einige hinten im Garten bleiben, sollen sie, aber es sind so viele und (viel zu) nahe am Haus...

Ich habe auch eine Lebendfalle gebaut, um sie einzufangen und irgendwo im Wald auszusetzen, aber, obwohl mit wohlriechenden Leckereien bestückt (Erdnussbutter, Meisenknödel, gekochte Kartoffeln) wird die Falle konsequent ignoriert.

Auf Gift würde ich gerne verzichten, habe aber schon mit dem Gedanken gespielt, Futter, angereichert, mit Dieffenbachia anzubieten. Der Verzehr soll einen anaphylaktischen Schock verursachen, was ich mir relativ schmerzlos vorstelle.

Mit dem Füttern der Vögel möchten wir unbedingt weitermachen, denn sie sind es gewohnt, bei uns was zu finden und wir haben viel Freude an ihnen. Es kommen mittlerweile sehr viele und wir haben 27 Arten gezählt.

Auch würde ich ungern einen Profi dazu holen, der womöglich den ganzen Garten vergiftet und schlimmstenfalls auch die Vögel. Außerdem haben wir zwei Hunde.

Hat bitte jemand Tips?
 
Mapkyc

Mapkyc

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Meiner Meinung nach vergrämst du Mäuse oder Ratten nur dadurch, das du ihnen die Nahrung entziehst.

Wenn sie leckere Nahrung finden, dann sind sie da. Du kämpfst dann immer gegen Windmühlen und kannst nicht dauerhaft gewinnen. Sie sind da.

Bei der Nahrung mußt du ansetzen. Wenn dein Nachbar zum Beispiel Geflügel draußen hält, dann hast du bei enger Bebauung auch Ratten. Kann man dann nix machen.
 
MROH

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Der Verzehr soll einen anaphylaktischen Schock verursachen, was ich mir relativ schmerzlos vorstelle.
Das kommt drauf an. Ich wäre an einem anaphylaktischen Schock beinahe gestorben und musste 2 Wochen in eine Klinik. Ich weiß nicht, wie es bei Mäusen ist. Bei mir war es schmerzlos aber durchaus so qualvoll, dass ich beinahe selbst den Stecker gezogen hätte.
 
Uhrakel

Uhrakel

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Wir haben auch das Problem....Waldrandlage zwischen Seen.....Vögel füttern lassen wir jetzt erstmal....und ich hab den Tipp bekommen, Lappen getränkt mit Essig im Garten auszulegen. Das mögen die Nager überhaupt nicht...sollte man jede Woche erneuern....dann sollen sie sich wohl verziehen....
 
Prince

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Klassische Lösung: Geselle den zwei Hunden zwei Katzen hinzu!
 
hovi

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Den Essiglappen mögen Hunde aber auch nicht!

Eine Katze wäre eine dauerhafte Lösung, aber ob die Hunde die mögen?
 
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Gast36883

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3. Hund, Jack Russell Terrier anschaffen, ist ein toller Mäuse- und Rattenjäger. Der verschafft sich in kürzester Zeit den nötigen Respekt. Vorteil zur Katze: mit anderen Hunden verträglich und die Beute wird nicht präsentiert sondern gleich verspeist.

LG, Frank
 
SINNlich

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Ham wir alles durch. Zur Zeit herrscht überall eine Wühlmausplage. Ich habe es erst mit dem üblichen Vergrämen versucht. Bringt nichts. Schussfallen und Wühlmausfallen haben nicht geholfen. Wir haben zwar Revierkatzen hier, aber die haben es auch nicht gebracht.

Im Endeffekt haben Wühlmausköder und Karbidbeutel, die in den Gängen vergraben werden, geholfen. Das eine tötet, das andere vergrämt. Wenn Ihr Haustiere habt, versucht es erst mit Karbid. Azetylengas mögen die Nager nicht.

Waidmannsheil!

Axel
 
SINNlich

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Irgendwann unterhalten wir uns hier über die Aufzucht von Jagdhunden.
Oder das Halten von Falken.

