Euer erster PC/Computer - Womit seid Ihr eingestiegen?

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Um 1981 mit einem Sinclair ZX80, gefolgt von einem Schneider CPC664 (ein CP/M Rechner mit 3 Zoll Diskettenlaufwerk), dann kam ein Sharp Pocketcomputer (PC-1211). Und das Konkurrenzmodell von Casio: der PB-1000. Bei dem konnte man die Programmiersprache über Steckkarten wechseln: Basic war eingebaut, Assembler und C hab ich noch :)
Dann ein Amiga 500, dann ein Amiga 2000, danach ein 486/33 und nach dem bin ich auf den Mac geswitched. Bis W7, da habe ich dann den Switch zurück vollzogen.

Diese Pocketteile mag ich immer noch:

1560275382710.png
 
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Meiner ist ein Newton 120. Den gab es mit NOS 1.3 oder mit 2.0
Meiner hat leider 1.3 und das ist die Handschrifterkennung nicht soooo toll. Trotzdem cool, was der seinerzeit schon konnte
 
Fufu

Fufu

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Rudimentärer Einstieg in Steuerungsbefehlen erhielt ich mit einem CompuMate-Aufsatz (Wikipedia-Eintrag) für das Atari VCS 2600. Das Gerät war da und der Aufsatz im Verhältnis günstig – wenn auch sch***teuer für einen Schüler.

Die Ernüchterung stellte sich schnell ein und die Erfahrung, wer günstig kauft, kauft zweimal, sollte mich mein Leben lang begleiten. So kam dann alsbald der VC 20, natürlich im Komplettset mit Datasette und Segeltuchtasche. Aufgestockt mit einer 8 kByte-Speichererweiterung für horrende DM 200.-. Mit "§$%&* 8 kByte funktioniert heute nicht mal mehr der On-Schalter vom Smartphone. :D
 
Sectorfan

Sectorfan

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Ich kam ja erst spät zu meinem Think Pad, war um 2000 rum, das Ding hatte eine 340 MB HDD und 8 MB RAM, dafür noch einen Drucker zu finden, war zu der Zeit dann schon fast unmöglich, bis auf einen HP dessen minimalste Anforderungen bei 4 MB RAM lagen. :D

Gruß
Mike
 
eretmodus

eretmodus

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... und weil ich selbst kleine Programme schreiben wollte, was auf dem C64 nicht ging
? War doch total easy dank dem integrierten Basic. Compiler gab es auch genug und Assembler war relativ leicht zu lernen und brachte tolle Ergebnisse.

Klasisch natürlich mit C64 angefangen Load "$",8,1
? Ich glaube da verwechselst du etwas. Directory würde nur mit ,8 und Programme mit ,8,1 geladen, aber egal.

Habe mir letztes Jahr den C64 Mini im Angebot gekauft, da passen so ziemlich alle Programme auf einen alten USB Stick.
 
A

adent

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Hallo,

mein erster Kontakt mit einem Computer war in einem Forschungslabor in England: Ein Schränkchen in poliertem Edelholz, mit 8 Ziffernanzeige-Röhren, für damals 80.000 Pfund ( das Pfund was damals noch > 8 DM ) - damit konnte man ein Primzahl-Programm erstellen! Faszinierend, Wahnsinn! Kein Witz!

Logisch, daß ich mich dann trotz Familie auf einen der ersten Mikrocomputer stürzte:
Den Sorcerer von Exidy ( ca. 1978 ) - damals was Edles - mit Z80.
Da wurde noch drin gelötet ( ich erinnere mich an eine sound-Erweiterung - Hand-gebastelt, nix fertige Chips ).
Keine Graphik? Man konnte den Zeichensatz beliebig verändern, in Assembler ( es gab zwar Basic, aber die "peek" and "poke"s taugten nicht für sowas ), und die Zeichen dann in geeigneter Anordnung auf den Schirm ergab Graphik (Schrift gleichzeitig ging natürlich nicht - das war mein erstes Programm, erschienen in Amerika - auf Cassette natürlich ).
Monitor: Alter Fernseher, Anschluß selber gelötet - die Dinger hatten damals noch Schaltpläne, fraglich, ob ich heute sowas noch wagen würde - schließlich gabs da Hochspannung.
Der erste Drucker war ein ausrangierter Fernschreiber, für 'nen Kasten Bier von der Post, brusthoch - ein schweres Trumm, könnte sein, daß der nur Kleinschreibung hatte ( irgendwas fehlte da ), und der stanzte auch Lochstreifen ( und konnte damit gefüttert werden ) - mit einem Höllenlärm ( das, glaube ich, auch wenn er nicht druckte).
Betriebssystem war CP/M - der Vorläufer von MDOS ( ich hab kurioserweise noch den Quelltext meines Programms für den Transfer von CP/M nach MSDOS). Sieht aus wie Pascal - seit wann gabs denn das?
Nach der Tonbandcasette das erste Diskettenlaufwerk mit 80 KB-Disketten - hab vergessen, wie das aussah, aber die erste Festplatte - 20 MB - weiß ich noch: Einige !! Kilogramm schwer.
Mikrocomputer-Literatur gabs kaum - dafür ein Traktätchen der Sorcerer-Community, 3-4 mal im Jahr, aus USA, dann Australien, zum Schluß aus Holland.
Verrückt, was man damals machte - man kannte seinen "Zaks", und bis aufs Bit,was in dem Maschinchen passierte. Wäre ich geschäftstüchtiger, hätte ich heute 'ne Software-Firma ( hatte es ernsthaft erwogen nach einem erfolgreichen Programm ).

