Federhaus in Standuhr?

Diskutiere Federhaus in Standuhr? im Uhrenwerkstatt Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo liebe Leute, ich überlege schon lange eine günstige alte Standuhr zu kaufen, um sie selber einer Revision zu unterziehen bzw. daran die...

Uhrenfritze

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Hallo liebe Leute,

ich überlege schon lange eine günstige alte Standuhr zu kaufen, um sie selber einer Revision zu unterziehen bzw. daran die Funktionsweise zu studieren. Ich traue mir das zu und wenn man beispielsweise das Zerlegen schrittweise fotografiert, dann müsste es doch auch für einen handwerklich nicht ganz unbegabten Menschen möglich sein, eine Revision selber vorzunehmen?
Ich habe diese Idee bislang verworfen, weil ich Angst davor habe, dass mir das sog. Federhaus um die Ohren fliegt (ja lacht ruhig, ich kenne mich leider noch gar nicht aus:oops:). Ich frage deshalb, ob eine Standuhr (mit Gewichten) überhaupt ein Federhaus hat? oder gibt es sowas nur in Wanduhren, die mit einem Schlüssel aufgezogen werden?

Ich würde mich sehr über eine erhellende Antwort freuen.

Gruß
Uhrenfritze
 

Stoerzel

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Du hast ja nun schon eingie Threads mit Fragen zur Standuhr gestartet. Auch Antworten hast du reichlicherhalten.

Wie wäre es, wenn du zuerst mit Lektüre beginnst?
Glaubst du ernsthaft von Heut auf Morgen ein Werk zu revisionieren anhand der Antworten hier?
Einfacher wäre es auch 2 oder 4 Nächte drüber zu Schlafen und alles in einem Thread zusammen zu fassen.
Fotografieren ist schon einmal nicht schlecht und Hilfreich. Aber, bekommst Du den Westminster auch wieder ans laufen mit den Fotos?
Kannst du als Laie beurteilen ob Lager eingelaufen, Zapfen krumm, Räderwerk in Ordnung ist usw.?

Zum Schluß die Antwort auf deine Frage. Natürlich hat eine Standuhr, welche mittels Gewicht aufgezogen wird ``kein Federhaus``.
 
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Bertel

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Ein Uhrmacher lernt 3 1/2 Jahre.

Glaubst Du wirklich ein Laie, der überhaupt keine Ahnung vom Fach hat, könnte mit einer kleinen Anleitung eine Standuhr revisionieren?
Hast Du Grundlagenwissen in Metallbearbeitung? Was glaubst Du wieviel Unheil allein eine unsachgemäß geführte Feile anrichten kann ..

Du hast nicht den Hauch einer Chance .. :lol:
 
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Uhrenfritze

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Natürlich hat eine Standuhr, welche mittels Gewicht aufgezogen wird ``kein Federhaus``.

danke Stoerzel, damit ist meine Frage ja beantwortet, dann kann ich ja loslegen :-)

und Bertel:
mit so einer Einstellung kommt man nicht voran, probieren geht über studieren...
 

Bertel

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sicher .. Du hast vollkommen recht ... lernen durch Versuch, Irrtum und Erfolg ... ich wünsche Dir viel Glück .. :lol:
 

10-nach-10

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:shock:
Also eines steht fest, wie das Amen in der Kirche: Eine "Revision", also das, was ein ausgebildeter Uhrmacher mit seinem Wissen und handwerklichen Können mit einer alten Uhr veranstalten muß, damit sie in den nächsten 10 Jahren wieder zuverlässig läuft, kann ein blutiger Anfänger nicht zustandebringen. Und ganz ehrlich: Das hat schon ordentlich etwas von Überheblichkeit gegenüber den Leuten, die mit Reparaturen von Uhren ihren Lebensunterhalt verdienen.

Aber, was bei systematischem und umsichtigen Vorgehen auch dem Laien möglich sein dürfte, ist, daß ein einfaches Großuhrwerk (kein Viertelstundenschlag, kein Westminster) demontiert, vielleicht leidlich gereinigt und wieder zusammengebaut wird. Ich finde ja, daß sich Großuhrwerke für Anfänger durchaus eignen: Alles etwas größer, übersichtlicher, nicht ganz so empfindlich - und obendrein kann man die Funktion eines Uhrwerks, einschließlich Zusammenpiel mit einer Komplikation (Schlagwerk), schön beobachten.

Trotzdem. Der Tip mit dem Lesen war der schlechteste nicht. Z.B.:
Heger, Instandhaltung von Pendeluhren mit Federantrieb,
Dinger, Die Großuhr
Martinek/Rehôr, Mechanische Uhren
 

Rainer Nienaber

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Ich frage deshalb, ob eine Standuhr (mit Gewichten) überhaupt ein Federhaus hat? oder gibt es sowas nur in Wanduhren, die mit einem Schlüssel aufgezogen werden?

Wer so d***e Fragen stellt, sollte einfach seine Finger davon lassen. Es sei denn, es ist ein reines Übungsstück, dessen Zukunft eh in einem Mülleimer stattfindet.
 
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