Wühlmäuse fressen Wurzeln an und können Hecken und Obstbäume zerstören. Das ist keine Kleinigkeit. Spätestens, wenn der Garten wie Verdun 1916 aussieht, hört der Spaß auf.

Karbid, oder den Garten hübsch naturnah lassen. Schließlich gehören auch Wühlmäuse zur Natur.

Axel
 
Spitfire73

Spitfire73

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Einen Hund anschaffen wegen einem Trupp Feld/Waldmäuse im Garten? Wäre mir mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Ich würde den Futterplatz der Vögel an einen Ort verlegen, der für die Mäuse nicht zugänglich ist. Geht das nicht, würde ich unter dem Futterplatz etwas auslegen, von dem man heruntergefallene Futterreste leicht aufsammeln kann und das auch täglich tun. Bei unseren Futterhäuschen sind etwa ein Umkreis von 50cm mit Futterresten "kontaminiert". Auch da kommen die Mäuse und holen sich Reste. Es gibt aber genügend Katzen in der Nachbarschaft, die dort aufräumen und die Population überschaubar halten. Manche Mäuse nisten sich im Herbst in einem Abstellraum neben dem Haus ein. Da setze ich dann auf Lebendfallen. Sind es nur ein, zwei lasse ich sie gewähren. Auch bei Frost und strengem Winter stelle ich das Einfangen ein. Leben und leben lassen. Im Frühjahr sind sie ja ohnehin wieder weg. Manchmal verbeißen sie einen Federball oder einen Lumpen und das war´s. Mit solchen Verlusten kann ich schon leben. In Räumen funktionieren Lebendfallen mMn auch besser bzw. werden leichter von den Tieren angenommen. Ich stecke einfach ein Stück riechenden Käse oder eine Nudel mit Tomatensoße drauf auf die Spitze des Dorns. Funktioniert meist sehr zuverlässig.

Waidmanns Heil vorgestern::-)
2767161
Meine Kinder haben die Maus mit Brezenstücken gefüttert und anschließend in einem Wald in der Nähe ausgesetzt. Wenn ich es richtig sehe, war es ja ohnehin eine Waldmaus. Auf die Geltendmachung von Mietforderungen habe ich verzichtet.

Gruß
Helmut
 
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tbickle

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Lieber Ivo, es existieren prinzipiell zwei Möglichkeiten, die Nager loszuwerden:

1. Wenn es schnell und spektakulär vonstatten gehen soll, dann muss ein Nerz den Job erledigen.

Nerze sind Beutegreifer, die auf das Erlegen kleiner Säugetiere spezialisiert sind. Im Gegensatz zu den meisten Hundearten, sind sie wendig und klein genug, um auch in winzige Ritzen und Spalten vorzudringen. Zudem neigen Nerze - sofern sie die Möglichkeit haben - zum so genannten "Surpluss killing", was sie zu perfekten Nutztieren in der Schädlingsbekämpfung macht: Auf der Jagd geraten sie in einen regelrechten Blutrausch und töten so lange weiter, bis keine Beute mehr übrig ist. Zudem verströmen amerikanische Nerze einen intensiven Moschusgeruch, der Nagetiere nachweislich abschreckt, was nach erfolgtem Einsatz einen wichtiger Aspekt der Spezialprävention auf dem jeweiligen Areal darstellt.

Hier ein Video, das Dir die Effektivität von Nerzen zu demonstrieren soll. Der redensartliche Fuchs im Hühnerstall ist ein Amateur im direkten Vergleich mit dem Nerz im Rattennest: :D


2. Wenn Du keine Eile damit hast, die Nagerplage möglichst rasch einzudämmen, jedoch gerne ab und an auf der Veranda sitzt und entspannt in die Botanik schaust, könntest Du den Job natürlich auch selbst erledigen. Kauf Deiner Frau und Dir einfach jeweils ein Diana Panther 3 und rüste sie mit entsprechenden Optiken aus. Anschließend könnt Ihr ein Spiel daraus machen, wer mehr Nager zur Strecke bringt. :super:

