Federsteg hat sich verabschiedet - FORTIS-Chrono geschrottet!

Diskutiere Federsteg hat sich verabschiedet - FORTIS-Chrono geschrottet! im Herrenuhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo, Leute; Ich hatte gestern einen schwarzen Tag: Während ich von einem Büro in's andere ging und gerade einen Kollegen grüßte, hörte ich...
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Hui Buh

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Hallo, Leute;

Ich hatte gestern einen schwarzen Tag: Während ich von einem Büro in's andere ging und gerade einen Kollegen grüßte, hörte ich plötzlich unsere Sekretärin hinter mir ganz erschrocken und laut rufen: "Halt, Halt, Herr Dr. XY, Ihre Uhr, Ihre Uhr...!?" Meine Uhr (FORTIS Official Cosmonauts Chronograph an Metall aus 2012)? Was soll damit sein? Die trage ich doch am Handgelenk...!? Das dachte ich jedenfalls, hob aber trotzdem die linke Hand - und erschrak bis in's Mark!!! Die Uhr war weg, tatsächlich weg...; ich drehte mich um und starrte die Sekretärin fassungslos an, die so nett war, mir meine Uhr, die unmittelbar vor der Wand des Flurs lag, zu bringen! Ich nahm die Uhr her und betrachtete sie genauer; da sah ich, daß das Metallband (Original FORTIS, von Anfang an dran) sich an der 12 Uhr-Seite gelöst hatte: Der Federsteg hatte sich einfach gelöst und so ist die Uhr während des Gehens durch die Armbewegung durch die Luft und an die Wand des Flurs geschleudert worden! Ich habe meine Arme ganz normal und ohne übermäßigen Schwung bei'm Gehen mitbewegt, das konnte also nicht der Grund sein für eine eventuelle "Überlastung" der Federstege einer "Professional"-Uhr! Nach einer kurzen Suche fanden wir den verlorenen Federsteg - zu unser aller Überraschung sah der ganz unversehrt aus...!?!?!? Wie, in drei Teufels Namen, konnte sich dieses blöde Ding einfach so während einer ganz profanen Bewegung (Gehen) nur lösen? Die Uhr ist 14 Monate alt und noch nie bis an ihre physikalischen Grenzen belastet worden, nicht mal annähernd!!! Mit dieser mehr als berechtigten Frage konfrontierte ich noch am gleichen Tag, also gestern, einen FORTIS-Techniker (telephonisch) - denn der Schaden an der Uhr (vom Sturz vor die Wand) war offensichtlich: Sie lief nicht mehr, sie ließ sich nicht mehr aufziehen und der Sekundenzeiger lag lose auf dem Ziffernblatt! Also war mindestens auch die Unruhspirale verkantet. :schock: Nun das Ergebnis des Gesprächs: Ich wies den Techniker (...sollte es eigentlich nicht ein Uhrmacher sein?) u. a. auf die Garantie hin, denn ich hoffte auf Kulanz - immerhin war die Uhr ja nicht "mißbraucht" worden. Doch der wiegelte mit der Begründung "Sie müssen die Uhr ja ganz schön 'rangenommen haben, denn alle Kosmonauten tragen dieses Modell, es ist schließlich von Rosaviakosmos zertifiziert worden, nicht mal Omega hat das geschafft...!" ab. Nachdem ich innerlich gaaanz langsam bis zehn gezählt und erst mal tief durchgeatmet habe, habe ich ihn gezielt auf den Federsteg bzw. dessen Bauart und Qualität hin angesprochen: "So etwas (incl. der fraglichen Federstege im Detail...) soll Rosaviakosmos also zertifiziert haben? Wo ist dann das offizielle ("Official" Cosmonauts...) Zertifikat, bitte schön? Plötzlich schwang der Ton des Servicemitarbeiters von verständnisvoll-bedauernd nach gereizt-patzig um und er antwortete: "Sie müssen schon verstehen, daß die Federstege eine gewollte technische Sollbruchstelle darstellen, denn ein Kosmonaut soll ja nicht seine Hand verlieren, wenn er mit dem Armband irgendwo hängenbleibt. Das sollten gerade Sie, als Akademiker doch wohl noch verstehen, oder??" Ich erklärte ihm daraufhin, daß ein Federsteg doch nach allgemein üblichem Verständnis immer noch die Aufgabe hätte, eine Uhr, erst recht unter ganz normalen Alltagsbedingungen, sicher und zuverlässig am Handgelenk zu halten. Vor allem bei einer fast neuen Uhr, die noch keinerlei merklichen Verschleiß erfahren hat! "Oder wie sehen Sie das?" fragte ich ihn, trotz allem, höflich. Keine Sekunde später legte er den Hörer einfach auf...!!! :angry; Heute habe ich die Uhr einem Uhrmacher bei Wempe vorgelegt; der hat sich das ganze Elend wirklich eingehendst unter seiner Lupe angesehen und mir dann (meine Ahnung...) bestätigt: "Hier - sehen Sie, das kleine Federchen im Inneren des Federsteges ist viel zu schwach für solch eine schweres Chronoscop (...Chronograph), das mußte ja mal irgendwann schiefgehen und zwar eher früher als später! Ich bestätige Ihnen das und dann schicken Sie die Uhr zu FORTIS - die sollen das schleunigst in Ordnung bringen. Sie haben doch noch Garantie drauf... !? Wenn die sich querstellen sollten, kann ich Ihnen zur Not einen guten Anwalt empfehlen, viel Glück!"

