FAZ zur Baselworld: Hersteller entdecken Preis-Leistungs-Verhältnis...

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G-Shock

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Ein Clickbait-Artikel, der inhaltlich nun wirklich nix zu bieten hat (Headline in Relation zum Blabla) :shock:
 

Tom Z.

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Eigentlich kein so schlechter Artikel. Ich glaube jetzt zwar nicht, dass die Uhrenbranche sowie die Baselworld so darniederliegen, wie es hier rüber kommt; dennoch scheint es - wenn sicher auch nicht bei allen Uhrenherstellern, so aber doch bei einigen - das Gebot der Stunde zu sein, über Innovationen und halbwegs angemessene Preise nachzudenken, wenn man auf Dauer keine wirklich großen Markteinbußen erleiden will. Klar, so lange die Käufer bei bestimmten Marken jeden aufgerufenen Preis zahlen und es reicht, bei neuen Uhren bzgl. Innovation und Design nur an sehr kleinen Schrauben zu drehen, oder eine Uhr zu limitieren, oder nur ein neues Band an eine alte Uhr zu schrauben, und damit die Uhrenfreunde in Ekstase zu versetzen, kann man sogar ohne Bedenken die Preise weiter nach oben treiben. Ich glaube aber auch, dass es hier bei den Konsumenten und auch manchen Uhrenfreunden ein Umdenken gibt und man sich wirklich fragt, was noch sinnvoll und angemessen ist, und was nicht. So manche sind nicht mehr bereit - auch wenn sie es sich leisten könnten - jeden aufgerufenen Mondpreis zu zahlen, nur weil die Uhr von einem Hersteller kommt, der sich im Luxussegment wähnt.

Den sehr sympathischen Uhrenherstellern und -manufakturen, die ihre Uhren ganz bewusst in einem guten und vernünftigen Preis-/Leistungsverhältnis bauen und verkaufen, die nicht nur die oberen 10.000 erreichen wollen und sich darüber hinaus noch sehr viele Gedanken über Neuerungen sowie schöne, vielfältige Kollektionen machen, und nicht nur den Kaffee von gestern immer wieder aufwärmen, ja sich vielleicht sogar an neue Technologien heran wagen, kann man wirklich nur gutes Gelingen und einen weiterhin stark steigenden Marktanteil wünschen. Stellvertretend für so einige in der Branche würde ich hier mal Oris und Frederique Constant nennen wollen.

Beste Grüße
Tom
 

G-Shock

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Eigentlich kein so schlechter Artikel.

Hm, Ansichtssache.

Die Überschrift "Hersteller entdecken das Preis-Leistungsverhältnis" sowie der Aufmacher "Wem die Stunde schlägt" in Bezug auf die Baselworld deckt sich m.E. nicht mit den hier im UF beleuchteten Marken, über die in diesem Bezug berichet wird.

Die besprochenen Marken im Artikel sind sicher ehr "Randerscheinungen" und ehr nicht dazu geeignet, hier derart zu titeln. Aber das ist, wie stets, natürlich Ansichtssache :prost:
 

Alex1974

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"Die Uhrenpreise sind in den vergangenen Jahren so erheblich gestiegen, weil in dem Wachstumsmarkt China fast alles zu fast jedem Preis verkauft werden konnte.“

Wieso konnte? Ist doch immer noch so! Fuer die Chinesen ist eine teure Uhr ein Statussymbol, genauso wie ein teures Auto oder eine teure Wohnung.
Die teuren Stuecke nach Asien und Amerika, die "anderen" Stuecke nach Europa.

Gruss,
Alexander
 

Alex1974

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Bei ueber 300.000.000 Chinesen in der Mittelschicht und ein paar Millionen Chinesen im Top-notch Bereich kann dies eventuell ein klein wenig laenger dauern.

Schliesslich ist Deutschland ja auch heute noch nicht gesaettigt (nach all den Jahrzehnten) und die Chinesen fangen gerade erst an.

Gruss,
Alexander
 

tba7

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Ich frage mich auch, was die im Artikel erwähnten Hersteller gezahlt haben, um dort erwähnt zu werden. Wenn der Maßstab für den Schreiberling "mechanisch für nicht mehr als 1.000 €" (s. letzter Absatz des Artikels) ist, fragt man sich, warum er Stowa, Steinhart, Laco etc. unerwähnt läßt...
 

Don Jorge

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Weil er sie gar nicht kennt. Und das wäre nur die positivste Variante von Vermutungen... ;-)
 

Bruce Wayne

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Da wo viele andere Urlaub machen ...
"Die Uhrenpreise sind in den vergangenen Jahren so erheblich gestiegen, weil in dem Wachstumsmarkt China fast alles zu fast jedem Preis verkauft werden konnte.“

Wieso konnte? Ist doch immer noch so! Fuer die Chinesen ist eine teure Uhr ein Statussymbol, genauso wie ein teures Auto oder eine teure Wohnung.
Die teuren Stuecke nach Asien und Amerika, die "anderen" Stuecke nach Europa.