Diese Art der Schädlingsbekämpfung mutet zunächst zwar perfide und abstoßend an, aber nichtsdestoweniger stellt sie meiner Meinung nach eine sehr "humane" Tötungsmethode dar. Ein 4,5 mm-Projektil entspricht, auf die Größe einer Maus "umgerechnet", vermutlich einem mittleren Haubitzenkaliber. Eine getroffene Maus ist im Handumdrehen tot. Exakt auf diese Art und Weise werden übrigens auf Schrottplätzen Ratten gejagt. :super:

2767171
Q: Kotte & Zeller

Gruß
 
SINNlich

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Und dann fährst Du mit Ihnen 200 km, um sie auszusetzen?
Wir haben auch Mäuse im Schuppen. Die fressen auch mal gerne was an. Was solls. Die stören mich nicht.

Aber unser Apfelbaum ist mir heilig. Wenn da drumherum die typischen Wühlmausgänge auftauchen, helfen Lebendfallen nicht. Die Tiere sind auch zu schlau für Schussfallen oder Zangen, die untergraben sie einfach.
Irgendwann ist man so konsterniert, dass man Köder legt.

Axel
 
SINNlich

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@ tbickle

Manchmal frage ich mich, auf welchem Planeten manche Forenmitglieder leben.... ;-)

Ich geh mal gleich einen Nerz kaufen..... Und das mit dem Luftgewehr kann ja nur ein weiterer Witz gewesen sein...:klatsch:

Munter!

Axel
 
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Naphets

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Wir füttern auch ganzjährig Singvögel und damit auch Eichhörnchen. Dazu haben wir Futtersilos auf einer ca. 5 m hohen Konstruktion aus kesseldruckimprägnieren Balken vor dem Giebel unseres Hauses stehen. Erst seit ich am Fuß der Silos Blumenuntersetzer aus Kunststoff montiert habe, sind Ratten nur noch "Wechselwild". Ich kontrolliere das Bodenareal regelmäßig mit einer Wildkamera.

Allerdings ging es den Ratten nicht nur strategisch sondern auch physisch an den Pelz. Mit einer stabilen Drahtkastenfalle von Kieferle und im Anschluss kam dann plumbum zum Einsatz.

Gift würde ich nicht einsetzen.

Mountain lion P-22's health much better in latest checkup
 

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tbickle

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Manchmal frage ich mich, auf welchem Planeten manche Forenmitglieder leben....
Uranus! :super:

Ich geh mal gleich einen Nerz kaufen..... Und das mit dem Luftgewehr kann ja nur ein weiterer Witz gewesen sein...
Von einem Kauf war nie die Rede. Der Herr im Video ist eine Art Handelsreisender im Rattentöten. Eventuell bieten andere Vertreter seiner Zunft ihre Dienste ja auch in Mitteleuropa an. :hmm: Ich weiß es nicht, halte es aber durchaus für möglich.
Ob der Vorschlag mit dem Luftgewehr nur als Witz in die Diskussion eingestreut wurde, soll der TS selbst entscheiden. Fakt ist allerdings, dass man damit Nager kostengünstig und sehr effektiv bekämpfen kann. Es verursacht zudem keinen Lärm, ist nicht giftig, Kollateralschäden unter Nützlingen und Haustieren sind nahezu ausgeschlossen, es ist vergleichsweise human und sorgt vermutlich für einen gewissen Serotoninausstoß in jenem verkümmerten Appendix des menschlichen Gehirns, der einstmals ausschließlich für die Mammut-Jagd reserviert war. :D

Gruß
 
G

Gast85274

Gast
Ich habe im Garten keine Wühlmäuse, dafür das Tier des Jahres 2020 - den Maulwurf.Wo der ist, lebt der Boden und die Wühlmaus hat keine Chance.Vielleicht kannst Du in die Richtung Verbesserung der Bodenqualität was machen?
Anfangs haben mich die Hügel gestört, seitdem ich meine Einstellung dazu geändert habe, ist es o.k. Allemal besser als Wühlmäuse und andere Nager.

Gruß Andreas
 
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Feldmäuse im Garten loswerden

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