Nun - morgen geht die Uhr per UPS raus...! Die Adresse des Anwalts habe ich mir selbstverständlich trotzdem in mein Mobile getippt, sicher ist sicher! :???: Hat irgend jemand von Euch ähnliche Erfahrungen machen müssen? Mit welchem Ergebnis? Oder ist das wirklich nur ein ganz bedauerlicher, absolut unwahrscheinlicher (!) Einzelfall, wie mir dieser unglaublich sachverständige und nette Mensch am Telephon einflüstern wollte?
 
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freddddan

freddddan

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Der konzi der die Uhr verkauft hat gibt doch auch Gewährleistung oder?
 
Hui Buh

Hui Buh

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@r-winter; Rudolf
@freddddan

Grüezi zu später Stund';

Den Uhrmacher bei Wempe kenne ich persönlich - er hat mal meine A. Lange spitzenmäßig revidiert; er war so nett, mal einen Blick auf "das Unfallopfer" zu werfen.
Stimmt - bei Wempe gibt's keine FORTIS. Und der Konzi müßte sich normalerweise um die Gewährleistung kümmern. In meinem Fall allerdings...siehe unten.
Ich hatte die Uhr letztes Jahr im April bei einem Juwelier in der Nähe von Gundelfingen gekauft. Dieser hat damals FORTIS komplett aus seinem Sortiment genommen und alle Modelle mit einem großzügigen Abschlag von bis zu 45 % veräußert. Dieses Jahr, im Februar dann, kam das totale Aus für diesen Laden - Insolvenz. Leider! So blieb mir als einziger Weg, den Hersteller daselbst anzusprechen. Womit wir wieder am Ausgangspunkt wären. :|
 
Joka1977

Joka1977

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Ja ...mir ist mit einem Seiko-Chronograph das Gleiche passiert.
Zum Glück fiel sie nur auf einen Teppich ...ich habe dann gleich alle 2 Federstege tauschen lassen.
Heute achte ich verstärkt auf so etwas und spätestens beim Tausch von Uhrendichtungen lasse ich die Stege auch austauschen.

