Faszination Uhrwerk - Die Schlagzahl

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steff_71

steff_71

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Hallo in die Runde,

ich glaube, mein Thema passt am besten hier hinein 😉
Ich beschĂ€ftige mich nun schon seit ĂŒber 10 Jahren mit mechanischen Uhren und kann mich noch immer nicht der Faszination fĂŒr diese feinmechanischen Wunderwerke entziehen.
Insbesondere natĂŒrlich, was so eine Hemmung in einer Uhr zu leisten im Stande ist, ist ja fast unglaublich.
Zum Beispiel ein 28.800'er macht 8 Auslösungen in der Sekunde.
Und ist so konzipiert, dass das ĂŒber Jahre zuverlĂ€ssig funktioniert.
Trotz aller Kenntniss der Materie nötigt mir das immer wieder Respekt ab.
Allein das Zusammenspiel von Impuls und Fall im Millisekundenbereich ist eigentlich kaum vorstellbar.
Wirklich beachtlich, wie das ĂŒberhaupt mechanisch so stabil laufen kann.
Finde ich zumindest...

Daher möchte ich gern hier mal fragen, ob jemand vielleicht einen Tipp (BĂŒcher, Online Artikel) hat, wie die Entwicklung zu diesem atemberaubenden Schwingungstempo vonstatten gegangen ist?
Es muss doch sicher Jahrzehnte gedauert haben, bis man diese feinmechanische PrÀzision erreichen konnte und sicher im Griff hatte?
Was war zum Beispiel das erste Kaliber mit 18.000 A/h ?

Die Schweizer Ankerhemmung wurde ja aus der GlashĂŒtter Hemmung entwickelt.
Hemmungen an sich hat Thomas Mudge im 18. Jahrhundert erfunden.

Aber wie war die "Evolution" der Schlagzahl?
Von der Turmuhr zum El Primero ist es ja ein langer Weg 😉

Weiß da jemand was genaueres darĂŒber?

Viele GrĂŒĂŸe,
Steffen
 
clocktime

clocktime

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Aktuell gibt es im Weltbuch-Verlag ein Buch, das evtl. passen könnte. DemnÀchst soll ein zweites Buch im Weltbuch-Verlag rauskommen.
Es gibt leider nicht soviel Literatur zum Thema. Da gibt es meist nur geringe Auflagen, die oft schnell ausverkauft sind.
 
steff_71

steff_71

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Danke Dir!

Weißt Du ungefĂ€hr den Namen?
Konnte jetzt auf die Schnelle nichts finden...

Viele GrĂŒĂŸe
 
clocktime

clocktime

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Weißt Du ungefĂ€hr den Namen?
Konnte jetzt auf die Schnelle nichts finden...
Ja, da das Buch heute angekommen ist.
Titel: Vom nĂŒtzlichen Luxus. Uhren als alternatives Investment
Autor: prof. Dr. Oliver Hoffmann
Verlag: Weltbild

Es geht nicht nur um Investment, sondern auch Historie etc. kommen zur Sprache.
 
steff_71

steff_71

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Ja, da das Buch heute angekommen ist.
Titel: Vom nĂŒtzlichen Luxus. Uhren als alternatives Investment
Autor: prof. Dr. Oliver Hoffmann
Verlag: Weltbild
...

Vielen Dank!
Die Infos zu dem Buch lesen sich interessant!
Kauf ich mir vielleicht 👍


Du hattest ĂŒbrigens "Weltbuch" geschrieben.
Daher hab ich dort erst nichts ĂŒber Uhren finden können.
Wobei das eigentlich auch in deren Portfolio passen wĂŒrde 😉
 
steff_71

steff_71

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Danke fĂŒr den Tipp, aber den Artikel kannte ich schon.

Mir geht es hier ja auch nicht direkt um die "Schlagzahl" und deren Vor- und Nachteile.

Mir geht es um die "Evolution" der Schlagzahl.
Wie oben geschrieben...
Der spannende Weg von der Turmuhr zum EL Primero ... bzw. vielleicht erst mal zu einem 18 000ÂŽer.
Wie verlief die Entwicklung? Wer hat das maßgeblich mit vorangetrieben?
Welcher Hersteller hatte zum Beispiel das erste 18 000ÂŽer auf dem Markt?
Wie hat man es geschafft, solche PrÀzision in die Massenfertigung zu bringen?

Schönen Abend Euch noch und viele GrĂŒĂŸe,
Steffen
 
EvilEvo

EvilEvo

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Ich hab eine bescheidene Sammlung an Uhrenliteratur. Zu deinem gefragten Thema liefert vor allem der dicke WĂ€lzer links und das Buch unten rechts einiges an Inhalten. Die BĂŒcher habe ich ĂŒbrigens allesamt fĂŒr kleines Geld bei Rebuy erworben, da lohnt sich ein Blick nach diesen Nischenprodukten :super:

IMG_6763.JPG
 
steff_71

steff_71

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Hallo EvilEvo!

Super Tipp 👍
Beide BĂŒcher sofort gebraucht gefunden und bestellt.
Dann kann ich ĂŒber Weihnachten schmökern 😃😇

@clocktime
Deines kommt dann spÀter auch noch dran.
Mich stört da leider jetzt erst mal der Investment-Teil.
Bin ein reiner Sammler und nehm die Dinger wahrscheinlich (mangels Erben) mit ins Grab 😂
🙈
 
CFG

CFG

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Wenn Du dann nach Weihnachten ein paar Infos geben könntest zu Deinen Fragen, wÀre das spannend zu lesen.
 
steff_71

steff_71

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Meine Faszination fĂŒr das Thema kommt auch von solchen interessanten Feststellungen:
Ein Werk, das tÀglich (86.400 Sekunden) um stattliche 30 Sekunden von der offiziellen Zeitnorm abweicht, besitzt eine arithmetische Fehlerquote von 0,035 Prozent. Mit anderen Worten: Ihr Genauigkeitsgrad liegt bereits bei erstaunlichen 99,965 Prozent. (Zitat: Uhrenkosmos 17.05.2018)

... und ich hab hier 3 Uhren, die in einer Woche fast gar keine Abweichungen haben.
Gefolgt von zwei gut einregulierten ETA (2824 & 7750) die je nach Lage am Tag eine (!) Sekunde vorgehen.
Das ist schon eine bemerkenswerte technische Leistung.
Auch und gerade wenn man, so wie wir VerrĂŒckten hier, die Technik dahinter eigentlich kennt, nötigt einem das trotzdem irgendwie Respekt ab.
So geht es mir zumindest.
 
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