FAZ Artikel Die entscheidenden Millimeter

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plarmium

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Die Durchschnittsgröße einer aktuell verkauften Uhr ist deutlich größer, als vor 50 Jahren, und immer noch wesentlich größer als vor 20 Jahren. Der durchschnittliche Handgelenksumfang sollte jedoch leidlich stabil geblieben sein, folglich haben wir hier eine Diskrepanz.
Der Vergleich mit den Möglichkeiten bei der Kleiderwahl hinkt gewaltig. XXL kaufe ich, wenn ich sehr groß bin, S, wenn ich klein bin. Für Uhren gilt das Schema aber eben nicht oder nur sehr eingeschränkt. Modebedingt für Kleidung zeitweise übrigens auch.
 
C

conan246

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Sowohl bei Klamotten als auch und gerade bei Uhren trage ich das wonach mit gerade ist, denn ich möchte mich wohlfühlen.
Meine Uhren haben von 36 bis 42mm Größe, alles andere ist bei meinen Armen zu groß. Wenn es irgendwann nur noch Uhren größer 42 mm geben sollte, kaufe ich halt keine neuen Uhren mehr.

Im Vintage-Bereich ist ja 33 - 36 mm Durchschnitt.


Beste Grüße
Eckhard
 
Sedi

Sedi

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Stimmt, gibt aber hässliche Bikini- äh, Uhrenbandstreifen ;-).
 
katzensack

katzensack

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Hier gabs letztens mal ein Bild mit Ron Perlman aus eine Bikerserie mit einer winzigen goldenen Casio. Das sah zum Totlachen aus. :D
Hm, da muss ich dazwischen. Ron Perlman trägt in "Sons of Anarchy" allerdings keine kleine goldene Casio, sondern eine massiv goldene Rolex Day-Date. Ist mit 36 mm eine Standardgröße für eine Dresswatch und ein Klassiker - scheinbar selbst für Biker, wobei das wohl am Gold und der Marke liegt 8-)
 
Mirom

Mirom

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Für mich ist der tragbare Bereich zwischen 38mm und 45mm.....
drüber und drunter siehts irgendwie komisch aus.

Aber wenn ich immer lese dass jmd 42mm als groß bezeichnet :oops: das ist in meinen Augen eine total normale / unauffällige und für den Großteil der Männer tragbare Größe. Finde auch den HGU nicht so wichtig, solange die Hörner nicht überstehen kommt es für mich eher auf die Gesamterscheinung an. Also groß/breit kann mehr Uhrengröße vertragen als klein/dünn.

Natürlich wie alles im Leben - höchst subjektiv.
 
katzensack

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Die Durchschnittsgröße einer aktuell verkauften Uhr ist deutlich größer, als vor 50 Jahren, und immer noch wesentlich größer als vor 20 Jahren. Der durchschnittliche Handgelenksumfang sollte jedoch leidlich stabil geblieben sein, folglich haben wir hier eine Diskrepanz.
So sieht es aus. Ich habe als Erbstück von meinem Großvater eine goldene Adora, die er 1953 zum 25-jährigen Firmenjubiläum bekommen hatte. Opa war Reviersteiger im Ruhrbergbau, seine Handgelenke hatten ca. 23 cm, daran dürfte die Uhr mit ihren 30 mm kaum sichtbar gewesen sein. Dennoch galt das damals als elegante Herrenuhr.
 
noosa

noosa

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Über Uhrengrößen zu philosophieren halte ich für müßig. Ich trage was mir gefällt. Das sind meist Uhren größer gleich 44mm und fühle mich sauwohl dabei. Was eine Frau Wiebking und ein Herr Juuls (wer ist das überhaupt...?) meinen als Trend erkannt zu haben ist mir total schnurz. Persönlich halte ich 36mm Uhren an 20cm Männerhandgelenken etwas.... äh.... feminin;-), wobei meine Meinung auch niemanden interessiert.:D

Gruß

Lutz
 
R

Radar

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So verkehrt halte ich den Vergleich mit den Kleidergrößen nicht. Der Durchschnitt ist nunmal bei M-L. Das sieht man besonders bei Sales, wo die angebotenen Waren meist >XL bzw. <M sind. Bei Uhren und Männerhandgelenken müsste sich das auch so bei 38-44mm einpendeln.
 
plarmium

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So sieht es aus. Ich habe als Erbstück von meinem Großvater eine goldene Adora, die er 1953 zum 25-jährigen Firmenjubiläum bekommen hatte. Opa war Reviersteiger im Ruhrbergbau, seine Handgelenke hatten ca. 23 cm, daran dürfte die Uhr mit ihren 30 mm kaum sichtbar gewesen sein. Dennoch galt das damals als elegante Herrenuhr.
Das ist lustig. Genau so eine Uhr habe ich auch von meinem Opa, er war ebenfalls Steiger, allerdings im Saarland und mit etwas dünneren Handgelenken. Dennoch, die Uhr muss an seinem Arm wie eine Flik-Flak ausgesehen haben.
 
ludicree

ludicree

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Es würde mich sehr betrüben wenn die üblichen Crap-Marken ihre Modelle jetzt nicht mehr in 48mm aufwärts anbieten. Ist nämlich mit das Lustigste in jedem öffentlichen Verkehrsmittel, neben Presswursthosen und aktuellen Haarschnitten aus längst vergangen gehoffter Zeiten.
 