Gruß Martin
 
Travellers

Travellers

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Hallo, Leute;

Keine Sekunde später legte er den Hörer einfach auf...!!! :angry;
Hat irgend jemand von Euch ähnliche Erfahrungen machen müssen? Mit welchem Ergebnis? Oder ist das wirklich nur ein ganz bedauerlicher, absolut unwahrscheinlicher (!) Einzelfall, wie mir dieser unglaublich sachverständige und nette Mensch am Telephon einflüstern wollte?[/B]
Ich habe mir schon seit sehr langer Zeit angewöhnt, immer den Namen meines Tel.Gesprächspartners zu erfragen-notieren. Ich würde an deiner Stelle sofort ein ordentliches Beschwerdefax an Fortis schicken und um Aufklärung des Sachverhalts bitten und eine Stellungnahme inwieweit Fortis das Benehmen ihres Technikers einem Kunden gegenüber beurteilt. Also wenn Fortis Kundenservice ernst nehmen sollte, wäre schon mehr als eine Entschuldigung angebracht. Fortis sollte dir eigentlich dankbar sein dass du sie auf diesen mutmaßlichen Konstruktionsfehler aufmerksam gemacht hast:D...

LG
Gabriel
 
Uhrologe Klaus

Uhrologe Klaus

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Nun - morgen geht die Uhr per UPS raus...! Die Adresse des Anwalts habe ich mir selbstverständlich trotzdem in mein Mobile getippt, sicher ist sicher!
Zu allererst mein Beileid... Ich wünsche Dir viel Glück bei Deiner Reklamation und hoffe, dass sich Fortis hier nicht querstellen wird und Du den Anwalt nicht zu Rate ziehen musst. Kopf hoch!
 
Mister B

Mister B

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Das ist allerdings ärgerlich, ich hoffe hier das alles zu Deinen Gunsten ausgeht. Es wäre nett wenn Du uns bezüglich der Reaktion von Fortis auf dem Laufenden hältst.
 
diveros

diveros

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Eine absolut unverständliches Reagieren des "Technikers" hast Du da erleben müssen.

Bei einem Kunden auflegen ist m.M. nach das schlimmste was man machen kann. Das gibt einem das Gefühl der totalen Machtlosigkeit.

Ich würde mich da auch sofort schriftlich an die Firma wenden.

Ich hatte ein ähnliches Erlebnis mit deinem Dt. Maßhemden Hersteller. Ich habe aufgrund einer patzigen Telefondame den Vorstand kontaktiert, der sich voll hinter sein Team gestellt hat.

Als Konsequenz kam eben keine Bestellung mehr von mir. Nach einem halbem Jahr kam dann der Anruf "man kann doch über alles reden....."

Ich kaufe seit dem meine Hemden woanders und bin äuserst zufrieden.

Wer nicht will, der hat schon.....!
 
Tschassy

Tschassy

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Hallo Hui Buh,

zuerst meinen ehrlichen Beileid und Schulterschluß: Kopf hoch, nicht aufgeben!

... konfrontierte ich noch am gleichen Tag, also gestern, einen FORTIS-Techniker (telephonisch) ...
Zum Telefonieren. Bei Reklamationen oder verbindlichen/relevanten Absprachen sollte das Telefon nur dann bemüht werden, wenn die Gespräche aufgenommen werden (wird vor der Verbindung gesagt), ansonsten muß alles schriftlich gemacht werden.

... Uhrmacher bei Wempe vorgelegt; der hat sich das ganze Elend wirklich eingehendst unter seiner Lupe angesehen und mir dann (meine Ahnung...) bestätigt: "Hier - sehen Sie, das kleine Federchen im Inneren des Federsteges ist viel zu schwach für solch eine schweres Chronoscop (...Chronograph), das mußte ja mal irgendwann schiefgehen und zwar eher früher als später! Ich bestätige Ihnen das und dann schicken Sie die Uhr zu FORTIS - die sollen das schleunigst in Ordnung bringen. Sie haben doch noch Garantie drauf... !? Wenn die sich querstellen sollten, kann ich Ihnen zur Not einen guten Anwalt empfehlen, viel Glück!"
Die Belastbarkeit eines Federstegs ist eine technisch definierte Größe, die sich prüfen läßt, und das sollte deine Frage nach Garantiefall klären. Du brauchst die Mindestanforderung (in Zahlen) an die Federstege, und ob die eingesetzten diese erfüllen.
Wurde die Mindestanforderung verletzt, so haftet der Hersteller.