Was wurde aus dem Maschinchen: Zur Maueröffnung hat jemand ausgediente Computer gesammelt und in die verflossene DDR verfrachtet - dort liegt's vielleicht noch in einem Keller.
Was ich heute bedaure: Den Verlust der Herrschaft über die Maschine, die Entmündigung durch das Betriebssystem. Jaja, ich weiß schon, Sicherheit ...

Gruß Robert
 
X

xmax

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Mein erster Kontakt mit Computern war in der DDR-Schule, allerdings musste man dafür den Computerclub besuchen und es war NACH der offiziellen Unterrichtszeit.
Der erste Rechner war ein KC85/3. Am Rechner war ein kleiner transportabler Fernseher, ein sogenannter Junost 402B, dazu war ein Kassettenrecorder angeschlossen auf dem man die Programme gespeichert bzw. geladen hat. Das gab dann immer so geile Rausch- und Piep-Geräusche :lol:. Programmiert haben wir damals in BASIC. Es gab auch einfache Spiele wie Turm von Hanoi oder ein Rätselspiel (ich weiß nicht mehr wie es hieß, man musste irgendwie in einem Schloss von Raum zu Raum laufen und Rätsel lösen)

In der Lehre ging es dann weiter an den A5120, PC 1715, Die Spiele darauf waren fürn A... aber was solls, wir haben unsere Pausen auch damit verbracht... Die Programme wie Textprozessor oder Tabellenkalkulator (so hießen die Pendants zu Word und Excel) mussten jeweils einzeln per 5 1/4" Floppy geladen werden... das waren noch große biegsame Teile. Auf dem A5120 waren die Dinger noch eine Idee größer. Hier erlernte ich damals in Turbo Pascal programmieren. Dazu kam auch der EC 1834 - der konnte als erster Farbe darstellen und war das Pendant zu den westlichen IBM Computern.

Weil meine Lehre in die Wendezeit fiel, konnte ich damals neben MSDOS (Ich kann mich noch erinnern, damals war der Norton Commander das NonplusUltra um Dateien zu verschieben, kopieren, löschen etc.) auch am neuen Macintosh (die ersten Versionen) lernen. Hier war dann auch die Maschinenorientierte Programmiersprache ASSEMBLER dran... Der MAC Stand aber nur in der Schule und hatte als erster die grafische Oberfläche und einen "Papierkorb" Gespielt haben wir damals Prince of Percia (geiles Spiel) und auf Win 3.11 hab ich Tage mit Siedler verbracht... Endkämpfe habe ich meist gestartet bevor ich ins Bett bin, nach dem Aufstehen waren die dann fertig... so lange hatte das damals gedauert.

Hach.. Erinnerungen kommen auf....
 
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sevenfifty

sevenfifty

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Bei mir war es ca. 1987 ein Schneider PC mit 8086 Prozessor und zwei 5,25" Diskettenlaufwerken, keine HD, schwarz/weiß Bildschirm. Mensch, das waren Zeiten. Erst das DOS booten, dann Turbo-Pascal laden. Assembler hab ich viel gemacht damals.
Vorher ca. 1983 ein Casio-Taschenrechner FX-700P, der in einer Art Basic programmierbar war. Den hab ich sogar noch.

Anhang anzeigen 2522783
So einen (ähnlichen) Casio, inkl. Thermodrucker, habe ich hier auch noch liegen.
 
spritdealer

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@eretmodus Klar war das möglich auf einem C64 Programme zu schreiben,. nur musste man dazu einen haben und die Freunde, die einen hatten, wollten ihre Zeit nicht damit vergeuden und lieber zocken. So wurde es der CPC. Bereut habe ich es eigentlich nie, denn ich hatte ja dort auch die Möglichkeit zu zocken und den Atari 2600 hatte ich ja auch noch.