Gruss,
Alexander

Ja, stimmt. Aber der Absatz hatte vorübergehend gelitten, als die Chinesen massiv gegen Korruption im eigenen Land vorgingen und jede Form von unbegründeten Geschenken kritisch beäugt wurde. Manche Marke soll dadurch wohl einen zweistelligen %Anteil am Umsatz verloren haben. Ich habe sowas mal irgendwo zur Krone gelesen und ich glaube es gab auch einen Artikel zu Parmigiani Fleurier. Das betrifft aber natürlich nicht die normale chinesische Nachfrage. Die ist wohl konstant hoch und eher weiter steigend.
 

brainless

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Auf die Güte des Artikels läßt der Name des Autors leider sehr direkt schließen.
Gerade erst letzte Woche ist mir Häussermann beim Lesen eines Supplements von Auto Klassik oder Oldtimer Markt mehrfach negativ aufgefallen.
Billige Marketingfloskeln in -angeblich- journalistisch recherchierten Texten aneinanderzureihen, ist keine große Leistung.
So auch im Artikel zur Baselworld,


Volker :roll:
 

Articus

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Leider sehr oberflächlich, das kann die FAZ sonst besser. Beim Thema PLV/inhouse die Marke Tudor nich zu erwähnen ist schon ziemlich peinlich..
 

GOFan

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Eigentlich kein so schlechter Artikel. Ich glaube jetzt zwar nicht, dass die Uhrenbranche sowie die Baselworld so darniederliegen, wie es hier rüber kommt; dennoch scheint es - wenn sicher auch nicht bei allen Uhrenherstellern, so aber doch bei einigen - das Gebot der Stunde zu sein, über Innovationen und halbwegs angemessene Preise nachzudenken, wenn man auf Dauer keine wirklich großen Markteinbußen erleiden will. Klar, so lange die Käufer bei bestimmten Marken jeden aufgerufenen Preis zahlen und es reicht, bei neuen Uhren bzgl. Innovation und Design nur an sehr kleinen Schrauben zu drehen, oder eine Uhr zu limitieren, oder nur ein neues Band an eine alte Uhr zu schrauben, und damit die Uhrenfreunde in Ekstase zu versetzen, kann man sogar ohne Bedenken die Preise weiter nach oben treiben. Ich glaube aber auch, dass es hier bei den Konsumenten und auch manchen Uhrenfreunden ein Umdenken gibt und man sich wirklich fragt, was noch sinnvoll und angemessen ist, und was nicht. So manche sind nicht mehr bereit - auch wenn sie es sich leisten könnten - jeden aufgerufenen Mondpreis zu zahlen, nur weil die Uhr von einem Hersteller kommt, der sich im Luxussegment wähnt.

Den sehr sympathischen Uhrenherstellern und -manufakturen, die ihre Uhren ganz bewusst in einem guten und vernünftigen Preis-/Leistungsverhältnis bauen und verkaufen, die nicht nur die oberen 10.000 erreichen wollen und sich darüber hinaus noch sehr viele Gedanken über Neuerungen sowie schöne, vielfältige Kollektionen machen, und nicht nur den Kaffee von gestern immer wieder aufwärmen, ja sich vielleicht sogar an neue Technologien heran wagen, kann man wirklich nur gutes Gelingen und einen weiterhin stark steigenden Marktanteil wünschen. Stellvertretend für so einige in der Branche würde ich hier mal Oris und Frederique Constant nennen wollen.

Beste Grüße
Tom

Das möchte ich glatt unterschreiben. Zu den sympathischen Manufakturen gehört zweifelsfrei auch Glashütte Original - mit seinen Innovationen zu vernünftigen Preisen.
Gruß
Thomas
 

KlausvomBerg

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Die "Marktsättigung", eine interessante Frage. Früher waren Uhren viel anfälliger, schlechte Gläser, schlechte Dichtigkeit, Fertigungstoleranzen, schlechte Schmierung und Verschleiß.
Die Uhren heute sind in jeder Hinsicht Klasse und extrem langlebig. Müsste es nicht irgendwann einen riesen Überschuss geben?
 

Mueller27

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Die Uhren heute sind in jeder Hinsicht Klasse und extrem langlebig. Müsste es nicht irgendwann einen riesen Überschuss geben?

Der Trend geht zur Zweituhr ! :-)

Hier geht's um Luxusartikel. Da hat "Mann" meist mehr als ein Stück.
Genau wie bei den Frauen.
Meine Frau kauft auch ständig neue Schuhe, auch ohne dass die alten erst kaputt gehen müssen.

Carsten
 

Alex1974

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Die "Marktsättigung", eine interessante Frage. Früher waren Uhren viel anfälliger, schlechte Gläser, schlechte Dichtigkeit, Fertigungstoleranzen, schlechte Schmierung und Verschleiß.
Die Uhren heute sind in jeder Hinsicht Klasse und extrem langlebig. Müsste es nicht irgendwann einen riesen Überschuss geben?

Na ja, sage das mal Panerai. Ich glaube die leben immer noch in der Vergangenheit :D

Gruss,
Alexander
 

tba7

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:super: War ich doch nicht der einzige, dem es so ging... die Frau als polygamer Luxusartikel :oops:
 
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