Dann ist zu fragen, ob das Armband gewechselt wurde (und dabei die Federstege getauscht oder nicht fachgerecht eingesteckt/positioniert wurden) - da hoffe ich für dich, daß an deiner Fortis das Originalband hängt, dann gibt es keine Diskussionen, ob und wenn ...
Sollte das Armband beim Uhrmacher gewechselt worden sein, so suche die Quittung und bemühe diesen Uhrmacher. Solltest du den Wechsel selbst vorgenommen haben (unter Verwendung derselben Federstege), kannst du nur noch auf Kulanz hoffen ...

Ich wünsche dir viel Erfolg.

Gruß, Bert
 
Spitfire73

Spitfire73

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Die Verhalten des Fortis-"Technikers" ist absolut indiskutabel. Zum Federsteg: wäre es denkbar, das der (offenbar unbeschädigte) Federsteg bereits ab Werk auf einer Seite gar nicht eingerastet war aber durch die Verkeilwirkung von Bandanstoß und Gehäusehörnern eben bislang trotzdem "gehalten" hat?

Gruß
Helmut
 
Tom-Wien

Tom-Wien

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Egal was da technisch die Ursache ist, so kann man mit einem Kunden nicht umgehen. Egal ob in der gehobenen Preisklasse oder in den "Niederungen" der Trenduhren.
 
r-winter

r-winter

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Nur noch eine Frage, zum besseren Verständnis:

Das "das kleine Federchen im Inneren des Federsteges" lässt mir nämlich keine Ruhe.
Der Fortis B-42 OFFICIAL COSMONAUTS CHRONOGRAPH hat doch verschraubte Bandstege - oder täusche ich mich da?


Fakt ist allerdings, dass man bei einem Kunden niemals das Telefon einfach auflegen darf.
Alleine darum würde ich schon ein e-Mail an die FOTRIS AG schreiben!
 
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Gödel

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Hallo Doktor XY,

ob sich das mit dem Anwalt ob des Streitwerts lohnt? Musst Du selbst wissen.

Ich kann Deine Erregung ob des Verhaltens des Technikers am Telefon sehr gut verstehen, allerdings bin ich mir nicht sicher ob man hier nicht den Ball flach halten sollte. Die meisten nicht-Manufakturen benutzen Standardkomponenten und offenbar wurden hier Standardfederstege verwendet die meines erachtens viel zu dünn für den Sporteinsatz wie tauchen ect sind. Daher kann ich nur dickere Federstege empfehlen, die Verwendung von NATO Bändern oder gleich eine Uhr von einer Manufaktur wie Seiko die dickere Stege -wie bei den Taucheruhren- kaufen.
Prinzipiell kann folgendes nicht garantiert werden: Die Wadi und das halten der Federstege. In Deinem Fall jedoch gab es ja keine starken Belastungen-zumindest ist Armschlenkern keine große Belastung. Allein das Problem ist das Du Fortis nachweisen musst, dass es keine ausserordentlich starken Belastungen an den Stegen gab. Und hier liegt die Crux.
Aber: Ich wette um ein paar neue Federstege das Fortis hier ein auf kulant machen wird. Insofern: Alles wird gut Herr Doktor!
 
N1k0l4s

N1k0l4s

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Nur noch eine Frage, zum besseren Verständnis:

Das "das kleine Federchen im Inneren des Federsteges" lässt mir nämlich keine Ruhe.
Der Fortis B-42 OFFICIAL COSMONAUTS CHRONOGRAPH hat doch verschraubte Bandstege - oder täusche ich mich da?


Fakt ist allerdings, dass man bei einem Kunden niemals das Telefon einfach auflegen darf.
Alleine darum würde ich schon ein e-Mail an die FOTRIS AG schreiben!
Sieht auf dem Foto zumindest so aus...
 