Anfang der 90er mit Dos 6 und Windows 3 - Windows 95 war das eine spannende Zeit. Es wurde jeder Trick versucht noch mehr Bits heraus zu kitzeln, in der Schule wurden dazu Ideen für Autoexec.bat und config.sys getauscht, war cool. Heute lacht man sich tot über PCs mit 4 MB RAM und 100 MB Festplatte, da kann jede Digital-Uhr mehr. Das DOS-Wissen von damals hilft übrigens auch heute noch im Job weiter. Während die meisten sich durch zig Fenster hangeln tippt man schnell was ein und ist da :D
 
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eretmodus

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Yepp, wichtig wären die ersten 664kb. Hatte dann eine verschachtelte batch Datei mit knapp 10 verschiedenen Konfig, von wegen mit CD Rom, ohne, mit vollem Netzwerk oder nur IPX /Odi in allen benötigten Kombinationen je nachdem was man machen wollte.
 
Skletti

Skletti

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Und Windows optimieren. :lol:Stundenlang irgendwelche Anleitungen aus der Computer Bild befolgt und/oder Freeware aufgespielt, um dann einem mehr oder weniger nicht messbar schnelleren Rechner zu haben. Bestenfalls… im schlimmsten Falle ging nichts mehr, weil man irgend eine .dll gelöscht hat.
 
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DRE-DAH

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Zu DDR-Zeiten hab ich für 2000 Aluchips einen gebrauchten Atari 800 XL gekauft, dazu nochmal für das gleiche Geld einen Farbfernseher. Einen Adapter für meinen Kassettenrekorder hat mir ein Bastler aus Dresden für kleines Geld gelötet. Mit dem Rekorder bin ich dann alle 2 Wochen mit der Strassenbahn ans andere Ende der Stadt gefahren, um mit dem Verkäufer des Ataris Programme zu tauschen. Die Kassetten waren 60-Min-Eisenoxid aus dem Intershop, denn von den ORWO-DDR-Kassetten bröselte ab und zu die Magnetschicht ab und da waren die „Apps“ :D nicht mehr les- und damit nicht mehr nutzbar.

Und dann schaute ich nach durchspielter Nacht zum Fenster raus, wo die Sonne aufging, und sagte mir: „Zeit, ins Bett zu gehen, in 2h fängt wieder die Schule an.“ :lol:

Zum Studium kam dann die Powermaschine: 286er, 1MB RAM, 40 MB Festplatte, VGA, 5 1/4- und 3 1/2-Zoll-Diskettenlaufwerk. Und Turbotaste. Was die gebracht hat, weiß ich bis heute nicht.

40 MB: Das sind heute nicht mal 4 Fotos meiner Kompaktkamera ... in jpeg, nicht mal in raw. Denkt mal drüber nach ... :D
 
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Damocles

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Die Turbotaste war zum wahlweisen "verlangsamen" des Rechners, damit ältere Programme noch korrekt laufen konnten.

"Turbo Button" hörte sich besser an als "Slow Down Button"
 
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spritdealer

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So wie der Start-Button bis Windows Vista, mit dem man Windows herunterfuhr :D Ein Knopf mit völlig falscher Bezeichnung
 
F

F.C.H.

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Bin Bj. 81 und mein erster Computer war in 1989 ein C128 mit floppy, dann sollte 91 oder 92 gewesen sein ein 486DX 50 ( nicht DX2 - und habe da noch quaze getauscht - er hat irgendwann gebrannt). Dann kann ein P60, dann P90, dann abgelegte firmenserver meiner Eltern ( waren OK aber ich weiss nicht mehr was es war), und heute halt was man so hat (aktuell ist es ein fast antiker i7 3930K mit einer Vega 64 als lautlos System und zu 90% nutze ich ein Surface pro 4 - auch nicht extrem laut). Bin aber seid recht vielen Jahren ein System updater - also ich wechsle was sein muss - rest bleibt. Beim Surface natürlich nicht möglich aber auch das antike SP4 ist für eigentlich alles dick schnell genug. delbst das uralte SP2 mit dem i5 wird heute noch von meinem Mähroboter genutzt
 
hpwald

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Mein Einstieg war der ZX81 als Bausatz, damal 600,- DM. danach kam der ZX Spectrum, der VC64 und ein Texas TI99A.
Alle 4 hab' ich noch und sie funktionieren auch noch.
Danach kamen die verschiedensten Intel Rechner, angefangen mit einem 386sx incl. 387sx Copro und V7 Monitor - da war ich ganz weit vorne damit.
 
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