H

Hoddie

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Trends und persönliche Präferenzen hin oder her, aber Tatsache ist, dass die Breite des Handgelenks in der Bevölkerung erheblich variiert, viele neue Uhren jedoch nur noch ganz erheblich jenseits der 40 mm zu bekommen sind. Das freut Menschen mit dickeren Handgelenken, für das andere Ende des Spektrums, zu dem ich leider auch gehöre, wird das Angebot jedoch kleiner.

Von daher fände ich es persönlich natürlich klasse, wenn mehr Hersteller auch ein Midsize-Modell anböten.
 
TeKaS

TeKaS

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Ich trage zwischen 36 bis 48mm einfach das, worauf ich Lust und Laune habe; solange die Hörner nicht über das Handgelenk stehen ist meine persönliche Uhrenwewelt vollkommen i.o. !
Hätte ich nur eine Uhr, wäre diese wahrscheinlich auch eher um die 40mm anstatt 47mm, aber so...
 
Königswelle

Königswelle

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Trend oder nicht Trend war mir schon immmer völlig egal... Ich trage, was mir gefällt, fertig.
Vernünftige Einstellung. :super:

Ich für meinen Teil finde ALLE Uhren kleiner als 40mm an Männerhandgelenken völlig lächerlich und das erheitert mich innerlich viel mehr als die übergroßen wie-auch-immer-sie-heissen-mögen-Teile.
Mir geht es eher umgekehrt. Ich lache eher über die Tellerminen (obwohl ich im Moment auch gerade eine Uhr trage, die ich eigentlich als zu groß für mich ansehe - aber es gibt sie halt nicht kleiner. :???:

Bei Klamotten gibt es von S bis XXL alles, weil es eben verschiedenen Leute gibt. Das gilt auch fuer Uhren und den HGU. Die Hersteller waeren ja doof, wenn sie sich einen Teil des Marktes selber kaputtmachen.
Das kann man nur schwer vergleichen. Trends sind für die Hersteller aber wichtig, weil man so eher gezwungen ist, sich was Neueres zu kaufen (also die Normalsterblichen, nicht wir hier- ich brauche keinen Trend, um dauernd wieder auf was Neues zu stoßen :D)

So sieht es aus. Ich habe als Erbstück von meinem Großvater eine goldene Adora, die er 1953 zum 25-jährigen Firmenjubiläum bekommen hatte. Opa war Reviersteiger im Ruhrbergbau, seine Handgelenke hatten ca. 23 cm, daran dürfte die Uhr mit ihren 30 mm kaum sichtbar gewesen sein. Dennoch galt das damals als elegante Herrenuhr.
Ja stimmt, deshalb find eich es auch unsinnig, wenn kleine Uhren als mädchenhaft oder feminin bezeichnet werden. Damals wären die Uhren von heute vielleicht als feminin bezeichnet worden, weil man allenfalls Frauen zugestanden hätte, sich mit so extravaganten Schmuckstücken zu zeigen. ;-) Schaut doch mal einen alten Film mit Humphrey Bogart an. Der wirkt auch ohne Hublot oder Panerai nicht wie ein Mädchen. Wenn alle mit kleinen Uhren unterwegs sind, ist das ganz normal, ohne dass sich da jemand erheitert.

Ich trage zwischen 36 bis 48mm einfach das, worauf ich Lust und Laune habe; solange die Hörner nicht über das Handgelenk stehen ist meine persönliche Uhrenwewelt vollkommen i.o. !
Hätte ich nur eine Uhr, wäre diese wahrscheinlich auch eher um die 40mm anstatt 47mm, aber so...
Das könnte fast von mir stammen. Allerdings müsste ich überall 2 mm abziehen. ;-) :super:
 
B

BlueAndWhite

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So wie ich in unterschiedlichen Situationen (Sport vs. Oper) unterschiedliche Kleidung trage, kann ich auch verschiedene Uhren tragen. Insofern finde ich die beispielhafte Aussage eines Mitforisten, alle Grössen unter 40 mm bei Maennern seien lächerlich, in ihrer Pauschaliertheit geradezu dämlich.

Beispiel aus eigener Erfahrung: Im Board Room hat niemand übergrosse Uhren - das hat schon einen Grund. Zum angemessenen Auftritt im Management gehören m.E. auch wohldimensionierte Uhren. Damit meine ich also nicht bestimmte Marken, sondern das formale Erscheinungsbild - die Grösse gehört dazu und eine Handtellermine hinterlässt eher einen schlechten als einen neutralen, geschweige denn einen guten Eindruck.

Noch ein Hinweis am Rande: die m.E. prestigeträchtigsten und unzweifelhaft wertstabilsten Marken (Rolex und Patek)...schon mal gemerkt welche Formate in deren Produktprogramm überwiegend zu finden sind?
Nein, ich stelle keinen Kausalzusammenhang zwischen Grösse und Wert/Prestige her. Aber Trends sind nicht von Dauer und diese beiden Marken widerstehen Trends - auch ein Grund für deren überragende Stellung.
 
A

Android66

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Die meisten Menschen tragen aber weder Rolex noch Patek, sondern Fossil, etc.
Boardroom - who cares ? Immer schön im Fluß mitschwimmen....
Solange die Hörnchen nicht überstehen, ist alles erlaubt !
 
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G0ttsch

G0ttsch

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in Franken!
Meine perfekte Größe bei 17,5cm HGU sind 36mm + Krone. :super:

Wenn ich die Aussagen in dem Artikel lese, frag ich mich, wie verblendet die Leute sind?
Allein in Anbetracht der Quellen und Bilder hier im Forum trägt doch nur ein Bruchteil Uhren die über 42mm sind.
Und seit wann tragen Frauen 40mm im Durchschnitt? Was zur Hölle?

Irgendwas ist hier merkwürdig!
 
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