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naver

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Geile Argumentation für die Federstege: it's not a bug, it's a feature! :D Das wär mir echt neu dass man seinen Arm verlieren kann weil man mit der Uhr an irgenwas hängen bleibt. Ich schätze es würde den Astronauten viel mehr stören wenn er im Außeneinsatz die Uhr verliert und keinen Missionstimer mehr zur Verfügung hat... ist aber eh irrelevant, weil die Uhr über dem Anzug ja eh mit einem Klett-Durchzugsband getragen wird, ergo ist die immer noch dran wenn ein Federsteg abbricht.

Außerdem ist das was dein Techniker wohl meinte nur, dass Peter Peter von Fortis einen _Orden_ von Roskosmos für sein Engagement erhalten hat. Also keine Zertifizierung im eigentlichen Sinne, die Speedmaster ist ganz genauso für Außeneinsätze geeignet wie die Fortis und wird/wurde auch von den Russen dafür eingesetzt...


Aber zu deinem Problem: was wohl schonmal sein kann ist, dass ein Band zu fest auf den Federstegen sitzt. Wenn man sich dann bewegt wird der Federsteg in eine Richtung zusammengedrückt und hat dann die Möglichkeit rauszuspringen; bei deinem Metallband hat sich eventuell was verkantet.

EDIT: Wenns verschraubt war ist das was anderes, dann wars einfach ein Montagefehler.
 
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G

Gödel

Guest
Also wenn die Stege verschraubt und nicht "geklemmt" sind, dann erklärt das so einiges: Die Schraube hat sich einfach gelöst. Dazu braucht es keine ausserordentlichen Kräfte, dass kommt einfach mit der Zeit. Kann sein das die Schraube trocken verschraubt wurde, d.h. ohne Schraubenkleber.

In dem Fall muss ich sagen: "Selbst schuld". Das kann man Fortis nicht vorwerfen.
 
I

ickemann

Guest
Selbst wenn die Federstege nicht geschraubt sind, kann man Fortis nichts vorwerfen. Die Reaktion des Technikers würde ich auch nicht unbedingt als Optimum im Kundenservice bezeichnen, aber für einen gebrochenen oder wie auch immer geartet nicht funktionierenden Federsteg, kann Fortis absolut nichts. Daher sehe ich auch keinen Grund, Ansprüche auf eine Gewährleistung geltend zu machen.
Im günstigsten Fall halte ich eine gewisse Kulanz bei der Reparaturabwicklung für vertretbar.

Daher: dumm gelaufen.
Aufstehen, Mund abwischen, weitermachen.
 
H

herr_rhodes

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Das sehe ich anders!
Warum sollte Fortis nichts dafür können wenn der von ihnen verbaute original Federsteg bricht bzw. nicht hält?!?
Der Federsteg ist ein Teil der Uhr, egal ob Fortis den Zukauft oder nicht, und wenn dieser Teil die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllt ist das mMn ein Sachmangel.
Die Sache sieht natürlich anders aus wenn ein anderes Band montiert wurde oder nicht mehr die originalen Federstege verbaut waren.
 
antommi

antommi

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Also wenn die Stege verschraubt und nicht "geklemmt" sind, dann erklärt das so einiges: Die Schraube hat sich einfach gelöst. Dazu braucht es keine ausserordentlichen Kräfte, dass kommt einfach mit der Zeit. Kann sein das die Schraube trocken verschraubt wurde, d.h. ohne Schraubenkleber.

In dem Fall muss ich sagen: "Selbst schuld". Das kann man Fortis nicht vorwerfen.
Das sehe ich nicht so- wenn Fortis Schrauben verwendet, dann müssen diese auch halten. Es kann dem Kunden nicht vorgeworfen werden, dass er selbst schuld ist, da er die Schrauben mit Schraubenkleber sichern hätte können!

Grüße

antommi
 
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